DE28369C - Verfahren und Apparate, hochgespannte Gase für Betriebs-, Heizungs- und Beleuchtungszwecke darzustellen - Google Patents

Verfahren und Apparate, hochgespannte Gase für Betriebs-, Heizungs- und Beleuchtungszwecke darzustellen

Info

Publication number
DE28369C
DE28369C DENDAT28369D DE28369DA DE28369C DE 28369 C DE28369 C DE 28369C DE NDAT28369 D DENDAT28369 D DE NDAT28369D DE 28369D A DE28369D A DE 28369DA DE 28369 C DE28369 C DE 28369C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
pipe
valve
generator
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT28369D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. F. BROWNE in New-York
Publication of DE28369C publication Critical patent/DE28369C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 26: Gas-Bereitung und -Beleuchtung.
darzustellen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1882 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Einrichtungen und Apparate, welche mit dem mir unter No. 257550 in den Vereinigten Staaten von Nordamerika patentirten Generator zu dem Zweck verbunden werden, um hochgespannte Gase aus festen und flüssigen Brennstoffen herzustellen.
Bevor ich zur Beschreibung dieser Einrichtung übergehe, mag der erwähnte Generator zur Erzeugung von Gasen und Dämpfen aus flüssigen Brennstoffen kurz so weit beschrieben werden, als zum Verständnifs der Wirkungsweise desselben erforderlich erscheint.
Der Generator ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt und besteht im Wesentlichen aus einer Anzahl unter sich durch Rohrstücke und Krümmer etc. verbundener Heizschlangen oder Spiralen x, welche den oberen Theil des mit doppelter Wandung versehenen Blechcylinders B mit Thüren C ausfüllen und in welche durch Rohr 0 mit Rückschlagventil _/' die zu vergasenden oder verdampfenden Flüssigkeiten mittelst Dampfpumpe J eingedrückt werden. Die Spiralen χ treten aus der Wandung des Cylinders B heraus und sind hier je zwei über ein-'..;■ ander liegende Spiralen an ihren äufseren Enden durch kurze Rohrstücke w und Kniee i1, an den inneren Enden indefs durch Rohrstücke de und Kniee b, Fig. 1, mit einander verbunden. Die Spiralen bilden demnach ein continuirliches Rohr und werden einestheils durch die getreppten Stützen ze/1, anderenteils durch Rohre /', in denen gleichfalls Flüssigkeit circulirt, unterstützt. Die Thüren C werden durch Knebel D verschlossen und sind mit einer Schauöffnung E versehen. Der untere Theil des Generators enthält die Heizschlange O, welche einen Ueberhitzer bildet, der unmittelbar über dem Rost N mit feuerfestem Material ζ ausgekleidet ist. Das in den Spiralen χ gebildete Gas bezw. der Dampf gelangt mit der nicht vergasten oder verdampften Flüssigkeit durch Rohr υ mit Ventil in den Separator H, in welchem sich die flüssigen Bestandtheile von den gas- und dampfförmigen abscheiden. Die ersteren fliefsen durch Rohr P in einen Condensationstopf / und aus diesem durch Rohr a1 in einen tiefer gelegenen, in Kühlwasser eingetauchten Behälter, aus welchem sie durch die Pumpe J mittelst Rohres cx mit Ventil 51 angesaugt und in die Heizschlangen χ zurückbefördert werden.
Die im Separator H gesammelten Dämpfe und Gase gelangen durch Rohr K in den Dom M, in welchem sie getrocknet werden, um durch Rohr P mit Sicherheitsventil L ihrem Bestimmungsorte zugeführt oder aber durch Rohr ml nach abwärts in den im unteren Theil des Generators gelegenen Ueberhitzer O geführt zu werden. Durch Rohr k mit Ventil 4 gelangt der flüssige Brennstoff, z. B. Petroleum oder andere kohlenwasserstoffhaltige Flüssigkeiten, in die Pumpe J, wrelche dieselben in den Generator befördert und zur Verdampfung oder Vergasung bringt. Die Dampfpumpe J erhält durch Rohr / mit Ventil 1 aus dem Dom M ihren Dampf. Durch Rohr y ist der Separator H, durch Rohr ^1 die Dampfpumpe/
mit dem Ueberhitzer verbunden, so dafs man nach Belieben den gespannten Dampf direct aus dem Separator H durch Rohr y und Ventil 16 in den Ueberhitzer O senden kann oder durch Rohr m1 den Dampf aus dem Dom M in den Ueberhitzer, oder endlich den Dampf, nachdem derselbe in der Dampfpumpe J bereits Arbeit verrichtet hat, durch Rohr g' und Ventil io in den Ueberhitzer leiten kann. Im Uebrigen ist der Generator mit Manometer f, der Separator H mit Standrohr i versehen, so dafs der Betrieb des Apparates leicht überwacht werden kann. Durch Rohre η bezw. m können die erzeugten Gase und Dämpfe ihrem Bestimmungsorte zugeführt werden.
In Fig. 3 ist dieser Generator zum Zweck, hochgespannte Gase zu produciren, mit dem Reservoir U' zur Aufnahme von flüssigem Brennstoff combinirt. Der flüssige Brennstoff wird in den Generator durch Luft gedrückt, welche in den Behälter [/' durch die Luftpumpe β mit dem Kolben ks comprimirt wird.
Die comprimirte Luft gelangt durch die Rohre /8 und ms über den Spiegel der Flüssigkeit E. Die Spannung in dem Behälter wird durch das Manometer h% angezeigt und der Behälter durch den Trichter u% gefüllt. Durch den Luftdruck wird die Flüssigkeit durch das Rohr /8 mit den Ventilen 87 und 89 nach dem T-Stück d* gedrückt, wo sie mit Wasser sich vereinigt, das aus Rohr 0 mit Ventil 2 von der Pumpe J kommt. Von da geht die Flüssigkeit weiter durch Rohr es nach dem oberen Theil der Spiralröhren des Generators C, durchstreicht dieselben nach abwärts und tritt in Dampf- oder Gasform durch Rohr r in den Separator H über. Aus diesem gelangt das Gas durch Rohr K in den Dom, von wo aus es durch Röhren m' m3 in den im unteren Theil des Generators gelegenen Ueberhitzer geführt wird. In diesem wird ein permanentes Gas daraus gebildet, das von hier aus der Verbrauchsstelle zugeleitet wird.
Der Luftdruck kann in dem Behälter U1 denjenigen in dem Gasgenerator um einige Kilogramm übersteigen, weil der Druck in dem Behälter nachläfst, entsprechend dem Flüssigkeitsverbrauch. Der Druck im Generator wird durch das Sicherheitsventil L und Regulirventil g% bestimmt. Wenn indessen der Druck im Behälter W bis auf den Druck im Generator gesunken ist, so mufs mehr Luft in den Behälter eingedrückt werden, um durch das Ventil gs die Flüssigkeit hindurchzupressen. Der Druck im Innern des Behälters U1 kann mittelst Luftpumpe constant über dem Druck im Generator erhalten werden. Es kann aber auch ein constanter Druck durch Einführung von Gas aus dem Dom des Generators an Stelle von Luft erzielt werden. Die Flüssigkeit kann auch direct in den Ueberhitzer durch Rohr 2 r 1, Rohrstück je2 und Ventile 84 und 87 eingedrückt werden. Wenn pulverisirtes Material zur Gasherstellung in Verbindung mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten in den Generator eingeführt wird, so kann dies geschehen, indem man Rohr Io mit dem Saugrohr (T1 der Pumpe verbindet.
Das obere Ende des Rohres Io kann mit einem passenden Trichter k 0 zur Aufnahme des pulverisirten Materials versehen sein, welches durch ein Rohr m 0 in den Trichter k ο eingeführt werden kann.
Das Rohr Io raufs vollständig mit Material angefüllt erhalten werden, um das Eindringen von Luft zu verhindern, die das Ansaugen der Pumpe nicht zulassen würde. Das Ende des in das Stück #2 einführenden Rohrstückes kann bis über die Ausmündung des Rohres c1 sich erstrecken. Auf diese Weise wird eine Saugwirkung im Rohr Io erzeugt, welche die Einführung von pulverisirtem Material erleichtert.
Die brennbare Flüssigkeit kann mit dem pulverisirten Material zur Vermischung kommen, während dasselbe im Rohr Io nach abwärts geführt wird, indem man einfach das Leitungsrohr k für die brennbare, in den Generator zu pumpende Flüssigkeit mit Rohr Io durch Rohrstück 2 qx und das Regulirventil 86 verbindet. Wenn man Ventil 4 im Rohr k schliefst und Ventil 86 öffnet, so vermischt sich die brennbare Flüssigkeit mit dem pulverisirten Material, wird mit dem Wasser in die Pumpe gesaugt und von dieser durch den Generator gedrückt, worin es in Gas umgewandelt wird. Sollte das pulverisirte Material verwendet werden, so ist es, nachdem die Einführung in den Hochdruckgasgenerator stattgefunden hat, nothwendig, dafs ein permanentes Gas daraus hergestellt wird und dadurch sämmtliche Kohlenwasserstoffe in Gasform übergeführt werden, und dafs dies Gas sodann durch einen Waschapparat getrieben wird, um die Asche oder Erdbestandtheile des Gases auszuscheiden, so dafs bei seiner Verwendung als motorische Kraft eine Abnutzung der sich reibenden Theile des Motors verhindert wird.
Die vorbeschriebenen Einrichtungen können in Verbindung mit einem Hochdruckgasgenerator zum Carburiren von Dampf oder Wassergas und der Verbrennungsproducte Anwendung finden, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
Der Behälter U1 wird theilweise mit brennbarer Flüssigkeit E gefüllt und ein Raum Q3 für das Gas freigelassen. Das Dampfrohr s6 mit Ventil 87 und Brause P führt Gase oder Wasserdämpfe von dem Dom in den Behälter U\
Der Dampf oder das Gas tritt durch die Brause b5 in die brennbare Flüssigkeit und wird hier carburirt. Dann gelangt es durch Röhre 2 si und Regulirventil 43 in den Injector R\ wobei
durch die Spannung im Generator das aus dem Behälter U1 tretende Gas die Verbrennungsproducte durch Rohr Q mit Ventil 30 aus dem Schornstein .S ansaugt und sie dann durch das Rohr 2 11 in den Ueberhitzer des Generators C drückt. Aus diesem Ueberhitzer entweicht das Gas in die Reinigungsapparate und von hier nach den Gebrauchsorten etc. Die Construction des Generators, sowie dessen Verbindung mit dem Separator und der Pumpe ist aus der Zeichnung ersichtlich und lehnt sich im Uebrigen ganz an die mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschriebene bekannte Einrichtung an.
In Fig. S ist ein Behälter U1 dargestellt, der mittelst Trichters U% mit flüssigen Brennstoffen angefüllt ist, die darin mittelst Dampfes, Gases, sowie durch die Verbrennungsproducte, welche durch Dampfrohr g3, Rohr Q und Injector if1 in Ux gelangen, verflüchtigt werden. Die Ventile 29 und 30 dienen zur Regulirung des Durchganges von Wasserdampf und Verbrennungsproducten.
Der in dem Hochdruckgenerator producirte und in dessen Dampfsammler getrocknete Wasserdampf oder das Gas wird durch Rohr gs in den Injector eingetrieben.
Dadurch werden zugleich die Verbrennungsproducte aus dem Schornstein S angezogen, und zwar durch Rohr Q und Ventil 30, und endlich entweicht das vereinigte Gemisch durch die Brause in das Innere des Behälters U", wodurch es mit der brennbaren Flüssigkeit in Contact kommt und carburirt wird.
Das Gasgemisch wird nun durch Rohr 2S1 mit Ventil 88 in die Ueberhitzerschlange des Generators C eingedrückt, und das überhitzte Gemisch gelangt durch Rohr ws mit Ventil 89 und Brause in den Reiniger H'a mit Trichter uix und durch Rohr ol mit Ventil 51 in den Gasbehälter Gb, aus welchem es durch das Hauptleitungsrohr p 4 mit Ventil 52 entweichen kann. Durch Rohr c 4 mit Ventil 32 wird Gas aus dem Gasbehälter Gb in den aus perforirten Röhren gebildeten Rost des Generators geleitet.
Der Gasbehälter Gb ist in einem Brunnen Pa versenkt. Wenn in demselben kein Gas sich befindet, mufs er mit Wasser angefüllt werden und etwas Wasser mufs auch über seiner Decke stehen, um einen genügenden Druck für das Austreiben des sämmtlichen Gases auszuüben. Während das Gas durch Rohr O4 in den Raum Sa des Behälters eingedrückt wird, ent-' weicht das Wasser aus dem Behälter durch Rohr »8, infolge dessen wird das verdrängte Wasser Ta nach dem oberhalb des Gasbehälters befindlichen Raum befördert, und das Gewicht dieses Wassers hält dem Gasdruck in dem Behälter das Gleichgewicht, wobei der Druck auch während des Ausströmens aus dem Behälter ausgeglichen bleibt.
■ Durch Rohr / wird Betriebsgas oder Dampf der nicht dargestellten Pumpe zugeführt, während das Wasser durch Rohr 0 mit Ventil jx in den Generator eingepumpt wird. Rohr 2 u 1 mit Ventil 7 dient zur Ableitung von Condensationswasser aus dem Separator H, aus dem der Dampf durch Rohr k in den Dampfsammler im oberen Theile des Generators zugeleitet wird. . .
In Fig. 6 ist ein Hochdruckgenerator C dargestellt, der mit einem Reiniger HXa mit Trichter ubl verbunden ist.
Das in dem Generator erzeugte Gas wird durch Rohr sx mit Brause ί>5 in den genannten Reiniger eingeführt und von diesem durch Rohr 0 4 und Regulirventil 51 in einen unter Wasser versenkten Gasbehälter Gb befördert.
Das in dem Gasbehälter enthaltene Wasser Ta wird durch den Druck des im Generator erzeugten Gases Sa nach aufwärts durch das Rohr ne, Heber 3 a1, das Rückschlagventil 2 ic 1 und das kleine Heberrohr 2 w 1 gedrückt, aus welchem es in das Reservoir P" fällt, während der Gasbehälter sich mit Gas anfüllt.
In Fig. 7 ist der Hochdruckgasgenerator mit Separator H in einem Gebäude aufgestellt. Der durch Strebe JF" abgestützte Gasbehälter G6 mit Gasraum Sa und Wasserraum Ta steht mit dem Generator ohne Einschaltung eines Reinigers in Verbindung.
Das Gas wird durch Rohr s'1, Rohrstück y* und Rohr ö4 in den Gasbehälter geleitet.' Das Rohr oi bildet eine Verlängerung der Strafsenrohrleitung J>1 mit Ventil 52 und versieht auch den Gasbehälter mit Gas. Der in Fig. 8 dargestellte Gasbehälter Gb ist innerhalb eines Brunnens Eb so angeordnet, dafs er sich nicht heben kann. Dieser Behälter ist mit zwei Hauben g u und g t versehen, in welche die Ein- und Ausströmröhren gs und gr mit Ventilen 51 und 52 münden, so dafs kein Wasser in dieselben gelangen kann, selbst nicht bei tiefstem Brunnenwasserspiegel. Dieser tiefe Wasserspiegel mufs, um einen genügenden Druck auszuüben, etwa 150 bis 250 mm über der Platte Jb liegen.
Die Rohre g* und gz können auch nach abwärts anstatt nach aufwärts gehen und mit der Decke der Hauben gu und g t verbunden sein. Da der. Gasdruck in dem Gasbehälter wechselt, so ist ein Druckregulirventil in Verbindung mit der Ableitungsröhre gr anzuordnen. Das oberhalb Jb stehende Wasser Fb steht mit dem im Gasbehälter befindlichen Wasser durch ein Rohr g q in Verbindung.
In Fig. 9 ist der Gasbehälter G6 in den Boden versenkt und mit Wasser Fb angefüllt, das einem Teiche oder einer anderen Wasserquelle durch Rohr g q mit Ventil 54 entnommen werden kann. Das Gas wird durch Rohre g s und g r und Ventile 51 und 5 2 ein-
und ausgeleitet, während das verdrängte Wasser durch Rohr g q in den Teich zurückgelangt.
Fig. ι ο ist ein Verticallängenschnitt eines gewöhnlichen Röhrenkessels, der mit einer Druckpumpe J verbunden ist, welche Wasser und brennbare Flüssigkeiten in den Kessel befördert. Das Wasser wird durch das Saugrohr cl und Ventil 5 eingesaugt, während die brennbare Flüssigkeit durch Rohr k und Absperrventil 4 zur Pumpe gelangt. Wasser und brennbare Flüssigkeit werden durch Rohr ο und Absperrventil 2 nach dem Rohrstutzen N"' und durch Absperrventil 73 und Rohr C9 bezw. Ventil 75 und Rohr C9a in den Kessel befördert. Das Rohr c9 bezw. C9a ist mit einer Anzahl Oeffnungen d9 bezw. d q α versehen. Das in den Kessel tretende Wasser erhitzt sich in dem umgebenden Wasser Mai, während die entwickelten Gase sich mit dem Wasserdampf vermischen, um von hier aus nach dem Ofen zu gelangen, worin sie verbrannt werden sollen. Die Pumpe J wird durch Rohr / mit dem Ventil 1 mit Dampf gespeist. Ein Verticalschnitt eines Kessels ist in Fig. 11 dargestellt, in welchem Wasser oder ein Gemisch von Wasser und brennbarer Flüssigkeit eingeführt wird. Die Pumpen etc. können zum Eindrücken der Flüssigkeit mit einer jeden der Röhren b ο e9 c9 verbunden werden. Wenn sie mit c9 verbunden sind, werden die Flüssigkeiten in das umgebende Wasser eingespritzt.
Wenn das Druckrohr der Pumpe mit dem Rohr do, Fig. 12, verbunden ist, so wird die Flüssigkeit in die Kammer q9 und von da durch Röhren h9 in die Kammer r9, Fig. 12, gedrückt, die an oder nahe am vorderen Stirnende des Kessels gebogen ist, Fig. 11.
Die vereinigten Flüssigkeiten werden nun durch die äufsere Röhre u9 zurück in die Abtheilung s9 der hinteren Kammer gedruckt, aus welcher sie durch Rohr com. das horizontale Rohr C9, Fig. 11, und von da durch die Oeffnungen d9 in den Kessel gedrückt werden. Die inneren Röhren h9 können mit Löchern ha versehen werden, aus welchen die Flüssigkeiten in die äufseren Röhren u9 überströmen können.
In Fig. 13 verbindet das Rohr i9 den Kessel mit der am Boden desselben angeordneten Hohlbrücke, während der obere Theil genannter Brücke mit der vorderen Kammer des Kessels behufs Erzielung einer lebhaften Circulation durch eine Röhre auf jeder Seite des Herdes in Verbindung steht.
Die in den Fig. 16 bis 20 detaillirt dargestellte hohle Feuerbrücke erstreckt sich unten vom Boden des Aschenfalles bis nahe an das Bodenblech des Kessels und ist mit Oeffnungen w9 versehen, durch welche die Verbrennungsproducte und die unverbrannten Gase hindurchgehen. Die Luftöffnungen y9 in der Brücke und die Rohre z9 in derselben dienen zur Einleitung von Gas und Luft in die durchstreichenden unverbrannten Verbrennungsproducte zur Erzielung einer vollständigen Verbrennung in der Verbrennungskammer hinter der Hohlbrücke. Diese Luft miifs in den Raum air durch ein passendes Gebläse eingetrieben werden, während Gase von einer Maschine zugeführt werden, die durch Hochdruckgas getrieben wird.
In Fig. 14 ist eine Einrichtung dargestellt, um Gas in einer Retorte o9 darzustellen, die in der Rauchkammer eines Gasgenerators B A angeordnet ist. Die brennbaren Flüssigkeiten werden aus dem Behälter Καλ durch Rohr m9 in einem durch Rohr η q gespeisten Injector I9 zugeführt und durch diesen in die im Fuchs gelegene Retorte o9 befördert, in der sie vergast oder in ein permanentes Gas umgewandelt werden. Von da geht dies Gas durch Rohr j9 durch z9 in die Verbrennungskammer hinten an der Hohlbrücke, . woselbst es mit der Brücke Ja in Contact kommt, welche die Flamme nach aufwärts zwischen die Circulationsrohre u9 und an das Bodenblech des Kessels Ma' leitet.
Anstatt Röhre ti* in die Röhre u9, Fig. 12, anzuordnen, kann auch die in Fig. 15 im Grundrifs dargestellte Einrichtung benutzt werden. Die Druckpumpe JS1. ist durch Rohr do mit Abtheilung q9 der hinteren Kammer r9 in Verbindung.
Aus dieser gelangt die Flüssigkeit durch Rohre v9 in die Kammer p q, zurück durch Rohre u q nach der Kammerabtheilung s q und aus dieser durch Rohr c ο in Rohr c9 und Löcher d9 in das Innere des Gasgenerators. Das Ventil 73 an der Röhre c9, Fig. 14, gestattet es, die Röhre c9, wenn erforderlich, abzulassen. Die Röhren eo und/0 in Fig. 15 und c q mit Ventil 14 in Fig. 14 gestatten das Ablassen der Circulationsröhren und der vorderen und hinteren Kammer. ..
In dem Querschnitt des Generators, Fig. 16 und 17, ist die hohle Wand Lai mit Oeffnungen w9 versehen dargestellt, durch welche ein Theil des Luftzuges und der Verbrennungsproducte entweichen, während der übrige Theil zwischen dem Bodenblech des Kessels und der Decke der Hohlbrücke entweicht. Die Röhren u9 gehen durch Oefrhungen in der genannten Wand hindurch. Die Luftöffnungen k9 communiciren mit den verticalen Zügen, die in Fig. 18 und 19 dargestellt sind. Das Ventil j ο regulirt den Luftzutritt in die Hohlbrücke, Fig. 17. Das vordere Ende des Kessels ist theilweise weggenommen, um die Einrichtungen der Kammer p9 erkennen zu lassen. In diese Kammer münden alle Röhren us ein, während ihre anderen Enden in der Kammer r9 befestigt sind, um dadurch die freie Beweglichkeit der Circulationsheizröhren zu ermöglichen. In dem
Kesselmauerwerk ist ein mit einer Nuth versehener Träger go angeordnet. In diese Nuth treten die Zapfen: h ο der Kammer p q, so dafs sie darin ' sich nach vor- und rückwärts verschieben können, je nachdem Expansion oder Contraction stattfindet. Dadurch wird jedes Undichtwerden der Verbindungen verhütet. Das Ventil i ο dient zum Abblasen der Kammer ps-
• Die Hohlbrücke ist im Verticalschnitt in Fig. 18 und 19 und im Querschnitt in Fig. 20 dargestellt. Diese Hohlbrücke kann aus Gufs- oder Schmiedeisen, mit allen möglichen Zügen und Luftöffnungen versehen, hergestellt werden. ■water bezeichnet den Wasserraum und air den Zug- oder Luftraum. Die kurzen Rohrstücke ao, Fig. 18, durch welche die Röhren u3 hindurchgehen, werden mit der Brückenwand zusammengegossen; in Fig. 19 ist nur eine Hälfte der Rohre α ο ausgebildet, so dafs dadurch 'Kohlungen entstehen, in welche die Circulationsröhren sich einlegen können.
In Fig. 21 ist ein Hochdruckgasgenerator in Verbindung mit einem Carburirungsgefäfs C/1 und einem Satz von Retorten dargestellt. Die Röhren Q und Q2 mit Ventilen 47 und 48 führen die Verbrennungsproducte aus dem Hochdruckgasgenerator und dem Retortenofen R2 nach dem Injector R\ und ihr Inhalt wird mittelst der Brause bh durch die Carburirungsflüssigkeit E2 übergeführt. Von da aus werden die Gase Q3 durch Rohre V, Ventile 50 und 51 und.Rohr Z2 oder K2 weitergeschafft. -Wenn sie durch Rohr Z2 und Ventil 52 bei Oeffnung der Ventile 53, 54 und 55 der Röhre ze/5 geleitet werden, gelangen die Gase in die Retorten JV2 und aus diesen als permanente Gase durch Röhren O2 in die Vorlage P2, von wo sie nach irgend einem Bestimmungsorte weiter gehen können.
Das Rohr r* mit dem Regulirventil 49 führt Gas oder Dampf in den Injector RK
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Hochdruckgasgenerator kann in Verbindung mit allen Arten von Retorten zur Herstellung von Heiz-.oder Leuchtgas benutzt werden.
Der Vergasungsapparat in Fig. 22 ist mit Roststäben a6, worauf das Brennmaterial geschüttet wird, versehen!
In einem geeigneten Abstand über dem Rost ist ein von Löchern durchsetztes Gewölbe bß hergestellt, und dadurch wird ein Verbrennungsraum U2 gebildet.
Der Raum U3 oberhalb des Gewölbes P ist theils mit Kohle Z2 angefüllt, er kann aber auch mit Kalkstein oder irgend einem anderen Material versehen werden, woraus ein unverbrennliches Gas entwickelt werden kann. In den Aschenfall T2 kann durch Rohr ce bei Oeffnung der Schieber g6 mittelst des Gebläses V2 Luft eingedrückt werden.
Das Ausströmungsrohr des Gebläses ist mit einem Stutzen des Rohres c6 in Verbindung, an welches die Röhren cs und ds für die Einführung von Luft in die zu vergasenden Massen sich anschliefsen. Der obere Raum U3 des Ofens wird durch die Thür O3 mit dem zu vergasenden Material Z2 angefüllt. Die punktirt dargestellte Thür W2 am Ofen Pz dient zum Entfernen der entgasten Substanzen, die Thür X2 zur Einführung, von Brennmaterial in den Herd U2, und durch die Thür y2 wird der Aschenfall von Schlacken gereinigt.
Sämmtliche Thüren müssen gut abgedichtet werden. Wenn Feuer in dem Herd angezündet wird, so steigen die Verbrennungsproducte durch die Oefmungen des Gewölbes Z>6 und durch das Material Z2, wodurch dieses allmälig erhitzt wird. Sodann gelangen diese Gase in den Schornsteinuntersatz s3 und durch das Ventilgehäuse M3 in den Schornstein J3. Die Rohre E% und Ώ3 können in der dargestellten Weise angeordnet werden, aufserdem sind die Ventilgehäuse M3, die Röhren F3 G3 und q& mit denselben verbunden. F3 und G3 sind durch das Rohrstück H3 vereinigt. Das Ventil p6 mufs festschliefsend auf den Sitz des Rohrstückes £3 eingerichtet werden. Dies Ventil ist mit einer Ventilstange oß und einem Ventilhebel K3 versehen, der um den Bolzen P3 sich drehen kann, wenn man an der Schnur m6 zieht.
Die beiden Röhren Q2 und Q verbinden die beiden Vergaser unter Einschaltung des durch Rohr i1 und Ventil 49 gespeisten Injectors R1 mit dem Carburirungsgefäfs U1, und das untere Ende der Röhre Q ist mit der Brause ύ5 versehen. Das Gefäfs U1 ist mit einem Einfülltrichter us, einer Standröhre z>5 und einem Ablafshahn xi versehen. Der Austritt der Gase aus dem Gefäfs U1 erfolgt durch das Rohr V1 und eine der Röhren K2a oder K2 mit Ventil 50 oder 50^; es kann aber auch der Austritt gleichzeitig durch beide Röhren stattfinden und die Gase können dann in den Aschenfall P2 oder den Herd U2 durch Oeffnung eines der Ventile 58 oder 59 oder 58^ und 59^ eingeführt werden.
In Fig. 23 sind die Vergasungsapparate U3 und T3 durch Röhren Qa Qal Q Ha und Ka mit Ventilen 76, 77, 92 und 93 mit dem Carburirungsgefäfs U1 verbunden. Das Rohr Qa>-ist mit einem Injector Ä1 versehen, der von dem Hochdruckgenerator B A gespeist wird. Dieser Generator kann mit Wasser und flüssigen Brennstoffen zugleich durch die Pumpe JE1 versehen werden, die genannte Flüssigkeiten aus den Behältern B1 und W3 durch die Saugrohre cl und k mit Ventilen 4 und 5 ansaugt und sie durch Rohr ο nach genanntem Hochdruckgenerator schafft. Die Betriebskraft wird aus dem Generator B A dem Cylinder J
durch Rohr / zugeführt, und die Ausströmung dieses Cylinders steht durch Rohr gl mit dem Vergasungsapparat T3 in Verbindung. Die Rohre c α und Fa mit Ventilen 62 und 63 führen Gas aus den Röhren G3 und E3 in den Herd der Vergasungsapparate T3 und U3.
Die Röhren ws a1 f d7 und o1 mit den Rohrstücken z6 c1 und e7 befördern Wasser aus dem Pumpencylinder Ea, der sein Wasser durch das Saugrohr/7 aus dem Behälter B1 erhält, mittelst Brausen in die Scrubber Ba und Bal. Aus letzteren gelangt das Gas durch die Röhren v3 und z>4 in die Reiniger Hla und UTa1, aus welchen es durch Röhren Gs und GsX in den Gasometer /' befördert wird. Die Druckpumpe Ja Ea erhält ihre Betriebskraft aus dem Generator B A durch Röhre λ6, während die ausströmenden Gase durch Röhrey6 nach dem Vergasungsapparat U3 geleitet werden. Durch die Röhren c6 d6 mit Ventilen g& und g5a und das Rohrstück c6 wird Luft aus dem Gebläse V2 in die Vergaser geleitet.
Die beiden Exhaustrohre g1 und j6, die von den Pumpen nach den Vergasern führen, sind durch Röhre 3 k' so mit einander verbunden, dafs durch Ventile 90 und 91 die Ausströmungsproducte beider Pumpen vereinigt in den Herd irgend eines der beiden Vergaser T3 U3 geleitet werden können.
Die beiden Rohre Fa und ca stehen durch die Röhre 3 h 1 zu dem Zweck mit einander in Verbindung, um abwechselnd Gas aus einem Vergaser in den anderen überströmen zu lassen, wobei die Ventile 94 und 95 zur Regulirung dienen.
Wenn in Hüttenwerken, wo stets Gebläsewind angewendet wird, Betriebskraft erforderlich wird, so kann die Spannkraft eines hochgespannten Gases dazu dienen, den Motor zu treiben, und das aus diesem entweichende Gas wird dann in den Feuerherd geleitet und unterstützt die Verbrennung, so dafs also auf diese Weise das Gas einem doppelten Zweck dient.
Die Fig. 24 und 25 zeigen die Combination eines Hochdruckgasgenerators mit einem Flammofen. Bei /5 wird der Ofen G2 mit Metallen oder Erzen beschickt und bei 0 5 das geschmolzene Metall abgestochen.
Ein Rohr qb, durch welches Wasser circulirt, führt quer durch den Ofen, um das Mauerwerk an der Ecke zu tragen, die von der hinteren Ofenpartie und dem Schornstein ZT2 gebildet wird. Durch das Gebläse F* wird in den Ofen durch Röhren und Ventile 45 und 46 Luft eingebjasen.
Mit dem Hochdruckgasgenerator, Fig. 24, kann ein Carburirungsgefäfs benutzt werden oder nicht. Will man indessen die Verbrennungsproducte nutzbar machen, so empfiehlt es sich, dieselben zu carburiren, und dies kann in der folgenden Weise geschehen:
Der Behälter W1 wird mit einer gewissen Menge flüssigen Brennstoffes E2 angefüllt.
Das Gas gelangt aus dem Hochdruckgasgenerator, Fig. 24, durch Rohr s' nach der Oeffnung des Ventils 43 in den Injector Ji', saugt die Verbrennungsproducte durch Rohr Q an und befördert dieselben in das Gefäfs U\ woselbst eine Carburirung stattfindet. Die carburirten Gase entweichen sodann durch Rohr vx mit Ventil 57 in den Schmelzofen G2. Wenn die Verbrennungsproducte nicht nutzbar gemacht werden, so kann das Gas durch Rohr s1, indem Ventil 42 geöffnet und Ventil 41 geschlossen wird, direct in das Gefäfs Ux und aus diesem, wie vorbeschrieben, weiter befördert werden.
Das Gefäfs Ux kann durch den Fülltrichter «5 nach Oeffnung des Ventils 44 gefüllt werden. Die Spannung in demselben zeigt das Manometer p an und der Inhalt des Behälters kann durch das Abschlufsrohr xi nach Oeffnung des Ventils 47 in das Gefäfs J2 entleert werden.
Bei dem in Fig. 26 dargestellten Kalkofen .wird das Innere Z1 durch eine Oeffnung in dem Aufsatz M1, der durch einen Deckel iV"1 überdeckt ist, mit Kalkstein angefüllt. Der Innenschacht des Ofens ist von einem äufseren Schacht umgeben und der so gebildete Raum z>4 durch eine Deckplatte A2 geschlossen. Auf dem Aufsatz M1 befindet sich das Ventil tl, das sich bei a* auflegt und je nach der im Ofen vorhandenen Spannung hebt oder senkt. Die Ventilstange kann mit einem Hebelwerk versehen werden, durch welches das Ventil gehoben wird, wenn ein natürlicher Zug erforderlich wird. Die Verbrennungsluft wird durch die Röhre Q1, das Kreuzstück S1, das ringförmige Rohr P1 und die Röhren wl in den Raum vi geleitet, während carburirtes Gas durch Wx und Verbrennungsproducte durch die Röhren jy4 und die Strahlapparate xx in den Verbrennungsraum gelangen und sich mit der in z/4 erwärmten Luft mischt. Die im Ofen / entwickelten Gase gelangen durch Rohr Q mit Ventil R1 in das Gefäfs U1, woselbst sie durch die Brause P in die Carburirungsflüssigkeit E* strömen, um durch Rohr V mit Hahn Z1 nach W1 zu gelangen.
Die Hochdruckgasgeneratoren können zum Betriebe aller möglichen Oefen und Dampfkessel verwendet werden und sind dann analog den beschriebenen Einrichtungen anzuordnen.
Ein solcher Hochdruckgasgenerator kann an tiefer gelegenen Stellen, wo Brennmaterial leicht zu haben ist, aufgestellt werden, und das in dem Generator dargestellte Gas wird dann durch ein Rohr aus dem Thal nach höher oder entfernt gelegenen Stellen geleitet, um zunächst zu motorischen und dann zu Heizungs- oder Beleuchtungszwecken verwendet zu werden, so
dafs die grofsen Unkosten, die mit dem Transport von Brennmaterial und Wasser nach hochgelegenen Orten hin verknüpft sind, dadurch vollständig vermieden werden.
Fig. 27 zeigt die Aufstellung des Hochdruckgenerators in einem Dampfschiff. Derselbe ist dazu bestimmt, Gas für motorische und Heizungszwecke zu produciren. Das gespannte Gas oder der Dampf wird durch das Rohr s' der Maschine X zugeführt.
Das verbrauchte Gas wird durch Rohr a1 in die Feuerung des Generators C eingetrieben, so dafs es darin zur Verwendung kommt. Das flüssige Brennmaterial wird in cylindrischen Behältern o7 aufbewahrt, welche von zwei Platten p7 getragen werden. Diese cylindrischen Behälter sind durch eine Anzahl Röhren m7 und n7, Fig. 29, mit einander verbunden. Das Rohr P communicirt mit allen Cylindern o7, ivnd durch dasselbe werden die Cylinder mit brennbarer Flüssigkeit angefüllt. Diese Flüssigkeit kann aus geeigneten Behältern gepumpt werden, die z. B. in einem Kahn O, Fig. 28, an das Schiff gebracht werden. Die beim Füllen der Behälter verdrängte Luft entweicht durch Rohre x7 und as. Das Rohr «8 mufs offen gelassen werden, damit Luft in die Behälter o7 nachdringen kann, während die Flüssigkeit aus denselben in den Generator des Kesselraumes, Fig. 27, hineingesaugt wird. Die an der Schraubenwelle des Schiffes liegende Wand r1 ist bei u, Fig. 27, abgebrochen, so dafs man die Verbindung des Saugrohres k mit dem unteren Cylinder nachsehen kann.
In Fig. 30 ist ein Hochdruckgasgenerator BA auf einer Tramwaylokomotive dargestellt. Wasser und Verbrennungsflüssigkeit wird durch Rohr ez oben in den Generator eingeleitet. Das Gas gelangt durch das Rohr s1 in den Schieberkasten Kai und den Cylinder Jai, während das verbrauchte Gas durch das Rohr di in die Feuerung des Generators zurückgeleitet wird.
Bei dem in Fig. 31 dargestellten Tender tragen die Zwischenwände p7 eine passende Anzahl Zylindrischer Behälter o7, die durch Röhren unter einander verbunden sind und aus welchen vermittelst einer Pumpe die brennbare Flüssigkeit zusammen mit dem Wasser aus dem Tender in den in Fig. 30 dargestellten Generator befördert werden kann. Die Cylinder ο7 sind durch Röhren 3 ti 1 mit dem Rohr m7 und durch Rohr 301 mit dem Rohr η7 verbunden. Von dem Kreuzstück y1 zweigt sich das Saugrohr k mit Ventil 5 ab.
Die cylindrischen Behälter o7 werden nach Oeffhung des Ventils 96 durch Röhren 3 ί ι und n1 gefüllt.
In Fig. 32 ist ein mittelst meines Generators KU betreibender Entschwefelungsofen dargestellt. Die halbkugelförmige Grundplatte O a' des Ofens trägt den Cylinder Sal aus. Gufs- oder Schmiedeisen oder auch aus Mauerwerk mit seitlichem Stutzen Ga 2 und Muffenflantsch Ha 2, in welchen das eine Ende des aus einem oder mehreren Theilen zusammengesetzten horizontalen Cylinders Wal eingesetzt wird. Das andere Ende dieses Cylinders wird durch die Säulen yaX oder andere geeignete Mittel gestützt und ist durch eine konische Kappe ZaX verschlossen, in welche ein Rohr ελ mit dem Ventil 79 behufs Einführung von Gas mündet. Dieses Gas gelangt in die Kammer q 0, aus welcher es durch eine perforirte Platte pom feine Strahlen zertheilt in den Cylinder ge: langt, woselbst es mit Luft, welche durch Oeffnungen in der Peripherie dieses Cylinders η ο stark gespannt eintritt, sich vermischt. Die Einströmungsöffnungen no für die Luft sind von einer Kammer Xal überdeckt. Das pulverisirte Erz wird durch Rohr ν ο in den Trichter u 0 befördert, welches die Löcher χ ο überdeckt, so dafs also das pulverisirte Erz fein zertheilt in die Gebläseflamme hineinfällt, welches es durch die horizontale Abtheilung in die verticale Abtheilung befördert. "Hier trifft es mit einer senkrechten Flamme zusammen. Die Luft wird von dem Ventilator V2 durch Rohr ds und Ventil 96* in den Untersatz Oal befördert und gelangt nach aufwärts zwischen die Schlangen des Rostes Tal, woselbst sie sich mit den hochgespannten Gasen vermischt, die von dem Hochdruckgasgenerator durch Zweigrohr dl geliefert werden. Die Flamme schlägt durch die Oeffnungen O2 gegen die concave Kappe Aai, wird wieder nach abwärts gelenkt und verläfst den Ofen durch die ringförmige Oeffnung, welche von der; genannten Kappe und dem konischen Trichter Ba 2 gebildet wird.
Der untere Rand des Trichters Βαϊ reicht in den ringförmigen Kanal Fa 2, der zur Aufnahme des entschwefelten Erzes dient, das mit dem Luftstrom in den Trichter hineingerissen wurde. Hier wird es mittelst eines Wasserstrahles aufgefangen, der aus den Oeffnungen eines Rohres ζ ο kommt, das durch Rohr y 0 von einer Druckpumpe aus gespeist wird. Das zwischen der Kappe Aai und dem äufseren Rand des genannten Trichters strahlenförmig ausfliefsende Wasser nimmt die festen Bestandtheile, die mit ihm in Berührung kommen, auf und schlägt sich auf die Innenwand des Trichters nieder, von wo es in den erwähnten Kanal F"2 hinabfliefst. An dem tiefsten Punkt Dai dieses Kanals fliefst die Masse dann durch das Rohr Ral in den Behälter Qa\ ab. Die gröberen Bestandteile des Erzes fallen durch den Gebläsewind nach abwärts in die Kammer Oal, woraus sie durch die Thür Ραλ entfernt werden können.
Die für die Kammer XaJ bestimmte Luft wird von dem Ventilator Vi durch Rohr Val
und Ventil 78 geliefert und tritt durch die Oeffhungen no in den horizontalen Cylinder ein. Diese Einrichtung bezweckt, das Erz vor dem Niederfallen und dem Festbacken am Boden des Cylinders zu schützen.
Das Innere der beiden Abtheilungen kann mit feuerfestem Material 3*', Fig. 33, bekleidet werden, das gelocht ist. An dem vorderen Ende des Cylinders ϊ¥αΛ kann ein ringförmiger Kanal r 0 vorgesehen werden, der mit den Oeffnungen w ο correspondirt und so das Eindringen eines Luftstromes nach dem Innern der Kammer jederzeit sichert.
Das in den beschriebenen Generatoren, Retorten und Vergasern dargestellte hochgespannte Gas ist in hohem Mafse geeignet, auf weitere Strecken hin fortgeleitet zu werden, so dafs man auf diese Weise in den Stand gesetzt wird, ganze Ländergebiete mit Gas zu motorischen, Heiz- und Beleuchtungszwecken zu versorgen, das an solchen Orten hergestellt wird, wo die Natur Brennstoffe in fester oder flüssiger Form liefert, so dafs der Transport des festen oder flüssigen Brennstoffes vermieden wird. Soll derartiges Gas direct zu Beleuchtungs- oder Heizzwecken verwendet werden, so mufs seine Spannung zunächst reducirt werden.
Ein hierfür geeigneter Gasdruckreducirgasometer ist in Fig. 34 dargestellt. Der Behälter ql ist von Mauerwerk mit einem Einsteigeloch Μαϊ und Leiter Na 2 umgeben/
Der Gasbehälter soll automatisch functioniren oder das Hochdruckgas in die Strafsenleitungen mit dem für Beleuchtungszwecke erforderlichen Druck einführen. Dieser Behälter wird durch Rohr Gs^ mit Ventil 37 aus der Hochdruckhauptleitung gefüllt. Das Rohr Gsl endet in dem Ventilgehäuse Lai, von wo das Gas durch Rohr o* in die Höhe steigt und in den Behälter gelangt, bis dieser angefüllt ist. Alsdann wird die Communication mit Hülfe des Ventils 2 g' unterbrochen, das mittelst der Stange 2 α ι und der Schnur 2 b 1 gehoben wird. Diese Schnur läuft über eine Rolle 2 d 1, die sich in dem Halter 2 e τ drehen kann. An ihrem Ende ist das Gewicht 2 c 1 angehängt, um Stange 2 a 1 und Ventil 2 g 1, sowie den Druck auf die Unterfläche des Ventils auszubalanciren und das Ventil zu heben, wenn der Behälter gefüllt ist.
Die in der Hauptleitung etwa condensirte Flüssigkeit fliefst aus Ventil La2 durch Rohr 2 h 1 in das Condensationsgefäfs F'"2, von wo aus sie nach Oeffnung des Ventils 80 entweicht. Das Wasser in dem Behälter ql kann durch das Rohr Oa% nach Oeffnung des Ventils 81 in den Abflufskanal Qai abgelassen werden. Wenn der Behälter sinkt, so schlägt der Halter 2 e 1 an den Bund 2/1 der Stange 2«i an und drückt das Ventil 2 g 1 nieder, so dafs Gas in den Gasbehälter einströmen kann. Wenn dieser ungefähr gefüllt ist, übt er einen Zug auf die Schnur aus und hebt das Ventil auf seinen Sitz, und diese Operation wiederholt sich, bis die Einführung von Gas aufhört. Das Gas entweicht aus dem Raum /' des Gasometers durch Rohr/4 und Ventil »8.
Das in Fig. 35 dargestellte Ventil wird in Verbindung mit dem Hochdruckgasrohrnetz verwendet, um eine automatische Absperrung der Leitung herbeizuführen, wenn ein Rohrbruch entsteht. Die Enden Uai des Hauptrohres sind mit dem Ventil in irgend einer geeigneten Weise verbunden. Das Gas tritt in eine der Kammern 2 m 1 2 η ι und um den unteren Theil des Ventils Sa2 herum. Die Stütze 2 / 1 geht zwischen den zwei Stiften 2 k τ hindurch, während das obere Ende derselben in eine Vertiefung in genanntem Ventil sich einlegt. Diese Stütze hält das Ventil in Position, währ rend das Gas durchströmt. Im Falle eines Rohrbruches wird durch das hochgespannte Gas das Ventil auf einen der beiden Sitze gedrückt, und bleibt dasselbe dann so lange geschlossen, bis die nothwendigen Reparaturen gemacht sind. Auf der Schwingungsachse 2 0 1 sitzt ein Handrad Va 2, mittelst dessen das Ventil gehandhabt werden kann.
Die Marke 2/1 zeigt an, nach welcher Richtung in der Rohrleitung der Bruch eingetreten ist. Das Condensationsgefäfs JR.ai nimmt das Condensationswasser auf und wird durch den Gasdruck nach Oeffnung des Ventils 82 durch Rohr 2 i τ entleert. Statt dessen kann auch ein automatischer Condensationstopf angewendet werden.

Claims (1)

  1. P atent-An Sprüche:
    Zur Darstellung und Verwendung von Hochdruckgasen für Betriebs-, Heizungs- und Beleuchtungszwecke :
    1. Das Verfahren, flüssige Brennstoffe durch Druck und eventuell auch pulverförmiges festes Brennmaterial mit Wasser gemischt in einen aus Röhren zusammengesetzten Gasgenerator, Fig. 1 und 2, zu pressen, zu vergasen bezw. zu verdampfen und auf diese Weise hochgespanntes Gas zu erzeugen, dafs erst zu Betriebs- und dann zu Heizzwecken verwendet werden kann.
    2. Das Verfahren, Wasserdampf bezw. Gase oder gasförmige Verbrennungsproducte, welche in einem Röhrengenerator, Fig. 1 und 2, unter Druck erzeugt sind, zu carburiren und dann durch Ueberhitzung in permanente Gase umzuwandeln.
    3. Zur Ausübung der unter 1. und 2. angegebenen Methoden:
    a) die Combination des aus Röhren zusammengesetzten Gasgenerators C mit einem Carburirungsgefäfs U\ dem Injector R \ Fig. 3 und 4, und event.
    dem Reiniger JI'a und Gasbehälter Pa, Fig. 5 bis 9;
    b) die Combination eines Röhrenkessels MaX, Fig. 10 bis 20, mit einer Pumpe_/ zum Einspritzen brennbarer Flüssigkeit in den Kessel, einem Röhrenvorwärmer tts k9 und hohler Feuerbrücke LaX zur Erwärmung der Gase, der Verbrennungsluft des Wassers und der ' brennbaren Flüssigkeiten in der speciellen, durch Zeichnung veranschaulichten Zusammensetzung.
    Das Verfahren, das nach 1. oder 2. ohne Ueberhitzung im Hochdruckgasgenerator erhaltene Gas in mit erhitztem Material gefüllten Retorten N 2 oder Vergasern in permanentes Gas umzuwandeln, sowie die Combination des Hochdruckgasgenerators C mit dem Carburirungsgefäfs U1 und den Retorten JV2, Fig. 21, oder den Vergasern U3 und T3, Fig. 22 und 23, zu genanntem Zweck.
    Das Verfahren, Hochdruckgase und event, auch Wasserdampf, mit oder ohne Verbrennungsproducte gemischt, für metallurgische und andere Schmelz- und Erwärmungszwecke in Oefen in der mit Bezug auf die Fig. 24 bis 26 beschriebenen Weise derart zu verwenden, dafs die den Oefen entweichenden gasförmigen Verbrennungsproducte, mit dem Brenngas etc. vermischt, carburirt und in genannten Oefen wieder zu Erwärmungszwecken etc. benutzt werden.
    Die Combination eines aus Röhren zusammengesetzten Hochdruckgasgenerators mit einem Motor, der stabil oder lokomobil sein kann, und von dem im Generator erzeugten Gas gespeist wird, während das im Motor gebrauchte Gas zur Heizung des Generators oder zu anderen Heizzwecken verwendet wird, und bei Lokomotiven oder Schiffen das flüssige Brennmaterial in röhrenförmigen Behältern, wie mit Bezug auf die Fig. 2 7 bis 31 beschrieben , aufbewahrt wird.
    7. Die Combination des Hochdruckgasgenerators mit einem Entschwefelungsapparat, Fig. 32 und 33, bestehend aus dem verticalen Cylinder S α ι mit dem Rost Ta τ und dem horizontalen Cylinder Wa 1 mit den Lufteintrittsstellen w 0 und η ο und den Gaseintrittsstellen / o, in welchem dem brennbaren Gas- und Luftgemisch das pulverisirte Erz bei χ ο entgegengeführt wird.
    8. Das Verfahren, zur Verwerthung von festen oder flüssigen Brennstoffen dieselben an ihrem Fundorte nach den vorhin angegebenen Methoden mittelst der beschriebenen Generatoren in hochgespanntes Gas zu verwandeln, dafs in Röhrenleitungen nach ferngelegenen Orten geleitet und für Betriebs-, Heizungs- und Beleuchtungszwecke verwendet werden kann.
    9. Der Gasdruckreducirgasometer, Fig. 34, in welchem das Gaseinlafsventil L a 2 durch ein Gewicht 2 c 1 ausbalancirt wird, dessen Schnur 2 b 1 über eine an der Glocke T1 gelagerte Rolle 2 d 1 läuft, während beim Sinken der Glocke das Ventil Z β 2 geöffnet wird.
    10. Das automatische Doppelventil, Fig. 35, bestehend aus dem keilförmigen Ventilkörper Sa 2 und den beiden Ventilsitzen 2 m 1, welches Ventil sich automatisch schliefst, wenn in den von ihm ausgehenden Rohrzügen ein Bruch entsteht.
    Hierzu 12 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28369D Verfahren und Apparate, hochgespannte Gase für Betriebs-, Heizungs- und Beleuchtungszwecke darzustellen Active DE28369C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE28369C true DE28369C (de)

Family

ID=304618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28369D Active DE28369C (de) Verfahren und Apparate, hochgespannte Gase für Betriebs-, Heizungs- und Beleuchtungszwecke darzustellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE28369C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3335544A1 (de) Reaktorvorrichtung zur erzeugung von generatorgas aus brennbaren abfallprodukten
DE28369C (de) Verfahren und Apparate, hochgespannte Gase für Betriebs-, Heizungs- und Beleuchtungszwecke darzustellen
DE40238C (de) Feuerung für stehende Dampfkessel
DE52271C (de) Aschfallraum bei Apparaten zur Erzeugung von Wassergas
DE18354C (de) Heifsluft-Dampfmaschine
DE54995C (de) Gasgenerator
DE41059C (de) Feuerung mit theilweisem Kreisprozesse
DE213962C (de)
DE55062C (de) Apparat zur Herstellung von Wasserstoff
DE62042C (de) Apparat zur Erzeugung von Leuchtbezw. Heizgas
DE151136C (de)
DE54211C (de) Neuerung an Apparaten bezw. Gefäfsen zur Verdampfung von Chlorammonium
DE36535C (de) Dampfmotor mit geschlossener Feuerung
DE3515C (de) Apparat zur Herstellung von Wassergas zu Leucht- und Heizzwecken
AT21959B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kraftgas.
DE56910C (de) Feuerungsanlage
DE86686C (de)
DE142654C (de)
DE101476C (de)
DE49224A (de) Verfahren und Apparat zur Herstellung von brennbaren bezw. Heizgasen
DE43063C (de) Heizröhrenkessel in Verbindung mit einem Cornwallkessel
DE210431C (de)
DE71541C (de) Apparat zur Herstellung von carburirtem Wassergas
DE21107C (de) Apparat zur kontinuirlichen Erzeugung von Wassergas
DE33582C (de) Neuerung an feuerungsanlagen