DE282138C - - Google Patents

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DE282138C
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brake
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/04Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes for preventing or controlling movement in one direction or, selectively, in either direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Eisenbahnbremse, die beim Befahren von Gefällen" selbsttätig angestellt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß der Bremsklotz in der Lösestellung durch einen Hakenhebel gehalten wird, der sich beim Befahren von Gefallen diesen entsprechend einstellt und ' der, durch einen Anschlag ausgelöst, den Bremsklotz freigibt. Der Bremsklotz ist als Keilbremsklotz, der zwischen Rad und Schiene eingezwängt wird, ausgebildet und an einer Nürnberger Schere aufgehängt. Seine Sohle umfaßt den Schienenkopf klammerartig.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι die Bremse
IS in der Seitenansicht, Fig. 2 den Bremsschuh in der Vorderansicht, und Fig. 3 die Aufhängung und Feststellung des Bremsklotzes in größerem Maßstabe.
Die Bremse besteht aus dem Bremsklotz g, der an der Nürnberger Schere β aufgehängt ist und durch den Hakenhebel i, η in der Lösestellung gehalten wird. Schere e und Hebel i, η sind an dem am Fahrzeuguntergestell befestigten Konsol c gelagert. Der Haken i umfaßt dabei das unterste Mittelglied h der Nürnberger Schere, das den Bremsklotz g trägt. Dieser wird vorteilhaft mit einer Sohle k aus Stahlblech versehen, welche den Schienenkopf umgreift. Zur Auslösung der Bremse g dient der Auslösehebel f, welcher beim Befahren von Gefällen auf den Arm» des Hakenhebels i, η treffen kann. Der am Wagenuntergestell gelagerte Auslösehebel f ist in Fig. 3 schematisch im Querschnitt dargestellt. Der beigefügte Pfeil zeigt die Bewegungsrichtung, in welcher der Hebel f bewegt werden muß, wenn er den Hakenhebel i, η auslösen soll.
Die Wirkungsweise der Bremse ist folgende: Wenn der Wagen. (Fig. 1) auf der Geraden fährt, so verbleibt der Hebel i, η sowie das Wagenuntergestell nebst Auslösehebel f in der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage. Fährt dagegen der Wagen nach rechts ein Gefälle herunter, so verdreht sich der Hebel η unter der Wirkung des Bremsklotzgewichtes relativ gegenüber dem nunmehr schräg liegenden Wagenuntergestell derart, daß der Arm η in die Bahn des Auslösehebels f gelangt (Fig. 3 punktiert). Wird dieser nun beim Überschreiten der zulässigen Geschwindigkeit von Hand oder durch einen Fliehkraftregler niederbewegt, so verdreht er den Hebel i, η derart, daß der Haken i den Zapfen h der Nürnberger Schere freigibt, wodurch der Bremsklotz g auf die Schiene herabfällt. Der Klotz fängt sich dabei mit dem Stahlblech k auf dem Schienenkopf, bis das Rad a auf den Bremsschuh g trifft und diesen zwischen Rad und Schiene zwängt.
Vorteilhaft kann für die andere Schiene eine gleiche Bremse vorgesehen werden, deren Hebelarm η jedoch nach der entgegengesetzten Seite ragt. Ebenso kann für diesen entgegengesetzt· gerichteten Hebelarm η auch ein besonderer Auslösehebel f vorgesehen werden,

Claims (1)

  1. der die Bremse, beim Befahren von Gefällen in entgegengesetzter Fahrrichtung auslöst.
    P \tent-An Sprüche
    i. Eisenbahnbremse, die beim Befahren von Gefällen selbsttätig angestellt wird, gekennzeichnet durch einen mit einem Haken (i), der den Bremsklotz (g) in seiner Bereitschaftslage hält, versehenen Hebel («), der beim Befahren von Gefällen sich diesen entsprechend einstellt und beim Auslösen durch einen Anschlag (f) den Bremsklotz freigibt.
    2- Bremse nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsklotz an einer Nürnberger Schere aufgehängt ist.
    3. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsklotz (g) eine den Schienenkopf klammerartig umfassende Sohle (k) besitzt. ■ ' ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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