DE559078C - Dreikraeftegleisbremse - Google Patents

Dreikraeftegleisbremse

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DE559078C
DE559078C DER70277D DER0070277D DE559078C DE 559078 C DE559078 C DE 559078C DE R70277 D DER70277 D DE R70277D DE R0070277 D DER0070277 D DE R0070277D DE 559078 C DE559078 C DE 559078C
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Germany
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brake
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rail
force
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Expired
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DER70277D
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Vereinigte Stahlwerke AG
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Vereinigte Stahlwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/04Track brakes or retarding apparatus with clamping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dreikräftegleisbremse für Eisenbahnfahrzeuge mit Abhängigkeit der Bremshöchstkraft vom Wagengewicht und mit einem sich über die ganze Länge der Bremse erstreckenden, neben der festen Fahrschiene angeordneten beweglichen Laufsteg. Bei den bekannten Dreikräftegleisbremsen kommt die Radlast durch Auflaufen des Spurkranzes auf einen Laufsteg zur Wirkung, welcher als Fuß der Bremsschiene unmittelbar und fest mit dieser verbunden ausgebildet ist. Die Bremsschienen sind hierbei senkrecht schwingbar angeordnet und ihr Drehpunkt auf einem Bügel, der selbst unter Wirkung einer hydraulischen oder Preßluft-Steuerkraft senkrecht beweglich ist, auch die zweite Bremsschiene trägt und so deren Anpressung bewirkt. Diese feste Verbindung des Laufstegs mit der Bremsschiene hat einmal eine große Starrheit des zusammengesetzten Organs zur Folge und den Umstand, daß die Druckfläche der Bremsschiene eine senkrechte Bewegungskomponente, welche gleich der senkrechten Senkung des Laufstegs unter dem Druck der Radlast ist, und eine waagerechte, die Druckgröße bestimmende Bewegungskomponente hat. Das hat Nachteile in zwei Richtungen. Die Unabhängigkeit der Bremsschienenbewegung von der Bewegung des Laufstegs in der Art, daß die Bremsschiene eine rein waagerechte Bewegung ausführt und ihre Höhenlage zur Fahrschienenoberkante unveränderlich ist, ist vorteilhaft, weil so die gleichmäßige Anlage der Druckfläche an die Radbandage an den oberen und unteren Stellen der Bremsschiene gesichert werden kann.
Es ist an sich bekannt, die Abwärtsbewegung einer Laufschiene infolge des Raddrucks in eine Anpreßbewegung der Bremsschiene umzusetzen.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß der Laufsteg durch eine gelenkige, lediglich durch Anschlag wirkende Verbindung mit der Bremsschiene verbunden ist, so daß eine senkrechte Bewegung der Bremsteile gegeneinander trotz annähernd gleicher Angriffshöhe der Bremskraft gegenüber der Fahrschienenoberkante möglich ist.
Hierdurch wird eine bessere Bremswirkung gegenüber derjenigen bei veränderlicher Angriffshöhe der Bremsschiene erzielt.
Ferner kann so für den Fall, daß die Dicke der Bandage für ein vorderes Rad und ein hinteres Rad verschieden ist, leicht ein gleichmäßiges Anlegen der Bremsschiene an beide Räder erzielt werden. Durch die Loslösung des Laufstegs von der Bremsschiene wird an sich schon deren Profil schwächer und damit allein schon eine Verbiegung erleichtert. Außerdem aber kann jetzt der Laufsteg selbst nachgiebig gestaltet werden, so daß die Ausübung eines gleich starken Druckes an der Stelle der dünneren Bandage möglich ist, da der Laufsteg sich an dieser Stelle unter der Radlast stärker senkt als bei der dickeren Bandage.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in den Abb. 1 und 2 in einem Längs- und einem Querschnitt dargestellt.
Die beiden Bremsschienen ι und 2 sind durch Pendelstützen auf festen- Stützpunkten gelagert und somit in ihrer Höhenlage zur Fahrschiene festgelegt, und ihre Bewegung ist im wesentliehen waagerecht. Der Laufsteg 5 ist an den Armen der Winkelhebel 7 befestigt, welche an den Enden 6 der Verbindungsstangen 9 drehbar gelagert sind. An den kurzen Hebern der Winkelhebel 7 sind Druckrollen 8 befestigt, die auf die
ι ο Bremsschiene 2 wirken. Die Verbindungsstange 9 vermittelt die Übertragung des Druckes durch das Gelenk 10 auf die Pendelstütze 3 und Bremsschiene 1. Auf die Höhenlage des Laufsteges 5 und die Druckgröße wirken noch die Stützfedern 15 ein sowie die Schwinge 13. Die Höhenlage der Schwinge 13 wird durch Aufhängung an dem Bolzen 12 eines hydraulischen Kolbens 11 bestimmt und die Steuerkraft V durch Auflagerung des Bolzens 6 mittels der Reibrollen 14 auf der Schwinge 13 zur Wirkung gebracht.
Die Betriebsweise ist folgende:
In Bremsbereitschaftsstellung steht der am Winkelhebel 7 angeschlossene Laufsteg 5, der durch die Feder 15 gestützt ist, mit seiner Lauffläche etwa in Höhe von Fahrschienenoberkante. Bei Auflauf des Spurkranzes des Rades auf den Laufsteg 5 wird dieser, um den Drehbolzen 6 schwingend, herabgedrückt, preßt die am kurzen Arm des Winkelhebels 7 befestigte Druckrolle 8 gegen die Bremsschiene 2 und tätigt so den Kraftschluß der Bremsschienen 1 und 2 zum Rad.
Sobald der Bremsdruck die durch Bemessung des hydraulischen Drucks vorbestimmte Grenze erreicht hat, wirkt sich eine weitere Senkung
deb Laufstegs 5 in einer Senkung des Drehpunktes 6 ohne weitere Erhöhung des Druckes auf die Bremsschiene 2 aus, deren linke Endfläche deshalb so groß sein muß, daß bei solchen 40 Senkungen die Berührung mit der Druckrolle 8 gewahrt bleibt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Dreikräftegleisbremse mit Abhängigkeit der Bremshöchstkraft vom Wagengewicht und mit einem sich über die ganze Länge der Bremse erstreckenden, neben der festen Fahrschiene angeordneten beweglichen Laufsteg, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufsteg (5) durch eine gelenkige, lediglich durch Anschlag wirkende Verbindung (7, 8) mit der Bremsschiene (2) verbunden ist, so daß eine senkrechte Bewegung der Bremsteile (2,7) gegeneinander trotz annähernd gleicher Angriffshöhe der Bremskraft gegenüber der Fahrschienenoberkante möglich ist.
  2. 2. Dreikräftegleisbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufsteg (5) an dem langen Hebel eines Winkelhebels (7) angeordnet ist, der am Ende (6) einer Verbindungsstange (9) drehbar gelagert ist und an seinem kurzen Hebel eine Druckrolle (8) trägt, und daß die Druckrolle (8) und die Verbindungsstange (9) auf die um feste Punkte schwingenden Bremsschienen (1, 2) wirksam sind.
  3. 3. Dreikräftegleisbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerkraft (F) mittels der Schwinge (13) an dem Winkelhebel (7) angreift.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DER70277D 1927-02-19 1927-02-19 Dreikraeftegleisbremse Expired DE559078C (de)

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