DE529889C - Bremsanordnung fuer Haengebahnfahrzeuge - Google Patents

Bremsanordnung fuer Haengebahnfahrzeuge

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DE529889C
DE529889C DE1930529889D DE529889DD DE529889C DE 529889 C DE529889 C DE 529889C DE 1930529889 D DE1930529889 D DE 1930529889D DE 529889D D DE529889D D DE 529889DD DE 529889 C DE529889 C DE 529889C
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Germany
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brake
lever
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carriage
brake arrangement
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Expired
Application number
DE1930529889D
Other languages
English (en)
Original Assignee
George Bennie
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Application filed by George Bennie filed Critical George Bennie
Application granted granted Critical
Publication of DE529889C publication Critical patent/DE529889C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by or modified for their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/02Brakes characterised by or modified for their application to special railway systems or purposes for aerial, e.g. rope, railways

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsanordnung für Hängebahnfahrzeuge mit Drehgestell und Schienenbremse, deren Bremskräfte unmittelbar von den Schienen zum Wagengestell beim Anlegen der Bremsschuhe übertragen werden. Es ist bereits bekannt, Hängebahnfahrzeuge mit Bremsen zu versehen, welche die Schienen von oben und unten angreifen. Die bekannten Anordnungen haben aber den Nachteil, daß bei den Federungen und bei den unvermeidlichen Stößen an den Schienenenden die Vertikalbewegungen der Fahrzeuge gegenüber den Schienen verhältnismäßig groß sind. Infolgedessen müssen die Bremsschuhe sehr weit gespreizt werden, um nicht bei den Vertikalbewegungen des Wagens an der Schiene zum Anliegen zu kommen.
Beim Erfindungsgegenstand kann sich der Fahrzeugkörper gegenüber dem Drehgestell in sehr weiten Grenzen vertikal bewegen, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Bremsschuhe auch bei normaler Spreizung zum Anliegen kommen. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Schienenbremse durch Hebel- und Federanordnung unabhängig von den Vertikalbewegungen des Fahrzeugkörpers ist. Die Bremsschuhe sind in einem besonderen Gehäuse angeordnet, das zu der unmittelbaren Übermittelung der Bremskräfte auf den Fahrzeugkörper mit dem Aufhängearm des Wagens verbunden ist, und zwar mittels oberer und unterer Spindeln, welche auf Abstandsstücke des Bremsgehäuses einwirken.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. i, 2 und 3 eine Seitenansicht, die Draufsicht und einen senkrechten Querschnitt durch das Drehgestell,
Fig. 4, 5 und 6 die Bremsvorrichtung in der Draufsicht, teilweise im Schnitt, im Querschnitt längs der Linie A-B der Fig. 1 und der LinieC-D der Fig. 1 und
Fig. 7 und 8 einen senkrechten Querschnitt und eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Bremsvorrichtung.
Das DrehgesteE hat einen Fahrzeugrahmen a und zwei Tragräder b, die auf .der Laufschiene. C1 laufen. Die Laufschiene C1 sowie die untere Schiene c2 sind am Traggestell befestigt. Der Fahrzeugrahmen α hat zwei Blattfedern d sowie ein Brückenglied e, das auf den Federn d aufruht, ferner einen Aufhängebolzen f, der durch das Brückenglied e hindurchgeht und vorzugsweise mittels . Unterlagsscheiben g und eines Kugellagers h getragen wird. Dieses Kugellager h ermöglicht es, den Aufhängebolzen f leicht in jeder gewünschten Horizontalrichtung •zu drehen gegenüber dem Traggestell. Die Aufhängelaschen i sind durch Bolzen I1 und iz an dem Aufhängebolzen f befestigt und übertragen die Kräfte auf den Aufhängearm / des Wagens. Mittels dieser Laschen i wird das Ge-
wicht des Wagens auf die Blattfedern d übertragen. Die Bremsvorrichtungen umschließen zwei Bremsgehäuse k, die miteinander oben und unten durch Abstandsstücke I1, lä verbunden sind. Durch diese werden die Bremskräfte auf den Aufhängearm / des Wagens übermittelt Zu diesem Zwecke sind oben und unten an diesem Aufhängearm / Spindeln M1 und m2 vorgesehen. Das Bremsgehäuse k trägt die Bremsschuhe % und nz. Diese Bremsschuhe werden in ihrer Stellung gegenüber den oberen und unteren Schienen C1, C2 des Traggestelles durch das Verbindungsstück ο und die Spindeln mx, m2 gehalten. Die Spindeln M1 und m2 sind an dem Aufhängearm j befestigt. Das Verbindungsstück 0 und die Spindeln M1 und m2 bilden Teile des Drehgestelles und halten es in horizontaler Richtung, erlauben ihm dagegen eine freie Bewegung in vertikaler Richtung um die geao nannten Spindeln entsprechend irgendwelchen Ungenauigkeiten des Traggestelles. Die Anordnung ist so getroffen, daß das Drehgestell durch die Bremsgehäuse, die sich an die untere Schiene C2 anlegen, verhindert wird, aus den Tragschienen herauszuspringen. Dieses wird durch besondere- Vorsprünge erreicht, die an dem Bremsgehäuse und an dem Drehgestell befestigt sind.: --'."-'
Um die Bremse zu betätigen, ist eine Schnur vorgesehen, welche über eine Rolle fi läuft. Diese Rolle wird durch den einen Arm einer zweiarmigen Hebelgabel q getragen, die gegenüber einem Ansatz r drehbar gelagert ist. Dieser An-,, satz r ist in einer Schlittenführung des Gehäuses^ angeordnet. Der andere Arm des zweiarmigen Hebels ist durch ein Verbindungsstück s mit dem Hebel t verbunden, der durch den Bremsschuh % hindurchgeht und den Zweck hat, den Bremsschuh % gegen die obere Schiene C1 zu pressen. Dieser Hebel t ist an einer Seite mit dem Bremsgehäuse k drehbar verbunden, während das andere Ende zu der Spannungsfeder tx führt. Diese Feder Z1 ist so eingestellt, daß sie . im wesentlichen das Gewicht der bewegbaren Teile aufhebt. Der oben beschriebene Ansatz r betätigt einen Hebel u, welcher durch den unteren Bremsschuh nz hindurchgeht und die Aufgabe hat, den Bremsschuh ri2 gegen die untere Schiene c2 des Traggestelles zu drücken. Der Hebel u ist auf der einen Seite an dem Bremsgehäuse k drehbar befestigt. Das andere Ende dieses Hebels u führt zu der Spannungsfeder U1. Diese Feder U1 ist an dem Außenende >. des oberen Hebels t befestigt. Die Bremsschuhe % und M2 legen, sich gegen die entsprechenden Schienen unter Wirkung der Feder U1, während die Freigabe der Bremsen durch ■ die Zugschnur bewirkt wird, die über die Rolle j> läuft. Die beiden Rollen ν sind neben der Bremsvorrichtung angeordnet und dienen zur Sicherung und zur Übertragung des .Wagengewichtes auf die Schiene C1 im Falle eines Bruches in dem Drehgestell. Diese Rollen ν hegen gewöhnlich nicht auf der Schiene C1 auf.
Die beiden Hebel t und u, welche durch die .Spannungsfeder U1 miteinander verbunden sind, können auch durch zwei Schlitten w, w und einen Hebel χ (Fig. 8) betätigt werden, der an einer Seite des oberen Schlittens w angeordnet und mit dem unteren Schlitten durch ein Glied y verbunden ist. Das freie Ende dieses Hebels χ trägt eine Zugschnur z, durch welche die Spannung der Feder U1 überwunden werden kann, wodurch die Bremsschuhe % und n2 in der abgehobenen Stellung gehalten werden. 75*-
Die Bremsschuhe %, nz können auch durch Zugglieder zum Anliegen gebracht werden, während die Zugspannung durch Druckfedern ersetzt wird, welche die Bremsen freigeben, wenn die Spannung in dem Zugseil genügend herabgesetzt ist.
Die Hebel t und u der Bremsvorrichtung, können auch durch Kolben und Zylinder miteinander verbunden sein, wobei der Zylinder mit einem der Hebel t, ■u verbunden ist und der Kolben mit dem anderen Hebel. Alsdann kann durch Anwendung von Druck in dem Zylinder die Bremswirkung ausgelöst werden, während durch irgendwelche anderen Glieder, beispielsweise durch ein Zugglied, die Öffnung der Bremsen bewirkt werden kann.
Auch an sich bekannte elektromagnetische Bremsen können an Stelle der Kolben und Zylinder Verwendung finden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Bremsanordnung für Hängebahnfahrzeuge mit Drehgestell und Schienenbremse, deren Bremskräfte unmittelbar von den Schienen zum Wagengestell beim Anlegen der Bremsschuhe übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenbremse (k) durch Hebel- und Federanordnung unabhängig von den Vertikalbewegungen des Wägenkörpers ist,
2. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsschuhe (% und %) in einem besonderen Gehäuse (£) angeordnet sind, das für die unmittelbare Übertragung der Bremskräfte auf den Wagenkörper mit dem Aufhängearm (/) des
. Wagens durch Spindeln (mv mz) und. Abstandsstücke (I1 und I2) verbunden ist.
3. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsschuhe (%und%) durch Hebel (u,t), die durch die Bremsschuhe (% bzw. n2) hindurchgehen und untereinander durch Federn (%) verbunden sind, gegen die Schienen (C1 bzw. C2) gedrückt werden, während die Freigabe der Brems- , schuhe (nv n2) . durch besondere auf die
Hebel (u, t) wirkende Mittel (ft, q, s) bewirkt wird.
4. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der bewegbaren Bremsteile durch eine Feder (^1) ausgeglichen ist.
5. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (s) an einen zweiarmigen Hebel (q) angeschlossen ist, der durch eine Rolle (ft) mit Zugschnur verstellbar ist.
6. Bremsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (q) auf einem in dem Gehäuse (k) schlittenförmig verschiebbaren Ansatz (V) drehbar befestigt ist.
7. Bremsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schlitten (w) und einen Hebel (x), der an einem der Schlitten (w) drehbar befestigt ist und mittels eines Verbindungsgliedes (y) mit dem anderen Schlitten (w) verbunden ist und das Ende des Hebels [%) durch ein Zugglied (z) betätigt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930529889D 1929-02-05 1930-01-19 Bremsanordnung fuer Haengebahnfahrzeuge Expired DE529889C (de)

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GB529889X 1929-02-05

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DE529889C true DE529889C (de) 1931-07-22

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ID=10466173

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DE1930529889D Expired DE529889C (de) 1929-02-05 1930-01-19 Bremsanordnung fuer Haengebahnfahrzeuge

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DE (1) DE529889C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821954C (de) * 1948-10-02 1951-11-22 Esslingen Maschf Schienenfahrzeug mit an zweiachsigen, einspurigen Drehgestellen federnd aufgehaengtem Wagenkasten, insbesondere Haengebahnwagen
US5450798A (en) * 1993-05-25 1995-09-19 Trenary; Bryant Rail truck for suspended car transit vehicles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821954C (de) * 1948-10-02 1951-11-22 Esslingen Maschf Schienenfahrzeug mit an zweiachsigen, einspurigen Drehgestellen federnd aufgehaengtem Wagenkasten, insbesondere Haengebahnwagen
US5450798A (en) * 1993-05-25 1995-09-19 Trenary; Bryant Rail truck for suspended car transit vehicles

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