DE282071C - - Google Patents

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DE282071C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/28Speed controlling, regulating, or indicating

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 282071 -KLASSE 42#. GRUPPE
PERPETUUM,
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Sprechmaschinenlaufwerk mit der Neuerung, daß bei Anordnung horizontal liegender Regulatoren einem etwaigen Anschlagen der Regulatorgewichte an die Platine o. dgl. vorgebeugt ist.
Bei Sprechmaschinenlaufwerken mit horizontal liegender Regulatorwelle ist es erforder-■ lieh, die Entfernung der Platinen voneinander, ίο bzw. die Höhe der Lagerpfeiler für den Regulator möglichst groß zu wählen, um dadurch ein etwaiges Anschlagen der Regulatorgewichte zu verhindern. Hierduixh werden aber große Nachteile in bezug auf eine rationelle Fabrikation geschaffen, die bisher nicht zu vermeiden waren, da man den Regulatorgewichten den erforderlichen Spielraum zum Zwecke ihrer Ausdehnung nach allen Seiten belassen mußte. Durch die vorliegende Erfindung ist nun eine Einrichtung geschaffen, welche diesen Mangel beseitigt, und zwar durch Benutzung teils bekannter, teils unbekannter Mittel.
Geniäß der Erfindung wird der Bremshebel zur Verhinderung des Anschlagens der Regulatorgewichte benutzt in der Weise, daß er einer allzustarken Ausschwingung, d. h. zu großen Geschwindigkeit des Regulators vorbeugt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in zwei Figuren dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Ansicht gegen ein Sprechmaschinenlaufwerk im Ruhezustande,
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Fig. 2 bei äußerster Geschwindigkeit der Regula tor welle.
Gemäß der Erfindung befindet sich an dem einen Platinenpfeiler α ein mit winkelförmig angesetzter Nase b versehener Schieber c in der Weise, daß die Nase δ im Bereiche des Bremshebelarms d ausliegt. Der nach innen abgebogene Teil d1 dieses Hebels liegt gegenüber der Bremsscheibe e aus, zum Zwecke, dieselbe in bekannter Weise abzubremsen. Die Gegendruckfeder d2, die hierzu dient, ist in Vorderansicht gezeichnet und geht in Wirklichkeit von unten und vorn ansteigend nach oben und hinten. Der Regulator ist auf einem U -förmigen Gestell oder aber auch in auf die Grundplatte g angegossenen Pfeilern f gelagert und besteht aus der Schneckenwelle h, die durch das Schneckenrad i samt den auf Federn k lagernden Kugelgewichten I in Umdrehung versetzt wird. Bei der sehr hohen Tourenzahl der Welle h erhalten die Federn k infolge der Zentrifugalkraft der Gewichte I eine ziemlich starke Spannung, welche sich in der Weise äußert, daß die lose aufgesetzte Bremsscheibe e auf der Achse 0, wie in Fig. 2 ersichtlich, nach rechts verschoben wird. Wenn nun die Spannung in diesem Augenblick noch gesteigert werden könnte, so würde dies zur Folge haben, daß die Gewichte I entweder an einen Teil des U-förmigen Gestells oder im Falle der Anordnung von aufgesetzten Pfeilern f an der Grundplatte g anschlagen und die Federn usw. zerstören würden. Dies ist

Claims (1)

  1. aber deshalb nicht möglich, weil die Abdrückung des Bremshebels, welche von außerhalb des Gehäuses in Richtung des Pfeiles (Fig. 2) erfolgt, nur bis zu einem gewissen Grade,
    d. h. so weit möglich ist, bis der Bremshebel d an dem winkelförmigen Ende b des Schiebers c zum Anschlag kommt. Hierdurch wird auch erreicht, daß der Bremsscheibe e eine äußerste Stellung und damit auch der Regulatorwelle i eine höchste Geschwindigkeit gegeben werden kann, so daß die Gewichte / niemals mit irgendeinem Teil des Laufwerks zum Anschlag kommen können.
    Die Anordnung und Wirkungsweise ist folgendermaßen:
    Beim Zusammensetzen des Werkes wird auch der Bremshebel d1 anmontiert und gemäß der Erfindung der Schieber b c aufgesetzt. Der: selbe hat einen Schlitz c1, damit seine Höhe.nlage aufs genaueste eingestellt werden kann. Man läßt nun das Werk in seine äußerste Geschwindigkeit treten und beobachtet hierbei stets den Abstand zwischen den Teilen g und I. Wenn nun derselbe noch etwa 1 mm beträgt, ist die Lage des Schiebers h c bestimmt, und es wird nunmehr die Schraube m in den Pfeiler α eingedreht und dadurch der Schieber δ c ein für allemal festgestellt. Dadurch ist auch die äußerste Endlage des Hebels d1 mit der Filzeinlage η gegenüber der Bremsscheibe e gegeben, und es kann der Regulator in keinem Falle mehr so weit ausschwingen, daß eine allzustarke Spannung der Federn k oder ein Anschlagen der Gewichte I möglich wäre.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Sprechmaschinenlaufwerk mit horizontal liegendem Regulator, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellung des Bremshebels (d d1) durch ein am Platinenpfeiler (a) angeordnetes Anschlagorgan aufs genaueste eingestellt und festgelegt wird, wodurch der Hub der Bremsscheibe (e) begrenzt und die äußerste Geschwindigkeit der Regulatorwelle so festgelegt wird, daß einer allzustarken Spannung der Federn (k) und einem etwaigen Anschlagen der Regulatorgewichte (I) wirksam vorgebeugt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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