DE28172C - Elektrischer Tiefwasserstandsmesser mit Zifferblatt - Google Patents

Elektrischer Tiefwasserstandsmesser mit Zifferblatt

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DE28172C
DE28172C DENDAT28172D DE28172DA DE28172C DE 28172 C DE28172 C DE 28172C DE NDAT28172 D DENDAT28172 D DE NDAT28172D DE 28172D A DE28172D A DE 28172DA DE 28172 C DE28172 C DE 28172C
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DE
Germany
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deep water
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DENDAT28172D
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A. grabie in Paris
Publication of DE28172C publication Critical patent/DE28172C/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/40Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements
    • G01F23/44Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements using electrically actuated indicating means
    • GPHYSICS
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    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/002Measuring the movement of open water
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    • GPHYSICS
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    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1884 ab.
Der elektrische Tiefwasserstandsmesser mit Zifferblatt hat den Zweck, die verschiedenen Veränderungen des Wasserstandes von Flüssen, Strömen, von Ebbe und Fluth etc. anzugeben und diese Angaben sofort und automatisch auf eine beliebige Entfernung zu übertragen.
Die Einrichtung besteht aus zwei getrennten Apparaten, welche durch eine elektrische Leitung verbunden sind.
Fig. ι und 2 zeigen den eigentlichen Wasserstandsmesser oder Aufgebeapparat A.
Fig. 3 zeigt den Empfangsapparat.
Der Aufgebeapparat A wird aus einem Brettchen A1 von Holz oder einem anderen isolirenden Material hergestellt, auf welchem ein Zifferblatt aufgezeichnet ist, dessen Umfang in 100 gleiche Theile eingetheilt ist. Die Eintheilung kann von 10 zu 10 Theilstrichen, wie Fig. 1 zeigt, oder auf jede andere Weise numerirt werden. An derjenigen Stelle des Zifferblattes, wo bei der Eintheilung die Zahl 100 stehen würde, ist ein rechtwinkliges Loch B1 ausgespart, welches zur Aufnahme des kleinen Cylinders C dient, der sich vertical um seine feste Achse dreht. Der Umfang des Cylinders C ist in eine gewisse Anzahl gleicher Theile getheilt, entsprechend der gröfsten Zahl in Meter, welche voraussichtlich im gegebenen Fall zu registriren sein wird.
Die Numerirung dieses kleinen Cylinders ist so angeordnet, dafs die Zahlen von rechts nach links zunehmen.
Die Stifte 10, 11, 12, 13 etc., welche auf dem Umfang des Cylinders C angebracht sind, dienen, wie später beschrieben wird,'dazu, die rotirende Bewegung des Cylinders auf dem Brettchen A1 hervorzubringen.
Am Umfange des Zifferblattes befinden sichdie Metallstifte D, die unter einander durch einen Messingdraht E verbunden sind, welch letzterer mit dem positiven Pol einer galvanischen Batterie in Verbindung steht.
Die Metallstifte D, welche, wie Fig. 1 zeigt, von 5 zu 5 Theilstrichen angebracht sind, können in jeder beliebigen anderen regelmäfsigen Weise angeordnet werden, je nach der gewünschten Genauigkeit.
Auf der dem Zifferblatt gegenüberliegenden Seite des Brettchens A1 befindet sich eine Stütze F, die eine Achse G trägt, auf welcher die Nabe H einer Rolle I sitzt. Die durch das viereckige Loch J hindurchtretende Nabe H trägt auf der Seite des Zifferblattes einen hölzernen Zeiger K, welcher mittelst zweier Druckschrauben L und L' auf der Nabe H befestigt ist.
Der Zeiger K wird aus einem Ring gebildet, der mit zwei Ansätzen versehen ist, wovon der eine ein Gegengewicht K, der andere ein hölzernes Stäbchen N trägt. Dieses letztere ist sehr schmal und derart zugeschnitten, dafs sein Ende mit dem Zifferblatt fast in eine Ebene fällt, ohne dasselbe zu berühren. Dieser Stab N erfafst successive die an dem kleinen Cylinder C befindlichen Stifte und dreht denselben um je eine Ziffer vorwärts oder rückwärts.
An seinem Ende trägt der Stab N ein aus Kautschuk, Seidenstoff, Papier oder irgend einem anderen isolirenden Material bestehendes Stück JV1, welches an den Stiften D vorbei passirt, indem es sich bei der Berührung eines jeden Stiftes etwas biegt. Auf jeder Seite
dieses dünnen federnden Elementes iV1 befindet sich eine metallene Platte O bezw. 0\ Von diesen beiden Platten, welche durch das nichtleitende Material JV1 vollständig von einander isolirt sind, ist die eine (O) durch einen dünnen Draht P mit der Schraube L, die andere (C1) durch einen Draht Px mit der Schraube Z1 leitend verbunden.
Die Nabe H ist durch einen Ansatz R in zwei Abtheilungen Q und Q1 getheilt und mit zwei Längsnuthen S und S1 versehen, von welchen die erstere bis in die Mitte von Q, die letztere bis zur Mitte von Q1 reicht. Die Nuthen dienen zur Aufnahme von Leitungsdrähten T T1, welche mit Ausnahme ihrer Enden von nichtleitendem Material umgeben sind. Diese Enden haben Contact mit je einem die ganze Breite von Q bezw. Q1 ausfüllenden Ring Zf1 bezw. H". Die anderen Enden dieser Drähte sind mit den Schrauben Z bezw. Z1 verbunden.
Hieraus folgt, dafs bei der Bewegung des Zeigers entweder ZT1 oder H" elektrisirt wird, je nach der Drehrichtung des Zeigers.
Mit jedem dieser vollständig von einander isolirten Ringe steht ein Draht U bezw. U1 in Contact, durch welche Leitungen der in Fig. 3 dargestellte Empfangsapparat in Function gesetzt wird.
Die Bewegung des Zeigers K erfolgt durch einen Schwimmer W mittelst einer Schnur V und einer aus nichtleitendem Material bestehenden Schnurscheibe J, deren Umfang genau 1 m beträgt. Bewegt sich also der Schwimmer um ι m, so macht der Zeiger eine ganze Umdrehung. Die Schnur V ist über Führungsrollen XX1 geleitet und trägt ein Gegengewicht Y.
Der Empfangsapparat B, Fig. 3, trägt auf einem Brettchen α ebenfalls ein Zifferblatt und einen kleinen Cylinder b, genau wie der Aufgebeapparat.
Auf der Achse des Zeigers c sitzt ein Zahnrad d, welches genau so viel Zähne hat, als Stifte D an dem Brett A1 angebracht sind.
Zwei Federn e ελ drücken gegen eine Scheibe^, um die Bewegung des Zahnrades zu präcisiren. Letzteres wird durch den Hebel g' in der durch Pfeil ι angegebenen Richtung bewegt und durch Hebel g" in der durch Pfeil 2 angedeuteten Richtung. Diese bei h bezw. bei hx drehbaren Hebel tragen an ihren Enden nur nach oben .bewegliche Klinken ti. Die Hebel gx g" werden von oben nach unten b'ewegt durch das Gewicht der aus weichem Eisen bestehenden Stücke//1, welche ohne Befestigung einfach auf die Hebel aufgelegt sind. Die umgekehrte Bewegung wird durch die Federn k k1 bewirkt, sobald die Gewichte durch die betreffenden, mit den Leitungen U bezw. Ux verbundenen Elektromagnete m m1 abgehoben sind, η nl sind Regulirschrauben.
Nach dem Vorstehenden ist die Wirkungsweise dieses Tiefwasserstandsmessers leicht zu übersehen. Bei zunehmendem Wasserstand ζ. Β. geht der elektrische Strom von den Spitzen D durch Platte O\ Drähte P1 T\ RingZf", Draht U1 nach dem Elektromagnet m, wodurch die Vorwärtsbewegung des Zeigers c des Empfangsapparates B in gleicher Weise erfolgt wie die des Zeigers K am Aufgebeapparat A. In ganz ähnlicher Weise geschieht die Rückwärtsbewegung durch den Elektromagnet ml bei sinkendem Wasserstand.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Zeigers K wäre der Wasserstand = 3,12 m abzulesen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Tiefwasserstandsmesser, bestehend in der Combination des durch einen Schwimmer W in Function gesetzten und mit einem über einem Zifferblatt beweglichen Zeiger K versehenen Aufgebeapparat A mit dem in beliebiger Entfernung aufgestellten und ebenfalls mit Zifferblatt und Zeiger versehenen Empfangsapparat B, wobei mittelst der an A befindlichen Metallstifte D, der am Zeiger K angebrachten Platten O O\ der mit letzteren durch Drähte WU' in leitender Verbindung stehenden Elektromagnete m m' und der von diesen bewegten und in Zahnrad d eingreifenden Hebel ^1 g" der Zeiger des Empfangsapparates in derselben Weise bewegt wird wie der des eigentlichen Wasserstandsmessers A.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT28172D Elektrischer Tiefwasserstandsmesser mit Zifferblatt Active DE28172C (de)

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DE (1) DE28172C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20110031287A1 (en) * 2008-09-09 2011-02-10 Zero Chroma, LLC Holder for Electronic Device with Support

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20110031287A1 (en) * 2008-09-09 2011-02-10 Zero Chroma, LLC Holder for Electronic Device with Support

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