DE2816632A1 - Zum anklammern an einer stuetze geeignete spielzeugfigur und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Zum anklammern an einer stuetze geeignete spielzeugfigur und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
Rene DELHOME
Les Chassis LA ROCHE DE GLUN
(Seine Maritime), Frankreich
Zum Anklammern an einer Stütze geeignete Spielzeugfigur und Verfahren zu ihrer
Herstellung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine zum Anklammern an einer Stütze geeignete Spielzeugfigur sowie
auf ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Die Erfindung kann insbesondere bei Puppen, Plüschtieren und dergleichen Spielzeugen angewandt werden, und ein
Anwendungsgebiet besonderer Art sind Gliederpuppen (Marionetten).
Zum Anklammern an einer Stütze geeignete Spielzeugfiguren,
wie sie zur Zeit bekannt sind, weisen im allgemeinen im Inneren ihrer Gliedmaßen einen elastisch spreizbaren
Beschlag aus hartem Material in Form einer Zange auf, durch den die genannten Gliedmaßen dauernd aufeinander
zu belastet werden, damit sie sich anklammern können, wobei der genannte Beschlag entweder in einfacher Weise
durch einen gekrümmten Draht oder einen gekrümmten
-T-
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Blechstreifen aus Federstahl oder aus Kunststoff, wie beispielsweise bei der im US-Patent Nr. 3.448.539
beschriebenen Figur, gebildet werden, oder auch in komplizierterer Weise durch eine wirkliche Zange mit zwei
gelenkigen Schenkeln, die durch eine Feder aufeinander zu belastet sind, wie bei der Gegenstand des US-Patentes
Nr. 3.928.933 bildenden Figur.
Um eine Figur, deren Beschlag aus einem einfachen Draht oder aus einem Blechstreifen besteht, an einer
Stütze sich anklammern zu lassen, müssen gleichzeitig die zwei Gließmaßen eines gleichen Paares von Gliedmaßen
erfaßt werden, um sie zu spreizen, und wenn die vier Gliedmaßen der Figur paarweise elastisch
angenähert sind, so müssen nacheinander diese zwei Paare gespreizt werden, wodurch der Vorgang des Anklammerns
kompliziert wird; außerdem kann das Kind, wenn es das Spielzeug an einem seiner Arme anklammern
will, sich nur einer seiner beiden Hände bedienen, wodurch die Schwierigkeit noch vergrößert wird.
Dieser Nachteil wird durch Beschläge, die durch echte Zangen gebildet werden, vermieden, da diese Zangen
Griffe aufweisen, auf die man nur unter Zuhilfenahme einer einzigen Hand zu drücken braucht, um die Zangenschenkel
zu spreizen; diese Zangen sind jedoch ziemlich sperrig und verhältnismäßig kompliziert, und damit
teuer.. Schließlich weisen alle diese Ausrüstungen, seien sie vereinfacht oder nicht, den erheblichen
Nachteil auf, daß sie einen harten Kern bilden, durch
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den das Kind trotz der schützenden Polsterung verletzt werden kann, da diese ja auf längere Sicht durchbohrt
oder im Inneren des Spielzeuges einfach verschoben werden kann.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Spielzeugfigur zu schaffen, die imstande
ist, sich ohne Zuhilfenahme irgendeines inneren Beschlages an einer Stütze festzuklammern, wobei man
die Gließmaßen der Spielzeugfigur mittels einer einzigen Hand spreizen kann.
Die Erfindung hat ferner zur Aufgabe, ein Herstellungsverfahren für solche Figuren vorzuschlagen, das sehr
einfach ist und insbesondere für die Herstellung in sehr großen Serien geeignet ist.
Erfindungsgemäß ist ausgehend von einer Spielzeugfigur,
die minstens ein Paar Gließmaßen in umgreifender Form aufweist, sowie Vorkehrungen, die dazu bestimmt sind,
diese Gliedmaßen in elastischer Weise anzunähern, damit sie eine Stütze umschlingen können, vorgesehen, daß
die Spielzeugfigur keinen Beschlag von harter Beschaffenheit aufweist, daß die Vorkehrungen, die dazu bestimmt
sind, die Gliedmaßen anzunähern, im wesentlichen durch einen integrierenden Bestandteil der Figur aus
kompressiblem, elastischem Material gebildet werden,
und daß dieser integrierende elastische Bestandteil mit den genannten Gliedmaßen verbunden ist.
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Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer solchen Spielzeugfigur, die zum Anklammern an einer
Stütze mittels ihrer Gliedmaßen aus elastisch verformbarem Material geeignet ist, wobei die Enden
der Gliedmaßen elastisch paarweise gegeneinander gerichtet werden, besteht im wesentlichen darin, daß
aus einer Platte aus elastisch verformbarem Material ein Rohling geschnitten wird, dessen Form zumindest
teilweise der Form der zu erzielenden Figur entspricht, wobei vorzugsweise eine der Hauptflächen dieses
Rohlings in dauerhafter Weise in Querrichtung in einstellbarer (regulierbarer) Stärke zusammengezogen
wird, so daß sich automatisch ein Wickel von im voraus bestimmtem Umfang ergibt.
Vorzugsweise handelt es sich bei dem elastisch deformierbaren Material um einen Schaumkunststoff, wie
beispielsweise einen Polyurethanschaum, und das dauerhafte transversale Zusammenziehen erfolgt auf der Oberfläche
einer der Hauptflächen des Rohlings in der Weise, daß man diesen entweder auf einen beheizten Zylinder
wickelt und ihn warm etwa auf den Durchmesser des genannten Zylinders vorformt, oder daß man auf der
genannten Fläche mindestens ein im voraus gestrecktes elastisches Band befestigt, dessen Spannung nach seiner
Befestigung gelockert wird, oder daß man auf die genannte Fläche einen unter Wärmeeinwirkung schrumpfbaren Film
klebt und den Film der Wirkung einer Wärmequelle aussetzt.
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Nachstehend wird die Erfindung noch näher erläutert, wobei als nicht-abgrenzende Beispiele . einige
besondere Ausführungsformen aufgeführt werden, entsprechend den Darstellungen in den beigefügten Zeichnungen
.
Fig. 1 stellt eine erste Ausführungsart eines Spielzeuges dar, wobei Rumpf und Gliedmaßen
aus einem Materialblock herausgeschnitten werden.
Fig. 2 stellt den Rumpf von Fig.1 dar, der so von Hand gefaßt wird, daß die Gliedmaßen auseinandergespreizt
werden.
Fig. 3 stellt eine erste Type eines erfindungsgemäßen
Plüschspielzeuges dar, das sich an eine Stütze anklammert.
Fig. 4 ist eine erste Variante des Spielzeuges von Fig. 1,
Fig. 5 ist eine zweite Variante des Spielzeuges von Fig. 1,
Fig. 6 stellt eine Draufsicht des Rumpfes von Fig. mit verstärkten Gliedmaßen dar.
Fig. 7 stellt eine zweite Ausführungsart eines erfindungsgemäßen Spielzeuges dar.
Fig. 8 ist eine schematische Darstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Spielzeugtype.
Fig. 9 zeigt schematisch einen flach liegenden Rohling für eine Spielzeugfigur.
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Fig. 10 stellt eine erste Ausführungsform des
Rumpfes (Körpers) der aus dem Rohling von Fig. 9 gewonnenen Spielzeugfigur dar.
Fig. 11 stellt eine andere Ausführungsform des
Rumpfes (Körpers) der Spielzeugfigur dar.
Wie in Fig. 1 dargestellt, können der Rumpf 1 und die oberen Gliedmaßen 2,3 sowie die unteren Gliedmaßen 4,5
einer erfindungsgemäßen Spielzeugfigur, wie sie an einem Beispiel komplettiert in Fig. 3 zu sehen ist,
als einzelnes Stück aus einem gestrichelt angedeuteten Block 6 aus kompressiblem elastischem Material ausgeschnitten
werden; auf diese Weise sind die Gliedmaßen mit dem Rumpf starr ohne Gelenkbildung verbunden und
folgen somit den Verformungen des Rumpfes. Um das Festklammern der Spielzeugfigur an einer beliebigen
Stütze zu erleichtern, sind die Gliedmaßen kreisbogenförmig zugeschnitten, so daß sich in der Mitte ein
Durchgang 7 ergibt und die Gliedmaßen sich an ihren Enden schließen.
Um die genannten Gliedmaßen zu öffnen, damit das Spielzeug dann an einer Stütze festgeklammert werden
kann, wie in Fig. 3 gezeigt, genügt es somit, den Rücken des Rumpfes 1 der Figur zu fassen und ihn elastisch
zu verformen (siehe Fig. 2), worauf die Gliedmaßen, wenn man den Griff lockert, dank der Elastizität des
Rumpfes, der sie nach vorne führt und gegeneinander
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bewegt , die Stütze umfassen.Damit sich die Gliedmaßen
spreizen können, ist es erforderlich, daß im Rumpf ein Mittelkern 8 bestehen bleibt, der nicht
zusammengedrückt wird und um den die Gliedmaßen sich drehen können; zu diesem Zweck wird vorzugsweise
eine Anschwellung 9 auf dem Rücken des Rumpfes vorgesehen, wobei diese das Greifen veranlassende unc^ aufnehmende
Anschwellung 9 es ermöglicht, eine genügende Menge nicht zusammengedrückten Materials hinter den Gliedmaßen zu
bewahren, die die Aufgabe eines Drehzapfens für diese übernehmen kann.
Selbstverständlich kann sich der genannte Mittelkern vom Rest dadurch unterscheiden, daß er aus einer Einlage
aus anderem, aber kompressiblem Material besteht, wobei das elastische Material des Rumpfes, das die Einlage
umgibt, beim Greifen des Rückens der Figur hinter die Einlage geführt wird, wodurch die am Rumpf an
gegenüberliegenden Seiten befestigten Gliedmaßen gespreizt werden.
Um das Festklammern der Figur zu verbessern , kann man, anstatt die Gliedmaßen so auszuschneiden, daß ihre
Enden einfach paarweise zusammenkommen, diese Gliedmaßen mit einer solchen Länge ausführen, daß sich ihre
Enden paarweise kreuzen oder überlappen, sei es übereinanderliegend, wie in Fig. 4 oder nebeneinanderliegend,
wie in Fig. 5
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Bei der Ausführungsart, bei der die Enden der Gliedmaßen eines gleichen Paares (12,13) und (14,15) paarweise
übereinanderliegen (Fig. 4), wird der Rumpf aus zwei Teilen 10 und 11 ausgeführt, die in übereinstimmender
Weise ausgeschnitten und dann in der Längsrichtung des Rumpfes in der Weise zusammengeklebt werden, daß die
Enden der Gliedmaßen paarweise vertikal versetzt sind und sich gegenseitig überlappen.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Variante, bei der die Enden der Gliedmaßen 16, 17 und 18, 19 vor dem Rumpf
nebeneinanderliegen, wird die Figur aus einem einzigen Stück, ausgehend von einem Block aus Schaumstoffmaterial
gebildet, aus welchem jedes Paar Gliedmaßen spiralförmig ausgeschnitten wird. Da die Enden der Gliedmaßen
17,19, die auf einer gleichen Seite liegen, nach vorne überstehen, ist es möglich, zum Festklammern
der Figur an einer Stütze die genannten Gliedmaßen einfach in der Weise zu spreizen, daß man das Spielzeug
seitlich vor der Stütze verschiebt, so daß die Enden der Gliedmaßen 17,19 auf der genannten Stütze aufliegen
und seitlich weggeschoben werden.
Um das Festklammern zu verstärken, kann man auch die Steifigkeit der Gliedmaßen der Figur in der Weise erhöhen,
daß man auf sie (siehe Fig. 6) bogenförmige Stücke 21 aus Kunststoff oder Karton klebt, die dennoch ein Durchbiegen
zulassen, wobei die genannten bogenförmigen Stücke auf der Oberseite und Unterseite der Gliedmaßen oder auf
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ihren inneren und äußeren Seitenflächen angebracht
werden können. Ebenso können zur Veranlassung der Spreizbewegung der Gliedmaßen und zum Festklammern
der Figur an einer Stütze durch einfaches Schieben der Figur gegen die Stütze die Enden der Gliedmaßen in
abgeschrägter Weise zugeschnitten v/erden, damit sich ein keilförmiger Eingang 22 bildet (Fig. 6).
Anstatt aus einem Schaumstoffblock geschnitten zu werden,
können der Rumpf und die Gliedmaßen als einziges Stück aus Schaummaterial geformt werden oder man kann auch
vorsehen, die Gliedmaßen am Rumpf anzubringen, wobei dieser allein bepsielsweise aus einem Kunststoffschaumblock
gebildet werden kann, während die genannten Gliedmaßen starr sind und starr am Rumpf durch Anleimen
oder jedes sonstige Mittel befestigt werden.
Ebenso kann man auch eine erfindungsgemäße Spielzeugfigur
mittels biegsamen, geschlitzten Ringen 23 (Fig. 7) aus elastisch verformbarem Kunststoff- oder sonstigem
Material herstellen, wobei diese Ringe bei 24 aufgeschnitten sind, so daß sie geöffnet und in starrer
Weise, beispielsweise durch Verkleben, an einem Schaumstoffblock 25 in einem dem Spalt 24 gerade gegenüberliegenden
Bereich befestigt werden können. Die Ringe bilden Beschläge (frz. armature) für die Gliedmaßen
der Figur und der Schaumstoffblock 25 bildet denjenigen Teil des Rumpfes der Figur, der dazu bestimmt ist,
ergriffen zu werden, um das öffnen der Gliedmaßen herbeizuführen.
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Selbstverständlich ist der Schaumstoffblock verkleidet,
beispielsweise mit Plüsch, und der Kopf der Figur wird auf dem Rumpf angebracht. In den vorhergehenden
Beispielen kann die Stütze von den Gliedmaßen eines Gliedmaßenpaares umfaßt werden, jedoch kann man selbstverständlich
vorsehen, das Festklammern durch Annäherung eines Armes und eines Beines bzw. eines vorderen und
eines hinteren Gliedmaßes der Figur zu erreichen. Dies wird schematisch in Fig. 8 gezeigt; hier ist ein
beliebiges Tier dargestellt, bei dem sich die Enden der Vorderpfoten den Enden der Hinterpfoten nähern, um das
Festklammern zu erzielen; es genügt, einen Druck auf den Rücken des Teiles auszuüben, so daß sich der Kopf dem
Schwanz nähert (Pfeile F), wobei sich die Pfoten auseinanderbewegen und dann eine Stütze fassen können.
Ein Spielzeug in der Art des in Fig. 8 gezeigten kann aus Schaumstoff mit versteiften Gliedmaßen oder aus
geblasenem Kunststoff (frz.i matiere plastique soufflee)
ausgeführt werden, der die elastische Verformung des Rumpfes zuläßt, dabei aber den vorderen und hinteren
Gliedmaßen eine bestimmte Starrheit läßt.
Schließlich läßt sich die Erfindung insbesondere in origineller und unterhaltsamer Weise auch mittels
Gliederpuppen (Marionetten) verwirklichen, deren Besonderheit darin besteht, daß sie einen Rumpf und
zur Festklammerung an einer Stütze geeignete Gliedmaßen aufweisen. Erfindungsgemäß haben die diese Gliederpuppen
bildenden Spielzeugfiguren eine öffnung in der die äußere Verkleidung darstellenden Umhüllung, die in der
Höhe des Halses und vorzugsweise an der Kehle der
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Gliederpuppe angebracht ist und den Durchgang der Finger des Kindes bis zum Kopf der Puppe
ermöglicht.
Das Kind kann, nachdem es das Spielzeug an einem seiner Arme festgehakt hat, die Finger seiner anderen
Hand oder sogar die ganze Hand in die öffnung am Hals der Gliederpuppe bis zu ihrem Kopf einschieben - wobei
die Gesichtsmaske aus elastischem Material, beispielsweise Kautschuk, ausgeführt ist - und es kann dann die
genannte Maske verformen, so daß sie Grimassen schneidet, die Zunge herausstreckt, die Nase oder die Ohren bewegt,
etc.
Die erfindungsgemäßen Figuren können natürlich aus
jedem elastisch verformbaren Material hergestellt werden, jedoch ist Polyurethanschaum besonders anzuraten, weil
er neben den vorerwähnten Merkmalen große Leichtigkeit aufweist, so daß die Gliedmaßen in geringerem Maße
gedrückt werden müssen, um das Spielzeug anzuklammern.
Gemäß den im Vorstehenden aufgeführten Beispielen besteht die einfachste Ausführungsart selbstverständlich
darin, daß man den Rumpf und die Gliedmaßen der genannten Spielzeugfigur als einzelnes Stück aus einem Block von
Plastik-Schaumstoffmaterial herausschneidet, wobei der Schnitt der Gliedmaßen in zylindris-cher Form oder
mit rundem oder elliptischem Querschnitt oder spiralig oder mit schraubenförmiger Oberfläche erfolgt, so daß
sich ein von den genannten Gliedmaßen umgebener mittlerer Durchgang ergibt. Die Herstellung dieser Figuren kann
aber auch mit einem Mindestaufwand an Arbeitsvorgängen gemäß einem der nachstehend genannten Verfahren
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erfolgen, die es ermöglichen, sehr große Serien solcher
Figuren in einfacher Weise und mit geringen Gestehungskosten herzustellen, weil die Arbeitsvorgänge vollständig
automatisiert werden können.
Zu beachten ist, daß das Wort "Platte", wie es in der
weiteren Beschreibung verwendet wird, im allgemeinsten Sinn zu verstehen ist, d.h. als Element, dessen Stärke
im Vergleich zu seinen anderen Abmessungen gering ist, als rechteckige Platte, als Scheibe oder auch
als langes Materialband, das je nach Anforderung als Platte betrachtet wird.
Wie in Fig. 9 dargestellt, wird gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Spielzeugfigur
zunächst eine aus elastisch verformbarem Material bestehende ausgebreitete Platte 26 hergestellt, die
schematisch durch die strichpunktierten Linien der Zeichnung veranschaulicht wird, wobei man die
Platte je nach der Abwicklung der zu erzielenden Figur flach zuschneidet bzw. stanzt.
Im vorliegenden Fall hat der ausgeschnittene Rohling 27 die einfache Form eines H, dessen Querbalken den eigentlichen
Rumpf 28 des Spielzeuges darstellt, während die Seitenbalken die oberen Gliedmaßen 29, 30 und die
unteren Gliedmaßen 31,32 des Spielzeuges bilden, wobei die Längsachse XY der Figur parallel zum Querbalken
der Η-Form verläuft.
Gemäß einer ersten Variante des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird der H-förmig geschnittene Rohling 27 um einen - nicht dargestellten - Zylinder gewickelt,
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dessen Umfang im wesentlichen gleich oder geringer ist als die Länge der Schenkel des H; hierauf wird
der Zylinder durch ein den Fachleuten bekanntes Mittel auf eine Temperatur erwärmt, die genügt, damit der
Rohling 27 bleibend in zylindrische Form mit rundem Querschnitt (Fig. 10) oder spiral- oder schneckenförmigem
Querschnitt (Fig. 11) gebracht wird; dies geschieht durch Zusammenziehen einer mit dem erwärmten
Zylinder in Berührung stehenden Oberflächenschicht der Oberfläche des Rohlings, wobei sich die oberen
Gliedmaßen 29,30 und die unteren Gliedmaßen 31,32 der Figur paarweise mit ihren Enden annähern, bis
sich diese schließlich treffen (Fig. 10), oder bis sie sich gegenseitig überlagern, sei es in einer lotrecht
zur Achse XY der Figur verlaufenden Ebene oder in zwei axial versetzten Ebenen, wobei dann die Enden der
Gliedmaßen jeweils zu zweien übereinander befindlich sind. In allen Fällen umschließen die Gliedmaßen einen
Mittelraum 34, der dazu bestimmt ist, die Stütze aufzunehmen, an der sich die Figur festklammert.
Gemäß einer zweiten Variante des Verfahrens wird, ebenfalls ausgehend von einem aus einer ausgebreiteten
Platte 26 aus elastisch verformbarem Material H-förmig ausgeschnittenen Rohling 27 (Fig. 9) ein Band aus
elastischem Material, insbesondere durch Ankleben auf einer der Hauptflächen des Rohlings angebracht, so
daß es die vorerwähnte, vorgespannte Oberflächenschicht 33 bildet, wobei das Band vorher in der
Richtung der Schenkel des H der Rohlingsform, d.h. quer (transversal) zur Achse XY der herzustellenden Figur
elastisch gespannt wurde (Fig. 9).
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Die Spannung des Bandes 33 wird aufrechterhalten, solange es nicht vollständig am Rohling befestigt ist, hierauf
wird die genannte Spannung nachgelassen, wodurch notwendigerweise elastische Verdichtungsspannungen t
auftreten, die dem Zusammenziehen des Bandes 33 (Fig.9) zuzuschreiben sind, und sich aufeinander zu zur
Achse XY auf der Oberfläche des Rohlings und transversal zu einer der Hauptflächen des Rohlings abspielen,
wodurch Kräfte F entstehen/äie bewirken, daß sich die
Enden der Schenkel des H paarweise einander nähern und daß der Rohling 27 um die Längsachse XY gewickelt wird,
was zum Endergebnis hat, daß eines der beiden Muster der in Fig. 10 und 11 dargestellten Figuren gebildet
wird.
Schließlich wird gemäß einer dritten Variante des Ausführungsverfahrens die vorerwähnte vorgespannte
Oberflächenschicht 33 im wesentlichen durch einen unter Wärmeeinwirkung schrumpfbaren Film gebildet, den man
auf eine der Hauptflächen des aus der Platte 26 aus elastisch verformbarem Material flach geschnittenen
Rohlings 27 aufklebt.
Der Rohling 27, der die durch den aufgeklebten Film aus unter Wärmeeinwirkung schrumpfbarem Material
gebildete Oberflächenschicht 33 trägt, wird dann unter einer Wärmequelle angeordnet, die das Zusammenziehen
des Filmes und das Auftreten von Kompressionsspannungen t bewirkt, die auf die Achse XY auf der mit dem schrumpfbaren
Film in Berührung stehenden Oberfläche des Rohlings 27 zu gerichtet sind, wobei die gegenüberliegende
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Seite selbstverständlich im Gegensatz dazu Zugbeanspruchungen ausgesetzt ist. Die genannten Spannungen
bewirken, wie vorher, ein Durchbiegen der Gliedmaßen 29 bis 32 der Figur und deren Wickeln um die Achse XY
gemäß einem der in Fig. 10 und 11 dargestellten Muster.
Wie man bemerken wird, ist es bei den oben dargelegten drei Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens stets
möglich, die Verformung des ausgeschnittenen Rohlings und damit auch die Umklammerungsstärke der Figur nach
Belieben einzustellen, wobei diese Einstellung wie folgt erzielt wird: bei der ersten Variante durch Einwirkung
auf den Durchmesser des Heizzylinders, wodurch ein mehr oder weniger ausgeprägtes Wickeln der Gliedmaßen bewirkt
wird, bei der zweiten Variante durch Erzeugung einer mehr oder weniger großen Spannung des Bandes aus elastischem
Material vor und bei seinem Aufkleben auf den Rohling, wobei das genannte Band seinerseits nach vollständiger
Befestigung auf die Gliedmaßen ein mehr oder weniger starkes Wickelmoment ausübt, und schließlich ist es
bei der dritten Variante möglich, leicht einen ganzen Bereich von Umwicklungsvorgängen der Gliedmaßen der
Figur mit außerordentlich verschiedenen Klammerungsund "Umarmungs"-Kräften zu erzielen, indem man die Art
des verwendeten unter Wärmeeinwirkung schrumpfbaren Filmes, insbesondere die Art des Produktes selbst
(Polyäthylen oder Polyvinylchlorid), die Stärke des Films, seine Schrumpfbarkeit in einer oder in zwei
Richtungen etc. berücksichtigt oder indem man auch die Art des elastisch verformbaren Materials des die
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Unterschicht des Films bildenden Rohlings entsprechend wählt, d.h. mehr oder weniger flexibel und mehr oder
weniger stark etc., oder indem man die Bedingungen für Erwärmung und Abkühlung des Films (Dauer und
Temperatur der Erwärmung, Schnelligkeit der Abkühlung etc.) verschiedenartig gestaltet.
Wie schon vorher gesagt wurde, weist das erfindungsgemäße Verfahren sehr zahlreiche Vorteile auf, insbesondere
eine große Einfachheit, womit geringe Kosten und die Möglichkeit vollständiger Automatisierung
verbunden sind, sowie eine große Anpassungsfähgigkeit in der Ausführung, wodurch sich zahlreiche Möglichkeiten
der Angleichung der Fabrikationsbedingungen und der erzielbaren Ergebnisse bieten.
Ebenso sind die mit dem Verfahren gewonnenen Spielzeugfiguren wirtschaftlich und gewährleisten ein ausgezeichnetes
Festhalten an der Stütze, ohne daß zusätzliche Verstärkungen der Gliedmaßen erforderlich
sind.
Neben der Tatsache, daß die Innenseite und die Außenseite des Rumpfes der Figur alle beide oberflächlichen
Zugbeanspruchungen ausgesetzt werden, anstatt daß nur die Außenseite gespannt wird, wie dies gewöhnlich der
Fall ist, wenn eine Platte gewickelt wird, wobei dann die Innenfläche verdichtet wird, ist das Gefüge des
Materials des Rumpfes der Figur von außen nach innen veränderlich, wobei der Rumpf im übrigen bei den zwei
letzten Varianten in wirksamer Weise mehrstoffig ist.
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Selbstverständlich ist die Reichweite dieser Verfahren nicht ausschließlich auf die oben als nicht-abgrenzende
Beispiele beschriebenen Ausführungsarten beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch u.a. auf jede Variante,
die sich davon nur in Einzelheiten unterscheiden würde.
So kann man bei der zweiten Variante das Herumwickeln des Rohlings in fortschreitender Weise dadurch erzielen,
daß man auf den Rohling nicht ein einziges, vorher gestrecktes elastisches Band klebt, sondern mehrere
elastische Bänder, die unterschiedlich im Verhältnis zueinander unter Erhöhung der Spannung gestreckt wurden,
wobei diese Bänder in zunehmender Reihenfolge der Spannung übereinander aufgeklebt werden. So leitet man
durch Aufkleben eines ersten, wenig gestreckten Bandes auf den Rohling eine leichte Krümmung des Ganzen
ein, hierauf verstärkt man diese Krümmung durch Aufkleben eines zweiten, etwas mehr als das erste gestreckten
Bandes auf das erste Band, und verstärkt dann noch die Krümmung durch Aufkleben eines dritten, noch mehr
gestreckten Bandes auf das zweite, u.s.w., so daß man auf diese Weise immer genauer die gewünschte Krümmung
einstellen kann, indem man nicht nur die Spannung der aufgeklebten Bänder beeinflußt, sondern auch die Anzahl
der übereinanderliegenden Bänder entsprechend wählt, wobei durch die "Schichtung" des Rumpfes der Spielzeugfigur
ihr mechanischer Widerstand sowie die Greifkraft der Gliedmaßen erhöht wird.
- 23 -
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4618 - 23 - 2B1 6632
Man kann auch, wenn gewünscht, eine unterschiedliche Klammerung der oberen und der unteren Gliedmaßen dadurch
erzielen, daß man mehrere elastische Bänder, von denen jedes mit anderer Spannung als das benachbarte Band
gestreckt ist, nebeneinanderliegend gemäß der Achse XY aufklebt.
Ebenso kann man die Klammerung der Gliedmaßen statt in Längsrichtung in Querrichtung variieren, indem man
beispielsweise unter einer gewissen Spannung nur den rechten Teil des elastischen Bandes streckt., den man
auf denjenigen Teil des Rohlings klebt, der sich rechts von der Achse XY befindet, worauf man, nachdem das
Anziehen des Klebs beendet ist, mit einer anderen, z.B. höheren Spannung den linken Teil des gleichen
elastischen Bandes streckt, den man seinerseits auf den links von der Achse XY befindlichen Teil des Rohlings
aufklebt. Auf diese Weise erzielt man unterschiedliches Winden der rechts oder links von der Achse XY befindlichen
Gliedmaßen, die Krümmung der linken Gliedmaßen ist ausgeprägter als diejenige der rechten Gliedmaßen,
die Windung erfolgt spiralig und die Endungen der Gliedmaßen überlappen sich radial (Fig. 11).
Schließlich kann man vorsehen, die elastischen Bänder sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung zu
spannen, so daß nicht nur die linken Gliedmaßen sich gegen die rechten Gliedmaßen winden und umgekehrt
(Fig. 10 und 11), sondern daß sich auch die oberen Gliedmaßen in Richtung auf die unteren Gliedmaßen winden und
umgekehrt.
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4618 - 24 -
Das gleiche Ergebnis kann bei der dritten Variante in der Weise erzielt werden, daß man einen biorientierten,
thermisch schrumpfenden Polyäthylenschrumpffilm verwendet,
so daß bei der Erwärmung der Schrumpfvorgang in zwei zueinander senkrechten Richtungen - längs und quer erfolgt,
wodurch gleichzeitig die Annäherung der Enden der oberen Gliedmaßen untereinander und die Annäherung
des Endes jedes oberen Gliedes zum Ende des auf der gleichen Seite - von der Achse XY aus gesehen liegenden
unteren Gliedes herbeigeführt wird.
In den vorher beschriebenen Beispielen ist vorgesehen, den Rohling der Spielzeugfigur im voraus aus der Platte
elastisch verformbaren Materials herauszuschneiden, bevor eine der Seiten derselben durch Erwärmung auf
einem Zylinder oder durch Aufkleben eines gestreckten Bandes oder eines unter Wärmeeinwirkung schrumpfbaren
Filmes zusammengezogen wird, jedoch ist es selbstverständlich ohne weiteres möglich, die Reihenfolge dieser
Vorgänge umzukehren, d.h. die Warm-Vorverformung oder
das Aufkleben des Bandes oder des Filmes vor dem Schneiden der Platte vorzunehmen. Insbesondere ist es
im Falle der Herstellung von Figuren in sehr großen Serien vorzuziehen, beispielsweise kontinuierlich ein
Band aus unter Wärmeeinwirkung schrumpfbarem Film auf ein Band aus elastischem Material zu kleben, wobei die
beiden Bänder ohne Unterbrechung und in' kontinuierlich angetriebener Bewegung übereinander zwischen Schneid- oder
Stanzwerkzeugen zur Stanze abgewickelt werden, wo die Abtrennung der Rohlinge erfolgt, die dann der Einwirkung
einer Wärmequelle ausgesetzt werden, damit sich der Schrumpffilm zusammenzieht. Man kann auch den Film
so richten, daß er sich quer zusammenzieht, ihn aufkleben und die zwei aufeinandergeklebten Bänder unter
£09843/0851
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einer Heizrampe oder durch einen Heiztunnel laufen lassen, so daß man nach dem Erwärmungsvorgang eine Art Rinne
oder eine rohrförmige Muffe mit aneinanderstoßenden oder übereinanderliegenden Rändern erzielt, die man entsprechend
ihrem Vorschub zuschneidet.
Schließlich wurde vorher davon ausgegangen, daß der Rohling H-förmig zugeschnitten würde und daß der Querbalken
des H den Rumpf der Figur bilden würde, während die Gliedmaßen durch die vier Seitenteile des H gebildet
würden; nun kann man aber auch eine Figur ausführen, bei der nur die vier Gliedmaßen aus elastisch verformbarem
Material bestehen, während der Rumpf durch ein Füllmaterial gebildet wird, das in das Innere der äußeren
Umhüllung aus Plüsch gestopft wird. In diesem Falle wären die Rohlinge einfache transversale Abschnitte elastisch
verformbaren Materials, die aus einem kontinuierlichen
Band solchen Materials ausgeschnitten \ werden, oder auch einfache, aus einem Zylinder solchen Materials
längsweise herausgeschnittene "Wülste", "Spiralen" oder "Stäbe", wobei die genannten Rohlinge nach ihrem Herumwickeln
in den hohlen Armen und Beinen der Plüschumhüllung der Figur untergebracht werden.
6098U/08S1
& ■
eerseite
Claims (1)
- Dr.-ing.DipL.Phye. OSKAR KÖNIG PatentanwaltDeutsche Bank AG StuttgartTelefon: (0? H) §Ϊ&533Ζ3 29 64 61 Konto Nr. 89 / CO 300Telegramm: Koenigpat 7000 STUTTGART-I, Klüpfelstraße 6 Postscheck Sigt.84919Postfachs! 28166324618Patentansprücheι 1. Spielzeugfigur, die mindestens ein Paar Gliedmaßen in umgreifender Form aufweist, sowie Vorkehrungen, die dazu bestimmt sind, diese Gliedmaßen in elastischer Weise anzunähern, damit sie eine Stütze umschlingen können, dadurch gekennzeichnet, daß sie keinen Beschlag (frz.armature) von harter Beschaffenheit aufweist, daß die Vorkehrungen, die dazu bestimmt sind, die Gliedmaßen (2 bis 5; 16 bis 19; 29 bis 32) einander anzunähern, im wesentlichen durch einen integrierenden Bestandteil der Figur aus kompressiblem elastischem Material gebildet werden, und daß dieser integrierende elastische Bestandteil mit den genannten Gliedmaßen verbunden ist.2. Spielzeugfigur gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser integrierende Bestandteil durch mindestens das genannte Paar von Gliedmaßen selbst gebildet wird.809843/08513. Spielzeugfigur gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser integrierende Bestandteil durch mindestens den Rumpf der Figur gebildet wird und daß die Verbindung der Gliedmaßen mit dem Rumpf steif oder starr ist, so daß sie den Verformungen des Rumpfes folgen.4. Spielzeugfigur gemäß einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf und die Gliedmaßen aus einem einzigen Stück bestehen (Fig. 1,2,5,10,11).5. Spielzeugfigur gemäß einem der Patentansprüche bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliedmaßen am Rumpf angebracht und starr mit ihm verbunden sind, ohne daß ein Gelenk an ihrer Verbindungsstelle vorhanden ist.6. Spielzeugfigur gemäß Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf und die Gliedmaßen aus einem gleichen Block (26) elastischen kompressiblen Materials herausgeschnitten sind.7. Figur gemäß einem der Patentansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf und die Gliedmaßen geformt sind.8. Figur gemäß einem beliebigen der Patentansprüche bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem elastischen kompressiblen Material um ein Kunststofffschaummaterial handelt.809843/0851- 3 -9. Figur gemäß Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Material ein Polyurethanschaum ist.10. Figur gemäß einem beliebigen der Patentansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliedmaßen eines gleichen Paares gegeneinander gekrümmt sind und daß das Ende des einen das Ende des anderen überdeckt oder überlappt (Fig. 4,11) ·11. Figur gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Rohling gewonnen wird, der aus einem Block elastichen zusammendrückbaren Materials herausgeschnitten wird, und daß die zwei Hauptflächen des genannten Rohlings beide Zugbeanspruchungen unterzogen werden.12. Figur gemäß einem beliebigen der Patentansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Kopf aufweist, der mit einem inneren Durchgang versehen ist, durch den die Gesichtsmaske von innen her erreicht werden kann, und daß der Eingang dieses Durchgangs durch eine vorne, unter dem Gesicht, insbesondere am Hals angebrachte Öffnung gebildet wird.13. Verfahren zur Herstellung einer Figur gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen darin besteht, daß aus einer Platte aus elastisch verformbarem Material ein Rohling geschnitten wird, dessen Form zumindest teilweise der Form der zu erzielenden Figur entspricht, wobei vorzugsweise eine der Hauptflächen dieses Rohlings in dauerhafter Weise in Querrichtung809843/0851- 4 -in einstellbarer Stärke zusammengezogen wird, so daß sich automatisch ein Wickel von im voraus bestimmtem Umfang ergibt.14. Verfahren gemäß Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das dauerhafte Zusammenziehen in Querrichtung auf der Oberfläche einer der Hauptflächen des Rohlings in der Weise erzielt wird, daß man diesen auf einen beheizten Zylinder wickelt und ihn im wesentlichen auf den Durchmesser des genannten Zylinders warm vorformt.15. Verfahren gemäß Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das dauerhafte Zusammenziehen in Querrichtung einer der Hauptflächen des Rohlings dadurch erzielt wird, daß man auf der genannten Fläche mindestens ein vorher gestrecktes elastisches Band befestigt, dessen Spannung nach seiner Befestigung nachgelassen wird.16. Verfahren gemäß Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man mehrere nebeneinanderzulegende elastische Bänder streckt und befestigt.17. Verfahren gemäß Patentanspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Bänder vor ihrer Befestigung unterschiedlich gestreckt werden.18. Verfahren gemäß einem beliebigen der Patentansprüche bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß man mehrere Teile eines gleichen elastischen Bandes unterschiedlich streckt.809843/085! " 5 ". Verfahren gemäß Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das dauerhafte Zusammenziehen einer der Hauptflächen des Rohlings in Querrichtung dadurch erzielt wird, daß man auf die genannte Fläche einen unter Wärmeeinwirkung schrumpfbaren Film klebt und den Film der Einwirkung einer Wärmequelle aussetzt.20. Verfahren gemäß Patentanspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß man einen in einer Richtung unter Wärmeeinwirkung schrumpfbaren Film verwendet, der in Querrichtung der genannten Fläche schrumpft.21. Verfahren gemäß Patentanspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß man einen in zwei Richtungen unter Wärmeeinwirkung schrumpfbaren Film verwendet, der in Querrichtung und Längsrichtung der genannten Fläche schrumpft.809843/0851
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