DE280708C - - Google Patents
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- DE280708C DE280708C DENDAT280708D DE280708DA DE280708C DE 280708 C DE280708 C DE 280708C DE NDAT280708 D DENDAT280708 D DE NDAT280708D DE 280708D A DE280708D A DE 280708DA DE 280708 C DE280708 C DE 280708C
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- pendulum
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- contact lever
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- magnet
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- Electromagnets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 280708 -. KLASSE 21g·. GRUPPE
Bei den bisher benutzten Pendelumformern zum Umformen von Gleichstrom in Wechselstrom dient die Schwingungsenergie des Pendels
selbst dazu, den erforderlichen Kontaktdruck der Kontaktfedern hervorzubringen. Die Folge
hiervon ist eine starke einseitige und ungleich-
N mäßige Beanspruchung des Pendels, von dessen
Schwingungsenergie durch den Anschlag gegen den Kontakt um so mehr verbraucht wird,
ίο je größer die Schwinggeschwindigkeit des Pendels
ist. Auch ist die Schwingweite des Pendels nach beiden Richtungen von seiner Nullage
aus verschieden und seine Beeinflussung durch den Antriebsmagneten somit gleichfalls.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, wird nach der Erfindung das Pendel derart angeordnet,
daß es das Schließen des Kontaktes nur einleitet und dabei frei ausschwingen kann,
so daß seine Periodenzahl in der Hauptsache bestimmt wird durch die Pendelmaße und
die Stärke der Spannung einer Feder, die stets bestrebt ist, das Pendel in seine Ruhelage zurückzubringen.
Um dieses zu erreichen, wird erfindungsgemäß der Kontaktdruck anstatt durch das Pendel selbst durch ein leicht bewegliches
Zwischenglied hervorgebracht, dessen anfängliche Verstellung durch das Pendel unter
Überwindung eines nur geringen Widerstandes herbeigeführt wird, worauf das Zwischenglied
unter der Einwirkung einer besonderen Feder oder eines Magneten gegen den Kontakt
bewegt und genügend stark gegen ihn angedrückt wird, während das Pendel ausschwingt.
Auf seinem Rückweg nimmt es dann das Zwischenglied unter Überwindung des Kontaktdruckes
wieder mit, so daß keine Kraft des Pendels durch Stöße oder Erschütterungen beim Kontaktschließen nutzlos verbraucht wird
und es in seiner Schwingbewegung nicht gehindert wird.
Damit das Pendel während beider Schwingungshälften in gleicher Weise schwingt, wird
das Zwischenglied derart angeordnet, daß es während beider Schwingungshälften gleich lange
mit dem Pendel in Eingriff steht und ihm den gleichen Widerstand entgegensetzt. Um dieses
zu erzielen, wird das Zwischenglied zweckmäßig als Kontakthebel für den Unterbrecherkontakt
verwendet und symmetrisch zu dem Pendel und einer "Feder oder einem Magneten «50
angeordnet, durch den der Kontakthebel wäh- - * rend jeder Schwingungshälfte in gleicher Weise
beeinflußt wird, so daß auch der Energieverbrauch des Pendels während jeder Schwingung
derselbe ist. .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in Fig. 1 in Ansicht
veranschaulicht. Fig. 2 zeigt die bei dieser Ausführungsform verwendete Schaltung.
Das Pendel α hat seinen Drehpunkt in b
und ist symmetrisch mit Bezug auf die Elektromagnete c und i angeordnet. An dem über
den Drehpunkt verlängerten Ende des Pendels ist ein Stift e vorgesehen, der in das gabelförmige
freie Ende des Kontakthebels f greift. Das Pendel steht unter dem Einfluß einer
Feder g, die stets bestrebt ist, es in seiner Mittellage zu halten bzw. in diese zurückzuführen.
Der Kontakthebel ist der Wirkung eines permanenten Magneten M ausgesetzt,
der symmetrisch zu ihm und dem Pendel j angeordnet ist, und zwischen dessen Südpolen S
der Kontakthebel f schwingt.
Die aus Fig. 2 ersichtliche Schaltung des Unterbrechers ist folgende: Um den Eisenkern
des Elektromagneten c ist eine Wicklung W1 gelegt, und um den Eisenkern des
Elektromagneten d liegen zwei Wicklungen W2
und W3. w ist die Wicklung des Transformators.
ίο Die Arbeitsweise des Umformers verläuft
wie folgt:
Befindet sich der Umformer im Ruhezustand und der Schalthebel k wird in Schließstellung
gebracht, so geht der Strom von der Batterie
1.5 durch die Wicklung W3 allein und von hier
zu der Batterie zurück. Durch die Wicklungen W1 und W2 fließt kein Strom, weil beide
kurzgeschlossen sind. Die Wicklung wz erregt
dann den Eisenkern des Elektromagneten d und dieser zieht das Pendel an, das hierbei
nach rechts von Fig. ι schwingt und den Kontakthebel durch den Eingriff des Stiftes e mit
seinem gabelförmigen Ende nach links von Fig. ι bewegt, so daß der Hebel unter dem
stärker werdenden Einfluß der Anziehungskraft des nach links gelegenen Südpoles S des
permanenten Magneten gegen den Kontakt i gedrückt wird, während das Pendel nach rechts
ungehindert ausschwingt, dabei außer Eingriff mit der Gabel kommt, bevor der Kontakthebel
den Kontakt i berührt. Durch Schließung des Kontaktes i geht nun ein Strom über
Batterie, Wicklung W1, Kontakthebel f, Wicklung
w, Schalter k zur Batterie zurück,, sowie
zwei Ströme gleicher Stärke über Wicklung wz, Schalter k bzw. über Batterie, Wicklung w2;
Kontakthebel f, Wicklung w, Schalter h zur Batterie zurück. Die Wicklungen W2 und w%
sind derart angeordnet und bemessen, daß ihre Wirkungen sich aufheben, so daß nun-■'
mehr nur der Elektromagnet c das Pendel
'■■■' ;: anzieht. Nach dem Durchgang durch seine
Mittellage bei seiner Schwingung nach links kommt dieses dann wieder mit einer Zinke
des gabelförmigen Endes des Kontakthebels in Eingriff und bewegt diesen nach rechts,
so daß der Kontakt unterbrochen wird und der Kontakthebel unter den stärkeren Einfluß
des rechts gelegenen Südpols kommt, der ihn anzieht. Der Elektromagnet c wird'wieder
aberregt und der Elektromagnet d erregt. Das Pendel schwingt dann wieder nach rechts,
faßt den Kontakthebel nach seinem Durchgang durch die Nullage an der links gelegenen
Gabelzinke und entfernt ihn von dem rechts gelegenen Südpol, wobei er denselben Widerstand
zu überwinden hat wie bei der vorhergehenden Schwingung. Der Kontakthebel wird hierauf wieder durch den linken Südpol
des Elektromagneten angezogen und an den Kontakt angelegt, worauf dasselbe Spiel, wie
vorher beschrieben, sich wiederholt.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Umformer in weiten Grenzen unabhängig
von der Stärke des Antriebsstromes stets mit seiner konstanten Eigenschwingungszahl, die
durch die Pendelmaße und die Federspannung bestimmt ist, schwingt und einen Wechselstrom
konstanter und vorher bestimmter Periodenzahl liefert, wobei die positiven und negativen
Halbwellen die gleiche Zeitdauer besitzen. . ■
Claims (3)
1. Pendelumformer mit Unterbrecher zum Umformen von Gleichstrom in Wechselstrom,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel die Bewegung des Unterbrechergliedes nur mittelbar, oder unmittelbar
einleitet, sonst aber frei ausschwingt, während die Kontaktschließung durch/ eine ,
besondere Kraft (Feder, Magnet) erfolgt.
2. Pendelumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Kontakthebel
ausgebildete Unterbrecherglied als Anker zwischen den Polen eines Magneten schwingt, so daß sein Umlegen durch die
Anziehungskraft der Magnetpole vollendet wird, nachdem es durch den Pendelanker von dem einen Pol entfernt und in den
Anziehungsbereich des anderen Poles gebracht worden ist.
3. Pendelumformer nach Anspruch 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakthebel mit dem Pendelanker nur in
Eingriff steht, wenn dieser in der Nähe seiner Mittellage schwingt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280708C true DE280708C (de) |
Family
ID=536512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280708D Active DE280708C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280708C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261600B (de) * | 1960-10-21 | 1968-02-22 | Airpax Electronics | Elektromechanischer Unterbrecher |
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- DE DENDAT280708D patent/DE280708C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261600B (de) * | 1960-10-21 | 1968-02-22 | Airpax Electronics | Elektromechanischer Unterbrecher |
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