DE280302C - - Google Patents

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DE280302C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/083Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with changeable combination

Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 280302 KLASSE 68«. GRUPPE
FRANZ GARNY in FRANKFURT a. M. Für verschiedene Schlüssel einstellbares Sicherheitsschloß.
Zusatz zum Patent 211291.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1914 ab. Längste Dauer: 15. Januar 1924.
Gegenstand des Patentes 211291 ist ein für verschiedene Schlüssel einstellbares Sicherheitsschloß, das nur mit Hilfe eines solchen Schlüssels zu öffnen ist, der die gleichen Bartabmessungen besitzt wie der jeweilig im Schlosse befindliche auswechselbare Sperrschlüssel. Wie hieraus hervorgeht, ist der Sperrschlüssel zwar auswechselbar, allein diese Auswechselbarkeit ist beschränkt; nur mit Wissen und Willen des Inhabers oder der Inhaber des eigentlichen Schlüssels darf der Sperrschlüssel ausgewechselt werden. Der Sperrschlüssel muß also gegen ein unbefugtes Auswechseln gesichert sein.
Diese Sicherung ist aber auch noch aus einem anderen Grunde nötig; damit das Schloß nach dem Patent 211291 richtig arbeitet, muß der Sperrschlüssel eine bestimmte Lage einnehmen ; es muß also verhütet werden, daß der Sperrschlüssel durch Erschütterungen 0. dgl.
seine Lage verändert oder gar aus dem Schlosse herausfällt.
Bringt man zu diesem Zwecke auf der Rückseite des Schloßgehäuses α (Fig. 1 und 3) auf einer Platte q einen in den Schienen b und c geführten Schieber d an, der in der Stellung Fig. 3 das Einsetzen und das Herausnehmen des Sperrschlüssels e ermöglicht, diesen Schlüssel aber in der Stellung Fig. 1 dadurch festhält, daß die Zungen f und g die Einführungs-Öffnung für den Sperrschlüssel e teilweise verdecken, so wird dadurch zwar die richtige Lage des Sperrschlüssels gesichert, noch nicht aber die Möglichkeit einer Auswechslung des Sperrschlüssels ohne Wissen und Willen des
der Inhaber des eigentlichen
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Inhabers oder Schlüssels.
Diese Sicherung wird auf folgende Weise erreicht:
Auf dem Riegelschaft h (Fig. 2) ist ein Mitnehmerstift * befestigt; dieser Stift greift in einen Wechsel ein, der in der Zeichnung beispielsweise als Baskülescheibe dargestellt und in dem Schloßgehäuse gelagert ist. Die Baskülescheibe dreht sich um einen Stift m, sobald der Schloßriegel vor- oder zurückgeschoben wird. Auf der Scheibe k sind zwei Nasen η und 0 angebracht, auf dem Schieber d befindet sich eine Nase j>. Die Nasen η und 0 der Scheibe k haben einen solchen Abstand voneinander, daß die Nase p des Schiebers d zwischen den beiden Nasen η und 0 hindurchgehen kann. Das ist jedoch nur in der Stellung Fig. 3 möglich, in welcher Stellung der Schloßriegel »auf halber Tour« steht, das heißt, eine Zwischenstellung zwischen ganz offen und ganz geschlossen einnimmt.
Auf diese Weise ist nicht nur die richtige Lage des Sperrschlüssels gesichert, sondern auch ein unbefugtes Auswechseln dieses Schlüssels verhütet.

Claims (1)

  1. π . fugtes Auswechseln durch einen Schieber
    Patent-Ansprüche: . ö. , , . ,
    gesichert ist.
    i. Für verschiedene Schlüssel einstellbares I 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch i, da-
    Sicherheitsschloß nach Patent 211291, da- j durch gekennzeichnet, daß der Schieber (d) 10
    durch gekennzeichnet, daß der Sperrschlüssel in seiner richtigen Lage und gegen unbe-
    nur bewegbar ist, wenn der Schloßriegel auf halber Tour steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKERE'..
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