DE280224C - - Google Patents

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DE280224C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280224 KLASSE 10«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1914 ab.
Bei der durch die Patentschrift 223884 bekannt gewordenen Einebnungsvorrichtung wird das vor Beginn des Einebnens nötige Einschieben der Stange in den Ofen sowie das nach Beendigung des Einebnens erfolgende Herausziehen der Stange aus dem Ofen durch eine hin und her bewegte, um eine Mittelachse drehbare Doppelklinke bewirkt. Bei der für die eigentliche Einebnungsarbeit erforderlichen dauernden Hin- und Herbewegung der Stange im Ofen treten dagegen die sich gegen an der Stange befindliche Knaggen legenden Spitzen der Doppelklinke nicht in Wirksamkeit; vielmehr kommt für diese Bewegung eine andere Kupplungsvorrichtung zur Anwendung.
Die Erfindung macht diese zweite Vorrichtung dadurch entbehrlich, daß die Klinkenspitzen nicht nur in eine höchste und eine tiefste Lage, wie bei Patent 223884, sondern auch in eine Mittellage, in welcher beide Spitzen gleichzeitig mit den Knaggen der Stange in Verbindung stehen, eingestellt werden können.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 den Koksofen mit der Einebnungsvorrichtung, welch letztere in der Regel mit der Koksausdrückvorrichtung auf einem fahrbaren Gestell vereinigt ist, im Aufriß dar. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung ebenfalls im Aufriß im größeren Maßstabe, während die Fig. 3, 4 und 5 die als neu beanspruchte Bewegungsvorrichtung der Einebnungsstange in ihren drei verschiedenen Arbeitsstellungen je im Aufriß und Querschnitt zeigen. Fig. 6 ist. ein Grundriß einer Hubbegrenzungseinrichtung für die Einebnungsstange.
Die Klinken a1 und a2 sind in einem fahr- -35 baren oder gleitenden Gestell b, welches auf der Einebnungsstange selbst oder auf zu dieser parallelen Schienen geführt ist, drehbar gelagert. a1 und «2 sind durch Stangen c1 und c2 gegenseitig so verbunden, daß, wenn die Spitze von a1 sich in der tiefsten Lage befindet, die von a2 in ihrer höchsten steht (Fig. 3) und umgekehrt (Fig. 5), sowie daß ferner beide Spitzen eine gemeinsame Mittellage haben (Fig. 4).
Die in der Längsrichtung der Einebnungs- ■ stange erfolgende hin und her gehende Bewegung des Gestelles b wird durch die Spitzen von a1 bzw. a2, die sich gegen Knaggen d der Einebnungsstange legen, auf die letztere übertragen, und zwar erfolgt die Bewegung der Stange absatzweise nur nach links, wenn a1 tief steht (Fig. 3) und ebenso nur nach rechts, wenn a2 tief steht (Fig. 5); dagegen wird die Stange abwechselnd nach beiden Richtungen bewegt, wenn a1 und a1 in der Mittellage gehalten werden (Fig. 4).
Die Verbindung von a1 mit c\ ebenso die von a2 mit c2 ist federnd "nachgiebig gestaltet, so daß die Klinkenspitze beim leeren Rücklauf über die nächste Knagge d hinweggleitet, um sich dann bei der Bewegungsumkehr von b gegen diese Knagge zu legen.

Claims (4)

Anstatt der getrennten Klinken ä1 und «2 kann auch, ähnlich wie bei Patent 223884, nur eine um eine Mittelachse drehbare . Doppelklinke treten; es _ müssen dann aber an Stelle jeder einzelnen Knagge d zwei in entsprechendem Abstand an der Einebnungsstange angebrachte Knaggen vorhanden sein. Die zur Herbeiführung der verschiedenen Bewegungen der Einebnungsstange erforderliche Einstellung der Klinken a1 und «2 wird durch einen ebenfalls im Gestell b drehbar gelagerten Winkelhebel e bewirkt, dessen senkrechter Arm an den Stangen c1 und c2 angelenkt ist, während der andere Arm an seinem Ende eine Rolle trägt, die in eine Führungsschiene f eingreift. Die Höhenlage der letzteren und somit auch die der Klinkenspitzen kann durch Verdrehen der Welle g verstellt werden. Auf dieser Welle g sitzt ein Handhebel h, dessen Führungsbügel i drei verschiedene Rasten, entsprechend den in Fig. 3, 4 und 5 angegebenen Arbeitsstellungen der Klinken hat. Die selbsttätige Umschaltung der Klinken aus der Stellung von Fig. 3 in diejenige von Fig. 4 wird durch eine am hinteren Ende der Einebnungsstange befindliche Anlaufschiene k bewirkt, die eine Querschiene I nach rechts verschiebt. I hebt den Handhebel h zunächst aus seiner Rast und bewegt ihn dann bis zu der in Fig. 4 angegebenen Mittelstellung. Die in Fig. 6 im Gründriß gezeichnete Hubbegrenzungseinrichtung dient zur genauen Begrenzung des Stangenweges sowie zur Verhinderung unbeabsichtigter Verschiebungen der Stange. Die Knaggen d sind je mit zwei zu einer Spitze m zusammenlaufenden schrägen Flächen versehen, die in federnde Rasten η einspringen, wodurch die Stange an den betreffenden Stellen gebremst bzw. gegen Verschiebungen gesichert wird. ' P λ τ ε ν τ -Ansprüche:
1. Einebnungsvorrichtung für liegende Koksöfen mit einem auf der Einebnungsstange verschiebbar gelagerten Klinkengesperre, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegeneinander gerichtete Klinken [a1, a%) durch Stangen (c1, c2) miteinander verbunden sind, die mittels eines Winkelhebels (e) wagerecht so verschiebbar sind, daß die Klinken abwechselnd oder gleichzeitig mit auf der Einebnungsstange sitzenden Knaggen in Eingriff gelangen.
2. Ausführungsform der Einebnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Winkelhebels (e) in einer parallel zur Einebnungsstange senkrecht verschiebbaren Schiene (f) geführt ist, an der ein winkelförmiger Stellhebcl [K) angreift.
3. Ausführungsform der Einebnungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einebnungsstange eine Anlaufschiene [H) angebracht ist, die nach dem Einfahren der Stange in den Ofen durch Verschieben einer Querschiene [I) den Stellhebel [K) und damit die Klinken [a1, rt2) selbsttätig umschaltet.
4. Ausführungsform der Einebnungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Einebnungsstange befindlichen Knaggen [d) mit Schneiden (■;«.) versehen .sind, die zur Begrenzung des Stangenhubes in federnde Rasten («) einspringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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