DE280224C - - Google Patents
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- DE280224C DE280224C DENDAT280224D DE280224DA DE280224C DE 280224 C DE280224 C DE 280224C DE NDAT280224 D DENDAT280224 D DE NDAT280224D DE 280224D A DE280224D A DE 280224DA DE 280224 C DE280224 C DE 280224C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B37/00—Mechanical treatments of coal charges in the oven
- C10B37/02—Levelling charges, e.g. with bars
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280224 KLASSE 10«. GRUPPE
Bei der durch die Patentschrift 223884 bekannt gewordenen Einebnungsvorrichtung wird
das vor Beginn des Einebnens nötige Einschieben der Stange in den Ofen sowie das nach Beendigung
des Einebnens erfolgende Herausziehen der Stange aus dem Ofen durch eine hin und her bewegte, um eine Mittelachse drehbare
Doppelklinke bewirkt. Bei der für die eigentliche Einebnungsarbeit erforderlichen
dauernden Hin- und Herbewegung der Stange im Ofen treten dagegen die sich gegen an der
Stange befindliche Knaggen legenden Spitzen der Doppelklinke nicht in Wirksamkeit; vielmehr
kommt für diese Bewegung eine andere Kupplungsvorrichtung zur Anwendung.
Die Erfindung macht diese zweite Vorrichtung dadurch entbehrlich, daß die Klinkenspitzen
nicht nur in eine höchste und eine tiefste Lage, wie bei Patent 223884, sondern auch in eine
Mittellage, in welcher beide Spitzen gleichzeitig mit den Knaggen der Stange in Verbindung
stehen, eingestellt werden können.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 den Koksofen mit der Einebnungsvorrichtung, welch letztere
in der Regel mit der Koksausdrückvorrichtung auf einem fahrbaren Gestell vereinigt ist, im
Aufriß dar. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung ebenfalls im Aufriß im größeren Maßstabe, während
die Fig. 3, 4 und 5 die als neu beanspruchte Bewegungsvorrichtung der Einebnungsstange
in ihren drei verschiedenen Arbeitsstellungen je im Aufriß und Querschnitt zeigen. Fig. 6 ist.
ein Grundriß einer Hubbegrenzungseinrichtung für die Einebnungsstange.
Die Klinken a1 und a2 sind in einem fahr- -35
baren oder gleitenden Gestell b, welches auf der Einebnungsstange selbst oder auf zu dieser
parallelen Schienen geführt ist, drehbar gelagert. a1 und «2 sind durch Stangen c1 und c2 gegenseitig
so verbunden, daß, wenn die Spitze von a1
sich in der tiefsten Lage befindet, die von a2 in ihrer höchsten steht (Fig. 3) und umgekehrt
(Fig. 5), sowie daß ferner beide Spitzen eine gemeinsame Mittellage haben (Fig. 4).
Die in der Längsrichtung der Einebnungs- ■ stange erfolgende hin und her gehende Bewegung
des Gestelles b wird durch die Spitzen von a1
bzw. a2, die sich gegen Knaggen d der Einebnungsstange
legen, auf die letztere übertragen, und zwar erfolgt die Bewegung der Stange absatzweise
nur nach links, wenn a1 tief steht
(Fig. 3) und ebenso nur nach rechts, wenn a2
tief steht (Fig. 5); dagegen wird die Stange abwechselnd nach beiden Richtungen bewegt,
wenn a1 und a1 in der Mittellage gehalten
werden (Fig. 4).
Die Verbindung von a1 mit c\ ebenso die
von a2 mit c2 ist federnd "nachgiebig gestaltet,
so daß die Klinkenspitze beim leeren Rücklauf über die nächste Knagge d hinweggleitet,
um sich dann bei der Bewegungsumkehr von b gegen diese Knagge zu legen.
Claims (4)
1. Einebnungsvorrichtung für liegende Koksöfen mit einem auf der Einebnungsstange
verschiebbar gelagerten Klinkengesperre, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegeneinander gerichtete Klinken [a1, a%)
durch Stangen (c1, c2) miteinander verbunden
sind, die mittels eines Winkelhebels (e) wagerecht so verschiebbar sind, daß die Klinken
abwechselnd oder gleichzeitig mit auf der Einebnungsstange sitzenden Knaggen in Eingriff gelangen.
2. Ausführungsform der Einebnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende des Winkelhebels (e) in einer parallel zur Einebnungsstange
senkrecht verschiebbaren Schiene (f) geführt ist, an der ein winkelförmiger
Stellhebcl [K) angreift.
3. Ausführungsform der Einebnungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Einebnungsstange eine Anlaufschiene [H) angebracht ist,
die nach dem Einfahren der Stange in den Ofen durch Verschieben einer Querschiene
[I) den Stellhebel [K) und damit die Klinken [a1, rt2) selbsttätig umschaltet.
4. Ausführungsform der Einebnungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die an der Einebnungsstange befindlichen Knaggen [d) mit Schneiden
(■;«.) versehen .sind, die zur Begrenzung
des Stangenhubes in federnde Rasten («) einspringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280224C true DE280224C (de) |
Family
ID=536076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280224D Active DE280224C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280224C (de) |
-
0
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