DE279092C - - Google Patents

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DE279092C
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sewing machine
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
    • D05B75/06Arrangements, e.g. hinges, for mounting sewing-machine casings to frames, stands, or tables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 279092 KLASSE 52«. GRUPPE
ACT.-GES. in STETTIN.
Bei den bisher gebräuchlichen Nähmaschinenschränken mit versenkbarer Nähmaschine ist es erforderlich, daß zum Entfernen des Tischplatteneinsatzes und Heraufbringung der Nähmaschine in die Arbeitsstellung mehrere mechanische Anordnungen durch Hand in einer bestimmten Reihenfolge bewegt werden müssen. Das' gleiche ist erforderlich, wenn die Nähmaschine wieder aus ihrer Arbeitsstellung in den Schrank versenkt werden soll.
Ungeübte Personen werden bekanntlich durch die Anzahl der mechanischen Anordnungen beziehentlich durch ihre Reihenfolge leicht zum Irrtum veranlaßt, und gestaltet sich dadurch die Bedienung des Nähmaschinenschrankes umständlich und zeitraubend.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die vorstehend geschilderten Nachteile des
ao Nähmaschinenschrankes dadurch aufzuheben, daß der Tischplatteneinsatz des Nähmaschinenschrankes so mechanisch mit der Nähmaschine verbunden ist, daß bei Entfernung des Tischplatteneinsatzes die Nähmaschine sich automatisch hebt und anderseits bei Versenkung der Nähmaschine sich die Tischplatte automatisch hebt.
Außerdem besitzt die Erfindung den wesentlichen Vorteil, daß durch Benutzung der Maschine keine Tischplattenvergrößerung stattfindet, indem die Tischplatte nicht wie bei anderen handelsüblichen Konstruktionen um- j geschlagen wird, sondern durch ihr Versenken I in den hinteren Schrankraum die Benutzung des Schrankes auch in Zimmerecken zuläßt.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen Fig. ι bis 6 dargestellt. Fig. 3 zeigt den Nähmaschinenschrank im Grundriß, Fig. 4, 5 und 6 im Seitenriß. In Fig. 1 und 2 sind die Führungsschienen und der Tischplatteneinsatz besonders angegeben.
In Fig. 3 und 4 ist der Nähmaschinenschrank so dargestellt, daß die Nähmaschine sich oberhalb des Tisches befindet. Die Nähmaschine ι ist dabei mit dem Tischplatteneinsatz 2 mechanisch durch das Drahtseil 3 verbunden. Das Drahtseil 3 ist über die Rolle 4 geführt, welche auf der Welle 5 drehbar angeordnet ist. Soll die Nähmaschine versenkt werden, also aus der Stellung Fig. 6 in Fig. 4 kommen, so ist durch den Kreuzgriff 6 der Doppelriegel 7 zurückzuziehen. Darauf läßt sich die Tischplatte, die in dem Scharnier 8 drehbar befestigt ist, mit der Nähmaschine 1 in die Stellung, wie sie Fig. 5 zeigt, und weiter bis in die Ruhelage nach Fig. 4 neigen. Durch das Versenken der Nähmaschine wird gleichzeitig der .Tischplatteneinsatz 2 mit Hilfe des Drahtseiles senkrecht emporgehoben (Fig. 5). Dieser Tisch- platteneinsatz ist mit den Zapfen 10 und 11 in der Führungsschiene 12 rechts und links (Fig. 3) geführt, außerdem wird der Tischplatteneinsatz 2 durch die Rippe 13 in der Führungsschiene 12 geführt. Ist der Tischplatteneinsatz 2 in seiner Höchststellung an-
gelangt, so hat er die Führung durch die Rippe 13 soeben verloren. In dieser Stellung steht der Zapfen 11 vor der Weiche 18 im oberen Ende der Führungsschiene 12, in die er nun beim Umlegen des Tischplatteneinsatzes 2 sich ■ einführt, wie Fig. 4 es zeigt. Der Zapfen 10 bildet dabei in dem erweiterten Führungsschlitz den Drehpunkt. Der Deutlichkeit halber sind die Führungsschienen 12 und der Tischplatteneinsatz 2 in Fig. 1 und 2 besonders dargestellt. Wie Fig. 4 zeigt, wird der Tischplatteneinsatz 2 durch den federnden Riegel 14 in seiner horizontalen Lage gesichert. Soll die Nähmaschine wieder in ihre Arbeitsstellung gebracht werden, so wird der Riegel 14 mit Hilfe des Handgriffes 16 zurückgezogen, und der Tischplatteneinsatz 2 wird durch den Federmechanismus 15 und das Eigengewicht. der Nähmaschine 1 selbsttätig in seine senkrechte Stellung gebracht; nun wird mit der Hand der Tischplatteneinsatz 2 senkrecht innerhalb der Schienenführungen 12 und 13 nach unten gedrückt, wodurch mit Hilfe der Seilverbindung 3 die Nähmaschine gehoben und in die Arbeitsstellung gebracht wird, wie sie Fig. 6 zeigt. Die mit Scharnier an der Nähmaschine angebrachte Deckplatte 17 hat nur den Zweck, die Tischplatteneinsatzführung bei der Arbeitsstellung der Nähmaschine zu verdecken. In Fig. 3 ist diese Deckplatte 17 der Deutlichkeit wegen fortgelassen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die versenkte Nähmaschine (Fig. 4) soll in Arbeitsstellung gebracht werden. Man zieht den Schnappriegel 14 am Handgriff 16 zurück, wodurch der Tischplatteneinsatz 2 frei wird und teils durch den Federmechanismus 15, teils durch das Gewicht der Nähmaschine nach oben gedrückt bzw. gezogen wird. Durch Hand bringt man nun den Tischplatteneinsatz in eine senkrechte Stellung und drückt nun denselben in die Führungsbahn 12, 13 hernieder; hierdurch wird die Nähmaschine gehoben. Hat nun der Tischplatteneinsatz seine tiefste Stellung erreicht, so ist auch die Nähmaschine in der Arbeitsstellung angekommen und wird automatisch durch den einschnappenden Riegel 7 in dieser Stellung arretiert. Nun wird noch die Deckplatte 17 auf den Tischplatteneinsatz herniedergeklappt, und die Maschine kann in Benutzung genommen werden.
Soll die Maschine wieder versenkt werden, so dreht man den Schnappriegel 7 mit Hilfe des Kreuzgriffes 6 zurück, wodurch die Nähmaschine freigegeben wird und um das Scharnier 8 schwingend nach unten gedrückt werden kann. Ist die Maschine in ihrer Tieflage (Fig. 4) angekommen, so hat sich mit Hilfe der Seilverbindung 3 der Tischplatteneinsatz so weit in die Höhe gehoben, daß derselbe durch Hand umgelegt werden kann, wobei derselbe sich mit Hilfe des Stiftes 11 in der Weiche 18 scharnierartig bewegt. Ist der Tischplatteneinsatz in die wagerechte Lage der übrigen Tischplatte gekommen, so wird derselbe durch den Schnappriegel 14 arretiert (Fig. 4)·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nähmaschinensuhrank mit in denselben versenkbarer Nähmaschine, bei welchem Nähmaschine und Tischplatte mechanisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der an der einen Seite am Tischausschnitt angelenkte Maschinenoberteil durch ein am anderen Ende befestigtes, über eine Rolle geführtes Seil mit dem in eine senkrechte, oben mit einer Scharnierweiche versehene Führung eingreifenden einen Ende des Tischplatteneinsatzes in der Weise verbunden ist, daß der Tischplatteneinsatz beim Versenken des Maschinenoberteiles selbsttätig senkrecht so weit gehoben wird, daß er sich in der Scharnierweiche aus der senkrechten in die wagerechte Lage überführen läßt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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