DE723772C - Schreibschrank - Google Patents

Schreibschrank

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Publication number
DE723772C
DE723772C DER103779D DER0103779D DE723772C DE 723772 C DE723772 C DE 723772C DE R103779 D DER103779 D DE R103779D DE R0103779 D DER0103779 D DE R0103779D DE 723772 C DE723772 C DE 723772C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
rails
writing
cabinet
cabinet according
Prior art date
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Expired
Application number
DER103779D
Other languages
English (en)
Inventor
Felix Ruebhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FELIX RUEBHAUSEN
Original Assignee
FELIX RUEBHAUSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FELIX RUEBHAUSEN filed Critical FELIX RUEBHAUSEN
Priority to DER103779D priority Critical patent/DE723772C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE723772C publication Critical patent/DE723772C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B63/00Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
    • A47B63/04Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like with a writing surface

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Schreibschrank Bei Schrankmöbeln mit einer als Tischplatte dienenden Klappe ist es bereits, bekannt, die Klappe in der Höhe verstellbar anzuordnen. Bei' einem bekannten Schreibschrank -ist es zur Höhenverstellung nötig, die Klappe zusammen mit ihren Stützstreben und einem Zwischenboden, an dem sie angelenkt ist sowie zwei den Zwischenboden haltenden U-Schienen vollständig auszubauen und 'an der gewünschten anderen Stelle wieder in den Schrank einzubauen. Diese Einrichtung eignet sich wegen ihrer umständlichen Handhabung nicht für eine durch den Benutzer beim Gebrauch des Schrankes vorzunehmende Verstellung. Bei einer anderen bekannten Ausführung weist die Klappe zwei nach hinten gerichtete starre Arme auf, mit denen sie in an den Schrankwänden vorgesehene Führungen eingeschoben werden kann. Zum Verstellen muß die Klappe unter Herausziehen ihrer Stangen aus den Führungen vollständig abgenommen und an der gewünschten anderen Stelle wieder in andere Führungen eingeschoben werden. Soll der Schrank nach Verstellung der Klappe geschlossen werden, dann muß, letztere erneut abgenommen und in der tiefsten Lage in, eine Führung eingeschoben werden, die ein Hochschwenken der Klappe gestattet. Auch diese Einrichtung ist umständlich in der Handhabung. Sie bedingt wegen des Gewichtes der Klappe einen großen Kraftaufwand und erfordert wegen der Schwierigkeit, die hinteren Enden der Stangen bei frei in den Händen gehaltener Klappe in die Führungen am Schrank einzuführen, .eine große Geschicklichkeit. Eine Verstellung der .Klappe während ihrer Benutzung als Schreibplatte ist nicht möglich, vielmehr mu13 die Schreibplatte vor der Verstellung vollständig abgeräumt werden.
  • Bei einem Pultschrank für Schulkinder ist es bekannt, eine als Schreibplatte dienende Klappe an zwei seitlichen, senkrecht geführten Schienen anzulenken, die durch unter Federwirkung in Rasten der Schienenführung eingreifende Riegel in verschiedenen Höhenlagen feststellbar sind. Bei dieser Einrichtung ist ein Abnehmen der klappe bei ihrer Verstellung nicht notwendig, vielmehr verbleibt sie während -der Verstellung am Schrank. Die Höhenverstellung ist aber sehr umständlich. Einerseits muß man gleichzeitig beide Riegelbolzen von Hand zurückziehen, anderseits aber die Platte halten, um sie gegen ungewolltes Absinken zu sichern hzw. anzuheben oder zu senken.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen für Wohnzimmer, Büros o. dgl. bestimmten Schreibschrank, bef dem ähnlich wie bei dem bekannten Pultschrank für Kinder eine als Schreibplatte dienende Klappe an zwei seitlichen, senkrecht geführten Schienen angelenkt ist, die durch unter Federwirkung in Rasten der Schienenführung eingreifende Riegel in verschiedenen Höhenlagen feststellbar ist. Sie bezweckt, die bei dem bekannten Pultschrank vorhandenen Mängel zu beseitigen und eine einfache und leichte Verstellung der als Schreibplatte benutzten Klappe zu ermöglichen. Das Wesen der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß bei Anordnung einer um ihre Unterkante schwenkbaren Klappe die beiden Riegel die seitlichen Schienen nur gegen Abwärtsbewegung sperren, beim Hochschieben der Schienen dagegen durch Zusammenwirken der Oberkanten der Rasten mit oberen Abschrägungen der Riegelköpfe zurückgedrückt werden und daß die Riegel mit der Klappe durch Zwischenglieder gekuppelt sind, die sie beim Hochschwenken der Klappe zwangsläufig zurückziehen.
  • Bei der neuen Einrichtung befindet sich die Klappe, wenn sie zum Gebrauch herausgeklappt wird, in ihrer tiefsten Schreibplattenstellung, so daß ihre Einstellung in eine andere Höhenlage von einer unteren Ausgangsstellung aus nach oben erfolgt. Diese Verstellung kann durch einfaches Aufwärtsschieben der Platte erfolgen. Dabei werden einerseits die Riegel durch das Zusammenwirken der Rastenkanten mit den abgeschrägten Riegelköpfen selbsttätig ausgerückt, anderseits wird die Platte in jeder bei ihrem Hochschieben erreichten Stellung durch das Wiedereinfallen der Riegel gegen Absinken selbsttätig gesperrt. Ein Zurückziehen der Riegel von Hand ist weder in der Ausgangsstellung noch in irgendeiner Zwischenstellung erforderlich. Die Höheneinstellung ist also denkbar einfach und kann von der die Schreibplatte benutzenden Person allein, und zwar sogar im Sitzen vorgenommen werden. Da die waagerechte Lage der Platte sich bei der Verstellung nicht wesentlich ändert, ist es auch nicht nötig, die Schreibplatte vor der Verstellung abzuräumen. Um die als Schreibplatte benutzte Klappe wieder in ihre Ausgangsstellung zu bringen und zu schließen, ist es nur nötig, sie etwas aufwärts zu schwenken, wodurch die Riegel zwangsläufig zurückgezogen werden, so daß nun die Platte gesenkt «erden kann. Auch dabei ist also eine gesonderte Bedienung der Riegel nicht erforderlich, so daß das Senken der Schreibplatte gleichfalls leicht und einfach ist.
  • Die Handhabung der Schreibplatte beim Höhenverstellen und beim Zurückstellen in die Ausgangslage kann erfindungsgemäß noch weiter dadurch erleichtert werden, daß das Gewicht der Klappe sowie der damit verbundenen seitlichen Schienen durch an den Schienen angreifende seitliche Federn ganz oder teilweise ausgeglichen wird. Dadurch wird die Bedienungsperson vom Gewicht der Klappe entlastet, während gleichzeitig verhindert wird, daß die Klappe beim Zurückstellen in die Ausgangsstellung, d. h. bei zwangsläufig ausgerückten Riegeln, herabfällt und aufschlägt, wenn die Bedienungsperson, was ja einmal vorkommen kann, die Klappe zur Unzeit losläßt.
  • Die Kupplung der Riegel mit der Klappe kann durch Vermittlung der bekannten Knickstreben geschehen, an denen die Klappe in der Schreibplattenstellung hängt. Zu dem Zwecke können die oberen Glieder dieser Streben nach der Erfindung durch Schlitz und Zapfen mit zwei an den seitlichen Schienen geführten Stangen gekuppelt sein, die mit an ihnen gelagerten Rollen auf Hubkurven von ebenfalls an den Schienen gelagerten Ausrückhebeln für die Riegel einwirken. Die beiden seitlichen Schienen, an denen die Klappe gelagert ist, können erfindungsgemäß durch eine Querstange zu einem starren Ganzen verbunden sein. Hierdurch erhält die Verstellvorrichtung für die Klappe eine große Standsicherheit. Die beim bekannten Pultschrank bestehende Möglichkeit, daß die - Schienen ungleich verschoben werden, so daß@ die Klappe eine schiefe Stellung einnimmt oder sich gar mit ihren Gelenkzapfen aus den Schienen löst, ist vermieden. Weiterhin besteht der Vorteil, daß die Klappe an der die beiden Schienen verbindenden Stange mit Hilfe eines durchgehenden Scharniers angelenkt werden kann, wodurch ein gutes Aussehen gewährleistet ist.
  • Der mit einer als verstellbare Schreibplatte ausgebildeten Klappe versehene Schrank kann in der tiefsten Schreibplattenstellung, der Ausgangsstellung der Klappe, als Schreibmaschinentisch benutzt werden. Hierbei empfiehlt es sich, die Schreibmaschine unrriittelbar im Schrank hinter der Klappe so unterzubringen, daß sie nach dem Ausschwenken der letzteren mit ihrer Filzunterlage herausgezogen und auf der Schreibplatte in Arbeitsstellung gebracht werden kann. IIm dies zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß hinter der Klappe im Schrank ein zur Aufnahme einer Schreibmaschine dienendes, verschließbares Fach angeordnet, dessen Boden mit der herausgeschwenkten und in ihrer tiefsten Stellung befindlichen Klappe in einer Höhe liegt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eine schaubildliche Darstellung des neuen Schreibschrankes mit herausgeklappter Schreibplatte in ihrer tiefsten Lage, Fig.2 eine schaubildliche Darstellung des Führungsrahmens für die Schreibplatte, Fig.3 eine Seitenansicht des Kopfes der Knickstrebe zum Halten der Schreibplatte mit einem Teilstück des senkrechten Führungsbalkens und Fig. q. eine Seitenansicht des Schnappriegels mit dem Ausrückgetriebe und in strichpunktierten Linien angedeutete Rasten.
  • An dem Schrank i kann ein Teil der Vorderwand als Schreibplatte 2 abgeklappt werden. Die Schreibplatte 2 ist an ihrer unteren Kante mit einem Gelenk 3 versehen, dessen anderer Lappen auf der Oberseite eines waagerechten Balkens q. befestigt ist. Der waagerechte Balken q. bildet einen Teil eines etwa H-förmigen Führungsrahmens, dessen beide senkrechte Balken 5 in entsprechenden Nuten 6 der Schrankwandung geführt sind. An diesen Balken 5 sind die Köpfe von Knickstreben 7 angelenkt, deren andere Enden an der Schreibplatte 2 befestigt sind. Die Köpfe der Knickstreben 7 sind über ihren Drehpunkt 8 hinaus mit einer maulförmigen Erweiterung g versehen, die einen Zapfen i o umgreift. Der Zapfen i o bildet einen seitlichen Ansatz einer Ausrückstange i i, die einen mittleren Längsschlitz aufweist, in den an einem Gehäuse 12 angeordnete Rollen 13 .eingreifen; die nur eine senkrechte Aufundabbewegung der Ausrückstange i i zulassen. Die Ausrückstange trägt an ihrem unteren abgewinkelten Ende 14 eine Rolle 15, die an einer Kurvenbahn 16 des oberen Armes eines Doppelhebels 17 anliegt. Der untere Arm des Doppelhebels 17. greift mit seinem abgerundeten Ende in eine entsprechende Vertiefung 18 eines Schnappriegels i g ein. Dieses untere Ende des Doppelhebels 17 steht unter der Einwirkung einer Spiralfeder 2o, die an einem im Gehäuse 12 befestigten Vierkantstift 21 gehalten ist. In den Führungsnuten 6 des Schrankes sind Rasteraussparungen 22 vorgesehen, in die die Schnappriegel i g eingreifen.
  • Die Höhenverstellung der Schreibplatte geht im wesentlichen folgendermaßen vor sich: Die aufgeklappte Schreibplatte 2 wird an beiden Seiten erfaßt und hochgehoben. Da die Schnappriegel eine Schrägfläche aufweisen, auf die der Rand der Rastenaussparungen beim Anheben der Platte drückt, werden diese entgegen der Wirkung der Spiralfedern 2o zurückgedrückt, um beim weiteren Anheben in die nächste Rasteraussparung wieder einzuschnappen. Wenn die Platte höher gestellt ist und der Schrank geschlossen werden soll, wird die Platte nach Einknicken der Streben 7 angeklappt. Dadurch hebt der Maulteil g der Streben 7 den Zapfen io und damit die Ausrückstange i i an, deren Rolle 15 an der Kurvenbahn 16 des oberen Armes des Doppelhebels 17 entlang gleitet und den Doppelhebel dabei um seinen Drehpunkt so verschwenkt, daß, der Schnappriegel i g zurückgezogen wird. Die Schreibplatte wird dadurch freigegeben und sinkt mit ihrem H-förmigen Führungsrahmen q, 5 herab. Da an den oberen Enden der senkrechten Führungsbalken Federn 23 angreifen, deren andere Enden im Schrank befestigt sind und die das Gewicht der Schreibplatte 2 und des Führungsrahmens q., 5 teilweise ausgleichen, stößt die Platte nicht hart auf, sondern gleitet langsam nach unten. Auch das Anheben für die Höhenverstellung wird durch diese Federn erleichtert.
  • Besonders zweckmäßig ist bei dem neuen Schreibschrank noch die Anordnung eines verschließbaren Faches 24 in gleicher Höhe mit der untersten Schreibplattenstellung, in dem eine Schreibmaschine untergebracht werden kann, die nur mit der Filzunterlage hervorgezogen zu werden braucht und ebenso einfach wieder in das Fach zurückzubringen ist.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise könnten an Stelle der Ausgleichsfedern Ausgleichsgewichte vorgesehen sein, die gegenüber Federn den Vorteil aufweisen, daß sie in jeder Höhenlage der Platte den gleichen Zug aufweisen und auch im Laufe des längeren Gebrauchs nicht erlahmen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibschrank, bei dem eine als Tischplatte dienende Klappe an zwei seitlichen, senkrecht geführten Schienen angelenkt ist; die durch unter Federwirkung in Rasten der Schienenführung eingreifende Riegel in verschiedenen Höhenlagen feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung einer um ihre Unterkante schwenkbaren Klappe die beiden Riegel (ig) die seitlichen Schienen (5) nur gegen Abwärtsbewegung sperren, beim Hochschieben der Schienen dagegen durch Zusammenwirken der Oberkanten der Rasten (22) mit oberen Abschrägungen der Riegelköpfe zurückgedrückt werden und daß die Riegel (i g) mit der Klappe (2) durch Zwischenglieder (7, 11, 17) gekuppelt sind, die sie beim Hochschwenken der Klappe zwangsläufig zurückziehen.
  2. 2. Schreibschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Klappe (2) und die Schienen (5) durch an den Schienen angreifende Federn (23) teilweise ausgeglichen ist.
  3. 3. Schreibschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Glieder der die Klappe (2) in der Tischlage abstützenden Knickstreben (7) durch Schlitz und Zapfen (i o) mit an den seitlichen Schienen (5) auf und ab beweglich geführten Stangen (i i) gekuppelt sind, die mit an ihnen vorgesehenen Rollen (15) auf Hubkurven (16) von ebenfalls an die Schienen (5) gelagerten Ausrückhebeln (17) für die Riegel (ig) einwirken.
  4. Schreibschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Schienen (5) durch eine Querstange (q.) zu einem starren Ganzen verbunden sind und daß die Querstange gleichzeitig zur Lagerung der Klappe (2) mittels eines durchgehenden Gelenkbandes (3) dienen kann.
  5. 5. Schreibschrank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Klappe (2) im Schrank ein zur Aufnahme einer Schreibmaschine dienendes, verschließbares Fach (24) angeordnet ist, dessen Boden mit der herausgeschwenkten und in ihrer tiefsten Stellung befindlichen Klappe (2) in einer Höhe liegt
DER103779D 1938-11-16 1938-11-16 Schreibschrank Expired DE723772C (de)

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DE (1) DE723772C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219193B (de) * 1959-05-19 1966-06-16 Hans Roesch Schreibschrank

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DE1219193B (de) * 1959-05-19 1966-06-16 Hans Roesch Schreibschrank

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