DE2787C - Vorhängeschlofs - Google Patents

Vorhängeschlofs

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DE2787C
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DE
Germany
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tumblers
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lock
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Active
Application number
DENDAT2787D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FR. AHRENS, Fabrikant, in Stralsund
Publication of DE2787C publication Critical patent/DE2787C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00—Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/08—Padlocks with shackles hinged on the case
    • E05B67/14—Padlocks with shackles hinged on the case with devices for securing the hinged end of the shackle

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

Patenτ-Anspruch:
Die Construction eines Vorhängeschlosses, wie beschrieben und gezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 68.
FR. AHRENS in STRALSUND. Vorhängeschlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. August 1877 ab.
Das Schlofs besteht in seinen Haupttheilen aus dem Gehäuse α mit dem Bügel b, der mit dem Schlüssel c sich drehenden Schliefsscheibe d und den bei seiner Drehung sich verschiebenden Zuhaltungen W1, m.x, m3, mA.
Die Zeichnungen stellen dar: Fig. 1 die Ansicht des Schlosses im zugeschlossenen' Zustande nach abgehobener Deckplatte /; Fig. 2 dasselbe im offenen Zustande; Fig. 3 Schnitt A B durchletztere Figur mit Deckplatte; Fig. 4 den Schlüssel und Fig. 5 die Stellung der ersten Zuhaltung, und zwar die ausgezogene Figur bei geschlossenem, die punktirte bei geöffnetem Schlosse.
Unter der vorderen Deckplatte / befindet sich die Schliefsscheibe d; sie hat zur Führung in ihrer Mitte eine Hülse h, die vorn mit der Deckplatte f abschneidet und hinten bis in die passende Ausbohrung der Unterlagsplatte i reicht. Sie hat ferner zwei Ausschnitte, von denen der gröfsere gestattet, sobald die Scheibe durch Drehung des Schlüssels eine halbe Umdrehung gemacht hat, dafs der Ansatz bl des Bügels an der Scheibe vorbeigehen und das Schlofs somit geöffnet werden kann; in den kleineren greift eine Feder k, die an der Deckelplatte f befestigt ist. Die Feder ist so stark, dafs es der Kraft, die beim Drücken des eingesetzten Schlüssels gegen die Scheibe aufgewendet werden kann, bedarf, um den Ansatz an der Feder vorbei zu bringen. An der unteren Seite der Schliefsscheibe ■ vorspringend, sitzt ein Stift /, der nach der halben Umdrehung der Scheibe d in die durch den Bart des Schlüssels gleichgestellten Ausschnitte der Zuhaltungen M1, M1, M3 und mA eingreift. Unter der Schliefsscheibe liegen zwischen den festen Scheiben glt g,, g3, ga die Zuhaltungen, welche zur Axe des Schlüsselloches excentrische Ausschnitte haben. Die Excentricität ist gleich dem Maafse der Verschiebung, der Radius des Ausschnittes gleich der Länge des betreffenden Bestandteiles I, IT, III oder IV von der Axe des Schlüssels. Die festen Scheiben haben ebenfalls von einander verschiedene Kreisausschnitte, entsprechend den Einschnitten des Bartes 1, 2, 3, 4. An der rechten Seite haben die Zuhaltungen Einschnitte für den Stift /. Die beiden Stifte η und nv sind zugleich Führungs- und Verbindungsstifte, die Zuhaltungen müssen also Schlitze, ihrer Verschiebung entsprechend, haben. Der Ansatz I' des Bartes greift in den Ausschnitt der Schliefsscheibe und wird diese beim Drehen des Schlüssels herumbewegt. Bei offenem Schlosse greift der Stift / der Schliefsscheibe in die jetzt gleichstehenden Einschnitte der Zuhaltungen m,, m.>, m3, #z4; der Ausschnitt der Scheibe steht vor dem Ansatz b 1 des Bügels b und die Zuhaltungen sind unten rechts um das Maafs ihrer Verschiebung vor das Schlüsselloch getreten. Wird geschlossen, d. h. der Bügel zugedrückt und die Schliefsscheibe durch den Schlüssel links herumgedreht, so dafs die runde Scheibe vor den Ansatz bl des Bügels tritt, womit ein Drehen des Bügels unmöglich gemacht ist, so schiebt der Schlüssel die Zuhaltungen von der Schlüsselöffnung zurück und verstellt somit die Einschnitte der Scheiben gegeneinander.
Um das Schlofs öffnen zu können, ist es nöthig, dafs die Feder k ausgelöst und die Schliefsscheibe mit ihrem gröfseren Ausschnitt unter den Ansatz bl des Bügels b geführt wird; gleichzeitig hiermit müssen sich die Einschnitte der Zuhaltungen so stellen, dafs der Stift / hineintreten kann. Ein Drehen durch einen ähnlich geformten Schlüssel verhindern auch die ungleich ausgeschnittenen festen Scheiben. Um den Bügel nicht leicht aufbrechen zu können, sind seine beiden Enden in Oesen ο und 0' geführt.
Wie ersichtlich, hat das Schlofs auch noch den Vortheil, dafs der Schlüssel sich nicht vor vollständigem Schlufs herausnehmen läfst.
DENDAT2787D Vorhängeschlofs Active DE2787C (de)

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