DE278683C - - Google Patents

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DE278683C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/72Means for anchoring the cables

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 278683 -KLASSE 45 ct. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom I. November 1913 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft einen Ankerwagen für Maschinenpflüge nach dem Einmaschinensystem, welcher durch die Seilrolle nach Einrücken einer Kupplung selbsttätig verschoben wird. Im Wesen besteht die Erfindung darin, daß auf mehreren durch eine am Ankerwagen vorgesehene und von der Maschine aus gedrehte Scheibe angetriebenen, in einem gemeinsamen Rahmen angeordneten Wellen eine große Anzahl von Scheiben sitzen, die, nach Einrücken der Achskupplung in Drehung versetzt, den Ankerwagen am Rande des Feldes weiterbewegen.
Die Scheiben selbst sind zwecks besseren Eingriffs in das Erdreich etwas konisch gestaltet, während ihr Umfang kreisförmig oder mehreckig gestaltet ist. „
Die Hin- und Herbeförderung der ganzen
ao Vorrichtung zur Arbeitsstelle erfolgt auf besonderen Laufrädern, die während der Arbeit von der Einrichtung abgenommen werden, außer Arbeit aber, auf die Vorrichtung aufgesetzt, sämtliche Scheiben aus dem Erdreich heben.
»5 Die Einrichtung ist, in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Oberansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit, welche die Verbindung der vorderen Steuer welle und des diese antreibenden Kettenrades zeigt.
Fig. 4 stellt die äußere Lagerung dieser Achse und deren Einstellvorrichtung von der äußeren Seite gesehen dar.
Das von den Trommeln der Lokomotive kommende Zugseil 1 (Fig. 1 und 2), an welches der Pflug oder eine andere Bodenbearbeitungsmaschine angeschlossen ist, ist ein- oder zweimal um die wagerechte Seiltrommel 2 herumgelegt, so daß das durch die Lokomotive bewegte Seil diese Scheibe ständig dreht. Die lotrechte Welle 3 dieser Scheibe 2 ist an dem Rahmen 7 gelagert und trägt unter der Scheibe ein Kegelrad 4, welches in das auf der wagerechten Welleö sitzende Kegelrad 5 eingreift. Die Welle 6 des Kegelrades 5 ist ebenfalls an dem Rahmen 7 gelagert und trägt an ihrem innerhalb des Rahmens sitzenden Ende die eine Hälfte einer Achskupplung 8. Die andere Hälfte dieser Kupplung ist an dem inneren Ende der in der Mittellinie der Achse 6 gelagerten und mit einer gewissen Anzahl der Ankerscheiben 13 versehenen Welle 10 gegenüber der Welle 6 gelagert. Die Aus- und Einrückung dieser Achskupplung erfolgt mittels des Armes 16, der mit seinem Drehzapfen am Rahmen 7 gelagert ist und mit seinem inneren gegabelten
(B. Auflage, ausgegeben air. S. Februar
Ende in die verschiebbare Hülse der Achskupplung eingreift. Im Rahmen 7 sind mehrere wagerechte ■ Wellen 9 bis 12 gelagert und jede dieser Wellen trägt mehrere Scheiben 13. Die Scheiben sind auf der einen Stirnseite etwas konisch gestaltet, während die andere Stirnseite senkrecht auf der Welle steht, wobei der Umfang der Scheiben kreisförmig oder mehreckig ist zu dem Zwecke, das Eingreifen in den Boden besser zu sichern. Sämtliche Wellen werden auf bekannte Art mittels der auf ihren Enden sitzenden Kettenräder 14 und der Ketten 15 von der Welle 10 aus angetrieben.
Die in der Richtung der Fortschreitung liegende erste Welle 12 bildet die Steuerwelle, mittels welcher der Vorwärtsgang der Vorrichtung derart gesteuert werden kann, daß letztere ' auf dem gegebenenfalls nicht ebenen Felde verbleibt. Zu diesem Zweck ist die Welle 12 derart im Rahmen 7 gelagert, daß ihr äußeres Ende in wagerechter Richtung ein gewisses
' Spiel hat. Dies kann, wie Fig. 4 zeigt, derart erfolgen, daß das Lager der Welle in einem wagerechten Schlitz des Rahmens beweglich ist. Das Lager ist nun mittels der Stange 25 an dem um einen Bolzen des Rahmens drehbaren Steuerarm 19 angeschlossen, durch dessen Bewegung das äußere Ende der Welle 12 mehr nach vorn oder nach rückwärts gestellt werden kann. Das Kettenrad 14 ist nicht festsitzend auf der Welle angeordnet, sondern mit einem Vierkant 17 versehen (Fig. 3), auf welchen das Kettenrad mittels des p.uf der Nabe desselben ebenfalls viereckig ausgebildeten Ausschnitts 18 aufgesetzt ist. Durch diese Verbindung wird das Kettenrad die Steuerwelle mitverdrehen, wobei das Rad, durch die Kette gespannt, auch dann in der zum. Rahmen parallelen Ebene verbleibt, wenn die Führungswelle ihre Läge ändert.
Der Ankerwagen ist mit in einer Krücke 21 befestigten Laufrädern 22 und weiter mit einem Zughaken versehen. . ·
Über dem äußeren Teil des Rahmens ist ein zur Aufnahme von Gewichtsbeladürig vorgesehenes Gestell 24 angebracht. Die Belastung sichert einerseits die durch das Zugseil· nach innen gezogene Verankerungsvorrichtung gegen Umkippen und drückt anderseits durch ihr Gewicht die Ankerscheiben fester in den Boden. :■ ,;.:·■
Die Verankerungsvorrichtung wird, wie dies aus dem obigen hervorgeht, von dem in Bewegung stehenden Zugseil selbst weiter befördert, und zwar nur dann, wenn die Welle der Seilscheibe durch Einrücken der Achskupplung mit den Wellen der Ankerscheiben in Verbindung gebracht wird. Die Achskupplung wird nur von Zeit zu Zeit auf eine gewisse; Dauer 6p eingerückt, damit die Verankerungsvorrichtung Schritt halte mit der Vorschreitüng der Pflugarbeit o. dgl., und am zweckmäßigsten wird die Vorrichtung sich dann wetterbefordern,, wenn die Lokomotive das Bodenbearbeitungsgerät gegen sich zieht. Die Anzahl der Wellen und der Scheiben sowie die Gestalt und Größe der letzteren richtet sich nach der Bodenbeschaffenheit und der Größe des Bodenbearbeitungsgerätes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ankerwagen für Maschinenpflüge 0. dgl nach dem Einmaschinensystem, dadurch gekennzeichnet, daß auf mehreren durch eine am Ankerwagen vorgesehene und von der Maschine aus gedrehte Scheibe angetriebenen, in einem gemeinsamen Rahmen an^ geordneten Wellen eine große Anzahl von Scheiben sitzen, die, . nach Einrücken der Achskupplung in Drehung versetzt, den Ankerwagen am Rande des Feldes weiterbewegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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