DE668282C - Rammspaten zur Herstellung von Schaechten - Google Patents

Rammspaten zur Herstellung von Schaechten

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DE668282C
DE668282C DEP73899D DEP0073899D DE668282C DE 668282 C DE668282 C DE 668282C DE P73899 D DEP73899 D DE P73899D DE P0073899 D DEP0073899 D DE P0073899D DE 668282 C DE668282 C DE 668282C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B11/00Other drilling tools
    • E21B11/005Hand operated drilling tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Rammspaten zur Herstellung von Schächten Man kennt bereits Rammspaten mit über einen Seilzug schwenkbar angebrachten Schaufeln, die dazu dienen, Schächte, Erdlöcher o. dgl. auszuheben. Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, durch besondere Ausgestaltung der Schaufel ein genaues Ausstechen des Erdbodens selbst bei schwerem Boden auch in größerer Tiefe zu ermöglichen. Ferner soll die Bedienung des Geräts vereinfacht werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die verhältnismäßig großen Seitenwangen der Schaufel in Schneiden auslaufen, die in der Rammstellung im wesentlichen, senkrecht zur Stielachse stehen, und daß ferner die Schaufel in der Rammlage eine solche Stellung hat, daß der Schneidenschwerpunkt etwa in der Stielachse liegt. Zur weiteren Sicherung der richtigen Stellung der Schaufel in der Rammlage sind ferner nach der Erfindung eine einerseits am Stielende und andererseits an der Schaufel abgestützte Stützfeder und Anschläge vorgesehen. Zur Erhöhung der Fördermenge wird im übrigen oberhalb des Schaufelscharniers eine feststehende Platte vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i das Gerät von vorn, Abb. 2 das Gerät von der Seite, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Zugvorrichtung des Geräts und Abb. q. eine weitere Ausführungsform.
  • In der Zeichnung bedeutet i einen Stiel, der an seinem unteren, Ende eine Platte 2 trägt. Die Platte 2 ist in einen Schlitz des Stiels i eingelassen und mit dem Stiel vernietet. Teile des unteren Randes der Platte 2 bilden Scharnierlappen 3, die einen Scharnierbolzen q. tragen. Der Bolzen q. erfaßt Scharnierlappen 5 einer Schaufel 6, die mit Seitenwangen 7 versehen ist. Die Ränder B von Schaufel und Seitenwangen sind angeschärft, desgleichen die äußere Spitze g der Seitenwange. Mit Hilfe von Zugorganen io kann die Schaufel in Richtung des Pfeils A geschwenkt werden, und zwar in die in Abb.2 gestrichelt veranschaulichte Hubstellung B. Der Bolzen q. trägt eine Feder 25, die bestrebt ist, die Schaufel entgegen der Richtung des Pfeils A gegen die Anschläge 26 zu drücken. Die beiden Zugorgane io sind an ein Zugseil io' angeschlossen. Zum Schwenken der Schaufel dient eine Seilwinde, die im wesentlichen aus einem lahmen ii besteht, der mit Hilfe einer Klemmvorrichtung am oberen Ende des Stiels i befestigt werden kann. Die Klemmvorrichtung ist entbehrlich, wenn der Rahmen, z2 der Winde auf den. Stiel aufgesetzt und von einem den Stiel i durchdringenden Stift 13 unterstützt wird. Der Rahmen, kann aber auch mit Hilfe von Kerben 12 am Stiel i in verschiedener Höhe befestigt sein, wenn sich der Rahmen ix, wie in Abb. q. gezeigt, in den Kerben abstützen kann.. Der Rahmen iz ist von einer Welle 1q. durchsetzt, die an ihrem aus dem Rahmen heraustretenden Ende ein Zahnrad 15 und innerhalb des Rahmens eine Seiltrommel 16 für das Seil io' trägt. Das Zahnrad 15 greift in ein Zahnrad =7 ein, das auf einer Welle 18 sitzt. Auf das Vierkantende der Welle 18 kann eine Kurbel i9 aufgesetzt werden. Die Welle 18 trägt ferner lose drehbar eine Sperrklinke 2o, die mit einer Verzahnung der Trommelscheibe 21 zusammenwirkt.
  • Das obere Ende des Stiels i paßt in eine Hülse 22, die am unteren Ende eines weiteren. Stielteils 23 starr befestigt ist. Die Verbindung zwischen dem oberen Erde des Stiels z und der Hülse 22 erfolgt über einen Schräubbolzen 2q..
  • Der Gesamtstiel des Geräts wird also aus einzelnen Stielstücken zusammengesetzt. Die Stücke können zweckmäßigerweise eine Länge von i bis il/, in aufweisen. Je nach Bedarf werden mehrere Stücke aneinandergesetzt, wobei die Winde an das für die Bedienung am günstigsten liegende Stielstück angeschlossen wird.
  • Zur Bedienung wird das Gerät in der in den Abb. i und 2 veranschaulichten Stellung in den Böden gerammt. Alsdann wird mit Hilfe der Winde die Schaufel irn die Stellung B geschwenkt. Darauf wird das Gerät aus dem Schacht gezogen. Nach dem Entfernen der Erde von der Schaufel wird die Schaufel in die Arbeitsstellung zurückbewegt, und zwar unter der Wirkung der auf den Bolzen q. aufgewickelten Feder 25. Die Feder drückt die Schaufel gegen den Anschlag 26. Die Neigung des Anschlags 26 ist derart gewählt, daß die Stielachse durch den Druckschwerpunkt der drei Schneidkanten der Schaufel geht: Durch die Feder 25 wird eine sichere Anlage auch in den Fällen erreicht, in denen durch Wurzelwerk oder andere Hindernisse im Boden eine ungleiche Belastung der Schneiden erfolgen sollte.
  • Zur Erzielung einer guten Führung des Geräts kann am untersten Stielstück eine gebogene Blattfeder mit einem Ende angenietet sein, die sich mit dem abgebogenen Teil am Schacht abstützt und das Gerät gegen die abzustechende Seite drückt. Die Feder endet zweckmäßigerweise etwa o,2o m über dem Schaufelgelenk.
  • In der baulichen Ausgestaltung des Geräts können mannigfache Änderungen vorgenommen werden. So können z. B. zur Verringerung des Baugewichts Stiele mit profiliertem Querschnitt Verwendung finden. Auch kann die Winde durch ein anderes Zugorgan ersetzt werden. Die Winde kann auch durch Einschaltung eines Motors mit Kraft angetrieben werden. Für größere Leistungen kann das Gerät an einem an sich bekannten Dreibock befestigt sein; der seinerseits eine Hubvorrichtung zum Anheben des Geräts besitzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rammspaten zur Herstellung von Schächten größerer Tiefe, insbesondere Brunnenschächten o. dgl., mit einer durch einen Stiel geführten und durch einen Seilzug schwenkbaren Schaufel, dadurch gekennzeichnet, daß die verhältnismäßig großen, etwa trapezförmigen Seitenwangen (7) der Schaufel in. Schneiden auslaufen, die in der Rammstellung im wesentlichen senkrecht zur Stielachse stehen, und daß ferner die Schaufel in der Rammlage "eine solche Stellung hat, daß der Schneidenschwerpunkt etwa in der Stielachse liegt.
  2. 2. Rammspaten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Schaufelscharniers eine feststehende Platte (2) vorgesehen ist:
  3. 3. Rammspaten nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch starr mit dem Stiel (i) bzw. dem Rand (2) verbundene Anschläge (26) und eine Stützfeder (25) zur Sicherung der Stellung der Schaufel in der Rammlage.
DEP73899D 1936-09-29 1936-09-29 Rammspaten zur Herstellung von Schaechten Expired DE668282C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5630633A (en) * 1996-04-22 1997-05-20 Dupre; Herman K. Shovel with driven tiltable blade

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5630633A (en) * 1996-04-22 1997-05-20 Dupre; Herman K. Shovel with driven tiltable blade

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