DE278366C - - Google Patents

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DE278366C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/236Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages
    • B01F23/2361Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages within small containers, e.g. within bottles
    • B01F23/23611Portable appliances comprising a gas cartridge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/50Movable or transportable mixing devices or plants
    • B01F33/501Movable mixing devices, i.e. readily shifted or displaced from one place to another, e.g. portable during use
    • B01F33/5014Movable mixing devices, i.e. readily shifted or displaced from one place to another, e.g. portable during use movable by human force, e.g. kitchen or table devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
iS 278366— KLASSE 85 a. GRUPPE
AERATORS LIMITED in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für kohlensäurehaltige Flüssigkeiten, und zwar insbesondere derjenigen Art, wo die Flasche oder irgendein anderer Behälter mit einem nicht zurückschlagenden Ventil o. dgl. ausgerüstet ist. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels deren in einer Anzahl von Flaschen die Flüssigkeit gleichzeitig bei geringstem Müheaufwand mit Kohlensäure aus einem einzigen Behälter gesättigt werden kann.
Die Erfindung umfaßt ein Gehäuse oder Rahmen zur Aufnahme von mehreren Flaschen mit nicht zurückschlagenden Ventilen, einen drehbar angeordneten Deckel mit Gasleitungen, die in Arbeitsverbindung mit den Flaschen gebracht werden können, und eine Vorrichtung, um Deckel und Flaschen in eine luftdichte Verbindung zu bringen und die Ventile
ao während des Füllens offen zu halten.
Gemäß der Erfindung kann der Deckel auch an Teilen sitzen, die ihn in der richtigen Stellung halten und die selbst mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung, etwa eines Exzenters, dazu benutzt werden können, den Deckel in luftdichter Verbindung mit den Flaschen zu halten.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. ι Vorderansicht,
Fig. 2 Endansicht, vom Handgriff aus gesehen, mit in Arbeitsstellung befindlichem Deckel,
Fig. 3 entsprechende Ansicht mit zurückgeschlagenem Deckel,
Fig. 4 vertikalen Schnitt nach der Linie A-B-C-D der Fig. 5,
Fig. 5 Grundriß des Deckels,
Fig. 6 Grundriß der Einstellplatte,
Fig.- 7 Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 6.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel können gleichzeitig sechs Flaschen α gesättigt werden. Das Gehäuse bzw. der Rahmen besteht aus einer Grundplatte b mit Füßen c und einem Körper, der zweckmäßig aus perforiertem Blech d hergestellt sein kann. In der Grundplatte h bzw. in ihren Füßen sind eine Reihe Kolben e verschieblich gelagert, von denen jeder eine Mulde f mit nach oben gebogenem Rande h zur Aufnahme der Flasche besitzt. Diese Mulden f werden durch starke Schraubenfedern i nach oben gedrückt.
Die zu füllenden Flaschen bzw. Behälter a können jede beliebige Form besitzen und mit einem Schraubpfropfen k ausgestattet sein, der ein nicht zurückschlagendes Ventil enthält. Dieses kann z. B. aus einer achsial in Pfropfen angeordneten Spindel m bestehen, die durch eine Feder n, die sich gegen eine Schulter 0 legt, nach oben gedrückt werden kann. Das Schließen des Ventils erfolgt durch
den in der Flasche vorhandenen Druck mittels eines Gummiringes r, der sich gegen einen am unteren Pfropfenende befindlichen Sitz s preßt. In der Spindel sind Leitungen bzw. Kanäle t angeordnet, um bei offenem Ventil das Gas zuzulassen.
Der Deckel u kann zur Erhöhung der Steifigkeit mit Rippen versehen sein und eine Kammer ν tragen, von der aus Leitungen w
ίο zu sechs der Stellung der sechs Flaschen im Rahmen entsprechenden Stellen führen, wobei diese Leitungen zweckmäßig im Querschnitt derart bemessen sind, daß sie dem durchströmenden Gas möglichst gleichen Widerstand bieten, um so eine gleichmäßige Verteilung auf die verschiedenen Flaschen zu sichern. An jeder der sechs Stellen ist ein Block χ vorgesehen, der mit dem Deckel verschraubt sein kann und an seinem unteren Ende einen Gummiring ζ trägt, der mit einem am Flaschenstöpsel angeordneten, nach oben stehenden Ring 2 einen luftdichten Verschluß bilden kann. Jeder Block χ ist auch mit einer Leitung 3 versehen, um den Durchgang von der Zentralkammer ν nach den einzelnen Flaschen zu vervollständigen. Ein besonderer Pflock 4 ist in der Mitte des Deckels auf der Zentralkammer angeordnet und besitzt eine Spitze 5 o. dgl. zum üblichen Entladen der mit Kohlensäure gefüllten Kapsel 6, die in einem Bügel 7 gehalten wird, der zum Öffnen der Kapsel nach unten geschraubt wird.
Um das genaue Auflegen des Deckels u zu erleichtern, können entsprechende Führungen vorgesehen sein, etwa in Form von Zapfen 8, die von den am Gehäuse sitzenden Querstangen 9 gehalten werden, während im Deckel selbst entsprechende Löcher 10 angeordnet sind. An beiden Enden, zweckmäßig in der Mitte, steht der Deckel mit kleinem Spiel mit ein Paar Gliedern 11 in drehbarer Verbindung, die außerhalb des Gehäuses nach unten schwingen und an ihren unteren Enden mit einem Exzenterring 12 versehen sind, der mit entsprechenden Exzentern 13 in Eingriff kommen kann, von denen je eines an jedem Ende einer Welle oder Spindel 14 sitzt, die unten am Gehäuse angeordnet ist und von einem Ende zum andern reicht. Zum Antrieb dieser Spindel kann eine Kurbel 15 am einen Ende angeordnet sein, deren Bewegung durch Anschläge 16, die an dem festen Teil 17 sitzen, in jeder Richtung begrenzt sein kann.
Am Gehäuse sind Haken 19 als Anschläge für die Glieder 11 in der in Fig. 2 veranschaulichten Arbeitsstellung des Deckels vorgesehen, während Anschläge 20 zur Begrenzung des Ausschlages der Glieder 11 dienen, wenn der Deckel zurückgeschwungen ist (siehe Fig. 3).
Um Schwierigkeiten zu vermeiden, die infolge kleiner Abweichungen in der Flaschenform entstehen können, ist zweckmäßig eine Einstellplatte 21 vorgesehen, die mittels Ketten 22 am Gehäuse hängt und eine Reihe Öffnungen 23 mit Rändern 24 besitzt, mit denen sie über die Flaschenhälse greifen.
Das Gehäuse selbst ist an einer Seite mit einem Paar Halter 25 ausgestattet, die aus Metallstreifen von T- oder winkelförmigem Querschnitt bestehen können. Diese Halter sind bogenförmig gestaltet und am Gehäuse angenietet.
Die Handhabung beim Ausführungsbeispiel geschieht folgendermaßen:
Bei aufrechter Stellung des Gehäuses wird je eine mit Flüssigkeit gefüllte und mit aufgeschraubtem Stöpsel k versehene Flasche a in je einen Trog f eingesetzt, die Einstellplatte 21 auf die Flaschenhälse aufgesetzt, so daß sie auf den Querstangen 9 aufruht und der Deckel u, der an den Lenkern 11 sitzt, in die durch die Haken 19 bestimmte Lage geschwungen. Bei Bewegung der Kurbel 15 ziehen die Lenker 11 infolge des Exzenters 13 den Deckel herunter, so daß er zunächst mit den Führungsstiften 8 in Eingriff kommt und · dann jeden Block χ mit der Gummiplatte gegen den entsprechenden Teil des Flaschenstöpsels preßt, so daß eine luftdichte Verbindung entsteht. Die Federn i unter den MuI-den f sind hierbei etwas zusammengerückt worden. Gleichzeitig sind auch die Spin dem m der Ventile in den Flaschenstöpseln k, die etwas vorstehen, durch die Blöcke χ im Deckel abwärts gedrückt worden, so daß die nicht zurückschlagenden Ventile offen gehalten werden.
■Das Gehäuse und die Flaschen werden dann als Ganzes mit den Haltern 25 so weit gedreht, bis sie auf diesen auf ruhen, während die Patrone 6 mittels der Schraubhülse 7, in der sie ruht, dadurch entladen wird, daß die Spitze 5 in üblicher Weise eine Scheibe der Patrone durchbohrt, so daß das ausströmende Gas zu der gemeinsamen Kammer ν und von dort durch die Leitungen ze/ hindurch, die zu den Blöcken χ führen, in jedes Flascheninnere gelangt.
Nachdem der Apparat hin und her geschwenkt ist, um eine innige Vermischung der Kohlensäure mit der Flüssigkeit herbeizuführen, wird er wieder in die aufrechte Stellung gebracht und mittels Drehung, der Kurbel 15 der Deckel von den Flaschen abgehoben, so daß sich die Ventile unter Einwirkung ihrer Federn schließen können. Der Deckel wird dann in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage gebracht. Die Einstellplatte 21 wird dann entfernt und kann in ihren Ketten 22 hängenbleiben, während die geladenen Flaschen aus dem Apparat herausgenommen und ein neuer Satz zum Laden eingesetzt werden kann.
Es versteht sich, daß eine beliebige Anzahl Flaschen von beliebiger Form gleichzeitig geladen werden kann, falls sie nur mit einem nicht zurückschlagenden Ventil oder einer gleichwertigen Vorrichtung ausgestattet sind. Ebenso können für das Aufeinanderdrücken von Deckel und Flaschenstöpsel an Stelle der Exzenter irgendwelche anderen geeigneten Vorrichtungen gewählt werden. Schließlich kann ίο die beliebig gestaltete Patrone dadurch entladen werden, daß an Stelle der beschriebenen Durchbohrung einer Scheibe ein Ventil geöffnet wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Herstellung kohlensäurehaltiger Flüssigkeiten durch gleichzeitige Überführung des Gasinhalts einer einzigen Kapsel in eine Anzahl Flüssigkeitsbehälter, deren Verschlußpfropfen mit je einem nicht zurückschlagenden Einlaßventil ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter in einem Rahmen gehalten werden, dessen Deckel an Lenkern sitzt, die zugleich dazu dienen, den Deckel in die richtige Lage zu bringen und ihn nach unten zu ziehen, um die Ventile zu öffnen und luftdichte Verbindungen mit den zu ladenden Behältern herzustellen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von Hand zu bewegende Spindel (14), auf der Exzenter (13) sitzen, die mit den Enden (12) der Lenker (11) für den Deckel (u) zusammenwirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einstellplatte (21) mit einer Anzahl Öffnungen (23, 24), die über die Behälterhälse greifen, um sie in richtiger Lage gegenüber den Ladestellen (x) des Deckels zu halten.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0040030A3 (de) * 1980-05-13 1983-08-03 Thorn Cascade Company Limited Vorrichtung zur Herstellung gashaltiger Getränke
WO2020148293A3 (de) * 2019-01-14 2020-09-10 Soda Trend Gmbh Wassersprudler und system mit wassersprudler und flasche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0040030A3 (de) * 1980-05-13 1983-08-03 Thorn Cascade Company Limited Vorrichtung zur Herstellung gashaltiger Getränke
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