DE2755397C2 - Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges - Google Patents

Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges

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DE2755397C2
DE2755397C2 DE2755397A DE2755397A DE2755397C2 DE 2755397 C2 DE2755397 C2 DE 2755397C2 DE 2755397 A DE2755397 A DE 2755397A DE 2755397 A DE2755397 A DE 2755397A DE 2755397 C2 DE2755397 C2 DE 2755397C2
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Georg Schaffhausen Lang
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/12Arrangements for effecting simultaneous opening or closing of cage and landing doors

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  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

55
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges, welche ein an der Schachttür angeordnetes festes Kupplungsglied und ein an der Kabinentür angeordnetes bewegliches, elektromagnetisch betätigbares Kupplungsglied aufweist, das im Bereiche eines Stockwerkes mit dem festen Kupplungsglied der Schachttür in Eingriff bringbar ist.
Derartige Vorrichtungen haben den Zweck, horizontal verschiebbare Kabinen- und Schachttüren mittels des auf der Aufzugskabine angebrachten Türantriebes bei einem Stockwerkhalt synchron laufend zu öffnen bzw. zu schließen.
Mit der englichen Patentschrift 5 87 984 ist eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Betätigen der Kabinen- und Schachttüren einer Aufzugsanlage bekanntgeworden, bei der ein auf der Aufzugskabine angeordneter Elektromagnet über ein Hebelgestänge ein an der Kabinentür beweglich angebrachtes Kupplungsglied betätigt Das Kupplungsglied weist einen keilförmigen Querschnitt auf und wird bei erregtem Elektromagnet in entkuppelter Stellung gehalten. Das an der Schachttür angebrachte feste Kupplungsglied weist eine V-förmige Nut auf, welche dem keilförmigen Querschnitt des beweglichen Kupplungsgliedes angepaßt ist Bei einem Stockwerkhalt fällt der Elektromagnet ab, wobei die beiden Kupplungsglieder mittels Federkraft zum Eingriff kommen.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung nach der US-Patentschrift 18 76 438 ist der Elektromagnet unmittelbar über dem beweglichen Ki-pplungsglied in der Kabinentür eingebaut und mit diesem durch ein Gelenk verbunden. Das bewegliche Kupplungsglied wird auf Grund der Schwerkraft in entkuppelter Stellung gehalten, während es bei erregtem Elektromagnet mit dem an der Schachttür angebrachten festen Kupplungsglied zum Eingriff kommt
Die vorstehend beschriebenen Türbetätigungsvorrichtungen haben insbesondere den Nachtsil, daß die beiden Kupplungsglieder beim Einkuppeln genau gegenüber liegen müssen; es dürfen also zwischen den Kupplungsgliedern in Richtung der Türbewegung keine Abweichungen vorhanden sein.
Dieser Nachteil wird bei einer weiteren bekannten Türantriebsvorrichtung nach der schweizer Patentschrift 5 23 199 bis zu einem gewissen Grad vermieden. Bei dieser Vorrichtung ist das bewegliche Kupplungsglied ein an der Kabinentür angeordnetes, im entkuppelten Zustand zusammengedrücktes Mitnehmerparallelogramm, welches über einen Gleitkurbeltrieb mit dem als Schubkurbeltrieb ausgebildeten, auf der Kabine angeordneten Türantrieb verbunden ist. Als festes Kupplungsglied sind an der Schachttür zwei auf Zapfen drehbar gelagerte Rollen vorgesehen. Nähert sich die Aufzugskabine einem Zielstockwerk, so wird das Mitnehmerparallelogramm mittels des inzwischen angelaufenen Türantriebes angetrieben, wobei es beim Einführen zwischen die beiden Rollen vom zusammengedrückten in den gespreizten Zustand übergeht und zwecks spielfreier Mitnahme der Schachttür an den Rollen anliegt.
Ein Nachteil dieser Vorrichtung liegt darin, daß sie relativ kompliziert aufgebaut ist. Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, daß der Türantrieb zu laufen beginnt und das Mitnehmerparallelogramm sich spreizt bevor die Kabine das Zielstockwerk erreicht, wodurch ein Teil des Spieles verlorengeht. Es sind daher nur sehr kleine Abweichungen zwischen den Kupplungsgliedern möglich. Für größere seitliche Abweichungen jedoch, wie sie beispielsweise bei Schrägaufzügen entstehen können, ist diese Vorrichtung nicht geeignet Außerdem müßte in diesem Anwendungsfall das Mitnehmerparallelogramm im entkuppelten Zustand weit nach oben gezogen werden, um bei einer Vorbeifahrt an einer Haltestelle an den beiden Rollen vorbeizukommen. Das erfordert einerseits ziemlich viel Platz und führt andererseits zu verschieden langen, vom jeweiligen Neigungswinkel der Fahrbahn abhängigen Kupplungswegen, wodurch die Öffnungszeit der Tür relativ groß wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzu-
ges vorzuschlagen, die vorstehende Nachteile nicht aufweist und die insbesondere für Schrägaufzüge geeignet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgeinäß dadurch gelöst, daß das an der Kabinentüv angeordnete bewegliche Kupplungsglied ein Mitnehmer ist, welcher aus im gleichen Abstand voneinander angeordneten. Scheiben besteht und daß das an der Schachttür angebrachte feste Kupplungsglied ein Kamm ist dessen Zinken einen gleichmäßigen Abstand voneinander aufweisen der Su bemessen ist, daß die Scheiben des Mitnehmers beim Einkuppeln zwischen die Zinken des Kammes mit Spiel eingreifbar sind.
Die hiermit erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß dank der kammartigen Ausbildung der Kupplungsglieder auch bei stark variierenden seitlichen Verschiebungen, wie sie insbesondere durch Halteungenauigkeiten der Kabine bei Schrägaufzügen hervorgerufen werden, eine einwandfreie Kupplung erfolgt
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Mitnehmer drehbar in einer schwenkbaren Gabel gelagert, wobei die Scheiben eine kreisrunde Form aufweisen und mit einem zylindrischen Grundkörper fest verbunden sind und wobei die Drehachse des Mitnehmers parallel und die Zinken des Kammes quer zur Türöffnungsrichtung verlaufend angeordnet sind.
Damit wird bewirkt, daß beim Einschwenken der Mitnehmer am Kamm abrollt, wodurch die Lagerreibung reduziert wird und der Mitnehmer leichter auf dem Bolzen verschiebbar ist
Um das Einkuppeln zu erleichtern sind nach einer Weiterbildung der Erfindung sowohl die Ränder der Scheiben des Mitnehmers als auch die Enden der Zinken des Kammes spitzwinklig ausgebildet und die Durchmesser der einzelnen Scheiben des Mitnehmers derartig abgestuft, daß sie von Kegelmantellinien begrenzt sind.
Dadurch erfolgt der Eingriff der einzelnen Scheiben zeitlich nacheinander, so daß Herstellungsungenauigkeiten des Abstandes der Scheiben bzw. Zinken nicht zu Verklemmungen beim Einkuppeln führen können.
Weiterhin wird zur Erleichterung des Einkuppeins vorgeschlagen, den Mitnehmer in axialer Richtung beweglich anzuordnen, wobei an jedem Ende je eine den Mitnehmer in einer Mittellage haltende Feder vorgesehen ist.
Hiermit wird erreicht, daß beim Aufeinandertreffen der Spitzen der Scheiben und der Zinken der Mitnehmer seitlich ausweichen und einwandfrei einkuppeln kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht der Mitnehmer aus einem geräuschdämpfenden, verschleißfesten Kunststoff auf Polyamidbasis.
Auf Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigt
F i g. 1 einen Vertikalschnitt der Kabinen- und Schachttür eines Schrägaufzuges mit einer in der Seitenansicht dargestellten Vorrichtung zum Betätigen der Schachttür und
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht der Vorrichtung.
In den F i g. 1 und 2 ist mit 1 eine Kabinentür und mit 2 eine Schachttür eines Schrägaufzuges Pezeichnet. Kabinen- und Schachttür 1, 2 sind horizontal verschiebbare, zwei Türflügel aufweisende Schiebetüren, welche mittels eines auf der Aufzugskabine angeordneten, nicht weiter dargestellten Türantriebes verschiebbar sind. An der Kabinentür 1 ist ein ungleichschenkliger U-Träger 3 angeordnet, an dessen längerem, unteren Schenkel 4 ein Antrieb, beispielsweise ein Hubmagnet 5, befestigt ist (F i g. 1). Auf dem kürzeren Schenkel 6 des U-Trägers 3 ist ein Lager 7 angeschraubt, das aus einem Lagergehäuse 8 und zwei mittels je eines Sicherungsringes 10 gesicherten Kugellagern 9 besteht (F i g. 2). Im Lager 7 ist eine aus einer Achse 12 und zwei mit dieser drehfest verbundenen Hebeln 13 bestehende Gabel 11 gelagert, wobei die Hebel 13 außerdem mittels einer parallel zur
ίο Achse 12 verlaufenden Traverse fest verbunden sind.
Auf einem mittels Sicherungsscheiben 15 an der Gabel 11 befestigten Bolzen 14 ist ein Mitnehmer 16 drehbar gelagert
Der vorzugsweise aus einem Kunststoff auf Polyamidbasis bestehende Mitnehmer 16 weist mehrere im g'eichen Abstand voneinander angeordnete kreisrunde Scheiben 17 auf, die mit einem zylindrischen Grundkörper 18 fest verbunden sind. Die Ränder der Scheiben 17 sind spitzwinklig ausgebildet und ihre Durchmesser sind derart abgestuft, daß sie von Kegelmantellinien 19 begrenzt sind. Auf dem Bolzen 14, zu beiden Seiten des Mitnehmers 16, sind Federn 20 angeordnet, welche den axial verschiebbaren Mitnehmer 16 in einer Mittellage halten (F ig. 2).
Eine Betätigungsstange 21 des Hubmagnetes 5 weist an ihrem oberen Ende einen Gabelkopf 22 auf, der in der Ruhestellung des Hubmagnetes 5 auf einem Gummiring 23 aufliegt (Fig. 1). Der Gabelkopf 22 ist mit einer Übertragungsstange 24 gelenkig verbunden, deren anderes Ende an einem mit der Achse 12 drehfest verbundenen Gelenk 25 angelenkt ist. Mit 26 ist ein an der Kabinentür 1 befestigter Schalter bezeichnet, der mittels des Gelenkes 25 betätigbar ist (F i g. 1).
An der Schachttür 2 ist ein vorzugsweise metallischer Kamm 27 befestigt, dessen quer zur Türöffnungsrichtung verlaufende Zinken 28 einen gleichmäßigen Abstand voneinander aufweisen und an den Rändern spitzwinklig ausgebildet sind. Der Abstand ist so bemessen, daß die Scheiben 17 des Mitnehmers 16 beim Einkuppein zwischen die Zinken 28 mit Spiel eingreifbar sind.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Nach dem Anhalten der Kabine an einer Zielhaltestelle wird der Hubmagnet 5 erregt und die Betätigungsstange 21 nach oben verschoben. Die Übertragungsstange 24 und das Gelenk 25 übertragen diese Bewegung auf die Achse 12, so daß die Gabel 11 eine Schwenkbewegung nach oben ausführt und die Scheiben 17 des Mitnehmers 16 mit den Zinken 28 des Kammes 27 zum Eingriff kommen, wobei eine durch Strichpunktlinicn gekennzeichnete Stellung erreicht wird (Fig. 1). Das Gelenk 25 betätigt dabei den Schalter 26, wodurch ein Signal an die nicht näher beschriebene Türantriebssteuerung gelangt und der Türantrieb in Öffnungsrichtung anläuft. Das minimal bemessene Spiel zwischen den Scheiben J7 und den Zinken 28 bewirkt dabei, daß toter Gang und die damit verbundene Geräuschbildung weitgehend vermieden werden. Nach Erreichen der Endstellung wird der Türantrieb mittels des nicht dargestellten »Tür auf«-Endschalters abgeschaltet, wobei der Hubmagnet 5 im erregten Zustand verbleibt und die Scheiben 17 weiterhin mit den Zinken 28 im Eingriff sind.
Auf ein Innen- oder Außenkommando bzw. nach Ablauf der vorgegebenen Zeit läuft der Türantrieb in Schließrichtung an. Nach Erreichen der Endstellung wird der Türantrieb mittels des ebenfalls nicht dargestellten »Tür zu«-Endschalters abgeschaltet, wobei der Hubmagnet 5 abfällt und der Mitnehmer 16 in die ent-
kuppelte Stellung zurückschwenkt.
Die beim Anziehen bzw. Abfallen des Hubmagnetes 5
entstehenden Geräusche werden mittels zweier unterhalb des Hubmagnetes 5 mit der Betätigungsstange 21
gekuppelter, nicht weiter dargestellter Hydraulikzylin- 5 der gedämpft.
Als Antrieb kann auch ein Elektromotor oder ein Hydraulik- bzw. Pneumatikzylinder verwendet werden.
Auch ist es möglich, die Schwenkbewegung des Mitnehmers 16 über ein Hebelgetriebe vom Türantrieb abzu- io leiten. Weiterhin kann das bewegliche Kupplungsglied
16 mit dem Antrieb an der Schachttür 2 und das feste
Kupplungsglied 27 an der Kabinentür 1 angeordnet
sein, wobei die Einkuppelbewegung auch geradlinig erfolgen kann. 15
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
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35
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45
50
55
60
65

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges, welche ein an der Schachttür angeordnetes festes Kupplungsglied und ein an der Kabinentür angeordnetes bewegliches, elektromagnetisch betätigbares Kupplungsglied aufweist, das im Bereiche eines Stockwerkes mit dem festen Kupplungsglied der Schachttür in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dall das an der Kabinentür (1) angeordnete bewegliche Kupplungsglied ein Mitnehmer (16) ist, welcher aus im gleichen Abstand voneinander angeordneten Scheiben (17) besteht und daß das an der Schachttür (2) angebrachte feste Kupplungsglied ein Kamm (27) ist, dessen Zinke? (28) einen gleichmäßigen Abstand voneinander aufweisen der so bemessen ist, daß die Scheiben (17) des Mitnehmers (16) beim Einkuppeln zwischen die Zinken (28) des Kiimmes (27) mit Spiel eingreifbar sind.
2. Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (116) drehbar in einer schwenkbaren Gabel (11) gelagert ist, wobei die Scheiben (17) eine kreisrunde Form aufweisen und mit einem zylindrischen Grundkörper (18) fest verbunden sind und wobei die Drehachse des Mitnehmers (16) parallel und die Zinken (28) des Kammes (27) quer zur Türöffnungsrichtung verlaufend angeordnet sind.
3. Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Ränder der Scheiben (17) als auch die Enden der Zinken (28) spitz- 3s winklig ausgebildet sind.
4. Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der einzelnen Scheiben (17) des Mitnehmers (16) derartig abgestuft sind, daß sie von Kegelmantellinien (1!)) begrenzt sind.
5. Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (16) in axialer Richtung beweglich angeordnet ist, wobei an jedem Ende je eine den Mitnehmer (16) in einer Mittellage haltende Feder (20) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung zum Betätigen der Schachitüren eines Aufzuges nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (16) aus einem geräuschdämpfenden, verschleißfesten Kunststoff auf Polyamidbasis besteht.
DE2755397A 1977-01-10 1977-12-13 Vorrichtung zum Betätigen der Schachttüren eines Aufzuges Expired DE2755397C2 (de)

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