DE275331C - - Google Patents

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DE275331C
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gas
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 275331 — KLASSE 36 e. GRUPPE
JOHN WOOD MANUFACTURING COMPANY in CONSHOHOCKEN, Penns.
die Druckkammer mit der Außenluft in Verbindung setzt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gasventil für Flüssigkeitserhitzer, bei welchem das Absperrventil durch den wechselnden Gasdruck mittels einer Membrane gesteuert wird, und wobei ein thermostatisch gesteuertes Hilfsventil eine Verbindung einer Druckkammer mit der Außen luft herbeiführen kann. Die Druckkammer ist durch einen engen Kanal o. dgl. mit der Gaszuleitung verbunden.
ίο Das Neue an dieser Einrichtung besteht im wesentlichen darin, daß das durch das Hilfsventil entweichende Gas dem Zündbrenner zugeführt wird, und daß eine Auslaßkammer bei geöffnetem Hauptventil das durch den engen Kanal fließende Gas aufnimmt und es durch_ einen noch engeren Kanal an die Druckkammer weitergibt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar ist
so Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch den Flüssigkeitserhitzer,
Fig. 2 eine Einzeldarstellung des Gasventils in größerem Maßstab.
Der Wasserbehälter A2 mit dem HeizkörperA1
'■5 wird durch den Brenner A beheizt. Das Gas strömt dem Brenner durch einen Kanal 1 zu, der mittels Gewindestutzens 2 an eine Gasleitung angeschlossen ist. Zwischen dem Kanal 1 und dem zum Brenner führenden Kanal 4 liegt
|o ein Tellerventil 3, das mit einer Membrane 5 verbunden ist. In der oberhalb der Membrane angeordneten Druckkammer 14 befindet sich ein Hilfsventil 9, welches durch eine Feder 11 auf seinen Sitz 10 gedrückt und durch einen in den Heizkörper A1 hineinragenden Wärmeregler 12 gesteuert wird. In dem Ventil 3 befindet sich eine kleine Öffnung 13, durch die Gas in beschränkter Menge von der Unterseite der Membrane dem Druckraum 14 zuströmen kann. Aus diesem kann das Gas bei geöffnetem Hilfsventil 9 durch eine Bohrung 15 nach dem Auslaßrohr 16 des Zündbrenners B entweichen. Auf der unteren Seite des Hilfsventils befindet sich eine-Rippe 19, gegen die sich das Hauptventil 3 in der Öffnungsstellung legt.
Durch die Rippe 19 wird eine Auslaßkammer gebildet, der das durch die Bohrung 13 des offenen Hauptventils entweichende Gas zuströmt. Aus dieser Kammer entweicht das Gas durch einen Auslaß 20, dessen Querschnitt noch kleiner ist als derjenige der Öffnung 13. Wenn der Gaszutritt zum Kanal 1 frei ist, herrscht in ihm Überdruck, infolgedessen legt sich die Membrane gegen den Flansch 19 und schließt die von diesem gebildete Kammer ab. Eine kleine Gasmenge strömt nun durch die Öffnung 13 in diese Kammer und aus dieser durch.die Öffnung 20 und durch das geöffnete Ventil 9 zur Zündflamme B. Wenn das Wasser die gewünschte Temperatur erreicht hat, schließt sich
das Hilfsventil 9 infolge der Ausdehnung des Wärmereglers. Infolgedessen kann das durch öffnung 13 nach der Kammer 14 strömende Gas nicht mehr entweichen, und es findet oberhalb der Membrane eine Drucksteigerung statt, infolge deren die Membrane 5 mit dem Ventil 3 nach unten fällt. Das Ventil 3 schließt sich also, und die Gaszufuhr zum Hauptbrenner wird unterbrochen.
Wenn andererseits die Temperatur des Wassers in dem Kessel unter das gewünschte Maß fällt, so öffnet sich das Ventil 9. Hierdurch sinkt der Druck in der Kammer 14, so daß der Druck des aus der Gasleitung zuströmenden Gases das Hauptventil öffnet und den Durchtritt des Gases durch den Kanal 4 zum Hauptbrenner ermöglicht. Hier wird das Gas durch die Zündflamme entzündet.
Dem Zündbrenner B wird das erforderliche Gas aus dem Kanal 1 durch eine Bohrung 21 und eine in eine Kammer 23 ragende Düse 22 zugeführt.
Die Durchlaßöffnung 20 wird so klein gehalten, daß sie eine erhebliche Gaszufuhr zum Zündbrenner B verhindert. Die Durchtrittsöffnung 13 im Hauptventil kann erheblich größer gemacht werden. Dies empfiehlt sich deshalb, weil dadurch eine schnelle Steigerung des Druckes über dem Hauptventil erreicht wird, wenn das Hilfsventil geschlossen ist. Ohne die Auslaßkammer und ihre kleine öffnung 20 würde alles Gas, welches durch die öffnung 13 strömt, durch das Hilfsventil 9 der Zündflamme zuströmen, es würde dieser also unnötig viel Gas zugeführt werden. Während des Überganges von der. öffnungs- zu der Schlußstellung, oder umgekehrt, wird der größere Teil des durch die Öffnung 13 strömenden Gases nach dem Zündbrenner geleitet. Hierdurch wird die Flamme des letzteren in dem Augenblick verstärkt, wo das bekannte Puffen beim Zünden oder Erlöschen der Flamme stattfindet und die Gefahr des Erlöschens der Zündflamme vorliegt. Diese starke Gaszufuhr zum Zündbrenner findet jedoch nur während eines Augenblickes statt.
Der Wärmeregler 12 besteht aus einem oben abgeschlossenen Kupferrohr 24, in dem sich eine Kohlenstange 25 befindet.
Zur Einstellung des Wärmereglers dient eine Mutter 26. Die Länge der Zündflamme läßt sich mittels einer Schraube 27 einstellen. Das kalte Wasser wird dem Erhitzer durch einen Rohrstutzen 28 zugeführt. Der Kochbehälter steht mit dem Heizkörper unten durch ein Rohr 29 und oben durch ein Rohr 30 in Verbindung. Das heiße Wasser wird durch einen am Rohr 30 befindlichen Auslaß 31 abgelassen.
Das dem Zündbrenner durch das Hauptventil hindurch zugeführte Gas übt keinen 6a Rückdruck aus, da es der Kammer 23 oberhalb des Lufteinlasses 23x zugeführt wird, also gewissermaßen in die freie Luft strömt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 6S
1. Gasventil für Flüssigkeitserhitzer, bei welchem das Ventil durch den auf eine Membrane wirkenden wechselnden.Gasdruck in einer mit der Gaszuleitung durch einen 7c engen Kanal verbundenen Druckkammer bewegt wird, und ein thermostatisch gesteuertes Hilfsventil die Druckkammer mit der Außenluft in Verbindung setzt, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das Hilfs- 7; ventil (9) entweichende Gas dem Zündbrenner (16) zugeführt wird.
2. Gasventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des mit dem Hauptventil gleichachsig liegenden 8< Hilfsventils eine Auslaßkammer durch Rippe (19) abgegrenzt ist, welche bei geöffnetem Hauptventil das durch den engen Kanal (13) fließende Gas aufnimmt und es durch eine noch engere Bohrung (20) an die Druck- 8; kammer (14) weitergibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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