DE110549C - - Google Patents

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DE110549C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/005Fuel supply using air or gas pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 4:
, AUSSER ELEKTRISCHER UND GASBELEUCHTUNG
Vorliegende Erfindung betrifft eine von der Nutzflamme beheizte Vergasungsvorrichtung für tropfbare Flüssigkeiten, bei welcher eine selbsttätige Regelung der Brennstoffzufuhr zum Vergaser stattfindet. Dieselbe eignet sich besonders für Spiritusglühlichtlampen.
Das Eigenartige dieser Vorrichtung besteht darin, dafs nicht, wie z. B. in der amerikanischen Patentschrift 576523, ein von der Nutzfiainme beheizter Vergaser mit einem einfachen Ventil oder Hahn zur Regelung der Brennstoffzufuhr verbunden wird, sondern dafs dabei (s. Fig. 1) eine selbstthätig wirkende, durch den Druck des flüssigen oder des vergasten Brennstoffes oder beider bethätigte Regulirvorrichtung für Zuführung des Brennstoffes mit dem durch die Nutzflamme beheizten Vergaser combinirt ist.
Auf der Zeichnung ist eine derartig eingerichtete Lampe in einer beispielsweisen Ausführung im Verticalschnitte veranschaulicht.
A ist der Lampencylinder. In der Achse desselben liegt das verticale Rohr B, welches inmitten des Bodens des Vergasers C mündet. Ueber diesem Vergaser ist der Brennstoffbehälter D angeordnet. Der untere Theil des letzteren steht mit dem Vergaser durch das Rohr E in Verbindung, der obere Theil mit dem oberen des Vergasers durch das Rohr F. Den Boden des Behälters D bildet ein Diaphragma G. Dasselbe steht durch eine Stange H mit einem in das Rohr E eingeschalteten Hahn J in Verbindung. Von unten her wird das Diaphragma G durch eine Spannvorrichtung, beispielsweise durch eine Feder K gehalten, welche sich auf eine auf einem Bügel L verstellbare Mutter M stützt.
Der Vergaser C hat zweckmäfsig die in der Zeichnung angedeutete glockenähnliche Form, damit die Abgase der Flamme zur Beheizung des Vergasers in ähnlicher Weise ausgenutzt werden können, wie dies aus der Patentschrift So bekannt ist. Das Zuleitungsrohr E hat
zweckmäfsig, wie' die Zeichnung veranschaulicht, eine etwas gebogene Form und reicht tief in den Vergaser hinein, um ein tropfenweises Einfallen der Flüssigkeit in den Vergaser zu verhüten. . Das Rohr F dient dazu, eine Verbindung zwischen dem Vergaserraum und dem Brennstoffbehälter herzustellen zum Zwecke des Druckausgleiches zwischen beiden, weil sonst in dem Rohre E unterhalb des Hahnes J ein gröfserer Druck herrschen würde als oberhalb, infolge dessen also der Ausflufs der Flüssigkeit in den Vergaser gestört würde. Die Wirkungsweise der Lampe ist folgende: Ist die Lampe aufser Betrieb gesetzt, so ist die Mutter M so weit herabgeschraubt, dafs der Druck im Behälter D das Diaphragma nicht mehr abwärts bewegen kann, dafs also auch der Hebel des Hahnes J sich in seiner äufsersten unteren Stellung befindet, bei welcher er das Rohr E nach dem Vergaser hin abschliefst. Durch Aufwärtsschrauben der Mutter M kann die Durchflufsöffhung des Hahnes J in Bezug auf das Rohr E und damit auch die Flammenhöhe im Allgemeinen ein-
gestellt werden. Die Flüssigkeit läuft nun in gleichbleibender Menge in den Vergaser ab, weil bei allmählicher Abnahme der Flüssigkeit im Behälter infolge des verringerten Flüssigkeitsdruckes, d. h. der verringerten Belastung der Membran, der Hahn weiter geöffnet wird. Steigt oder sinkt infolge irgend welcher äufseren Einflüsse der Gasdruck im Vergaser C, so steigt oder sinkt auch der Gasdruck im Behälter D. Das Diaphragma G wird also dadurch unabhängig vom Flüssigkeitsdruck tiefer nach unten durchgedrückt oder durch die Feder K aufwärts gehoben. Der Hahn / dreht sich also nach links bezw. rechts und wird damit das Rohr E nach dem Vergaser hin etwas mehr verschliefsen bezw. weiter öffnen. Durch diese Bethätigung des Hahnes wird selbstthätig wieder die richtige Abflufsmenge für die Flüssigkeit, somit also auch die richtige Flammenhöhe erreicht.
Eine Explosionsgefahr ist bei dem Apparate wegen der selbsttätigen und ständigen Regelung der Brennstoffzufuhr durch den im Vergaser herrschenden Gasdruck gänzlich ausgeschlossen, ohne dafs wie sonst besondere Sicherheitsventile oder dergl. erforderlich wären.
Die Gesammtcdnstructiori der Lampe ist wegen ihres vortheilhaften Aufbaues aufser für Beleuchtungszwecke, in gleich günstiger Weise auch zu Heizzwecken zu gebrauchen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vergasungsvorrichtung für Spiritus u. dergl. zu Beleuchtungs- und Heizzwecken, gekennzeichnet durch die Combination eines durch die Nutzflamme beheizten Vergasers mit einer vom Druck des flüssigen oder des vergasten Brennstoffes oder beider bethätigten Regulirvorrichtung für die Zuführung des Brennstoffes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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