DE11401C - Neuerungen an Gasregulatoren - Google Patents

Neuerungen an Gasregulatoren

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DE11401C
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J. B. COX in Torquay (England)
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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Description

188O.
Klasse 26.
JAMES BLATCH COX in TORQUAY (England). Neuerungen an Gasregulatoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vomN5. Februar 1880 ab.
Die Erfindung besteht aus Neuerungen an Gasregulatoren, um die Zufuhr und den Druck des Gases zu reguliren und eine gleichmäfsige Zufuhr nach den Brennern, Gasfeuerungen etc. zu sichern.
Der Regulator wird mit dem Zuleitungsrohr in der Nähe des Hauptrohres so verbunden, dafs die Zu- oder Abnahme des Druckes im Hauptrohr keine Aenderung im Zuleitungsrohr verursacht. Der Apparat besteht aus einem Behälter von passender Form und Gröfse aus Metall, Thon, Porcellan, emaillirtem Metall etc., durch dessen Boden die Ein- und Auslafsrohre laufen. Innerhalb dieses Behälters und durch Scharnier oder Gelenk damit verbunden, ist ein umgestülpter Behälter angeordnet. Das Ausströmen oder Entweichen von Gas zwischen den beiden Behältern wird durch Quecksilber, Chlorcalcium, Chlormagnesium, Glycerin etc. verhindert.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Gas wird durch das Einlafsrohr in den Behälter eingelassen und strömt von hier aus durch das Auslafsrohr, um die Leitung nach den Brennern zu speisen.
Der Gasdruck wird durch Auf- oder Niederschrauben des Gewichts, welches die Bewegung des Behälters und demzufolge das Oeffnen oder Schliefsen des Ventils bewirkt, regulirt. Je näher das Gewicht an das Scharnier oder Gelenk, um welches der Behälter sich dreht, gerückt wird, desto leichter kann der Behälter sich bewegen; je weiter das Gewicht vom Scharnier abgerückt wird, desto höher mufs der Gasdruck sein, um den Behälter zu heben.
Werden einige der Flammen ausgelöscht, oder der Druck im Hauptrohre erhöht, so sammelt sich Gas an, hebt den Behälter, schliefst das Ventil noch weiter zu und verhindert, dafs der Druck nach den noch brennenden Flammen erhöht wird. Da der Behälter E an dem einen Ende mit dem Scharnier verbunden ist, wirkt er als Hebel und kann auch ohne Gewicht und Spindel angewendet werden.
Es können auch zwei durch ein Rohr verbundene Behälter zur Anwendung kommen, welche sich auf einer mit Adjustirschraube und Gewicht versehenen Axe drehen.
Fig. ι zeigt einen Längsdurchschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie M- N in Fig. 1.
A ist ein Gefäfs, durch dessen Boden das Auslafsrohr B und das mit Kniestück und Oeffnung D versehene Einlafsrohr C hindurchgehen. E ist ein umgestülptes Gefäfs, welches durch Scharnier F mit dem Behälter A verbunden ist. G ist ein am Behälter A befestigter Pfropfen, welcher so in die Oeffnung D hineinpafst, dafs ein Ventil gebildet wird: H ist eine Luftkammer, um das Heben des Behälters zu unterstützen. K ist ein Gewicht zum Reguliren des erforderlichen Druckes. L zeigt das Flüssigkeitsniveau im Gefäfs A. Statt der Spindel und des Gewichtes K kann man eine durch die Kappe R verschlossene Oeffnung so anordnen, dafs die kleinen Gewichte K1 zum Belasten und Reguliren des Behälters auf den dazu angebrachten Stift gesteckt werden können, Fig. 1 punktirt. 5 ist ein Ablafsrohr, um Luftdruck im äufseren Behälter A zu vermeiden.
Der Apparat wirkt wie folgt:
Gas strömt durch das Rohr C und das Ventil D G ein und durch das Rohr B nach dem Leitungsrohr, um die Flammen zu speisen.
Werden sämmtliche Hähne geschlossen, so hebt sich der Behälter E und schliefst das Ventil D G. Der Behälter E senkt sich, sobald Flammen angezündet werden.
Der Gasdruck nach den Brennern wird durch das Verstellen des Gewichtes K auf seiner Spindel oder durch die kleinen Gewichte Κλ regulirt. Ist der Druck einmal regulirt, so kann keine Aenderung eintreten, es sei denn, dafs das Gewicht K verstellt wird. Die Luftkammer H kann bei gröfserem Behälter E wegfallen.
Fig. 3 ist der Längsdurchschnitt eines Regulators, bei welchem Quecksilber als Dichtungsmittel angewendet wird. A ist ein Behälter zur Aufnahme des Quecksilbers, B ist das Auslafs-, C das Einlafsrohr, D ist die Glocke, E der Pfropfen, welcher in das Ende des Rohres C pafst, um ein Ventil zu bilden. F ist das Gewicht am Behälter D, um den Druck zu reguliren. H ist ein Scharnier, L ist das Niveau des Quecksilbers.
Fig. 4 ist ein Querschnitt von Fig. 3 nach der Linie O-P. Die Fig. 5 und 6 zeigen Modificationen des Ventils G.

Claims (1)

  1. ■ Patent-Ansprüche:
    Der Behälter A aus Metall, Thon oder anderem passenden Material, die Rohre B
    und C und das umgestülpte Gefafs oder
    Behälter E, welch letzteres durch Scharnier
    oder Gelenk mit dem Behälter A verbunden
    ist, Fig. ι und 2.
    Das umgestülpte Gefafs E in Combination
    mit dem Pfropfen G, der Luftkammer H und
    dem Rohre S, Fig. 1 und 2.
    6.
    Die Spindel und das adjustirbare Gewicht-ÄTin Verbindung mit dem Gefafs E, Fig. 1 und 2. Die Kappe R, Spindel und Gewicht K in Verbindung mit dem Gefafs E. Der Trog A, das Auslafsrohr B und Einlafsrohr C in Verbindung mit dem Behälter D1 dem Pfropfen E, dem Gewicht F und dem Scharnier oder Gelenk H, Fig. 3 und 4. Die in den Fig. 5 und 6 gezeigte Modification der Anordnung des Pfropfens oder Ventils G.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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