DE481896C - Strahlrohrregler - Google Patents

Strahlrohrregler

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DE481896C
DE481896C DEO15920D DEO0015920D DE481896C DE 481896 C DE481896 C DE 481896C DE O15920 D DEO15920 D DE O15920D DE O0015920 D DEO0015920 D DE O0015920D DE 481896 C DE481896 C DE 481896C
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jet pipe
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Dr C Otto and Co GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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Description

  • Strahlrohrregler Es ist bekannt, den Druck in Gasrohren, z. B. in den Steigrohren von Koksöfen, dadurch zu regeln, daß durch den im Rohr herrschenden Druck Vorrichtungen gesteuert werden, die entweder eine im Rohr befindliche Drosselklappe mehr oder weniger öffnen oder die die Umlaufsgeschwindigkeit einer in das Rohr eingeschalteten Saugpumpe beeinflussen oder die einen Umgehungskanal mehr oder weniger freigeben, durch den das Gas, ohne durch eine in diesem Fall mit gleichmäßiger Geschwindigkeit laufende Pumpe beschleunigt zu werden, weitergeleitet wird. Als Steuermittel dienen Schwimmerventile oder Tauchglocken, die durch das Gas in der Flüssigkeit mehr oder weniger gehoben werden und hierbei durch Hebelwirkung eine. Drosselklappe drehen, einen elektrischen Kontakt betätigen o. dgl. Auch Strahlrohre sind zur Regelung des Gasdruckes bekannt, die ebenfalls an in den Steigrohren angebrachte Drosselklappen angeschlossen werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Regelvorrichtung für den Druck in Gasrohren, die von den genannten bewährten Steuermitteln, Strahlrohr und Tauchglocke, Gebrauch macht, diese aber in einer Anordnung verwendet, die einerseits eine sehr feine Regelung der Gasrohrdrosselung in Abhängigkeit vom Gasdruck sicherstellt, andererseits infolge Verwendung einfach gebauter und in einfacher Weise zusammenarbeitender Teile und infolge Vermeidung elektrisch angetriebener Steuermittel in hohem Maße betriebssicher ist. Bei dem erfindungsgemäßen Strahlrohrregleir befinden sich ein Strahlrohr und eine Tauchglocke in einem geschlossenen Behälter; die Strahlflüssigkeit dient als Schwimmflüssigkeit für die Glocke, deren Innenraum in bekannter Weise mit demjenigen Raum, dessen Druck gemessen wird, in Verbindung steht; die Glocke steuert beispielsweise durch Hebelübertragung beim Steigen und Sinken das Strahlrohr, das sich, pendelnd aufgehängt, mit seiner Mündung vor den nach dem Steuerzylinder führenden Rohrleitungen hin und her bewegt und demnach mehr Flüssigkeit in die eine oder andere dieser Rohrleitungen gelangen läBt. Der Steuerzylinder ist beispielsweise durch einen Hebel mit einer in der Gashauptleitung liegenden Drosselklappe verbunden.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Der zu regelnde Gasdruck einer Kol;sofenkammer gelangt durch Rohr a unter eine Tauchglocke b, die auf dem Flüssigkeitsspiegel eines geschlossenen Behälters c ruht und im Lager d leicht drehbar gelagert ist. Mit der Tauchglocke starr verbunden ist ein Strahlrohr e, welches sich mit seinem freien Ende vor den Öffnungen f und g entsprechend der Lage der Tauchglocke pendelnd hin und her bewegt. An dem Strahlrohr ist eine Einstellfeder k angebracht, um dem Druck der Glocke das Gleichgewicht zu halten. Aus einer innerhalb des Lagers d angebrachten Düse tritt ein Flüssigkeitsstrahl, der von einem Pumpwerk erzeugt wird, in das Strahlrohre ein und am freien Ende wieder aus. Bei Normaldruck trifft -der Strahl mitten vor die zwei Öffnungen f und g, die zu den beiden entgegengesetzt arbeitenden Seiten eines Steuerzylinders i führen. Da in dieser Stellung beide Seiten den gleichen Druck erhalten, bleibt der Steuerzylinder in Ruhe. Fällt nun der Gasdruck in der Ofenkammer, so wird die Druckverminderung sofort auf die Tauchglocke übertragen, indem diese tiefer in den Flüssigkeitsspiegel eindringt. Das Strahlrohr wird sich nach oben bewegen und der Flüssigkeitsstrahl auf die obere Öffnung treffen, während die untere freigegeben wird. Auf der linken Seite des Steuerzylinders tritt ein Überdruck ein und auf der rechten ein Unterdruck, so daß sich der Kolben i, nach rechts bewegt und die in dem Steigrohr k befindliche Drosselklappe m zu schließen beginnt. Der Bewegungsimpuls auf den Kolben hört auf, sobald der Normaldruck wieder erreicht ist, und bleibt so lange erhalten, bis. wieder eine Druckänderung des Gases in der Kammer erfolgt. Das aus dem Strahlrohr ausgetretene Öl fließt in den Behälter c und durch ein Überlaufrohr n wieder in das Pumpwerk zurück.
  • Dadurch, daß die Tauchglocke aus möglichst leichtem Material besteht und durch die einfache Lagerung sehr leicht beweglich ist, ist eine hohe Genauigkeit und Betriebssicherheit der Regelung gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Strahlrohrregler mit in einem geschlossenen Behälter angeordnetem, durch eine Feder o. dgl. einstellbarem Strahlrohr, das mit der Mündung vor den nach dem Steuerzylinder führenden Rohrleitungen pendelnd aufgehängt ist und durch eine Tauchglocke, die mit dem Raum, in welchem der Druck gemessen werden soll, durch eine Rohrleitung in Verbindung steht, gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Tauchglocke in dem geschlossenen, das Strahlrohr enthaltenden Behälter befindet und durch die Strahlflüssigkeit getragen wird.
DEO15920D 1926-08-22 1926-08-22 Strahlrohrregler Expired DE481896C (de)

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