DE878264C - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Heisswasserspeichers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Heisswasserspeichers

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DE878264C
DE878264C DEP28143A DEP0028143A DE878264C DE 878264 C DE878264 C DE 878264C DE P28143 A DEP28143 A DE P28143A DE P0028143 A DEP0028143 A DE P0028143A DE 878264 C DE878264 C DE 878264C
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DE
Germany
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water
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tapping
heater
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DEP28143A
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English (en)
Inventor
Walter Dipl-Ing Bruemmerhoff
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D17/00Domestic hot-water supply systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Heißwasserspeichers Bei gasbeheizten Flüssigkeitserhitzern wird das Leitungswasser je nach Bauart des Gerätes entweder im einmaligen Durchlauf durch das Gerät oder durch allmähliche Wärmespeicherung auf die gewünschte Gebrauchstemperatur gebracht. Es sind zwar schon Bauarten bekannt, bei denen ein Durchlauferhitzer mit einem Speicher vereinigt ist. Bei diesen bekannten Bauarten kommen aber die Vorteile, die sich durch die Vereinigung erzielen lassen, noch nicht voll zur Geltung.
  • Die bekannten Vorteile eines Speichers bestehen darin, daß große Mengen heißen Wassers in kurzer Zeit gezapft werden können, wobei der Aufwand für die Installation des Gerätes gering ist, da nur kleine Gaszuleitung, ein kleiner Gasmesser und keine Abgasleitungen notwendig sind. Ferner kann heißes Wasser auch noch bei geringem Gasdruck und schlechtem oder sehr schwankendem Heizwert erzeugt werden. Schließlich wird eine festgesetzte Gasabgabezeit voll ausgenutzt.
  • Die bekannten Vorteile eines Durchlauferhitzers sind: Erzeugung heißen Wassers mit geringstem Wärmeverlust, da das Gerät nur während der Zapfung in Betrieb ist und dabei die Wärmeübertragung mit hohem Wirkungsgrad erfolgt, Zapfung von heißem Wasser ohne Wartezeit, Erwärmung unter Wasserleitungsdruck und ohne Schwitzwasserbildung.
  • Die Vereinigung dieser Vorteile in einem Gerät wird erfindungsgemäß durch Anwendung eines Betriebsverfahrens erreicht, bei dem das Gerät je nach Schaltung entweder als Durchlauferhitzer mit voller Nennbelastung oder als Speicher mit geringerer Wärmebelastung, die den Umlaufkräften des Wassers bei der Speicherung angepaßt ist, betrieben wird. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß bei Nichtentnahme das im Speicher und Durchlauferhitzer umlaufende Wasser durch einen Brenner, vorzugsweise Ringbrenner, erhitzt wird, dessen Gaszufuhr ein im Speicherunterteil angeordneter Wärmefühler regelt, und beim Zapfen (zur raschen Aufwärmung des den Durchlauferhitzer durchströmenden Speicherwassers) sich der Brenner für den Durchlauferhitzer unter Wirkung einer Wassermangelsicherung auf volle Gaszufuhr einstellt. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Wassermangelsicherung ein den Rücklauf zum Speicher sperrendes Steuerorgan und einen Schieber zurVergrößerung des freienAbgasquerschnittes entsprechend der erhöhten Gaszufuhr betätigt.
  • Bei Anwendung des Verfahrens ist es möglich, als Wärmeaustauschkörper einen Durchlauferhitzer bekannter Bauart mit Rohrschlange und Lamellenblock am Kopf der Brennkammer zu verwenden, der außerhalb eines Speicherbehälters angeordnet ist. Der Betrieb mit zwei Wärmebelastungen hat den Vorteil, daß die Rohrschlange einen kleinen Durchmesser erhalten kann und bei der Herstellung Material gespart wird und daß ferner die Nennbelastung bei Betrieb als Durchlauferhitzer entsprechend der besseren Wärmeübertragung durch die hohe Wassergeschwindigkeit gewählt werden kann. Die Wärmeübertragung erfolgt auch bei Betrieb als Speicher unter Wasserleitungsdruck und ohne Schwitzwasserbildung. Die Wärmeverluste sind bei Speicherbetrieb dadurch gering, daß der Speicherbehälter als allseitig isolierter zylindrischer Behälter ausgeführt ist, bei dem nach beendeter Aufheizung keine Abkühlung durch den Luftauftrieb in einer im Speicher eingebauten Brennkammer, wie bei den bekanntenAusführungen gasbeheizter Speicher, erfolgt.
  • Eine weitere Verringerung der Wärmeverluste wird dadurch erreicht, daß das gespeicherte heiße Wasser zur weiteren Erwärmung nochmals durch den Durchlauferhitzer geleitet wird, der sich dabei selbsttätig auf volle Gaszufuhr einschaltet. Das Wasser wird also erst beim Zapfen auf die gewünschte Gebrauchstemperatur gebracht und die Speicherung kann mit geringerer Temperatur erfolgen, wobei die Wärmeverluste durch Abkühlung entsprechend zurückgehen.
  • Die Brennkammer wird zweckmäßig mit zwei Brennern verschiedener Größe ausgerüstet, von denen bei Speicherbetrieb nur der kleinere eingeschaltet ist, während bei " Durchlauferhitzerbetrieb beide in Tätigkeit treten. Dies hat den Vorteil, daß die Brennerflammen nach beendeter Aufheizung, wenn nur die Wärmeverluste -durch Abkühlung zu decken sind, nicht so klein gestellt werden, daß sie schon bei geringem Luftzug erlöschen. Außerdem hat der Brenner bei großen Brennerflammen eine größere Lebensdauer als bei kleinen am Brennerrohr haftenden Flammenkuppen, die den Brenner in der Nähe der Austrittsöffnungen wesentlich mehr angreifen. Der Brenner für den Speicherbetrieb wird vorteilhafterweise als Ringbrenner ausgeführt, der den-anderen Brenner außen umgibt und mit ihm in gleicher Höhe angeordnet ist. Hierdurch wird ein gutes überzünden von einer gemeinsamen Zündflamme aus erreicht. Ferner hat die Ausführung des kleinen Brenners als Ringbrenner den Vorteil, daß bei der kleinen Wärmebelastung der Brennkammer während der Speicherung eine bessere und gleichmäßigere Wärmeübertragung an die Kammerwände stattfindet als bei Anordnung eines kleinen Brenners in der Mitte der Brennkammer.
  • Die Anordnung wird dadurch verbessert, daß in der Gaszuleitung zu den Brennern ein gemeinsamer Druckregler angeordnet ist, wobei der Zugang zu dem Ringbrenner durch ein Ventil gesteuert wird, das unter Wirkung eines Wärmefühlers am Boden des Speichers steht, und der Zugang zu dem zweiten Brenner durch ein Ventil, das mit einer beim Zapfen von Wasser in Tätigkeit tretenden Wassermangelsicherung verbunden ist.
  • Damit der Luftüberschuß bei der Verbrennung und dementsprechend der Wirkungsgrad bei der Wärmeübertragung bei der kleinen Wärmebelastung während des Speicherbetriebes ebenso hoch ist wie bei der Nennbelastung des Durchlauferhitzers, muß der Abgasaustritt gedrosselt werden. Zu diesem Zweck ist mit der Wassermangelsicherung ein Rostschieber im Abgasstutzen verbunden, der den Abgasaustritt beim Zapfen von Wasser voll öffnet und bei Speicherbetrieb drosselt.
  • Mit der Wassermangelsicherung ist gleichzeitig ein Steuerkolben verbunden, der die Rücklaufleitung zwischen Speicherbehälter und Durchlauferhitzer beim Zapfen von Wasser absperrt, wobei das heiße Wasser aus dem Speicher den Durchlauferhitzer von oben nach unten durchströmt und dann zum; Zapfventil geleitet wird. Hierdurch wird eine besondere von Hand vorzunehmende Umschaltung durch Ventile überflüssig.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Heißwasserspeichers nach Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Der Speicherbehälter z, der außen allseitig isoliert ist, ist durch die Leitungen :2 und 3 mit einem Durchlauferhitzer verbunden, der aus der Brennkammer 4. mit dem Brenner 5, 5", der Rohrschlange 6 und dein Lamellenblock 7 besteht. Der Brenner setzt sich aus einem Ringbrenner 511 und einem Rechenbrenner 5 zusammen, die beide in gleicher Höhe angeordnet sind. Die Gaszufuhr zum Brenner 5 wird durch das Gasventil 8 einer Wassermangelsicherung gesteuert, während der Gaszugang zum Brenner 5a durch das Ventil g eingestellt wird, das unter dem Einfluß des Dehnungskörpers io eines am Boden des Behälters i angeordneten Wärmefühlers i i steht. In der gemeinsamen Gaszuleitung 12" zu beiden Brennern ist ein Gasdruckregler 13 angeordnet. Iin Abgasstutzen 1q. befindet sich ein Rost 15, dessen Spalte durch den Schieber 16 geöffnet oder gedrosselt werden kann. Der Schieber 16 ist durch die Stange 17 der Gummimembran-r8 einer Wassermangelsicherung verbunden, die unter der Wirkung des beim Zapfen von Wasser vor und hinter der Stauscheibe i9 auftretenden Druckunterschiedes nach oben bewegt wird. Mit der Membran i$ ist außerdem der Steuerkolben 2o und das Gasventil 8 verbunden.
  • Bei Speicherbetrieb ist nur der Ringbrenner 5a in Tätigkeit. Durch den Auftrieb des in der Rohrschlange 6, 7 erwärmten Wassers kommt ein fortgesetzter Wasserumlauf zwischen Speicher und Rohrschlange zustande, wobei das kältere Wasser der Rohrschlange durch die Leitung 2 zufließt und das erwärmte durch die Leitung 3 wieder in den Speicher zurückläuft. Wenn der ganze Speicherinhalt auf die am Wärmefühler io, i i eingestellte Temperatur erwärmt ist, wird die Gaszufuhr zum Brenner 5a durch das Ventil 9 so weit gedrosselt, daß dem Gerät nur noch die zur Aufrechterhaltung der Temperatur notwendige Wärme zugeführt wird.
  • Beim Zapfen von heißem Wasser aus dem Ventil 21 wird durch die Wassermangelsicherung das Gasventil 8 geöffnet und der Brenner 5 in Tätigkeit gesetzt. Gleichzeitig wird durch den Steuerkolben2o der Wasserumlauf zwischen Speicher und Erhitzer unterbrochen und das im Gerät unter Leitungsdruck stehende heiße Wasser fließt durch die Umleitung 22 zum Zapfventil 21. Das Leitungswasser, das bei A eintritt, gelangt durch die Leitung 23 in den Behälter i und drückt das heiße Wasser heraus. Sobald das kalte Wasser den Wärmefühler i i berührt, wird die Gaszufuhr zum Brenner 511 voll freigegeben. Da jetzt beide Brenner voll in Betrieb sind, wird das aus dem Speicher kommende durch die Leitung 3 zum Durchlauferhitzer fließende Wasser bei Nennbelastung des Durchlauferhitzers nacherwärmt. Zur Abführung der größeren Abgasmenge wird der Rostschieber 15, 16 durch die Wassermangelsicherung gleichzeitig mit dem Üffnen des Ventils 8 auf vollen Durchgang eingestellt. Beim Schließen des Zapfventils setzt die Wassermangelsicherung den Brenner 5 außer Betrieb. Gleichzeitig werden die Kolben 2o und der Rostschieber 15, 16 umgeschaltet, so daß das Gerät wieder als Speicher arbeitet, wobei nur der Ringbrenner 5a in Tätigkeit ist.

Claims (7)

  1. PATE VTANSPR CCHL: i. Verfahren zum Betrieb eines Heißwasserspeichers, der aus einem Speicherbehälter und einem gasbeheizten Durchlauferhitzer besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das bei Nichtentnahme im System Speicher-Durchlauferhitzer umlaufende Wasser durch einen Brenner, vorzugsweise Ringbrenner (5a), erhitzt wird, dessen Gaszufuhr ein im Speicherunterteil angeordneter Wärmefühler (i i) regelt, und beim Zapfen (zur weiteren Aufwärmung des aus dem Speicher kommenden warmen Wassers auf Zapftemperatur) sich der Brenner (5) für den Durchlauferhitzer unter Wirkung einer Wassermangelsicherung auf volle Gaszufuhr einstellt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Durchlauferhitzer ein Rohrschlangenkörper mit Lamellenblock verwendet wird, der außerhalb des Speicherbehälters angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlauferhitzer mit zwei Brennern (5, 511) verschiedener Größe ausgerüstet ist, von denen bei Speicherbetrieb nur der kleinere eingeschaltet ist, während bei Durchlauferhitzerbetrieb beide in Tätigkeit treten. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (5a) für den Speicherbetrieb als Ringbrenner ausgeführt ist, der den anderen Brenner (5) außen umgibt und mit ihm in gleicher Höhe angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gaszuleitung (12) zu den Brennern ein gemeinsamer Druckregler angeordnet ist, wobei der Zugang zu dem Ringbrenner (5a) durch ein Ventil (9) gesteuert wird, das unter Wirkung eines Wärmefühlers (i i) am Boden des Speichers (i) steht, und der Zugang zu dem zweiten Brenner durch ein Ventil (8), das mit einer beim Zapfen von Wasser in Tätigkeit tretenden Wassermangelsicherung verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Wassermangelsicherung ein Rostschieber (16) im Abgasaustritt des Durchlauferhitzers verbunden ist, der den Abgasaustritt bei Speicherbetrieb drosselt und beim Zapfen von Wasser voll öffnet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Wassermangelsicherung ein Steuerkolben (2o) verbunden ist, der die Rücklaufleitung (2) zwischen Speicherbehälter und Durchlauferhitzer beim Zapfen von Wasser absperrt, wobei das heiße Wasser aus dem Speicher den Durchlauferhitzer voll oben nach unten durchströmt und dann zum Zapfventil (21) geleitet wird.
DEP28143A 1948-12-31 1948-12-31 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Heisswasserspeichers Expired DE878264C (de)

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DE (1) DE878264C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134811B (de) * 1955-06-13 1962-08-16 Friedrich Flothow Dipl Ing Gas-Wassererhitzer mit stets brennender Zuendflamme
DE3016639A1 (de) * 1980-04-30 1981-11-05 Forbach Gmbh & Co Kg, 8740 Bad Neustadt Wasserspeichererhitzer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1134811B (de) * 1955-06-13 1962-08-16 Friedrich Flothow Dipl Ing Gas-Wassererhitzer mit stets brennender Zuendflamme
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