DE684453C - Gasbeheizter Durchlaufwassererhitzer zur Versorgung mehrerer entfernt liegender Zapfstellen - Google Patents

Gasbeheizter Durchlaufwassererhitzer zur Versorgung mehrerer entfernt liegender Zapfstellen

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DE684453C
DE684453C DEG85688D DEG0085688D DE684453C DE 684453 C DE684453 C DE 684453C DE G85688 D DEG85688 D DE G85688D DE G0085688 D DEG0085688 D DE G0085688D DE 684453 C DE684453 C DE 684453C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/087Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Domestic Hot-Water Supply Systems And Details Of Heating Systems (AREA)

Description

  • Gasbeheizter Durchlaufwassererhitzer zur Versorgung mehrerer entfernt liegender Zapfstellen Die Erfindung bezieht sich auf gasbeheizte Durchlaufwassererhitzer, die zur Versorgung mehrerer entfernt liegender Zapfstellen dienen und mit einer zur Steuerung des Gasventils in Abhängigkeit vom Wasserstrom dienenden Steuervorrichtung ausgestattet sind, deren Einwirkung auf das Gasventil mittels an den einzelnen Zapfstellen angebrachter Regelglieder ermöglicht und aufgehoben werden kann.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Art ergeben bereits die Möglichkeit, von jeder Zapfstelle aus nach Wunsch die Beheizung des Wassererhitzers ein- und auszuschalten, so daß aus derselben Wasserleitung je nach Belieben kaltes und warmes Wasser gezapft werden kann. Dabei bestehen die an den einzelnen Zapfstellen angebrachten Regelglieder aus pumpenartig wirkenden Kolben, durch deren Verstellung in dem die Zapfstellen tragenden Leitungsnetz ein Überdruck erzeugt werden kann, der einen besonderen Steuerkolben bewegt' und über diesen und einen Schalthebel auf ein Kupplungsstück im Steuergestänge des Gasventils einwirkt.. Sowohl die Einschaltung dieses Kupplungsstückes in seine die Öffnung des Gasventils ermöglichende Betiebslage als auch seine Rückführung in die Außerbetriebstellung erfordern aber die Anbringung einer Anzahl von Übertragungsgestängen und Hebeln sowie eines Gegengewichtes und mehrerer Federn, die die ganze Steuervorrichtung verteuern und auch leicht zu Störungen führen können. Im übrigen kann das Kupplungsstück nur vor Öffnung eines Zapfhahnes in seine Betriebslage überführt werden und erst nach Abschluß der Zapfleitung wieder aus dieser Lage in seine Außerbetriebstellung zurückkehren. Ein wahlweises Ein- und Ausschalten der Erhitzerbeheizung bei geöffnetem Zapfhahn ist daher nicht möglich. Letzteres wird zwar bei ähnlichen bekannten Fernsteuereinrichtungen für gasbeheizte Wassererhitzer erreicht. Bei diesen ist aber eine vom Wasserstrom betätigte Steuervorrichtung für das Gasventil nicht vorgesehen, sondern letzteres steht lediglich unter der Einwirkung einer Steuermembran, an deren Steuergehäuse zu -den einzelnen Zapfstellen führende Steuerleitungen anschließen, die in Nähe dieser Zapfstellen mit besonderen Druckerzeugungseinrichtungen oder aber mit Dreiwegehähnen ausgestattet sind, welche in ihrer einen Endstellung ,den Eintritt von Druckwasser in die Steuerleitungen und damit in das Gehäuse der Steuermembran zwecks öffnung des Gasventils gestatten und in ihrer anderen Endlage die Steuerleitungen mit der Außenluft zwecks Ableitung des Druckwassers und Rückführung des Gasventils in seine Schließlage verbinden. Eine selbsttätige Abschaltung des Gasventils bei beendeter Zapfung, wie sie bei solchen Erhitzern erreicht wird, die eine zur Steuerung des Gasventils in Abhängigkeit vom Wasserstrom dienende Steuervorrichtung besitzen, findet daher bei diesen bekannten Einrichtungen nicht statt.
  • Um nun auch bei Erhitzern, die mit einer solchen das Gasventil selbsttätig in Abhängigkeit vom Wasserstrom steuernden Schaltvorrichtung versehen sind, in einfacher Weise ;.in wahlweises Ein- und Ausschalten der Gasheizeinrichtung des Erhitzers von jeder Zapfstelle aus auch bei geöffnetem Zapfhahn zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, an den einzelnen Zapfstellen mit den zugehörigen Zapfhähnen verbundene oder in Nähe dieser Hähne angeordnete Absperrglieder anzubringen, mit deren Hilfe von der Steuer- oder Schaltvorrichtung zu den Zapfstellen führende Entlastungsleitungen derart regelbar sind, daß je nach der Stellung dieser Absperrglieder in der Steuervorrichcüng :der vom Wasserstrom erzeugte und zur Gasventilöffnung benötigte Steuerdruck entstehen kann oder aufgehoben wird. Es kann daher von jeder angeschlossenen Zapfstelle aus die Gaszufuhr zum Hauptbrenner auch bei geöffnetem Zapfhahn unterbrochen werden, so daß nach Abschaltung der Brennereinrichtung noch ,das warme Wasser aus der Leitung und dem Erhitzer entnommen und die im Wärmeaustaüscher aufgespeicherte Wärmemenge ausgenutzt und außerdem auch kaltes Wasser aus. dem gleichen Zapfhahn gezapft werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • An die Hauptwasserzuleitung d des mehrere Zapfstellen a1, a2 speisenden Erhitzers c ist eine Steuervorrichtung angeschlossen, die in an sich bekannter Weise das Gasventil g der Hauptbrennerzuleitung in Abhängigkeit vom Wasserdurchfluß ,durch den Erhitzer betätigt. Das vom Wasserstrom beaufschlagte Steuerglied besteht hierbei aus einer Membran e, die das Steuergehäuse in eine mit der Wasserleitung d verbundene Druckkammer und eine Gegendruckkammer unterteilt. Letztere ist mit der Druckkammer lediglich über eine enge Drosselöffnung f verbunden und besitzt eine Entlastungsöffnung, an die erfindungsgemäß zu den einzelnen Zapfstellen führende Entlastungsleitungen il, i2 anschließen, die von in Nähe ,der Zapfhähne angeordneten oder mit diesen verbundenen Absperrgliedern b1, b2 beherrscht werden.
  • Beigeschlossenen Zapfhähnen herrscht unabhängig von der Stellung der Abschlußorgane der Entlastungsleitungen in beiden Kammernder Steuervorrichtung der gleiche Druck, und das Gasventil g wird von der Yeder k ge- schlossen gehalten. Öffnet man den Zapfhahn al und ist das Abschlußorgan bi der Nebenleitung il ebenfalls. offen, so findet ein Wasserdürchfluß durch die Nebenleitung il statt. Durch Drosselung in der Öffnung f entsteht ein Druckunterschied auf den beiden Seiten der Membran e, der die Membran durchbiegt und das Gasventil öffnet. Wird der Zapfhahn a1 wieder geschlossen, so tritt Druckausgleich ein, und das Gasventil schließt wieder ab. Bleibt der Zapfhahn a1 offen und wird nur die Nebenleitung il abgeschlossen, so findet ebenfalls Druckausgleich statt, und das Gasventil schließt ab, obwohl das Wasser :noch weiter durch den Erhitzer c strömt. Auf diese Weise ist es möglich, das in der Leitung und im Erhitzer befindliche warme Wasser restlos zu entnehmen und auch die im Wärmeaustauscher aufgespeicherte Wärmemenge auszunutzen. Auf dieselbe Weise kann dem Zapfhahn kaltes Wasser entnommen werden; denn wenn man die Nebenleitung nicht öffnet, wird auch das Brennstoffventil nicht geöffnet. Um unabhängig von der Stellung des AbschluBorgans der einen Entlastungsleitung von der anderen Zapfstelle aus den Erhitzer bedienen zu können, empfiehlt es sich, vor den Zapfhähnen irgendeine Drosselvorrichtung hl bzw. k2 in die Entnahmeleitung einzuschalten.
  • Um beim Zapfen von Kaltwasser nicht an die der Höchstleistung des Durchlauferhitzers entsprechende begrenzte Ausflußmenge gebunden zu sein, können die Zapfhähne erfindungsgemäß mit einer Einstellvorrichtung versehen werden, durch deren Verstellung der Wasserdürchfluß durch den Erhitzer bei der Kaltwasserentnahme gegenüber demjenigen bei der Warmwässerentnahme erhöht werden kann.
  • Im übrigen können die Zapfhähne oder auch andere Drosselvorrichtungen in bekannter Weise zu einem Drosseln der ausfließenden Wassermenge benutzt werden, um so eine höhere odergeringere Wassertemperatur bei gleicher Brennerleistüng zu erhalten. Auch kann durch entsprechende Ausbildung bzw. Einstellung der Abschlußorgane der Entlastungsleitungen das Gasventil nur in bestimmten Grenzen geöffnet werden, so daß auch auf diesem Wege,die gewünschte Ausflußtemperatur erzielt werden kann.
  • Da durch die Entlästungs- oder Nebenleitungen nur eine ganz geringe Wassermenge zu fließen braucht, können diese Leitungen wesentlich geringere Abmessungen als die sonst benötigten besonderen Kaltwasserleitungen erhalten. Z. B. können sie aus dünnem Kupferrohr von einigen Millimeter Durchmesser hergestellt und in die zu den Zapfstellen führenden Warmwasserleitungen oder in die zur Aufnahme dieser Leitungen dienenden Wandspalte gelegt werden.
  • Von einer Erwärmung der durch die Nebenleitungen fließenden geringen Wassermengen kann abgesehen werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, diese Wassermengen durch entsprechendeFührung derEntlastungs-Leitungen zu erwärmen. Auch kann die Steuervorrichtung für das Gasventil g ohne weiteres an die Warmwassenaustrittsleitung des Erhitzers angeschlossen werden. In diesem Fall besitzt dann das die Entlastungsleitungen durchfließende Wasser bereits die Temperatur des Wassers der Hauptleitung.
  • Sinngemäß kann der Erfindungsgegenstand bei jeder anderen Art von selbsttätig durch den Wasserstrom gesteuerten Gasventilen verwandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasbeheizter Durchlaufwassererhitzer zur Versorgung mehrerer entfernt liegender Zapfstellen mit einer zur Steuerung des Gasventils in Abhängigkeit vom Wasserstrom dienenden Steuervorrichtung, deren Einwirkung auf das Gasventil mittels an den einzelnen Zapfstellen angebrachter Regelglieder ermöglicht und aufgehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelglieder aus mit den zugehörigen Zapfhähnen verbundenen oder in Nähe dieser Hähne angeordneten Absperrgliedern (b1, b2) bestehen, mit deren Hilfe von der Steuervorrichtung zu den Zapfstellen führende Entlastungsleitungen (il, i2) derart regelbar sind, daß je nach der Stellung dieser Absperrglieder in der Steuervorrichtung der vom Wasserstrom erzeugte und zur Gasventilöffnung benötigte Steuerdruck entstehen kann oder aufgehoben wird. z. Gasbeheizter Durchlaufwassererhitzer nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsleitungen innerhalb der zu den Zapfstellen führenden Warmwasserleitungen oder innerhalb der zur Aufnahme dieser Leitungen dienenden Wandspalte verlegt sind. 3. Gasbeheizter Durchlaufwassererhitzer nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Absperrgliedern der Zweigleitungen verbundenen bzw. in der Nähe dieser Absperrglieder angeordneten Zapfhähne mit einer Einstellvorrichtung versehen sind, durch deren Verstellung der Wasserdurchfluß durch den Erhitzer bei der Kaltwasserentnahme gegenüber demjenigen bei der Warmwasserentnahme erhöht werden kann. q.. Gasbeheizter Durchlaufwassererhitzer nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsleitungen zum Wärmeaustauscher führen, so daß das durch sie fließende Wasser erwärmt wird.
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