DE27418C - Velociped, welches durch eine oder zwei Pulverkraftmaschinen betrieben wird - Google Patents
Velociped, welches durch eine oder zwei Pulverkraftmaschinen betrieben wirdInfo
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- DE27418C DE27418C DENDAT27418D DE27418DA DE27418C DE 27418 C DE27418 C DE 27418C DE NDAT27418 D DENDAT27418 D DE NDAT27418D DE 27418D A DE27418D A DE 27418DA DE 27418 C DE27418 C DE 27418C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M7/00—Motorcycles characterised by position of motor or engine
- B62M7/12—Motorcycles characterised by position of motor or engine with the engine beside or within the driven wheel
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December 1883 ab.
Diese Neuerungen an Velocipeden beziehen sich auf Vorrichtungen zur Erzeugung einer
Triebkraft zwecks Erleichterung der Fortbewegung von Velocipeden und sonstiger leichter
Vehikel, wie auch zum Treiben kleiner Maschinen im allgemeinen.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt einen Schnitt durch ein Tricycle, wobei das Magazin
und der Cylinder, welchen in der nachfolgenden Beschreibung Erwähnung gethan ist, im
Schnitt erscheinen.
Fig. 2 ist eine Hinteransicht eines Tricycles und sind Magazin und Cylinder im Aufrifs gezeigt.
Fig. 3 ist theilweise eine Seitenansicht des Cylinders und des damit in Verbindung stehenden
Mechanismus, welcher theilweise im Schnitt gezeigt ist und die Position einnimmt, während
welcher die Explosion stattfindet.
Fig. 4 stellt einen Verticalschnitt durch die obere Partie des Cylinders dar, aus welcher die
Einrichtung des Mechanismus zur Entfernung der verbrauchten Patronen deutlicher zu erkennen
ist.
Fig. 5 ist ein Horizontalschnitt durch den nacherwähnten Sattel am oberen Ende des Cylinders,
welch letzterer mit dem Mechanismus zur Entfernung der benutzten Patronenhülsen und auch der Schieber, durch den die Patronen
in dem Magazin gehalten werden, wenn sich der Cylinder von demselben fortbewegt, in
Oberansicht zu sehen sind.
Fig. 6 veranschaulicht in Oberansicht den Sattel mit dem Sockel -für das entfernt gedachte
gazin.
H^ des
sonstigen leichten Vehikels bringe ich einen Sattel h, Fig. 1 bis 6, an, welcher an der
Achse oder einer zwischen den Laufrädern befindlichen Stange festsitzt und dessen seitliche
Backen mit Lagern für die nachgenannten Zapfen eines Arbeitscylmders versehen sind. In
diesem Sattel h lagere ich den Cylinder a, in welchem ein Kolben b und eine Kolbenstange bx,
Fig. ι bis 3, sich bewegen. Diese beiden Organe sind mit der Kurbelscheibe c, Fig. 1 bis 3,
in Verbindung. Ueber dem Cylinder bringe ich ein abnehmbares Magazin d, Fig. 1 bis 3, an,
welches in den Sockel K3 gesteckt und von einer Feder d1 in seiner Lage gehalten wird.
Das Magazin d enthält eine Anzahl kleiner Patronen mit Knallpulver oder sonstiger explodirender
Substanz, die einzeln aus dem Magazin in den Cylinder a vermittelst eines Mechanismus
automatisch befördert wird, dessen Construction sich aus nachstehender Beschreibung ergiebt.
Unter dem Magazin d bringe ich einen Schieber e, Fig. ι und 3, mit einer Schraubenfeder
el an. An dem einen Ende des Cylinders α ist eine Verschlufskappe /, Fig. 1, 3
und 4, drehbar angeordnet, welche unter der Einwirkung einer Feder/1 steht, Fig. 1 und 3.
Wenn der Cylinder α um seine Zapfen a1,
Fig. 2, oscillirt, so stöfst das Ende «2, Fig. 1
und 3, den Schieber e zurück und kann alsdann eine Patrone in die Cylinderöffnung hineinfallen.
Der Cylinder entfernt sich hierauf von der Magazinöffnung, so dafs der Schieber infolge
der Wirkung der Schraubenfeder el in seine Anfangssteilimg zurückgehen kann.
Bewegt sich der Cylinder unter dem Magazin weg, so wird die Verschlufskappe f unter
iöl)
den mit Λ1 bezeichneten Theil des Sattels gedruckt
und bewirkt eine Explosion der Patrone beim Auftreffen auf dieselbe. Nach Beendigung
dieser seitlichen Bewegung geht das Cylinderende «2 nach der entgegengesetzten Richtung,
und wenn es unter dem Satteltheil /21 wegbewegt
worden, so wirkt die an dem Cylinder befestigte Feder f1 auf das hintere Ende der
Verschlufskappe / ein, hebt dieselbe und gestattet dem Auswerfer k, Fig. i, 3, 4 und 5,
die Patronenhülse zu entfernen. Der Auswerfer k erhält seine Bewegung durch an jedem seiner
Enden befindliche Schraubenfedern k1, die in
einer Ausbohrung des Cylinderendes liegen, wie Fig. 4 zeigt. Der Mechanismus zur Entfernung
der einzelnen Patronenhülsen nach der Explosion ihres Inhalts setzt sich aus dem genannten
Auswerfer k und der Feder k1 zusammen.
Die Patronenhülse wird von dem Auswerfer k aufgenommen, der beim Hochschnellen
infolge der Einwirkung der Federn kl die
Hülse mitnimmt und sie auswirft, wobei der Auswerfer bis gegen den Rand P des Sattels
vorrückt. Wenn der Cylinder d sich von dem Magazin fortbewegt, werden die Patronen in
dem Magazin von dem Schieber e in ihrer Lage gehalten und verhindert, aus dem Magazin
herauszufallen. Die rotirende Bewegung der Kurbelscheibe wird unter Anwendung von
Riemscheiben //, Fig. 1 und 2, und Riemen
bezw. Ketten /' auf die Laufräder j, Fig. 1
und 2, übertragen. Bei jeder halben Umdrehung giebt das Magazin d auf beiden Seiten des Tricycles
oder anderen leichten Vehikels eine Patrone an den Cylinder ab, worauf deren Explosion
erfolgt. Sowohl die erforderliche Vorwärts- als auch Rückwärtsbewegung der gedachten
Kurbelscheibe kann auf diese Weise erzielt werden, indem Kolben und Kolbenstange,
die mit jener Scheibe in Verbindung stehen, durch die Gase der explodirenden Masse
der Patronen fortgetrieben werden. Für den Austritt des Gases und Rauches aus dem Cylinder
α nach jeder Explosion ist durch Anbringung von Oeffnungen g, Fig. 1, 2 und 3,
in der Cylinderwandung gesorgt. Das Vehikel besitzt, wie früher, Pedale, die man nach Belieben
in Benutzung nehmen kann, eine Bremse und ist mit dem sonstigen gebräuchlichen Zubehör
ausgestattet Da das Magazin d abnehmbar ist, so kann man es mit Patronen, welche eine
verschieden grofse Kraftwirkung auszuüben vermögen, laden, die der Fahrende bei sich tragen
oder in einem an dem Vehikel angebrachten Kasten aufbewahren kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH:An Velocipeden und ähnlichen Vehikeln: In Verbindung mit dem oscillirenden Arbeitscylinder α die Anordnung des kreisförmig gebogenen Sattels h mit abnehmbarem Magazin d und dem Schieber e, sowie des Auswerfers k und der Verschlufskappe /, welche Organe in der Weise zusammen functioniren, dafs bei der Stellung des Cylinders unter dem Magazin eine mit Pulver geladene Patrone in denselben treten kann, bei der Stellung unter der Sattelpartie ä1 die Vörschlufskappe die Patrone entladet und den Auswerfer zurückdrängt, welch letzterer bei der Stellung unter der Sattelöffnung die Patronenhülse entfernt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27418C true DE27418C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=303732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27418D Expired DE27418C (de) | Velociped, welches durch eine oder zwei Pulverkraftmaschinen betrieben wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27418C (de) |
-
0
- DE DENDAT27418D patent/DE27418C/de not_active Expired
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