DE368446C - Einrichtung zum Fortschleudern von Bomben und anderen Gegenstaenden - Google Patents

Einrichtung zum Fortschleudern von Bomben und anderen Gegenstaenden

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DE368446C
DE368446C DEP40246D DEP0040246D DE368446C DE 368446 C DE368446 C DE 368446C DE P40246 D DEP40246 D DE P40246D DE P0040246 D DEP0040246 D DE P0040246D DE 368446 C DE368446 C DE 368446C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/06Adaptations of smallarms for firing grenades, e.g. rifle grenades, or for firing riot-control ammunition; Barrel attachments therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Fortschleudern von Bomben und anderen Gegenständen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Fortschleudern von Bomben oder anderen Gegenständen und besteht aus einem kurzen Rohr ohne besondere ballistische Eigenschaften, das am Ende eines Schaftes angebracht ist und eine Hülse aufnimmt, mit der der zu schleudernde Gegenstand versehen und in der die Treibladung eingesetzt ist. Das erwähnte Rohr ist mit einem Schlagkörper ausgerüstet, durch den die Treibladung zur Explosion gebracht wird. Der Schlagkörper kann durch " eine Spann- und Abzugvorrichtung, die etwa in der Mitte des Schaftes eingebaut ist und durch einen schwingbaren, von Hand zu betätigenden Hebel in Tätigkeit gesetzt wird, gespannt und ausgelöst werden.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt die Gesamtanordnung der Einrichtung im Längsschnitt. Abb. z und 3 veranschaulichen einen Teil der Einrichtung, und zwar die Einrichtung. zum Spannen und Auslösen des Schlagkörpers in verschiedenen Stellungen. Abb. q. zeigt das Laden des Rohres der Waffe mit einer Bombe oder mit einem anderen Gegenstand.
  • Die Einrichtung besteht aus einem kurzen Rohr i ohne besondere ballistische Eigenschaften, das mit einer den Boden des Rohres bildenden OOuerwand i' versehen ist. Hinter dem Boden ist das Rohr zu einer zylindrischen Verlängerung i" von kleinerem Durchmesser ausgebildet, die in eine erweiterte Hülse i"' übergeht, mit Hilfe deren diese zusammenhängenden Teile durch Aufschrau-Len auf einer zweiten Hülse a befestigt werden können, die auf dem vorderen Ende des zweckmäßig aus Holz bestehenden und den Schaft der Waffe bildenden Körpers 3 ange-1.nacht ist. Der Schaft 3 trägt an seinem hinteren Ende eine Spitze q., die zum Aufstützen der Waffe gegen den Boden dient. Der durch ein mittleres Loch der OOuerwand i' hindurchnagende Schlagkörper 5 ist mit seinem hinteren erweiterten Teil 5' im Innern der Verlängerung i" verschiebbar, während seine Stange 5", die in einer entsprechenden Längsbohrung des Schaftes 3 verschiebbar ist, mit der nachstehend beschriebenen Einrichtung zum Spannen und Abziehen verbunden ist. Eine im Innern der zylindrischen Verlängerung i" gelagerte Schraubenfeder 6 dient zum Vorschnellen des Schlagkörpers 5.
  • Die von Hand zu bewegende Einrichtung zum Spannen und Abziehen ist in der in einer etwa in der Mitte des Schaftes 3 ausgebildeten Aussparung auf beliebige Weise bee'estigten Kapsel ? eingeschlossen. Diese Einrichtung besteht aus zwei Hebeln 8 und 9, die um denselben Drehstift io schwingen können. Das obere Ende des Hebels 8 bildet eine Gabel 8', in die das Ende 5"' der Zugstange 5" eingreift. Der Hebel 8 ist nur dann mit dem Hebel 9 zwangläufig verbunden, wenn er in einem bestimmten Sinne schwingt, und zwar wird diese Verbindung durch eine Nase 9' des Hebels 9 hergestellt, die eine am Hebel 8 befestigte Blattfeder ii in eine seitliche Aussparung des Hebels 8 zu drücken strebt. Infolge dieser Anordnung kann der Hebel 9 den Hebel 8 in demjenigen Schwingungssinne mitnehmen, der zur Ausübung eines Zuges auf die Stange 5" erforderlich ist, ,während er im umgekehrten Sinne frei schwingen kann, ohne auf den Hebel 8 zu wirken, da er dabei gegen die Blattfeder i i wirkt. Der Hebel 9 ist ferner mit einem radialen Vorsprung 9" verbunden, an dem ein Zahn 12' des um eine feste Achse 13 schwingbaren Abzughebels angreift. Letzterer ragt mit seinem Ende 12 nach außen; auf dieseq_,lrüclrt man mit der Hand entgegen der Wirkung einer Feder 1q., die den Hebel 12 dauernd in Richtung des Pfeils a in Abb. i zu bewegen sucht: Aus dieser Anordnung ergibt sich folgende Wirkungsweise. Wenn man mit der Hand auf den Hebel 12 drückt und ihn im Sinne des- Pfeils b (Abb. i) bewegt, legt sich der Zahn i2' gegen den Vorsprung 9" des Hebels 9 und erteilt letzterem eine Drehung, der seinerseits wieder mittels der Nase 9' den Hebel 8 mitnimmt. Dieser übt infolgedessen einen Zug auf die Stange 5" des Schlagkör= pers aus, wobei die Feder 6 gespannt wird. Wenn die in Abb. 2 gezeichnete Stellung erreicht ist,. gleitet der Zahn 12' von dem Vorsprung 9" ab und das zusammenhängende Hebelsystem 8 und 9 schnellt unter -der Wirkung der vorher gespannten Feder zurück, wobei der Perkussionskörper 5 vorwärts getrieben wird und das Abschießen der Bombe in der-vorstehend beschriebenen Weise verursacht. Wenn man den Hebel 12 nun freigibt, schwingt dieser unter der Wirkung der- Feder 1q. wieder zurück, und indem-er mit derRückseite seines Zahnes 12' auf .die Rückenfläche des Vorsprungs 9" wirkt, erteilt er dem Hebel 9 eine Drehung, wie in Abb. 3 dargestellt ist, bis er am Vörsprung'9" vorbeigegangen ist. Alsdann wird der Hebel 9 unter der Wirkung der Feder i i in die in- Abb. i dargestellte Stellung zurückbewegt, in der sein Vorsprung 9" wiederum von dem Zahn 12' bei der nächsten Betätigung des Hebels 12 ergriffen werden kann. In dieser Weise setzt sich die Handhabung fort: Der von der vorstehend beschriebenen Einrichtung fortzuschleudernde Gegenstand A (Abb. 4.) ist an seinem hinteren Ende mit einer vorn geschlossenen und hinten offenen Hülse 15 vereinigt, die gasdicht in das Innere des Rohres i der Waffe vermöge der auf ihr angeordneten' Führungsringe 15' eingesetzt werden kann. Die Hülse 15 ist an ihrem hinteren Ende nait einer Büchse 16 versehen, die zur -Aufnahme einer Patrone i7, die gegebenenfalls von der bei Gewehren verwendeten Art sein kann, bestimmt ist.
  • Das Fortschleudern des Gegenstandes A durch die vorstehend beschriebene Einrichtung geschieht in folgender Weise. Bei der durch den Schlag der Schlagbolzenspitze 5. auf das Zündhütchen der Patrone verursachten Explosion der Patronenladung wirken die Explosionsgase einerseits auf den Boden der Hülse 15 und anderseits gegen den Boden i' des Rohres und bewirken so das Fortschleudern des Gegenstandes A nebst der Hülse.

Claims (2)

  1. PATENT--ANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Fortschleudern von Bomben und anderen Gegenständen, gekennzeichnet durch ein kurzes Rohr ohne besondere ballistische Eigenschaften, das auf- dem Ende eines Schaftes angebracht und zur Aufnahme einer mit dem fortzuschleudernden Gegenstand verbundenen und die Treibladung enthaltenden Hülse bestimmt ist, und in dessen Boden in der Mitte ein zur Entzündung der Treibladung dienender Schlagkörper vorgesehen ist, der durch eine Spann- und Abzugvorrichtung gespannt und hierauf ausgelöst werden kann, wobei diese etwa. in der Mitte des Schaftes eingebaut ist und durch einen schwingbaren und vorübergehend von Hand bewegten Hebel betätigt wird.
  2. 2. Ausführungsform nach. Anspruch i mit einer Spann- und Abzugvorrichtung für den Schlagkörper, gekennzeichnet durch eine mit dem Schlagkörper (5, 5') fest verbundene Stange (5"), die durch eine in einer hinteren Verlängerung des Rohres gelagerte Feder (6) in die Arbeitsstellung vorgeschnellt werden kann, wobei die Stange mit einem Hebel (8) gelenkig verbunden ist, der nur in dem -einen Schwingungssinn von einem zweiten, auf demselben Drehstift wie der erste angeordneten Hebel (9) bewegt wird, der mit einem Zahn (g') versehen ist, gegen den ein Zahn (12') des zeitweise mit der Hand bewegten Abzughebels (12) bei dessen Hingang wirkt, während bei der Rückwärtsschwingung die aufeinandergleitenden Zähne (9', 12') die Schwingung des zweiten Hebels in umgekehrten Sinne und dessen Zurückbewegung in die Stellung veranlassen, in der er wiederum vom Abzughebel bei der folgenden Betätigung bewegt werden kann.
DEP40246D 1917-06-23 Einrichtung zum Fortschleudern von Bomben und anderen Gegenstaenden Expired DE368446C (de)

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IT91903X 1917-06-23
IT101017X 1917-10-10
GB312018 1918-02-21

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026665B (de) * 1955-01-10 1958-03-20 Gerda Johanne Odenberg Geb Sch Abschussvorrichtung fuer Gewehrgranaten, Leucht- und Signalpatronen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026665B (de) * 1955-01-10 1958-03-20 Gerda Johanne Odenberg Geb Sch Abschussvorrichtung fuer Gewehrgranaten, Leucht- und Signalpatronen

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