DE75137C - Aus Untergestell und Rohrträger bestehende Feldlaffete - Google Patents
Aus Untergestell und Rohrträger bestehende FeldlaffeteInfo
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- DE75137C DE75137C DENDAT75137D DE75137DA DE75137C DE 75137 C DE75137 C DE 75137C DE NDAT75137 D DENDAT75137 D DE NDAT75137D DE 75137D A DE75137D A DE 75137DA DE 75137 C DE75137 C DE 75137C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
-
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- F41A25/00—Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. V&
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Feldlaffete, bei welcher unter Benutzung
der bekannten und bei Marinegeschützen etc. bereits verwendeten, nach hinten in einer
Curve ansteigenden Hemmbahn (s. beispielsweise Patentschrift Nr. 6412) der Rücklauf des
Geschützrohres zum Eindrücken des Laffetenschwanzes in den Erdboden benutzt wird, um
dadurch ein Zurückspringen des ganzen Geschützes zu verhindern.
Es ist klar, dafs bei den bisher in Gebrauch gekommenen Feldgeschützen, bei welchen das
Geschützrohr auf einer horizontalen oder auf einer nach hinten in gerader Linie schräg ansteigenden
Bahn gehemmt wird, ein wirksames Eindrücken des Laffetenschwanzes in den Erdboden
nicht stattfinden kann. Denn im ersteren Falle (bei horizontalem Rücklauf des Geschützrohres)
kann der Rückschlag nach unten hin überhaupt nicht wirken und im zweiten Falle, bei schräger Führung, wirkt der Rückstofs
lediglich im ersten Augenblick nach dem Abfeuern , tritt daher stofsweise auf und bewirkt
nur ein Aufschlagen des Laffetenschwanzes auf den Boden, nicht aber ein Eindrücken
. desselben.
Anders verhält es sich hingegen, wenn man Feldlaffeten mit einer Hemmbahn versieht,
welche nach hinten in einer Curve ansteigt. Alsdann tritt nicht unmittelbar nach dem Abfeuern
eine momentane Stofswirkung auf, sondern das Geschützrohr nebst dem dasselbe tragenden Laffetenbock übt, indem es die
schräge . Bahn ansteigt, einen allmälig gesteigerten Druck nach unten hin aus, und gerade
dieses allmälige Anwachsen des Druckes ist nothwendig, um den Laffetenschwanz in den
Boden einzudrücken.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Laffetenconstruction als Ausführungsbeispiel in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die aufgeprotzte
Laffete, welche ein Geschütz irgend eines geeigneten Systems und Kalibers trägt.
Fig. 2 ist ein Grundrifs und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie x-y der Fig. 1.
Mit A ist die eigentliche Laffete, die aus den beiden Laffetenwänden atz1 aus Stahlblech
oder einem anderen geeigneten Metall hergestellt und mit Querverbindungen versehen ist
und unten auf Laufrollen oder Gleitschuhen G ruht, welche auf den Schienen BB1 des
Laffetenrahmens C C rollen oder gleiten. Dieser Laffetenrahmen C ist mit einer durch
eine Schraubenspindel oder in einer sonstigen Weise zu bethätigenden Bremse F versehen,
und der Laffetenschwanz Q trägt einen Ring S, der das Anhaken des Laffetenschwanzes an den
Haken Y der Protze ermöglicht.
Die Richtmaschine P ist auf der Laffete t unterhalb des Geschützes angeordnet. Es kann
zu diesem Zweck eine Richtmaschine beliebiger Construction gewählt werden, zweckmäfs;g
jedoch eine solche, welche durch ein an der Seite der Laffete herausreichendes Handrad V
bethätigt wird. Die Laffete A ist durch Zapfen h h1 mit ' den beiden hydraulischen
Bremscylindern R R1 verbunden oder aber, falls nur ein Bremscylinder vorhanden ist,
Claims (1)
- ist die Laffete mit diesem einen Cylinder verbunden. Die Kolbenstangen T T1 sind hierbei bei t tl an den Laffetenrahmen angelenkt.Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist die folgende:Beim Abfeuern läuft, da die Räder zuvor festgestellt sind, das Geschütz mit der Laffete A zurück, welch letztere die Hemmcylinder jRi?1 mitnimmt, während die Kolbenstangen TT1 durch ihre Zapfen fest mit dem Laffetenrahmen C verbunden bleiben. Die Kolben, welche an den Enden dieser Kolbenstangen angeordnet sind, wirken daher bremsend durch ihren Druck auf die in den Cylindern enthaltene Flüssigkeit.Während des Rücklaufes werden die Laufrollen G, welche die Laffete tragen, bei ihrer Fortbewegung durch die Schienen B B1 geführt, welche eine nach unten gewölbte Form haben und entweder einen Kreisbogen oder irgend eine andere geometrische Curve, eventuell auch eine aus Curven und geraden Linien gebildete Bahn vorstellen können.Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs das Geschütz A und die Laffete während des Rücklaufes in einer Curve ansteigen, welche, von oben gesehen, concav gestaltet und so angeordnet ist, dafs beim Rücklauf das Geschütz und die Laffete sich allmälig vom Boden entfernen. Auf diese Weise wird die Centrifugalkraft benutzt, um den Adhäsionsdruck der Laffete am Boden zu erhöhen.Wenn der Schufs abgefeuert ist, so kehrt das Geschütz selbstthätig infolge seines Eigengewichtes auf seinen Stand zurück. Der Laffetenrahmen wird von einer Achse E getragen, welche gekröpft ist, um die Gesammthöhe des Geschützes herabzumindern.Für die Protze wird eine besondere Construction gewählt, welche das Richten des Geschützes gestattet.Der Haken Y, an welchen der Laffetenschwanz durch den Ring S angehakt ist, ist nämlich unter dem Protzkasten beweglich, d. h. er kann von der einen Seite der Achse K der Protze nach der anderen Seite hin an einem festen Querbarren M verschoben werden. Die Stellschraube L wird von dem Sitz der Protze aus durch eine mit Radgetriebe versehene Kurbel verstellt, ermöglicht so die seitliche Verschiebung des Hakens Y und damit auch die Bewegung des Laffetenschwanzes in einer zur Schufsebene annähernd senkrechten Ebene, ohne dafs abgeprotzt zu werden braucht.Es ist ersichtlich, dafs man erforderlichenfalls auch abprotzen, den Laffetenschwanz auf den Boden aufliegen lassen und in dieser Stellung den Schufs abgeben kann.In der beiliegenden Zeichnung ist die hydraulische Hemmung nur als Beispiel angegeben. Es ist selbstverständlich, dafs die Hemmung auch durch Reibung oder in einer sonstigen Weise erfolgen kann, ohne dafs damit der Rahmen der vorliegenden Erfindung verlassen wird.Patenτ-Anspruch:Eine aus Untergestell und Rohrträger bestehende Feldlaffete, bei welcher der Schwerpunkt der beim Abfeuern auf dem Untergestell zurücklaufenden Massen auf einer nach hinten ansteigenden Curve derart sich bewegt, dafs jene Massen einen nach unten gerichteten, den Laffetenschwanz und die Räder in den Boden einpressenden Druck erzeugen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75137C true DE75137C (de) |
Family
ID=348126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75137D Expired - Lifetime DE75137C (de) | Aus Untergestell und Rohrträger bestehende Feldlaffete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75137C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989006778A1 (en) * | 1988-01-22 | 1989-07-27 | Phoenix Engineering Inc. | Lightweight weapon stabilizing system |
| US5210370A (en) * | 1988-01-22 | 1993-05-11 | Royal Ordnance | Lightweight weapon stabilizing system |
-
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- DE DENDAT75137D patent/DE75137C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989006778A1 (en) * | 1988-01-22 | 1989-07-27 | Phoenix Engineering Inc. | Lightweight weapon stabilizing system |
| US5210370A (en) * | 1988-01-22 | 1993-05-11 | Royal Ordnance | Lightweight weapon stabilizing system |
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