DE2739983C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/14—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation
- B62H5/147—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation by means of circular bolts
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrradschloß mit einem kreis
förmig gebogenen, verschieblichen Riegelbügel und einem
mehrteiligen, hufeisenförmigen Schloßgehäuse, das zu
einer Kammer zur Aufnahme des Schloß- und Verriegelungs
mechanismus ausgebildet ist.
Fahrradschlösser dieser Art sind an sich allgemein bekannt
(DE-GM 17 28 744). Da aus Preisgründen das hufeisenförmige
Schloßgehäuse aus Stahlblech hergestellt wird, ist es ziem
lich leicht, das Schloßgehäuse mit dem Schloß- und Verrie
gelungsmechanismus gewaltsam zu sprengen, so daß diese
Fahrradschlösser nur einen relativ geringen Diebstahlschutz
bieten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Diebstahl
schutz bei einem Fahrradschloß der vorerwähnten Art dahin
gehend zu verbessern, daß das Schloß auch durch Sprengen
des aus Stahlblech bestehenden Schloßgehäuses nicht geöff
net werden kann und dennoch zu einem wettbewerbsfähigen Preis
herzustellen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin,
daß Schloß-, Verriegelungsmechanismus und ein entsprechender
Abschnitt des Riegelbügels in einem separaten, in sich ge
schlossenen Riegelgehäuse angeordnet sind, das seinerseits
innerhalb der Kammer des Schloßgehäuses untergebracht ist,
und daß das Riegelgehäuse zusätzlich zu einer form
schlüssigen Führung für den Riegelbügel ausgebildet ist.
Hierdurch wird zunächst erreicht, daß alle Teile des
Schloß- und Verriegelungsmechanismus außer durch den
Schlüssel von außen nicht zu betätigen sind, da sie in
einem in sich geschlossenen separaten Riegelgehäuse ange
ordnet bzw. geführt sind. Da ferner der Riegelbügel auf
grund der formschlüssigen Führung innerhalb des Riegelge
häuses mit diesem unlösbar verbunden ist, das Riegelgehäuse
mit dem verriegelten Riegelbügel somit eine Einheit bildet,
kann die Blockierung des Riegelbügels nicht dadurch aufge
hoben werden, daß das Schloßgehäuse gesprengt wird.
Eine günstige Kupplung bzw. formschlüssige Führung wird
erhalten, wenn diese einerseits aus einer gebogenen Rille
mit teilzylindrischem Querschnitt und andererseits aus
einem die Rille untergreifenden Rand des Riegelgehäuses
besteht.
Zur Vereinfachung der Montage besteht das Riegelgehäuse
zweckmäßig aus zwei zu einer Einheit verbundenen Gehäuse
teilen, von denen das eine Gehäuseteil mit der gebogenen
Rille und das andere Gehäuseteil mit dem die Rille unter
greifenden, zu dem einen Gehäuseteil gerichteten Rand ver
sehen ist. Die beiden Gehäuseteile werden zweckmäßig durch
Nietverbindungen unlösbar miteinander verbunden.
Zur Verwendung eines Zylinderschlosses wird das Fahrrad
schloß zweckmäßig mit den Merkmalen des Patentanspruches 4
versehen, wodurch verhindert wird, daß beim Bruch der übli
chen, auf den Riegelbügel einwirkenden Öffnungsfeder das
Schloß während der Fahrt des Fahrrades in Schließlage ge
langen kann. Das Schloß kann nur mit dem dazugehörenden
Schlüssel geschlossen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Abbildung in auseinandergenomme
ner Form, und
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
Das hufeisenförmige Schloßgehäuse besteht aus einer Hinter
platte 1 und dem daran unter Einfügung einer Platte 2 aus
gehärtetem Stahl befestigten Gehäuse 3. Dieses Gehäuse 3
besitzt eine Kammer 4, aus der die gebogenen Bügel 5, 6 mit
halbkreisförmigem Querschnitt ausgehen. Mit Hilfe von durch
die Öffnungen 7, 8, 9 gesteckten Nieten 10 wird das Ganze
zusammengehalten.
Die Einfügung der Platte aus gehärtetem Stahl macht es
nahezu unmöglich, das Schloß durch Rütteln der beiden
Bügel 5, 6 zu forcieren.
In den Bügel 5, 6 und der Kammer 4 ist in der üblichen Weise
der gebogene Riegelbügel 11 geführt, in dem in der Nähe des
einen Endes eine Aussparung 12 angeordnet ist, in der das
eine Ende der Feder 13 gehakt ist, deren anderes Ende an dem
zwischen dem Bügel 6 und der Hinterplatte 3 angeschlossenen
Stift 14 befestigt ist. Diese Feder hat die Tendenz, den
Bügel in Offenstellung zu ziehen. Mit dem in die Aussparung 15
des Bügels 11 passenden Haken 16, an dem der Handgriff 17 be
festigt ist, kann der Bügel in Schließstellung gebracht werden.
Die Kammer 4 umfaßt ein separates Riegelgehäuse, das im Aus
führungsbeispiel aus zwei Gehäusehälften 18, 19 aufgebaut
ist. Beide Gehäuseteile haben ein teilweise zylindrisch aus
gespartes Führungslager 20 bzw. 21, in die der Schloßzylin
der 22 paßt, während überdies eine Aussparung vorgesehen
ist für einen Behälter 23, der die zum Schloßzylinder ge
hörenden Zylinderstifte 24, die Gehäusestifte 25 und die
Federn 26 aufnimmt. In die Rille 27 des Schloßzylinders 22,
der mittels des Schlüssels 28 betätigt wird, paßt die
Zylinderklinke 29. Diese mit dem Zylinderschloß gekuppelte
Zylinderklinke 29 arbeitet zusammen mit einer Aussparung 30
in der Blockierklinke 32 für den Bügel 11 und ist geführt
in einer Aussparung in der Gehäusehälfte 18. Die Blockier
klinke 32 steht unter dem Einfluß der Druckfeder 33, die
zwischen dem Oberrand der Führungsöffnung im Gehäuse und
dem Vorsprung 34 auf der Blockierklinke 32 angeschlossen
ist. Die Blockierklinke besitzt eine Blockiernase 35, die
mit den Aussparungen 36 und 37 im Riegelbügel 11 zusammen
arbeitet. Die Anwendung eines Zylinderschlosses hat selbst
verständlich den Vorteil, daß eine sehr große Anzahl
Schlüsselvariationen möglich ist.
Die beiden Gehäusehälften 18, 19 sind miteinander befestigt
mittels der aus dem Gehäuseteil 18 hervorragenden Stifte
38, 39, 40, welche in die Öffnungen 41, 42, 43 des Gehäuse
teiles 19 passen; nach Einführung der Stifte in die Öffnungen
werden die Gehäuseteile über die Stifte aneinandergenietet.
Aus der Hinterwand des Gehäuseteils 18 ragen drei Stifte
heraus, von welchen zwei, die Stifte 44 und 45, sichtbar
sind, die durch die Öffnungen 46, 47 in der Hinterplatte 1
geführt werden und womit das Gehäuse an diese Hinterplatte
befestigt wird, wobei die Nase 48 in die Aussparung 49 der
Kammer 4 und den umgeschlagenen Rand 50 der Hinterplatte
einfällt.
Der Riegelbügel 11 ist geführt in der gebogenen, teilweise
kreisförmigen Rille 51, geformt an der Unterseite des Ge
häuseteils 18, und wird dabei durch den umgeschlagenen Rand 52
des Gehäuseteils 19 umschlossen.
In geschlossenem Stand fällt die Nase 35 in die Aussparung 36,
während in offenem Stand des Schlosses die Nase 35 in die
Aussparung 37 fällt. In beiden Fällen ist es nur möglich
den Bügel zu bewegen, wenn durch Verdrehen des Schloß
zylinders 22 mittels des Schlüssels 28 die Blockierklinke 32
gehoben wird. Auch wenn die Feder 13 brechen sollte, kann
das offene Schloß nicht in Schließlage fallen.
Es ist erkennbar, daß sogar dann, wenn mittels eines ge
eigneten schweren Werkzeugs das Gehäuse von der Hinterplatte
aus gerüttelt würde, das Schloß nicht zwangsbetätigt werden
kann: der Bügel wird unverrückbar durch die Nase 35 der
Blockierklinke 32 festgehalten und kann, weil der Bügel durch
den umgeschlagenen Rand 52 des Gehäuseteils 19 umschlossen
wird, auch nicht aus dem eine Einheit bildenden Gehäuse 18,
19 entfernt werden.
Das Schloß bietet deshalb einen optimalen Diebstahlschutz
und überdies, wie gesagt, auch einen Schutz gegen Schließen
während der Fahrt des Fahrrads, wenn die Feder 13 brechen
sollte.
Claims (4)
1. Fahrradschloß mit einem kreisförmig gebogenen, verschieb
lichen Riegelbügel und einem mehrteiligen, hufeisenförmi
gen Schloßgehäuse, das zu einer Kammer zur Aufnahme des
Schloß- und Verriegelungsmechanismus ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß Schloß-, Verriege
lungsmechanismus (22 bis 29, 32) und ein entsprechender Ab
schnitt des Riegelbügels (11) in einem separaten, in sich
geschlossenen Riegelgehäuse (18, 19) angeordnet sind, daß
seinerseits innerhalb der Kammer (4) des Schloßgehäuses
(3) untergebracht ist, und daß das Riegelgehäuse zusätzlich
zu einer formschlüssigen Führung (51, 52) für den Riegel
bügel ausgebildet ist.
2. Fahrradschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die formschlüssige Führung einerseits aus einer gebogenen
Rille (51) mit teilzylindrischem Querschnitt und anderer
seits aus einem die Rille untergreifenden Rand (52) des
Riegelgehäuses (18, 19) besteht.
3. Fahrradschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Riegelgehäuse aus zwei zu einer Einheit verbundenen
Gehäuseteilen (18, 19) besteht, von denen das eine Gehäuse
teil (18) mit der gebogenen Rille (51) und das andere Gehäuse
teil (19) mit dem die Rille untergreifenden, zu dem einen
Gehäuseteil gerichteten Rand (52) versehen ist.
4. Fahrradschloß nach Anspruch 1 mit einem Zylinderschloß,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Riegelgehäuse (18, 19)
Führungslager (20, 21) für einen Schloßzylinder (22) sowie
für eine quer zum Riegelbügel (11) bewegbare, unter Feder
spannung stehende Blockierklinke (32) gebildet sind, die
mit mindestens einer Aussparung (36) in dem Riegelbügel
und mit einer mit dem Schloßzylinder gekuppelten Zylinder
klinke (29) zusammenarbeitet.
Applications Claiming Priority (1)
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