DE8808739U1 - Fahrradspeichenschloß - Google Patents
FahrradspeichenschloßInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/14—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation
- B62H5/141—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation by means of sliding bolts
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrradspeichenschloß der im Oberbegriff
de-s Anspruches 1 genannten Art.
Bei einem bekannten Fahrradschloß dieser Art hat der Schließriegel
eine Sperrausnehmung, die bei seiner Schließstellung
mit der Sperrklinke des doppelarmigen Zuhaltungshebels fluchtet, so daß die Sperrklinke unter der Wirkung der den iZuhaltungshebel belastenden Federmittel bei der Schließstellung
des Schließriegels in die Sperrausnehmung einrastet. Gleichzeitig ist die am anderen Ende des Zuhaltungshebels angeordnete Sperrnase aus der Rastausnehmung des Schlüssels zurückgezogen, so daß der Schlüssel abgezogen werden kann. Zum Öffnen des Schlosses wird der Zuhaltungshebel durch den in das
mit der Sperrklinke des doppelarmigen Zuhaltungshebels fluchtet, so daß die Sperrklinke unter der Wirkung der den iZuhaltungshebel belastenden Federmittel bei der Schließstellung
des Schließriegels in die Sperrausnehmung einrastet. Gleichzeitig ist die am anderen Ende des Zuhaltungshebels angeordnete Sperrnase aus der Rastausnehmung des Schlüssels zurückgezogen, so daß der Schlüssel abgezogen werden kann. Zum Öffnen des Schlosses wird der Zuhaltungshebel durch den in das
Gehäuse eingesteckten Schlüssel in Seine Entsperrätellung yerschwenkt,
so daß die Sperrklinke den Schließriegel für seine Bewegung in die Offen-Stellüng freigibt; gleichzeitig wird
beim Verschwenken des Zuhsltungshebels in seine Entsperrstellung
die Sperrnase in die Ra^tausnehmung des Schlüssels bewegt,
so daß dieser im Gehäuse festgehalten wird. Infolgedessen kann der Schlüssel bei der Offen-Stellung des Schließ-
Vsrloren werden kann und damit stets zum Absperren des Fahrradspeichenschlosses
zur Verfügung steht.
Fahrradschlösser dieser bekannten Art haben den Nachteil, daß der Schließriegel in der Offen-Stellung nicht arretiert ist.
Der Schließriegel ist zwar im allgemeinen durch eine Feder in Richtung seiner Offen-Stellung vorbelastet; bei Bruch dieser
Feder besteht jedoch die Gefahr, daß der Schließriegel durch Fahrterschütterungen, durch vom Gepäckträger abrutschende
Gepäckstücke oder durch seitlich am Rahmen ungesichert angebrachte Packtaschen während der Fahrt in seine Schließstellung
verschoben wird, bei der er zwischen die Speichen des Rades greift. Dadurch ist nicht nur die Gefahr einer Beschädigung
des Schlosses und des Fahrrades gegeben, sondern auch eine erhöhte Unfallgefahr. Außerdem kann eine Verschiebung des
Schließriegels in seine Schließstellung auch durch Manipulation durch Unbefugte bzw. durch unbedachtes Hantieren durch
Kinder verursach, warden.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fahrradspeichenschloß der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten
Art so weiterzubilden, daß mit einfachen Mitteln und ohne cH Aufgabe
bisher gegebener, günstiger Eigenschaften der Schließbügel auch in seiner Offen-Stellung arretiert wird ',r „rst
nach Lösen der Arretierung in seine Scnließstellung verschieb-
bar ist (sogenannte Kindersicherung).
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
Der Schließriegel weist erfindungsgemäß eine zweite, bei sei- J
ner Offen-Stellung mit der Sperrklinke des Zuhaltungshebels f
fluchtende Sperrausnehmung auf, in welche die Sperrklinke un- |
ter der Wirkung der den Zuhaltungshebel vorbelastenden Fe- 1
dermittel bei Offen-Steliung des Schließhebels einrastet. Da- 1
mit nicht gleichzeitig in der weiter vorne beschriebenen Wei- %
I se die am anderen Ende des Zuhaltungshebels angeordnete Sperr- |;
nase sich aus der Rastausnehmung des im Fahrradschloßgehause ;
steckenden Schlüssels zurückzieht, hat die zweite, der Offen- '■
Stellung entsprechende Sperrausnehmung eine geringere Tiefe
als die erste Sperrausnehmung; die Tiefe dieser zweiten Sperrausnehmung ist so ausgelegt, daß der Zuhaltungshebel eine zweite Sperrstellung einnimmt, bei der die Sperrnase noch in die
Rastausnehmung des Schlüssels eingreift. Auf diese Weise ist
der Schlüssel auch bei Offen-Stellung des Schließriegels gegen Abziehen gesichert.
als die erste Sperrausnehmung; die Tiefe dieser zweiten Sperrausnehmung ist so ausgelegt, daß der Zuhaltungshebel eine zweite Sperrstellung einnimmt, bei der die Sperrnase noch in die
Rastausnehmung des Schlüssels eingreift. Auf diese Weise ist
der Schlüssel auch bei Offen-Stellung des Schließriegels gegen Abziehen gesichert.
Durch die DD-224 900 Al ist zwar bereits ein Rahmenschloß für
Fahrräder bekannt, bei welchem mehrere schwenkbare, durch Federn vorbelastete Zuhaltungshebel sowohl bei der Schließstellung als auch bei der Offen-Stellung des Schließriegels
hinter an diesem ausgebildete Sperrflächen greifen und diesen
in den jeweiligen Stellungen arretieren; die Zuhaltungshebel
werden ebenfalls durch einen in das Schloß einsteckbaren Schlüssel gegen die Kraft der Federmittel in ihre Entsperrstellung
verschwenkt. Bei dieser bekannten Lösung sind jedoch keinerlei Mittel vorgesehen, die den Schlüssel in der Offen-Stellung « des SchiießriegölS im Söhlöß festhalten,' insbesondere weisen f dig zuhaltungshebel keine Spsiffnasen auf, di<S im ZUSämmenwiiiken «
Fahrräder bekannt, bei welchem mehrere schwenkbare, durch Federn vorbelastete Zuhaltungshebel sowohl bei der Schließstellung als auch bei der Offen-Stellung des Schließriegels
hinter an diesem ausgebildete Sperrflächen greifen und diesen
in den jeweiligen Stellungen arretieren; die Zuhaltungshebel
werden ebenfalls durch einen in das Schloß einsteckbaren Schlüssel gegen die Kraft der Federmittel in ihre Entsperrstellung
verschwenkt. Bei dieser bekannten Lösung sind jedoch keinerlei Mittel vorgesehen, die den Schlüssel in der Offen-Stellung « des SchiießriegölS im Söhlöß festhalten,' insbesondere weisen f dig zuhaltungshebel keine Spsiffnasen auf, di<S im ZUSämmenwiiiken «
mit am Schlüssel ausgebildeten Rastausnehmungen den Schlüssel arretieren können.
Der Zuhaltungshebel ist erfindungsgemäß durch Federmittel in Richtung seiner
Sperrstellung vorbelastet, so daß er jeweils in seiner Sperrstellung festgehalten wird. Um sicherzustellen, daß der Zuhaltungshebel
zumindest bei der Schließstellung des Schließriegels auch bei Bruch der Federmittel sicher in seiner Sperrstellung
gehalten wird, ist in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß im Gehäuse ein Blockierschieber zwischen
einer Blockiersteilung und einer Freigabestellung verstellbar
gelagert ist, und daß am Blockierschieber einerseits und am Zuhaltungshebel andererseits Rastflächen ausgebildet
sind, die bei der Blockierstellung des Blockierschiebers und zumindest bei der ersten Sperrstellung des Zuhaltungshebels
in gegenseitigen, ein Verschwenken des Zuhaltungshebels in seine Entsperrstellung verhindernden Rasteingriff gelangen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Rastflächen des Blockierschiebers einerseits und des Zuhaltungshebels
andererseits ein gegenseitiges Spiel auf, welches bei gegenseitigem Rasteingriff ein Verschwenken des Zuhaltungshebels
zwischen der ersten und der zweiten Sperrstellung erlaubt. Auf diese Weise kann der Zuhaltungshebel auch bei seiner
zweiten, der Offen-Stellung des Schließriegels entsprechenden
Sperrstellung gegen ein Verschwenken in die Entsperrstellung gesichert werden.
Der Blockierschieber ist erfindungsgemäß durch Federmittel
in Richtung seiner Blockierstellung vorbelastet. Am Blockierschieber einerseits und am Schlüssel andererseits sind jeweils
beim Einstecken des Schlüssels in das Gehäuse in gegenseitigen
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Betätigungseingriff gelangende Betätigungsflächen ausgebildet,
so daß der Blockierschieber durch Eindrücken des Schlüssels in Steckrichtung gegen die Kraft der dem Blockierschieber
zugeordneten Federmittel in seine Freigabestellung verstellbar ist. Auf diese Weise können durch Eindrücken des
Schlüssels in Steckrichtung gleichzeitig der Blockierschieber in seine Freigabestellung und der Zuhaltungshebel in
seine Entsperrstellung bewegt werden, so daß der Schließriegel
zwischen der Offen-Stellung und der Schließstellung verschiebbar
ist.
Die Maßnahmen gemäß den Ansprüchen 6 bis 9 erlauben vor allem
eine einfache und preiswerte Herstellung der das Schließwerk bildenden Bauteile sowie deren kompakte, platzsparende Anordnung.
Mehrere Ausführu. gsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf ein Fahrradspeichenschloß
bei aufgeschnittenem Gehäuse, wobei der Schließriegel in Schließstellung steht;
Figur 2 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie
H-II in Figur 1;
Figur 3 eine Draufsicht auf ein Fahrradspeichenschloß gemäß Figur 1, wobei sich der Schließriegel
in Offen-Stellung befindet;
Figur 4 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie
IV-IV in Figur 3;
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Figur 5 in einer Darstellung gemäß Figur 4 ein anderes Ausführungsbeispiel eines Fahrradspeichenschlosses.
Die Figuren 1 bis 4 zeigen das gleiche Fahrradspeichenschloß in unterschiedlichen Darstellungen bzw. unterschiedlichen Betriebszuständen;
das in Figur 5 dargestellte Fahrradspeichenschloß unterscheidet sich von dem beispielsweise I&lgr; Figur 4
dargestellten Schloß nur hinsichtlich der Ausgestaltung des Zuhaltungshebels und des Schlüssels, wie weiter unten genauer
dargelegt wird. Die sich entsprechenden Teile der unterschiedlichen Figuren sind deshalb jeweils mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Die Fahrradspeichenschlösser gemäß den Figuren 1 bis 4 bzw. 5 weisen ein Gehäuse 2 auf, welches das Schließwerk aufnimmt
und in welchem der Schließriegel 4 in Richtung des Doppelpfeiles 6 verschiebbar gelagert ist. Das Gehäuse 2 ist mit
Befestigungsflanschen 8 bzw. 10 versehen, über die es mit einer an einem Fahrradrahmen zu befestigenden Grundplatte 12
verbunden werden kann, wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich ist.
Der Schließriegel 4 ist in Richtung seiner in den Figuren 3 bis 5 dargestellten Offen-Stellung durch eine Feder vorgespannt,
wie ganz allgemein bekannt und deshalb hier nicht näher dargestellt ist.
Das Schließwerk umfaßt eine fest im Gehäuse 2 angeordnete Trägerplatte
14, auf deren dem Schließriegel 4 zugewandter Seite die einzelnen, im folgenden näher beschriebenen Elemente
des Schließwerkes angeordnet sind,,
Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung entsprechend der Schnitt-
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linie 11-I I in Figur 1, d.h., daß die Trägerplatte 14/ an der
die Elemente des Schüeßwerkes befestigt sind, nicht sichtbar
ist. An der Trägerplatte 14 ist ein doppelarmiger Zuhaltungshebel
16 um die Achse 18 schwenkbar angeordnet. ZU diesem Zweck ist der als flaches Blechstanzteil ausgebildete Zuhaltungshebel
16 mit einem beispielsweise äurch Prägen geformten Drehzapfen 20 versehen/ mit dem er in einer entsprechenden
Zapfenaufnahme der Trägerplatte 14 gelagert ist. Der Zuhal^
tungshebel 16 ist im Bereich eines seiner Enden mit einem etwa rechtwinklig zur Ebene des Zuhaltungshebels 16 abstehenden
Sperrklinke 22 versehen, die den Schließriegel 4 übergreift und dazu dient, in eine der am Schließriegel 4 ausgebildeten
Sperrausnehmungen 24 bzw. %£ einzugreifen, wie am
besten in den Figuren 1 und 3 zu erkennen ist.
Der Zuhaltungshebel 16 kann zwischen der in Figur 2 dargestellten
ersten Sperrstellung, bei der die; Sperrklinke 22 in die
Sperrausnehmung 24 eingreift, und einer nicht dargestellten Entsperrstellung, bei der die Sperrklinke 22 in keine der Sperrausnehmungen
24 bzw. 26 eingreift, verschwenkt werden*
An dem der Sperrklinke 22 abgewandten Ende des Zuhaltungshebels 16 ist eine Sperrnase 28 ausgebildet/ die dazu bestimmt
ist, in eine an einem in das Gehäuse 2 eingesteckten Schlüssel 30 ausgebildete Rastausnehmung 32 einzugreifen, wie noch
erläutert wird.
Ein Blockierschieber 34 ist an der Trägerplatte 14 in Richtung des Doppelpfeils 6 verschiebbar gelagert. Auch der Blokkierschieber
34 ist als flaches Blechstanzteil ausgebildet. Zum Zwecke seiner Lagerung ist er mit. einem rechtwinklig zur
Trägerplatte 14 hin abgebogenen Haltelappen 36 versehen, welcher in einen in Richtung des Doppelpfeils 6 ausgerichteten
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Längsschlitz der Trägerplatte 14 eingreift/ wie nicht im einzelnen
dargestellt würde. Wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht,
sind der Zuhaltungshebel 16, der Schlüssel 30, welcher
nur zum Zwecke einer einfacheren Handhabung mit einem rechtwinklig abgebogenen Griffteil 38 versehen ist, und der
Blockierschieber 34 jeweils als flache Blechstanzteile ausgebildet
und in einer gemeinsamen/ zur Ebene der Trägerplat- \ te 14 parallelen und an diese unmittelbar angrenzenden Ebene |
angeordnet.
Der Haltelappen 3 6 des Blockierschiebers 34 greift durch den in der Trägerplatte 14 ausgebildeten Führungsschlitz hindurch |j
und steht auf der dem Blockierschieber 34 abgewandten Seite der Trägerplatte 14 über. An dem die Sperrnase 28 tragenden
Ende des Zuhaltungshebels 16 ist ebenfalls ein rechtwinklig zur Ebene des Zuhaltungshebels in Richtung zur Trägerplatte
14 abgebogener Haltelappen 40 ausgebildet, welcher durch eine in der Trägerplatte 14 ausgebildete Ausnehmung hindurchgreift
und die Trägerplatte 14 mit einer am Ende des Haltelappens 40 angeordneten Nase 42 hintergreift* Dadurch ist
der Zuhaltungshebel gegen Abheben von der Trägerplatte 14 gesichert. ™
Der Haltelappen 36 des Blockierschiebers 34 und der Haltelap-^
pen 40 des Zuhaltungshebels 16 dienen außerdem als Angriffselemente für eine Blattfeder 44, die aaf der dem Zuhaltungshebel
16 bzw. dem Blockierschieber 34 abgewandten Seite der Trägerplatte 14 angeordnet ist. Die Blattfeder 44 ist mit
einem mittleren Teil 46 an zwei Ankerlappen 48 der Trägerplatte 14 verankert; ein Ende 50 der Blattfeder 44 liegt gegen
den Haltelappen 40 des Zuhaltungshebels 16 an und belastet diesen im Gegenuhrzeigersinn in Richtung der in Figur 2 dargestellten
Sperrstellung. Das andere Ende 52 der Blattfeder 44 liegt _ge-
• · . . . &igr;&igr;&iacgr;.
gen den Haltelappen 36 des Blockierschiebers 34 an und belastet
den Blöcki-erschieber 34 nach links in Richtung der in Fiqur 2 dargestellten Blockierstellung, wie noch beschrieben wird.
Die Funktionsweise des Fahrradspeichenschlosses ist folgende:
Die Figuren 1 und 2 zeigen den Schließriegel 4 in Schließ-
xu xab Uli
ter der Wirkung der Feder 44 in die Ausnehmung 24 eingefallen. Die Ausnehmung 24 hat eine Tiefe, die eine Verschwenkung des
Euhaltungshebels 16 so weit erlaubt, daß die Sperrnase 28 aus der Rästausnehmung 32 des Schlüssels 30 zurückgezogen ist.
Der Schlüssel 30 kann demnach in den Figuren 1 bzw. 2 nach links abgezogen werden. Der Blockierschieber 34 ist unter der
Wirkung der Feder 44 nach links in seine Blockiefsteilung verschoben
worden. Dabei kommen am Blockierschieber 34 ausgebildete Rastflächen 54 mit am Zuhaltungshebel 16 ausgebildeten
Rastflächen 56 in Rasteingriff und blockieren den Zuhaltungshebel 16 in der in Figur 2 dargestellten Sperrstellung, so
daß er beispielsweise auch bei Bruch der Feder 44 nicht unbeabsichtigt in seine Entsperrstellung schwenken kann.
Beim Einführen des Schlüssels 30 in das Schloß kommt zunächst das in Einführrichtung vordere Ende 58 des Schlüssels mit einer
Betätigungsfläche 59 zur Anlage an eine Betätigungsfläche 61 des Blockschiebers 34 und schiebt diesen gegen die
Kraft der Feder 44 bzw. des Federendes 52 in Einsteckrichtung, so daß die Rastflächen 54 und 56 außer Rasteingriff kommen
und der Zuhaltungshebel 16 für seine Verschwenkung freigegeben wird. In einer folgenden Phase kommt eine am Schlüssel 30
ausgebildete Betätigungsfläche 60 in Betätigungseingriff mit einer am Zuhaltungshebel ausgebildeten Betätigungsfläche 62,
so daß der Zuhaltungshebel 16 in Figur 2 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, so daß die Sperrklinke 22 außer Eingriff
mit der Sperrausnehmung 24 komrnt. und der Schließriegel 4 unter
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III I
III I
- 10 -
der Wirkunq der vorne erwähnten, nicht darqestellten Feder in den F\-
guren 3 und 4 darqestellte Of f en-'Stellunq qleitet. Dabei greift
vorübergehend die Sperrnäse 28 des Zuhaltungshebels 16 in die Rastausnehmung 32 des Schlüssels 30 ein.
Während der Bewegung des Schliaßriegels 4 aus seiiier Schließstellung
in die Offen-Stellung gleitet die Sperrklinke 22 auf
der Seitenflanke 64 des Schließriegels 4 entlang, bis er bei der Offen-Stellung in die Rastausnehmung 26 einschnappt {siehe
Figuren 3 Und 4). Wie insbesondere in Figur 4 ersichtlich ist, ist die Tiefe der Rastausnehmung 26 geringer als die
Tiefe der Rastausnehmung 24, so daß der Zuhaltungshebel 16 eine zweite Sperrstellung einnimmt, bei der seine Sperrnase 28
noch in die Rastausnehmung 32 des Schlüssels 30 eingreift. Auf diese Weise ist einerseits der Schließriegel 4 durch Sperreingriff
der Sperrklinke 22 in die Sperrausnehmung 26 in Seiner Offen-Stellung gesperrt, andererseits ist durch den Eingriff
der Sperrnase 28 in die Rastausnehmung 32 des Schlüssels 30 auch dieser gegen Abziehen gesichert. Der Schlüssel
30 wird nach Loslassen durch den durch das Federende 52 vorbelasteten Blok-^
kierschieber 34 in Abzugsrichtung verschoben, bis die An-Bchlagfläche
64 der Rastnase 28 zur Anlage an die Anschlägfläche 66 der Rastausnehmung 32 kommt. Wie Figur 4 erkennen
läßt, hat der Schlüssel 30 dabei eine verhältnismäßig weit in das Gehäuse 2 eingeschobene Lage, so daß der Blockierschieber
32 seine Freigabestellung einnir_rt, bei der die Rastflächen
54 des Blockierschiebers 34 einerseits und die Rastflächen 56 des Zuhaltungshebels 16 andererseits außer Rasteingriff
sind und damit die in Figur 4 dargestellte Sperrstellung des Zuhaltungshebels 16 erst ermöglichen.
Figur 5 zeigt ein gegenüber Figur 4 geändertes Ausführungsbeispiel,
bei welchem die Rastflächen 54a des Blockierschiebers 34a einerseits and die Rastflächen 56a des Zuhaltunoshebels
- li -
16a andererseits ein gegenseitiges Spiel aufweisen, welches auch bei Rasteingriff ein Verschwenken des Zuhaltungshebels
16a zwischen der ersten Sperrstellung, bei welchem die Sperrklinke 22a in die tiefe Rastausnehmung 24 eingreift, und der
zweiten, in Figur 5 dargestellten Sperrstellung, bei welchem die Sperrklinke 22a in die flache Rastausnehmung 26 eingreift,
ermöglicht. Die Rastausnehmung 32a des Schlüssels 30a ist so vergrößert, daß die Anschlagflache 64a der Sperrnase 28a und
die Anschlagfläche 66a des Schlüssels 30a nach dem Loslassen desselben erst bei einer Stellung des Schlüssels 30a zur gegenseitigen
Anlage kommen, die etwa der in Figur 2 dargestellten Schlüsselstellung entspricht. Dabei ist der Blockierschieber
34a so weit nach links verschoben, daß er seine Blockierstellung einnimmt und den Zuhaltungshebel 16a gegen ein unbeabsichtigtes
Verschwenken in seine Entsperrstellung sichert. Figur 5 zeigt das Fahrradspeichenschloß in der auch schon in
Figur 4 gezeigten Phase, in der der Blockierschieber 34a außer Rasteingriff mit dem Zuhaltungshebel 16a ist und die Betätigungsflächen
60a bzw. des Zuhaltungshebels 16a in Betätigungseingriff gelangt sind, so daß bei weiterem Einschieben
des Schlüssels 30a der Zuhaltungshebel 16a im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Sperrklinke 22a außer Eingriff mit der
Sperrausnehmung 26 gebracht wird.
Wie insbesondere die Figuren 1 und 3 zeigen, sind die in diesen Figuren linken Begrenzungskanten 25,27 der Sperrausnehmungen
24,26 schräg zur Verschieberichtung des Schließriegels 4 ausgebildet, so daß sie jeweils das Einrasten der Sperrklinke
22 erleichternde Einlaufschrägen bilden? das Einrasten
der Sperrklinke 22 wird noch dadurch weiter verbessert, daß auch die in den Figuren 1 und 3 linke, mit den Einlaufschrägen
25,27 zusammenwirkende Begrenzungskante 23 der Sperrklinke 22 Söhrag zur Bewegungsrichtung des Schliäßr-iegels 4 verläuft.
Claims (9)
- Schutzansprüche. Fahrradspeichenschloß mit- einem am Fahrradrahmen befestigbaren Gehäuse (2)- einem im Gehäuse (2) zwischen einer Offen-Stellung und einer Schließstellung verschiebbar gelagerten Schließriegel (4),und- einem im Gehäuse (2) schwenkbar gelagerten, doppelarmigen Zuhaltungshebel (16) mit einer an einem freien Ende angeordneten Sperrklinke (22), die bei einer Sperrstellung des Zuhaltungshebels (16) in eine Sperrausnehmung (24) des in Schließstellung befindlichen Schließriegels (4) einrastbar und bei einer Entsperrstellung aus der Sperrausnehmung (24) zurückgezogen ist, und mit einer am anderen Ende des Zuhaltungshebels (16) angeordneten Sperrnase (28), die bei der Entsperrstellung des Zuualtungshebels (16) in eine Rastausnehmung (32) eines in das Gehäuse eingesteckten Schlüssels (30) eingreift, wobei der Zuhaltungshebel (16) durch Federmittel (44) in Richtung seiner Sperrstellung belastet und mittels am Schlüssel (30) und am Zuhaltungshebel (16) ausgebildeter, zusammenwirkender Betätigungsflächen (60,62) bei Einschieben des Schlüssels (30) gegen die Kraft der Federmittel (44) in die Entsperrstellung verscnwenkbar ist,dadurch gekennzeichnet, daß der Schließriegel (4) eine zweite, bei seiner Offen-Stellung mit der Sperrklinke (22) des Zuhaltungshebels (16) fluchtende Sperrausnehmung (26) aufweist, daß die zweite Sperrausnehmung (26) gegenüber der bei Schließstellung des Schließriegels! (4) mit der Sperrklinke (22) fluchtenden ersten RästaUsnehmung (24) eine geringere Tiefe hat- 13 -und eine zweite Sperrstellung des mit der Sperrklinke (22) in die zweite Sperrausnehmung (26) eingreifenden Zuhaltungshebels (16) definiert, bei der die Sperrnase (28) des Zuhaltungshebels (16) sich noch wenigstens teilweise im Eingriff mit der Rastausnehmung (32) des Schlüssels (30) befindet.
- 2. Fahrradspeichenschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (2) ein Blockierschieber (34) zwischen einer Blockierstellung und einer Freigabestellung verstellbar gelagert ist, und daß am Blockierschieber (34) einerseits und am Zuhaltungshebel (16) andererseits Rastflächen (54, 56) ausgebildet sind, die bei der Blockierstellung des Bockierschiebers (34) und zumindest bei der ersten Sperrstellung des Zuhaltungshebels (16) in gegenseitigen, ein Verschwenken des Zuhaltungshebels (16) in seine Entsperrstellung verhindernden Rasteingriff bringbar sind.
- 3. Fahrradspeichenschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastflächen (54,56) des Blockierschiebers und des Zuhaltungshebels ein gegenseitiges Spiel aufweisen, welches bei gegenseitigem Rasteingriff ein Verschwenken des Zuhaltungshebels (16) zwischen der ersten und der zweiten Sperrstellung erlaubt.
- 4. Fahrradspeichenschloß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Blockierschieber (34) durch Federmittel (44,52) in Richtung seiner Blockierstellung vorbelastet ist.
- 5. Fahrradspeichenschloß nach einem der Ansprüche 2 bis 4f dadurch gekennzeichnet,I« t « ti It llltll«· I «1***41« « ··H *·-■<· «· >·· · it It&Igr;» «&phgr;* it«««11 · ■»- I «» ·»- 14 -daß am Blockierschieber (34) einerseits und am Schlüssel (30) andererseits jeweils beim Einstecken deä Schlüssels (30) in das Gehäuse (2) in gegenseitigen BetäfeigUrigseingriff bringbare BetätigUngsflachen (59/61) ausgebildet sind, und daß der Blöckierschieber (34) durch Eindrücken des Schlüsseis (30) in Steckrichtung gegen die Kraft der Federmittel (44*52) in seine Freigabestellung verstellbar ist ;
- 6* Fahrradspeichenschloß nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuhaltungshebel (16) und der Blockierschieber (34) jeweils etwa plattenartig ausgebildet und auf einer im Gehäuse (2) montierten Trägerplatte (14) in einer gemeinsamen, zur Trägerplattenebene parallelen Ebene beweglich gelagert sind.
- 7. Fahrradspeichenschlöß nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Blöckierschieber (34) in und entgegen der Steckrichtung des Schlüssels (30) verschiebbar ist.
- 8. Fahrradspeichenschlöß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (30) im wesentlichen plattenartig ausgebildet ist und zum Zwecke des Sperrens und Entsperrens de,? Schlosses in der Bewegungsebene des Zuhaltungshebelsr (16) bzw, des Blöckierschieber= (34) verschiebbar ist*.
- 9. Fahrradspeichenschlöß nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Federmithel (44,50,52) für die Vorbelastung des Zuhaltungshebels (16) einerseits und des Blockierschiebers (34) andererseits durch eine einzige Blattfeder (44) gebil-- 15 -det sind/ die in einem Mittenbereich an der Trägerplatte (14) verankert ist und deren eines Bride (5Ö) an einem Haltelappen (4G) des ZuhaltUngshebeis (16)/ deren anderes Ende an einem Haltelappen (36) des Blockierschiebers (34) federnd anliegt*10» Fahrradspeichehschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, aädüfcn geKennzeicnnet, daß die zur Offenstellung des Schließriegels (4) hin gelegenen Begrenzungskänten (25,27 bzw. 23) der Sperraüsnehmürigen (24,26) eiiieifseits Und/öder der Sperrklinke (22) andererseits zur Verschieberichtung des Schließriegels (4) schräg verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808739U DE8808739U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Fahrradspeichenschloß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808739U DE8808739U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Fahrradspeichenschloß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808739U1 true DE8808739U1 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6825756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808739U Expired DE8808739U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Fahrradspeichenschloß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808739U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2626284A3 (de) * | 2012-02-13 | 2014-08-27 | ABUS August Bremicker Söhne KG | Rahmenschloss |
-
1988
- 1988-07-07 DE DE8808739U patent/DE8808739U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2626284A3 (de) * | 2012-02-13 | 2014-08-27 | ABUS August Bremicker Söhne KG | Rahmenschloss |
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