DE273698C - - Google Patents

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DE273698C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/02Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
    • B24B5/12Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding cylindrical surfaces both externally and internally with several grinding wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273698 KLASSE 67«. GRUPPE.9.
insonderheit an Metallkörpern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1913 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Schleifen zylindrischer oder kegelförmiger Außen- und Innenfläche^, . insbesondere an Metallkörpern, bei denen in be- -kannter Weise mehrere Schleifspindeln um eine zur Werkstückachse, parallele Achse schwingbar angeordnet sind. Das Neue soll hierbei darin erblicht werden, daß die Schleifspindeln am schwingenden Umfange eines um lange zylindrische Ansätze als Achsen schwingenden kastenartigen Halters angeordnet sind und der Spindelhalter mit seinen Ansätzen in deren Lagern parallel zu den Schleifspindeln und der Werkstückachse verschiebbar ist.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Schleifmaschine gemäß vorliegender Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform näher veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht der Schleifmaschine Fig. ι a einen Teil des Werkzeugträgers,
Fig. 2 einen mittleren Längsschnitt durch die Maschine,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten,
Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6 den Werkzeugträger im Querschnitt ausgeschwungen dargestellt,
Fig. 7 eine Einzelheit,
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 1, Fig. 9 die Vorschubvorrichtung im Längsschnitt,
Fig. 10 einen Schnitt nach Fig. 8 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 11 bis 13 Einzelheiten.
Auf der linken Seite des kastenartigen Bettes der Maschine befindet sich ein flacher Tisch 21 (Fig. 2), auf welchem der Support für den Werkstückhalter angeordnet ist. Durch ein Sieb 23 von dem Tisch 21 getrennt befindet sich auf der rechten Seite der Maschine ein Tisch 22. Durch senkrechte, über diese Tischplatten hinausragende Wände 24, 25 an der vorderen und hinteren Seite der Maschine und die Flächen 21, 22, 23 wird ein trogartiger Raum gebildet, der dazu dient, den Schleifstaub und die Metallteilchen aufzufangen.
Für den zur Aufnahme der Werkstückspindel mit Spannfutter dienenden Support oder Spindelstock 29 ist auf der linken Seite der Maschine ein aufrecht stehender Tragring 26 vorgesehen (Fig. 2), in dem in einer senkrechten Achse zwei Drehzapfen 27,28 sitzen, deren innere kegelförmige Enden in entsprechende Öffnungen des rechten Spindellagerkörpers des Spindelstocks 29 eintreten und somit ihm als Schwingachse dienen. Der Drehzapfen 27 stößt mit seiner inneren Stirnfläche an einen gehärteten Stift 30 an, der in dem Spindelstock senkrecht
verstellt werden kann. Die Spindel des Spannfutters 31 ist mit den konischen Teilen 32, 33 in den beiden Lagern des Spindelstockes 29 gelagert und mit einer Riemscheibe 34 zu ihrem Antrieb versehen. An ihrem äußeren Ende trägt die Spindel ein Handrad 35, durch dessen Drehung mittels einer zweckmäßigen Vorrichtung die Backen des Spannfutters zum Ein- und Ausspannen des Werkstücks beeinflußt werden können. Die Außenplatte des Supports 29 ist mit einem bogenförmigen Flansch 36 versehen (Fig. ia), der auf einer entsprechend gestalteten Schiene 37 des Gestelles aufruht, so daß der Support 29 um die Achse der Drehzapfen 27, 28 geschwungen, festgestellt werden kann. Zum Festklemmen des Flansches 36 an der Schiene 37 sind Klammern 38 vorgesehen. Der mit der Gestelltischplatte 21 verbundene Tragring 26 ist mit einem Ansatz 39 versehen, dessen Muffe 40 das eine Lager für den Werkzeugträger bildet. Das andere, auf der rechten Seite der Maschine befindliche Lager 41 (Fig. 2) wird von einem von dem Bett 20 nach oben vorspringenden hohlen Tragarm 42 gebildet. Die beiden Lager 40 und 41 befinden sich in einer Linie.
Der Werkzeugträger besteht aus zwei Spindeln 43,44, die von einem kasten artigen Gebilde 45 aus, das an seinem oberen Teil mit Öffnungen 46 versehen ist (Fig. 1 und 2), in einer Achse nach entgegengesetzten Richtungen verlaufen. Der aus zwei Stirnwänden und einer gebogenen, diese verbindenden Zwischenwand bestehende Kasten 45 kann mit den Lagerspindeln 43, 44 aus einem Stück gemacht sein. Zur Längsverschiebung der Spindeln und damit des Werkzeugträgers ist die Spindel 44 mit Ringzähnen 47 versehen, in die ein Triebrad 48 eingreift, durch dessen Drehung also der Werkzeugträger nach links oder rechts in Fig. ι und 2 verschoben werden kann. Außerdem kann aber der Werkzeugträger auch in seinen Lagern 40, 41 hin und her geschwungen werden, wodurch die Schleifwerkzeuge gegenüber der Mittelachse des Werkstücks eingestellt werden kann. Wie nämlich in Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, liegt die Achse der Lagerspindeln 43, 44 des Werkzeugträgers oberhalb des Spannfutters 31 und parallel zu dessen Achse. Durch Schwingen des Werkzeugträgers um seine Schwingachse können die dazu parallel in einer senkrechten Ebene im Kasten 45 gelagerten Werkzeugspindeln gegen die Achse der Spannfutterspindel seitlich verstellt und eingestellt werden, z. B. so wie in der schematischen Fig. 4 angedeutet ist, in welcher die senkrechte Ebene durch die Achse der Werkzeugspindel bei α und durch die Achse der Spannfutterspindel bei b angedeutet ist. Der kastenartige Teil 45 des Werkzeugträgers ist an seinem schwingenden Umfang mit Lagerbüchsen zur Aufnahme von mehreren Werkzeugspindeln versehen. Die in Fig. 2 gezeigte, mit 60 bezeichnete Spindel trägt an ihrem vorderen Ende ein Schleifrad 61 yon verhältnismäßig kleinem Durchmesser, das sowohl für Innenschleifarbeiten als auch für Außenschleifarbeiten benutzt werden kann. Zur Drehung des Schleifwerkzeuges ist die Spindel 60 mit einer Riemscheibe 62 versehen, die von einer auf einer Vorgelegewelle sitzenden Riemscheibe 63 aus angetrieben wird. Außer der Spindel 60 ist in dem Kasten 45 noch eine Spindel 64 gelagert (Fig. 1, 5 und 6), die an ihrem vorderen Ende ein Schleifrad 65 trägt und ebenfalls mit einer Riemscheibe 66 versehen ist. Durch Schwingen des Werkzeugträgers in der einen oder andern Richtung kann das eine oder andere Schleifrad in Arbeitsstellung gebracht werden.
Während der Werkzeugträger in der Längsrichtung verschoben wird, muß er natürlich an jeglicher Schwingbewegung verhindert werden. Wie Fig. 5 und 6 zeigen, ist der kastenartige Teil 45 auf seiner Rückseite mit einem nach unten und innen gekrümmten Arm 67 versehen, der durch eine Öffnung in der hinteren Wand des Untergestelles hindurchtreten kann. An seinem freien Ende ist dieser Arm mit einer gehärteten Stahlstange 68 versehen (s. auch Fig. 2), die verstellbar an dem Arm go befestigt ist. Wenn das Schleifrad 61 arbeitet, so legt sich die Stange 68 an das innere Ende einer Stange 69 an (Fig. 5 und 6), die in Lagern 70,71 wagerecht verschoben werden kann. Die Stange 69 ist mit einer Keilnut versehen, in die ein Keil 72 eintritt. Durch Vorschieben oder Zurückziehen der Stange 69 wird der Werkzeugträger in der einen oder ändern Richtung geschwungen, wobei das Gewicht des Armes 67 dazu dient, das Ende des Armes mit dem Ende der Stange 69 in fester Berührung zu halten. Die Anschlagstange 69 kann entweder von Hand oder selbsttätig in ihren Lagern verschoben werden.
Wenn das Kronenschleifrad 64 arbeiten soll, dient zur Verhinderung einer Schwingbewegung des Werkzeugträgers eine Stange 73 (Fig. 6), die durch den Kasten 45 hindurchgeht und die mittels eines Knopfes 74 an ihrem oberen Ende in ihren Gleitlagern verschoben werden no kann. Das untere, aus dem Kasten vorspringende Ende des Stiftes 73 ist abgeschrägt, so daß beim Ausschwingen des Werkzeugträgers in die in Fig. 6 gezeigte Stellung der Stift 73 vor dem Rande der Wand 25 zunächst ausweichen kann, worauf er sich an die obere Außenkante der Wand .25 anlegt (Fig. 6) und ein Zurückschwingen des Werkzeugträgers verhindert wird; die Kante der Wand 25 dient also dem Werkzeugträger als Führung. Wenn der Stift 73 zurückgezogen wird, kann der Werkzeugträger wieder nach innen schwingen.
Durch eine von dem Kasten 45 nach oben vorspringende Handhabe 75 kann der Werkzeugträger von Hand um seine Längsachse geschwungen werden. .
Zur selbsttätigen Längsverschiebung des Werkzeugträgers dient nachstehend beschriebene Einrichtung:
Wie Fig. 9 zeigt, sind an dem aufrechten Arm 42 des Maschinengestelles auf einer Welle zwei lose Seilscheiben 80, 81 vorgesehen, die durch ein um eine lose quergelegte Seilscheibe 82 herumgehendes Seil in entgegengesetzter Richtung gedreht werden. Jede der beiden Scheiben 8ο, 8i kann durch eine Klauenkupplung mit einer Hülse 83 auf ihrer Welle gekuppelt werden, auf der sich eine Schnecke 84 befindet. Zur Kupplung der Riemscheiben 80, 81 mit der Hülse 83 sind mit Kupplungszähnen versehene Hülsen 801 vorgesehen, die durch einen Keil ο. dgl. mit den Seilscheiben verbunden sind, und die durch eine mittels des gegabelten Schenkels eines Winkelhebels 86 verschiebbare Spindel 85 mit der Hülse 83 gekuppelt werden können.
Zur Betätigung des Winkelhebels 86 dient folgende Vorrichtung: In dem wagerechten Arm des Winkelhebels 86 befindet sich ein Stift 89, mit dem ein federnd gelagerter Stift 88 in Berührung treten kann, der in dem wagerechten Arm eines zweiten Winkelhebels 87 verschiebbar gelagert ist (Fig. 9). Mit der auf der Hülse 83 sitzenden Schnecke 84 steht ein fest auf einer Welle 91 sitzendes Schneckenrad 90 in Eingriff. Die Welle 91 trägt das oben erwähnte Triebrad 48 (Fig. 2), das in die Ringverzahnung der Spindel 44 des Werkzeugträgers eingreift, wodurch dieser in der Richtung seiner Längsachse verschoben werden kann. An dem Schneckenrad 90 befinden sich zwei Anschläge 92, 93 (Fig. 9), die bei der Drehung des Schneckenrades in dem einen oder andern Sinne mit einem Anschlag 94 an dem abwärts gerichteten längeren Arm des Winkelhebels 87 in Berührung treten. Dadurch wird der Winkelhebel nach der einen oder andern Seite hin bewegt und auf diese Weise die eine oder andere der Seilscheiben 80, 81 entkuppelt und gleichzeitig die andere Riemscheibe gekuppelt. Auf diese Weise wird also der Antrieb zur selbsttätigen Längsverschiebung des Werkzeugträgers in Tätigkeit gesetzt.
Die Schnecke 84 ist mit den beiden Winkelhebeln 86, 87 in einer schwingbaren Haube 95 untergebracht, die mit einem aufrechten Lagerarm 96 versehen ist (Fig. 5), in dem die Achse der Seilscheibe 82 gelagert ist. Die Haube 95 ist ferner seitlich mit einem oder mehreren Augenlagern 97 versehen (Fig. 5), in denen eine Schwingwelle 98 unverdrehbar festgekeilt ist. Diese Schwingwelle ist gemäß Fig,;7 in Armen 99 einer Schutzhaube 100 gelagert, welche das Schneckenrad 90 teilweise einschließt und mit einer Lagerbüchse für die das Triebrad 48 und das Schneckenrad 90 tragende Welle 91 versehen ist. Mit ihrem unteren Teile ist die Schutzhaube 100 an dem Bett der Maschine befestigt. Auf der Schwingwelle 98 sitzt festgekeilt ein Hebelarm 101 (Fig. 6 und 9), durch welchen die Haube 95 um die Welle 98 ausgeschwungen und damit die Schnecke 94 aus dem Schneckenrad 90 herausgezogen werden kann. Die Schutzhaube 100 für das Schneckenrad ist mit einem scharfkantigen Stift 102 versehen (Fig. 9), der einen Anschlag für einen scharfkantigen schwingbaren Stift 103 bildet. Dieser ist in dem Hebelarm 101 angebracht und selbst mit einer Handhabe 104 versehen, durch welche er zurückgezogen werden kann, wenn mittels des Hebelarmes 101 die Haube 95 ausgeschwungen werden soll. Wenn die Handhabe 104 dann losgelassen wird, so wird sich der Anschlagstift 103 an die Vorderseite des Anschlagstiftes 102 anlegen, wodurch die Schnecke 84 und das Schneckenrad 90 außer Eingriff miteinander gehalten werden. Wenn auf diese Weise die Schnecke aus dem Schneckenrad ausgerückt ist, kann die Welle 91 mittels eines Handhebels 105 (Fig. ι und 7) gedreht werden, in welchem Falle der Werkzeugträger von Hand längsverschoben werden kann.
Um den Werkzeugträger nach jeder Hin- und Herbewegung um einen kleinen Winkel zu schwingen und damit das Werkzeug dem Werkstück zu nähern (Span vorschub), ist folgende Vorrichtung getroffen, deren Antrieb von der Vorrichtung zur Längsverschiebung des Werkzeugträgers abgeleitet ist.
Wie bereits oben erwähnt wurde, ist der gekrümmte Arm des Werkzeugträgers mit einer Stahlstange 68 versehen, die sich an eine verschiebbare Stange 69 anlegen kann. Letztere ist gemäß Fig. 8 und 10 mit einem Gewinde no versehen, mit dem das Innengewinde einer Mutte'rhülse iir in Eingriff steht. Auf das vordere Ende der Hülse ist ein Rad 112 aufgekeilt, das mit einer oder mehreren Handhaben 113 versehen ist, durch welche das Rad mit der Hülse gedreht werden kann no (s. Fig. 1). Durch Drehung der Hülse wird die Stange 69 verschoben. Zur schrittweisen Verschiebung der Stange ist an dem Rad 112 ein gezahnter Schaltring 114 befestigt, in dessen Zähne eine Schaltklinke 115 eingreift (Fig. 8 und 13). Die Klinke 115 ist an dem Ende einer kolbenartigen Stange 116 angelenkt (Fig. 1 und 9). Eine Feder 117 ist bestrebt, die Stange nach rechts in Fig. 1 und 9 zu bewegen. Die Stange befindet sich in einem länglichen Gehäuse 118, das an seinem rechten Ende mit einem offenen Gehäuse 119 versehen ist. In
letzterem befinden sich zwei Arme 120, 121 (Fig. 9), die an dem Kopf der Stange 116 bebefestigt sind, und mit denen die Arme eines Doppelhebels 122 in Berührung treten können, welch letzterer auf einer in dem offenen Gehäuse 119 gelagerten Welle 123 schwingbar angeordnet ist. In dem einen Arm des Hebels 122 sitzt ein Stift 124, der in einen Schlitz am unteren Ende des abwärts gerichteten Armes des Winkelhebels 87 eintritt. Jedesmal also, wenn der Winkelhebel, nach der einen oder andern Seite hin geschwungen wird, wird der eine oder andere Arm des Doppelnebels 122 mit dem einen oder andern Arm 120, 121 am Ende der Stange 116 in Berührung treten, wodurch die Stange 116 entgegen der Spannung der Feder 117 nach links in Fig. 1 und 9 bewegt wird. Hierbei wird mittels der Schaltklinke 115 das Schaltrad 114 und mit diesem das Rad 112 um einen kleinen Winkel gedreht, wodurch die Stange 109 verschoben und der Werkzeugträger etwas geschwungen wird. Der längere Arm des Winkelhebels 87 ist gemäß Fig. 9 mit einer Schleife 125 versehen, durch welche die das Schneckenrad 90 und das Triebrad 48 tragende Welle 91 hindurchgeht. Die Öffnung der Schleife 125 ist weit genug, um das oben beschriebene Ausschwingen der Haube 95 zu gestatten.
Um die Einwärtsbewegung der Stange 69 aufzuhalten, nachdem das Werkzeug um den gewünschten Weg quer zum Werkstück bewegt worden ist, ist folgende an sich dem Wesen nach bekannte Vorrichtung vorgesehen. Lose auf der Mutterhülse in sitzt ein Arm 130, der mit einem Gegengewicht 131 versehen ist (Fig. 11 und 12). Der über den Umfang des Schaltringes 114 hinaus vorstehende Arm 130 ist mit einem Finger 132 versehen, der zwischen den Enden einer gekeilten, ringförmigen Feder 133 liegt, die in einer Ringnut des . Schaltringes 114 in Reibungseingriff damit angeordnet ist, so daß der Schaltring und der Arm 130 sich in der Regel zusammenbewegen. Gemäß Fig. 12 und 13 ist der Arm 130 mit einer Daumenfläche 134 versehen, die unter die Klinke 115 treten und sie auf diese Weise ausheben kann. Wenn der Arm 130 die in Fig. 13 gezeigte Stellung erreicht, in welcher die Daumenfläche 134 die Klinke aushebt, wird auch die Weiterdrehung des Armes 130 unterbrochen. Aus diesem Grunde ist der Arm mit einem Stift 140 versehen (Fig. 11), der in eine Kerbe eines Hebels 141 eintreten kann, der auf der Vorderseite der Maschine in der Bahn des Stiftes 140 angeordnet ist. Wenn der Stift 140 mit dem Hebel 141 verriegelt ist, so kann der Schaltring 114 schrittweise von Hand gedreht werden, zu welchem Zweck der Arm 130 mit einer kleinen Handhabe 143 versehen ist (Fig. 10 bis 13), an der sich eine federnde Sperrklinke 144 befindet. Der Hebel 141 kann um seinen Drehzapfen nach links in Fig. 1 äusgeschwungen werden, wobei er sich an einen Stift 142 anlegt.
Zum Schutz der Lagerspindeln des Werkzeugträgers sind an den Lagern 40 und 41 Hülsen 49,50 vorgesehen (Fig. 2), auf denen je eine Kappe 51 und 52 sitzt, wodurch die in die Hülsen eintretenden Enden der Lagerzapfen 43, 44 gegen das Eindringen von Staub, Schmutz o. dgl. geschützt werden. Außerdem sind zwischen den Lagern und dem kastenartigen Teil des Werkzeugträgers teleskopartig verschiebbare Rohre 53,54 und 55,56 angeordnet. Das eine Rohr jedes Paares ist an dem Lager und das andere Rohr an der Nabe des kastenartigen Teiles 45 befestigt. Hierdurch wird verhindert, daß Staub und Metallteilchen in die Lager eindringen, und damit die Abnutzung der Lager und der Drehzapfen 43, 44-

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Schleifen, zylindrischer oder kegelförmiger Außen- und Innenflächen,
. insonderheit an Metallkörpern, bei der eine oder mehrere einander parallele Schleif-' spindeln um eine gemeinschaftliche parallele Achse schwingbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifspindeln (60, 64) in einem um lange zylindrische Ansätze (43,44) als Achsen schwingenden kastenartigen Halter (45) angeordnet sind, der mit seihen Ansätzen (43, 44) in deren Lagern achsial verschoben werden kann.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine zylindrische Ansatz des Werkzeugträgers' mit einer Ringzahnung (47) versehen ist, in die das Verschiebungsritzel (48) eingreift, so daß der Halter während des Vorschubes in seiner Längsrichtung in seinen Lagern ohne Störung des Zahneingriffes ausgeschwungen werden kann und die verschiedenen Spindeln nacheinander zur Wirkung gebracht werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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