DE19269C - Neuerungen an Cylinderbohrmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Cylinderbohrmaschinen

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DE19269C
DE19269C DENDAT19269D DE19269DA DE19269C DE 19269 C DE19269 C DE 19269C DE NDAT19269 D DENDAT19269 D DE NDAT19269D DE 19269D A DE19269D A DE 19269DA DE 19269 C DE19269 C DE 19269C
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DE
Germany
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wheel
cylinder
axis
milling cutter
screw
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Active
Application number
DENDAT19269D
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English (en)
Original Assignee
J. N. smith in New-York
Publication of DE19269C publication Critical patent/DE19269C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q9/00Arrangements for supporting or guiding portable metal-working machines or apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2709/00Portable machines or devices for the cylindrical bores of valve bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Neuerungen· beziehen sich auf die Construction von Werkzeugmaschinen, welche zur Bearbeitung der inneren Wände von Dampfoder anderen Cylindern, die durch den Gebrauch abgenutzt und unrund geworden sind, bestimmt sind.
Die Bohrmaschine ist hauptsächlich für Lokoniotivcylinder bestimmt, welche vermittelst derselben ausgebohrt werden können, ohne dafs man sie von dem Gestell abzunehmen braucht. Dieselbe ist in Fig. 1 bis 6 dargestellt.
Der auszubohrende Cylinder A ist abgebrochen gezeichnet, und es ist a die Bohrung für die Kolbenstange in dem Cylinderdeckel B, während der andere Deckel abgenommen und statt seiner die Bohrmaschine aufgesetzt ist.
Mittelst der drei Arme b b und Füfse E E ist auf den Flantsch des Cylinders der Rahmen mit der Nabe C aufgeschraubt. Durch den Cylinderdeckel B und die Hülse H mit dem Handrade / erhält die Leitspindel G Führung. An dieser Spindel ist die hohle Achse F auf- und niederschraubbar. Letztere trägt die Platte_/ für den Mechanismus zum Betrieb des Fräsers M und das Schraubenrad D.
Die Arme b sind mit Schienen j ausgestattet, die in Führungen jx , welche auf die Füfse E festgeschraubt sind, gleiten.
Die Füfse E werden entweder durch Schrauben, wie die Zeichnung zeigt, oder auf irgend eine andere Art auf dem Cylinder befestigt. Diese Füfse tragen Zapfenlager für die Spindeln k, welche sich in Muttern /, Fig. 1, die an den Füfsen E befestigt sind, schrauben lassen und zur conaxialen Einstellung der Nabe C mit dem Cylinder dienen.
Zwischen zwei Armen b liegt die Platte c mit dem Schlitten d, auf welcher die zur Drehung des Fräsers M nöthigen Theile angeordnet sind.
Dieselben bestehen aus einer in der Hülse e drehbaren, mit der Kurbel/" ausgerüsteten Achse, deren Bewegung vermittelst des Kegelrädergetriebes g g1 auf die Schraube h übertragen wird. Letztere steht mit dem Schraubenrad D in Eingriff.
Zum Aufsereingriffsetzen der Schraube und des Rades dient eine in der Platte c gelagerte Spindel i, mittelst welcher der Schlitten d durch die unterhalb desselben befestigte Mutter z'1 hin- und hergeschoben werden kann.
Das Schraubenrad D ist durch Nuth m und Feder m ', Fig. 4, verschiebbar auf der hohlen Achse F, welche gut passend durch die Nabe C hindurchgeht, angebracht. Das Rad D wird durch den Halter m2, Fig. 1, und die am äufseren Rande der Nabe C eingedrehte Nuth niedergehalten.
Die hohle Achse F umfafst mit ihrem inneren Gewinde die Leitspindel G, die unten in der Oeffnung α des Deckels geführt, oben aber in der Kappe 0 so befestigt ist, dafs sie sich nicht ohne dieselbe drehen kann. Dies wird durch die Klemmschraube ox und das vier- öder vieleckig in der Kappe 0 eingepafste obere Ende η der Leitspindel bewirkt. Die Kappe 0 ist auf die Hülse H des Handrades / aufgeschraubt. Letzteres greift mit seinem unteren Ende über die Nabe des Schraubenrades D und wird durch die Halter p1 auf demselben gehalten.
An dem äufseren Ring des Handrades / ist
die Klemmleiste auf welche die Backen rl
und r2, Fig. 3, passend einwirken können, angegossen; rl ist eine am Ende des Armes r befindliche Klaue, durch welche die Klemmleiste q gepackt wird, wenn der Schlitten d nach aufsen gerückt wird und das Schraubenrad aufser Eingriff mit der Schraube steht, r2 ist ein beweglicher, vermittelst der am Stift r 3 befindlichen, ^excentrischen Scheibe r4 verstellbarer Backen, welcher in irgend einer Schlittenstellung gegen die Klemmleiste q geprefst werden kann, um hierdurch das Handrad festzustellen.
Mit Hülfe dieser Klemmvorrichtung wird das Handrad festgehalten, sowohl wenn die Schraube h mit dem Rad D im Eingriff ist, als auch wenn beide aufser Eingriff stehen. Im ersten Falle klemmt der Backen r2 gegen die äufsere. Fläche der Leiste q, im letzteren Falle ist es die Klaue r l, welche gegen die innere Fläche der Leiste q drückt.
Es kann in letzterem Falle oder bei ausgerücktem Schraubenrade aber auch noch das Handrad durch r ] und r 2 von beiden Seiten des Klemmringes q festgehalten werden.
Je nachdem nun das Handrad / festgeklemmt ist oder nicht, wird sich die hohle Achse F bei der Drehung des Schraubenrades in der Richtung der Achse bewegen, oder sie wird sich mit der Leitspindel G drehen. Am unteren Ende der hohlen Achse F sitzt die PIaUe-/ welche den Fräser mit dem zugehörigen Räderwerk trägt, während auf der Leitspindel G das Rad K mit innerer Verzahnung durch Nuth sl und Feder 5 verschiebbar sitzt, wie Fig. 5 im Schnitt zeigt.
Die Nabe des Rades K wird durch den Halter i2 an die Platte J gehalten, so dafs es mit der letzteren auf- oder abwärts sich bewegen, hingegen mit der Spindel G rotiren mufs.
In Eingriff mit der inneren Verzahnung des Rades K steht das auf der Achse tl drehbare Rad t. Die Befestigung dieser Achse zeigen Fig. 6 und Fig. 1. In die auf der Platte / festsitzende Hülse mit innerem Gewinde schraubt sich die Spindel /2, in welcher die Achse t1 durch die Mutter /3 festgehalten wird. Der obere Theil von t1 ist nämlich dünner gedreht, und es legt sich der dickere Theil fest gegen eine Schulter in der Bohrung der Spindel. Aufserdem wird die Achse t' auch noch durch die Bohrung der Platte J geführt und gehalten. Die Spindel t3, Fig. 1, läfst sich mittelst eines Schlüssels drehen und das Getriebe t in und aufser Eingriff mit dem Rad K bringen.
Ueber dem Rade /, am besten aus einem Stück mit demselben bestehend, liegt das Rad u, das in das breite Rad ν eingreift. Letzteres dreht sich um eine in der Platte J befestigte Achse v1, welche an ihrem über diese Platte hervorragenden Theile als Drehachse für den Fräserträger L, Fig. 2, dient. Ferner dreht sich auf der Achse v1 das Rad z>2, das durch die Zwischenräder w und wx treibend auf das mit dem Fräser M in Verbindung stehende Rad χ einwirkt. Die Achsen der Räder w w', sowie die des Fräsers M sind in den Träger L festgeschraubt; namentlich hat die Achse des Fräsers in dem Träger L eine lange Auflage, um ihm einen möglichst guten Halt zu geben.
Letzterer ist nicht nur am Umfang, sondern auch auf der unteren Fläche mit Schneidzähnen verseilen.
Um den Träger L mit dem Schneidzeug in radialer Richtung gegen die innere Wand des Cylinders bewegen zu können, ist derselbe um die Achse vl drehbar und an seinem Umfang mit der Verzahnung L J versehen. Dieselbe steht in Eingriff mit dem Rade ζ auf der Achse ζ \ die auf der Platte J befestigt ist.
Ist der Fräser M mit dem Träger L durch das Rad ζ richtig gestellt, so kann das letztere durch eine Stellmutter in seiner Lage gehalten werden.
Die Maschine wird in folgender Art und Weise gehandhabt:
Nachdem der äufsere Deckel ab- und der Kolben und die Kolbenstange aus dem Cylinder herausgenommen worden ist, wird die Maschine mit den Füfsen E auf den Flantsch des Cylinders aufgeschraubt oder anderweitig befestigt.
Nun wird durch die Schraubenspindeln k k die Leitspindel G genau in die Achse des Cylinders gestellt, wobei dieselbe unten in der Oeffnung α des Deckels geführt wird. Um eine gute Führung herzustellen, versieht man am besten die Bohrung a mit einem Futter.
Ehe man durch Drehen des Handrades / das Schneidzeug an den richtigen Platz bringt, mufs die Klemmvorrichtung sowie das Rad t ausgerückt, die Schraube h aber eingerückt sein. Ist dies der Fall, so wird beim Drehen des Handrades die Achse F sich in verticaler Richtung bewegen, da sie durch die eingerückte Schraube g und das Rad D an der Drehung verhindert ist.
Man dreht nun das Handrad, bis der Fräser M mit seiner unteren Fläche in der Ebene des Flantsches des Cylinders A steht, und stellt alsdann das schneidende Werkzeug durch Drehen des den Träger L treibenden Rades ζ auf die richtige Entfernung von der Achse des Cylinders, so dafs ein Span von genügender Dicke genommen wird.
Ist das Rad ζ alsdann fest an die Platte J geschraubt und das Rad t durch Schrauben der Spindel /2 in Eingriff mit der inneren Verzahnung von dem Rad K gebracht, so ist die Maschine zum Arbeiten fertig.
Durch den treibenden Riemen oder die Kurbel / wird das Schraubenrad D, sowie die Achse F in Drehung um die Leitspindel G gesetzt, wobei letztere die. hohle Achse F mit
dem daran befestigten Mechanismus abwärts treibt.
.) Hierbei beschreibt der Fräser eine Schraubenlinie auf der auszubohrenden Fläche. Da das Rad K sich nicht mit der Leitspindel dreht, so mufs das Rad t durch die Drehung der Platte J, an welcher seine Drehachse t2 festgeschraubt ist, innerhalb des Rades K, in Eingriff mit dessen Zähnen, rotiren. Dasselbe setzt hierdurch das den Fräser M treibende Räderwerk in Gang; durch passende Räderübersetzung wird die Drehgeschwindigkeit des Fräsers M entsprechend vergröfsert.
Der Fräser macht demnach drei Bewegungen: eine schnell drehende um seine Achse, eine langsame parallel mit der Leitspindel und eine langsam drehende um die Leitspindel. Je nach der Gröfse der Steigung des Schraubenganges der Leitspindel wird auch die von dem Fräser auf der inneren Cylinderwand beschriebene Schraubenlinie verschieden sein. Damit kein Theil der inneren Cylinderwand von dem Werkzeug unberührt bleibe, mufs die Steigung der von ihm beschriebenen Schraubenlinie kleiner sein wie die Dicke des Fräsers. Die Bewegung der hohlen, die Platte J mit dem Schneidzeug tragenden Achse F wird so lange fortgesetzt, bis die ganze innere Wand des Cylinders ausgebohrt ist.

Claims (3)

P ATENT-An Sprüche: An der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Cylinderbohrmaschine: ■
1. Die Combination des Fräsers M mit dem aus den Getrieben χ w ν und den in dieselben eingreifenden Rädern W1V2Zt, sowie dem in dem Rad K mit innerer Verzahnung s,ich drehenden und verschiebbaren Trieb t bestehenden Mechanismus zum Bewegen des Fräsers und mit dem Rahmen zum Verbinden der Maschine mit dem zu bearbeitenden Cylinder.
2. Der Einstellungsmechanismus für den Fräser, bestehend aus dem um die Achse vl drehbaren Arm L mit der in den Trieb Z eingreifenden Verzahnung Z1.
3. Die Justirvorrichtung der Maschine, bestehend aus drei an den Armen b des Rahmens angebrachten Spindeln k, die sich in Muttern / der auf dem zu bearbeitenden Cylinder befestigten Füfse E schrauben und durch welche die Maschine centrirt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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