DE2736780C2 - Blindstichnähmaschine - Google Patents
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- D05B—SEWING
- D05B1/00—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
- D05B1/24—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making blind-stitch seams
-
- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Die Erfindung betrifft eine Blindstichnähmaschine mit einer im Kopf des Oberarmes schwenkbar gelagerten
und in einer Stichplatte geführten Bogennadel und mit einem im Unterarm angeordneten Schwenktaucher, der
über eine Taucherschwenkwelle pendelnd antreibbar ist und dessen relative Lage zur Nadelbahn in Abhängigkeit
von der Nähgutdicke durch eine unterhalb der Stichplatte am Unterarm angeordnete Nähgutabtastrolle
selbsttätig veränderbar ist
Blindstichnähmaschinen dienen dazu, das jeweilige Nähgut so zu vernähen, daß die Naht auf mindestens
einer Nähgutaußenseite nicht sichtbar ist Diese Blindstichnähmaschinen weisen eine Bogennadel und
einen im Nähbereich angeordneten Taucher auf, der das Nähgut in einem Durchbruch der Stichplatte so weit
anhebt daß die Bogennadel die miteinander zu verbindenden Nähgutlagen nicht voll durchsticht,
sondern die äußere, der Nadel abgekehrte Nähgutlage nur ansticht
Damit eine derartige Naht eindeutig hergestellt wird, muß die Einstichtiefe der Bogcnnadel selbsttätig
entsprechend der Nähgutdicke eingestellt werden. Der Taucher darf sich also nur auf eine bestimmte
Endstellung an die Bewegungsbahn der Bogennadel nähern. Besondere Schwierigkeiten treten dann auf,
wenn das Nähgut keine einheitliche Dicke aufweist, d. h. wenn Quernähte oder andere VerdJckungen übernäht
werden.
Es sind schon viele Lösungen einer manuellen Einstellung des Taucherhubes bekannt (DE-PS 9 48 753,
DE-AS 1012153, DE-PS 1051101 und DE-OS 21 30 434). Mit diesen Vorrichtungen an einer Blindstichnähmaschine
erfolgt nur eine Anpassung an das verschieden starke Nähgut. Eine selbsttätige Anpassung
des Taucherhubes beim Übernähen von Verdickungen im Nähgut ist damit jedoch nicht möglich.
Eine selbsttätige Anpassung des Taucherhubes beim Übernähen von Verdickungen im Nähgut wird mit dem
Einsatz von federbelasteten Spitzen in die Taucher erreicht Die federbelasteten Spitzen drücken das
Nähgut gegen einen einstellbaren Anschlag der Stichplatte. Diese beiden Teile können so eingestellt
werden, daß bei Verdickungen im Nähgut die Spitze des Tauchers so weit nach unten abgesenkt, d. h. abgedrückt
wird, daß die Bogennadel nur die gewünschte Anstichbewegung ausführt und die Lagen des Nähgutes
nicht voll durchsticht (DE-PS 11 02 535). Da bei diesen
Blindstichnähmaschinen die kleine Fläche der Taucherspitze beim Übernähen von Verdickungen eine erhöhte
Absenkkraft auf das Nähgut ausübt, vermag der Vorschlag nicht voll zu befriedigen, wenn auf der
blindstichnähmaschine Nähgut unterschiedlicher Dicke und/oder Weichheit vernäht wird. Diese federbelasteten
Taucher haben auch den Nachteil, daß beim Obernähen
breiter Verdickungen bei jedem Hub des Tauchers dessen Absenkung erneut ausgeführt und in der
abgesenkten Stellung wieder aufgehoben wird. Dies bringt zusätzliche Geräusche und Erschütterungen, die
den Nähvorgang beeinträchtigen, insbesondere dann, wenn der gesamte Taucher mit seiner Halterung
abgefedert ist Außerdem werden empfindliche Stoffe dabei leicht beschädigt
Wie die DE-AS 25 11 568 zeigt, ist auch schon eine
Blindstichnähmaschine bekannt, bei der ein Schwenktaucher über einen Hebelmechanismus mit einer
Nähgutabtastrolle direkt in Abhängigkeit von der
Nähgutdicke abgesenkt und so seine obere Endstellung selbsttätig verändert wird. Diese starre Kopplung
zwischen dem Schwenktaucher und der Abtastrolle hat zur Folge, daß selbst bei gleicher Dicke des Nähgutes
aufgrund der ungleichförmigen Bewegung oder sonstiger Unregelmäßigkeiten beim Vorschub des Nähgutes
der Schwenktaucher seine relative S.ellung zur Taucherschwenkwelle laufend ändert, was den Nähvorgang beeinträchtigt Außerdem ist hier der Antrieb des
Schwenktauchers so ausgebildet und über die Nähgutabtastrolie so veränderbar, daß nur ein schlag- bzw.
stoßartiger Antrieb des Schwenktauchers möglich ist Dies führt ebenfalls zu unerwünschten zusätzlichen
Geräuschen und Erschütterungen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine
Blindstichnähmaschine der eingangs erwähnten Art so auszugestalten, daß ein geräusch- und erschütterungsarmer Antrieb des Schwenktauchers möglich ist und s;ch
die obere Endstellung des Schwenktauchers beim Vernähen einer gleichbleibenden Nähgutdicke durch
kleine Unregelmäßigkeiten im Vorschub usw. nicht verändert und sich nur beim übernähen von Verdickungen im Nähgut selbsttägig an die Nähgutdicke anpaßt,
daß diese Einstellung über die gesamte Breite der Verdickung aufrechterhalten bleibt
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst Solange das Nähgut eine
mittels der Steucrvoreinstellung voreinstellbare Dicke aufweist ändert sich die obere Endstellung des
Schwenktauchers nicht und der Schwenktaucher erreicht stets die für den Anstich dieses Nähgutes
erforderliche obere Endstellung. Nur dann, wenn die Nähgutabtastrolle eine Verdickung im Nähgut feststellt,
wird sie entsprechend dieser Verdickung abgesenkt, und kann die Taucherschwenkwelle mitabsenken. Damit
wird bei gleichbleibendem Antrieb des Schwenktauchers dessen obere Endstellung selbsttätig so abgesenkt,
daß beim Obernähen von Verdickungen im Nähgut der Anstich gewährleistet bleibt. Der Verstellmechanismus
dieser Art hat gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß der Nähvorgang viel ruhiger verläuft
und der Antrieb des Schwenktauchers praktisch unverändert bleiben kann, da das Kardangelenk und das
vertikal verstellbare Lager der Taucherschwenkwelle den Antrieb mit seinen Stelleinrichtungen nicht
beeinflußt Die Koppelmittel zwischen der Steuerrolle und der Taucherschwenkwelle sind ebenfalls einfacher
als die komplizierten Hebelgestänge bekannter Blindstichnähmaschinen.
Das vertikal verstellbare Lager am taucherseitigen Ende der Taucherschwenkwelle ist nach einer Ausgestaltung so ausgebildet, daß das taucherseitige Ende der
Taucherschwenkwelle in einem Gleitstein frei drehbar gelagert ist und daß dieser Gleitstein in einer
Gleitsteingabel des Unterarms vertikal verstellbar
geführt ist
die Gleitsteingabel zur Oberseite des Unterarms hin
5 offen und mittels einer Verschlußplatte verschlossen ist
Nach einer Weiterbildung kann die Andrückkraft des Schwenktauchers gegen das Nähgut dadurch einstellbar
gemacht werden, daß sich die Unterseite des Gleitsteines über eine Druckfeder an einer im Unterarm
ίο verstellbaren Stellschraube abstützt
Ein axiales Spiel des Gleitsteins wird dabei dadurch
vermieden, daß der Gleitstein über einen axialen Absatz an der Gleitsteingabel anliegt und auf der gegenüberliegenden Außenseite mittels eines Stellringes axial
unverstellbar auf der Taucherschwenkwelle gehalten ist und daß die Anlageflächen des Gleitsteines und der
Gleitsteingabel entsprechend dem Schwenkradius der Taucherschwenkwelle konkav und konvex gewölbt sind.
Die Kopplung zwischen der Nähgutabtastrolle und der Taucherschwenkwelle wird ohne Eingriff in den
Antriebsmechanismus des Schwenktauebers mit einfachen Mitteln dadurch erreicht, daß die Nähgutabtastrolle am freien Ende sines Steuerhebels drehbar gelagert
ist, daß dieser Steuerhebel am anderen Ende schwenkbar am Unterarm festgelegt ist und daß der Steuerhebel
über einen verstellbaren keilförmigen Mitnehmer auf der Taucherschwenkwelle aufliegt
Die Einstellung der vorgegebenen Nähgutdicke, bis
zu der die obere Endstellung des Schwenktauchers gleichbleibt läßt sich dabei dadurch vornehmen, daß der
keilförmige Mitnehmer senkrecht zur Taucherschwenkwelle verstellbar am Unterarm angebracht ist und daß
über diesen Mitnehmer der Steuerhebel mit der Nähgutabtastrolle anhebbar und absenkbar ist
Damit der Absenkmechanismus dieser Art die Taucherschwenkwelle nicht zu sehr abbremst ist nach
einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß die Taucherschwenkwelle im Abstützbereich des Steuerhebels und des keilförmigen Mitnehmers ein Radiallager
trägt, z. B. ein Rollen- oder Nadellager.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigt
Fig. ϊ in Seitenansicht den Teil einer Blindstichnähmaschine mit dem Kopf des Oberarmes und dem
Schwenktaucher-Antrieb im Unterarm,
Fig.2 eine Draufsicht auf die Oberseite des geöffneten Unterarmes,
F i g. 3 die Ansicht auf die Stirnseite der Blindstichnähmaschine nach F i g. 1 und
Fig.4 einen Teilschnitt entlang der Linie IV-IV der
Fig.l.
des Oberarmes 14 die Nadelschwenkweib 12 gelagert
angebrachten Stichplatte 13 geführt ist
in bekannter Weise mittels der Schwenkachse 15 an
gestellfesten Lageraugen 30 an dem Maschinengestell
angelenkt, so daß der Unterarm 16 abgeklappt und
hochgeklappt werden kann. Die obere Abdeckung des
ist in den Zeichnungen abgenommen, damit die Teile des
Im Unterarm 16 ist dem Nähbereich unterhalb der Stichplatte 13 abgekehrt in den Lagern 28 und 31 eine
Hilfswelle 17 gelagert. Diese Hilfswelle 17 wird
außerhalb des Lagers 31 durch den Stellring 32 axial unverschiebbar gehalten. Über den Steuerhebel 18 und
den Schwenkhebel 19 wird die Hilfswelle 17 in pendelnde Drehbewegungen versetzt, die mit der
Schwenkbewegung der Bogennadel 10 in bekannter Weise synchronisiert sind. Das aus dem Lager 28
ragende Ende der Hilfswelle 17 ist über ein Kardangelenk 20 mit der i'aucherschwenkwelle 21 gekoppelt. Auf
dieser Taucherschwenkwelle 21 ist der Schwenktaucher 22 drehfest befestigt und zwar direkt unter dem
Durchbruch in der Stichplatte 13. Das taucherseitige Ende der Taucherschwenkwelle 21 nimmt frei drehbar
einen Gleitstein 23 auf, der in einer nach oben offenen Gleitsteingabel 27 des Unterarmes 16 vertikal verstellbar ist Diese Gleitsteingabel 27 ist mittels der
Verschlußplatte 29 verschlossen, die gleichzeitig auch die Verstellung des Gleitsteines 23 nach oben begrenzt.
Wie die Seitenansicht nach F i g. 1 erkennen läßt, geht der Gleitstein 23 außerhalb der Gleitsteingabel 27 in
einen Absatz über, der zusammen mit dem Stellring 24 für die axiale Fixierung des Gleitsteines 23 sorgt. Dieser
Absatz des Gleitsteines 23 ist entsprechend der möglichen Schwenkbewegung der Taucherschwenkwelle 21 in diesem Bereich konkav gewölbt, während die
zugekehrte Anlagefläche der Gleitsteingabel 27 entsprechend konvex gewölbt ist Der Gleitstein 23 stützt
sich an seiner Unterseite über die Druckfeder 25 an einer im Unterarm 16 verstellbaren Stellschraube 26 ab.
Mit dieser Stellschraube 26 kann die Andrückkraft des Schwenktauchers 22 gegen das Nähgut 47 einjustiert *>
werden. Bei dieser Lagerung kann das taucherseitige Ende der Taucherschwenkwelle 21 vertikal einen
bestimmten Betrag abgesenkt werden, wobei der Schwenktaucher 22 ohne nennenswerte Veränderung
seiner axialen Stellung, d.h. seiner Stellung zum sr>
Durchbruch in der Stichplatte 13, mit abgesenkt wird. Das Kardangelenk 20 läßt diese Absenkbewegung in
jeder Drehstellung der Taucherschwenkwelle zu, ohne daß dadurch die Schwenkbewegung derselben beeinträchtigt wird.
Die Stoffdrückerplatte 37 ist an Hebeln 36 aufgehängt. Diese Hebel 36 sind über die Lagerwelle 33 im
Unterarm gelagert, wobei an Verlängerungen 34 dieser Hebel 36 Zugfedern 35 angreifen, die die Stoffdrückerplatte 37 federnd gegen die Unterseite der Stichplatte
13 drücken.
Die Absenkbewegung der Taucherschwenkwelle 21 wird über eine Nähgutabtastrolle bzw. Steuerrolle 40
gesteuert die am freien Ende eines Steuerhebels 38 drehbar gelagert ist. Durch die Lagerschraube 39 ist
das andere Ende des Steuerhebels 38 an dem Unterarm schwenkbar festgelegt.
Am Unterarm 16 ist über den Lagerstift 42 auch ein keilförmiger Mitnehmer 41 senkrecht zur Taucherschwenkwelle 21 verstellbar und kann zwischen den
Steuerhebel 38 und das auf der Taucherschwenkwelle 21 in diesem Bereich aufgebrachte Rollenlager 43 mehr
oder weniger eingeschoben werden. Die Steuerrolle 40 kann über diesen verstellbaren Mitnehmer 41 daher auf
einen vorgebbaren Abstand zur Unterseite der Stichplatte 13 eingestellt werden. Der Mitnehmer 41 kann,
wie F i g. 2 zeigt über eine Stell- und Arretierschraube 44 einer Stellplatte, an der über den Lagerstift 42 der
Mitnehmer 41 angelenkt ist in einem Stellschlitz 45 des Unterarmes 16 verstellt werden, wobei an einer
Stellskala 46 der relative Abstand der Steuerrolle 40 zur Stichplatte 13 abgelesen werden kann.
Solange das Nähgut 47 beim Nähvorgang die durch den Abstand zwischen der Steuerrolle 40 und der
Stichplatte 13 vorgegebenen Dicke nicht überschreitet, tritt der Absenkmechanismus nicht in Funktion, auch
dann nicht, wenn kleine Unregelmäßigkeiten im Vorschub und der Dicke des Nähgutes 47 auftreten. Erst
dann, wenn eine echte Verdickung 48 im Nähgut 47 übernäht wird, wird die Steuerrolle 40 entsprechend
abgesenkt und nimmt dabei über den Mitnehmer 41 die Taucherschwenkwelle 21 mit Die Absenkbewegung der
Steuerrolle 40 und der Taucherschwenkwelle 21 bleibt dabei solange aufrechterhalten, bis die Verdickung 48
den Nadelbereich passiert hat Aus diesem Grunde liegt die Drehachse der Laufrolle 40 praktisch auch in einer
Ebene mit der Bewegungsbahn der Bogennadel 10. Die Absenkbewegung der Steuerrolle 40 entspricht in etwa
der Absenkbew agung der Taucherschwenkwelle 21, da diese mit ihrer Längsachse auch in etwa der Ebene der
Bogennadel-Bewegungsbahn angeordnet ist
Mit diesem Absenkmechanismus wird also eine Schwelle in der Nähgutdicke eingeführt, unterhalb der
die obere Endstellung des Schwenktauchers nicht verändert wird. Die manuelle Einsteilung der oberen
Endstellung kann jedoch unverändert beibehalten werden. Wird diese Schwelle in der Nähgutdicke
überschritten, dann wird die Taucherschwenkwelle um den Betrag abgesenkt der in etwa dem Betrag
entspricht um den diese vorgegebenen Nähgutdicke überschritten wird.
Claims (10)
1. Blindstichnähmaschine mit einer im Kopf des Oberarmes schwenkbar gelagerten und in einer
Stichplatte geführten Bogennadel und mit einem im s Unterann angeordneten Schwenktaucher, der über
eine Taucherschwenkwelle pendelnd antreibbar ist und dessen relative Lage zur Nadelbahn in
Abhängigkeit von der Nähgutdicke durch eine unterhalb der Stichplatte am Unterarm angeordnete
Nähgutabtastrolle selbsttägig veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Taucherschwenkwelle
(21) am antriebsseitigen Ende über ein Kardangelenk (20) mit einer getrennten, im Unterarm
(16) gelagerten und antreibbaren Hilfswelle (17) gekoppelt und am taucherseitigen Ende im Unterarm
(16) vertikal verstellbar geführt ist, daß die Nähgutabtastrolle (40) auf einen vorgebbaren
Abstand zur Stichplatte (13) einstellbar und aus dieser Stellung erst beim Überschreiten der so
vorgegebenen Nähgutdicke absenkbar ist, und daß die Nähgutabtastrolle (40) bei diesem Absenken
gleichzeitig auch das taucherseitige Ende der Taucherschwenkwelle (21) mitabsenkt
2. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das taucherseitige Ende
der Taucherschwenkwelle (21) in einem Gleitstein (23) frei drehbar gelagert ist und daß dieser
Gleitstein (23) in einer Gleitsteingabel (27) des Unterarms (16) vertikal verstellbar geführt ist.
3. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitsteingabel (27)
zur Oberseite des Unterarms (16) hin offen und mittels einer Verschlußplatte (29) verschlossen ist
4. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Unterseite des
Gleitsteines (23) über eine Druckfeder (25) an einer im Unterarm (16) verstellbaren Stellschraube (26)
abstützt
5. Blindstichnähmaschine nach einem der Ansprüehe
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitstein (23) über einen axialen Absatz an der
Gleitsteingabel (27) anliegt und auf der gegenüberliegenden Außenseite mittels eines Stellringes (24)
axial unverstellbar auf der Taucherschwenkwelle (21) gehalten ist und daß die Anlageflächen des
Gleitsteines (23) und der Gleitsteingabel (27) entsprechend dem Schwenkradius der Taucherschwenkwelle
(21) konkav und konvex gewölbt sind.
6. Blindstichnähmaschine nach einem der Ansprüehe
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähgutabtastrolle (40) am freien Ende eines
Steuerhebels (38) drehbar gelagert ist, daß dieser Steuerhebel (38) am anderen Ende schwenkbar am
Unterarm (16) festgelegt ist und daß der Steuerhebel (38) über einen verstellbaren keilförmigen Mitnehmer
(41) auf der Taucherschwenkwelle (21) aufliegt.
7. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der keilförmige Mitnehmer
(41) senkrecht zur Taucherschwenkwelle (21) verstellbar am Unterarm (16) angebracht ist und daß
über diesem Mitnehmer (41) der Steuerhebel (38) mit der Nähgutabtastrolle (40) anhebbar und absenkbar
ist
8. Blindstichnähmaschine nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Taucherschwenkwelle
(21) im Abstützbereich des Steuerhebels (38) und des keilförmigen Mitnehmers (41) ein Radiallager
(43) trägt
9. Blindstichnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehachse der Nähgutabtastroüe (40) etwa in der
durch die Bewegungsbahn der Bogennadel (10) vorgegebenen Vertikalebene angeordnet ist
10. Blindstichnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß die
Längsachse der Tauchersciiwenkwelle (21) etwa in der durch die Bewegungsbahn der Bogennadel (10)
vorgegebenen Vertikalebene angeordnet ist
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ID=6016448
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