DE273662C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE273662C DE273662C DENDAT273662D DE273662DA DE273662C DE 273662 C DE273662 C DE 273662C DE NDAT273662 D DENDAT273662 D DE NDAT273662D DE 273662D A DE273662D A DE 273662DA DE 273662 C DE273662 C DE 273662C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bellows
- crank
- drive rod
- another
- extraction device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 3
- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims description 3
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- 208000010201 Exanthema Diseases 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 208000037265 diseases, disorders, signs and symptoms Diseases 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 201000005884 exanthem Diseases 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000010248 power generation Methods 0.000 description 1
- 206010037844 rash Diseases 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/02—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
- A47L5/04—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with pistons, bellows, or diaphragms, e.g. driven by the cleaner-supporting wheels
Landscapes
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273662 KLASSE Qe. GRUPPE
PAUL POHL in WEHRDEN a. Saar.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1912 ab.
Es sind Staubabsaugevorrichtungen in Form von Balgdoppelgebläsen bereits bekannt, deren
hauptsächlichste Fehler in nachstehendem bestehen :
Bei dem Bestreben, die Antriebskraft auf ein geringes zu beschränken, bringt man die
Gleitführung in Wegfall und sucht für letztere einen Ersatz darin, daß man die mittleren
Platten oder Böden der beiden Bälge zu einem
ίο gemeinsamen Mittelboden anordnet und diesen
entsprechend der Bewegung des Kurbelantriebes achsial gelagert in Linie der Kurbelbewegungen
schwingen läßt.
Unter ganz geringer Tourenzahl, wie solche unter Drehung eines Handkurbelrades mittels
menschlicher Kraft gegeben ist, hat es Geltung, daß dieser Mittelboden bei Auf- und
Abgang der Bälge, annähernd in gerader Linie des Gebläses bleibend, entsprechend den Kurbelbewegungen
achsial mitschwingt. Soll nun unter Zuhilfenahme einer höheren Tourenzahl eine größere Leistung erzielt werden, dann
entstehen bei dem raschen Auf- und Abgang der Bälge große Drucke auf die Zapfenlager
des Mittelbodens, die die sonst stabilisierende Wirkung der Balgformung nicht mehr zu
überwinden vermag; der Mittelboden kann in seinen Schwingungen der Kurbelbewegung
nicht mehr folgen und es entstehen falsche Drucke in Richtung der Umfläche desselben,
wodurch er schlappt und dadurch die ganze Balgformung in Unordnung bringt.
Mit diesem Augenblick wird natürlich die Gleitführungslosigkeit unzweckmäßig, denn ein
Gebläse ohne Wirkung hat keinen Sinn.
Setzt man nun in umgekehrter Richtung die obere und untere Deckplatte der Bälge in
einem Rahmen fest, läßt dann den Mittelboden in einer zu einer Führungsstange auslaufenden
Gabel auf und ab schwingen, so rücken die Bälge unter einer für eine praktische Leistungserzeugung notwendigen höheren Tourenzahl
ohne weiteres nach irgendeiner Seite dauernd aus, es wird also auch hier gleichfalls
die angestrebte Gleitführungslosigkeit unzweckmäßig. Versuche, den schwingenden Mittelboden durch Spiralfederung in der richtigen
Führungslage zu erhalten, zeigten einigermaßen annehmbare Ergebnisse, doch die geringste Ungleichheit der Federn bewirkt
einen seitlichen Zug auf die Bälge und dabei eine Verzerrung mit schließlichem Bruch der
Führungsgabel.
Alle diese Gleitführungsersatzmittel haben zudem den weiteren Nachteil des Auftretens
klatschender Geräusche bei Zusammentreffen der Balgfalten, wozu sich noch ein stark
pochendes Geräusch der schlappernden Metallteile der Bälge einstellt.
Bei dem nachstehend beschriebenen Geblase, welches auf der Zeichnung in
Fig. ι im Längsschnitt, in
Fig. 2 im Grundriß, in
Fig. 3 in Stirnansicht gegen eine Verbindungsstrebe und in ·
Fig. 4 in Seitenansicht gegen eine Verbindungsstrebe dargestellt ist, sind nun alle besagten
Fehler ausnahmslos vermieden oder beseitigt.
Das obere Gebläse u mit der Bodenplatte *
ist mit dem Balken k fest verbunden; es hat
sein eigenes Ansaugrohr f. Das untere Gebläse ν mit der Bodenplatte m ist mit dem
Balken η fest verbunden; es hat ebenfalls sein
eigenes Ansaugrohr o.
Die Balken k und η werden unbeweglich
feststehend mit dem Maschinenrahmen q verbunden, wodurch zunächst ein fester Halt in
der Mitte der Bälge erreicht wird.
ίο Die Bälge haben zylindrische Form und
schließen mit dem Deckel s oben und t unten ab. Vier bei c verstellbare Streben b verbinden
die Deckel s und t untereinander.
Die Triebstange α ist ebenfalls verstellbar
durch die Stellmuttern e und f am Deckel s angeordnet.
Die zylindrische Form der Bälge, welche in den Falten mit endlosen Spannringen ausgelegt
sind, kann nach keiner Seite ecken, gleichgültig, ob die Tourenzahl oder die Kurbelbewegungen
rasche oder langsame sind, auf keinen Fall geraten die Bälge bei Zugrundelegung genauer Arbeit aus ihrer einfachen
Strebenführung in Verbindung mit der Antriebsstange.
Die Ansaugventile g und h sind im Mittelpunkt der Bodenplatten, die Ausstoßventile
d d und γ r in der bei der Balgbewegung
wagrecht bleibenden Durchmesserlinie der Deckplatten angeordnet, so daß ungleichmäßige
Drucke beim Ansaugen und Ausstoßen der Luft nicht auftreten können.
Mit den Stellvorrichtungen c, e f wird ein doppelter Zweck verfolgt, einmal der Ausgleich
der im Leder auftretenden verschiedenen Dichten, welch letztere naturgemäß sind,
das andere Mal die Einstellung einer bestimmten Leistung, für welche die Pumpe bestimmt
ist.
Die Bälge werden wirtschaftlich nur schablonenmäßig hergestellt, dabei kommt es stets
vor, daß ein Teil einer Form, eine dicke Stelle, ein anderer Teil eine dünne Stelle aufweist.
Beide Stellen liegen sich vielleicht gegenüber; es tritt dadurch eine ungleichmäßige Spannung
beim Aufgang des Balges in der Form ein, welche unter Umständen für ein allmähliches
Verziehen und so wieder für einen Ausschlag des Pumpenkörpers grundlegend ist. Man kann nun, unbeachtet des Hubes, den
schädlichen Raum der Pumpen, welcher durch die Faltenlagen entsteht, nutzbringend dazu
verwerten, diese Fehler ohne weiteres abzustellen, indem man das Leder nicht, wie sonst
üblich, stramm auf Spannung bringt.
In gleicher Weise kann die Regelungsvorrichtung dazu benutzt werden, die Leistung
der Pumpe nach Belieben durch Verminderung oder Vermehrung des schädlichen Raumes
festzusetzen.
Claims (2)
1. Staubabsaugevorrichtung mit zwei von gemeinsamer Kurbel angetriebenen,
übereinander angeordneten, zylindrischen Saugbälgen, die unabhängig voneinander arbeiten und deren mittlere gegeneinander
gekehrte Bodenplatten fest gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Bälge (u, v) mit der Triebstange (a) ein
starres System bilden und unmittelbar gleitführungslos an die Antriebskurbel angehängt
sind.
2. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand der Balgdeckel ^s, t) voneinander
und die Befestigung der Triebstange (a) an einem derselben verstellbar sind, um
die Leistung der Bälge durch Änderung der schädlichen Räume regeln zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273662C true DE273662C (de) |
Family
ID=530093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273662D Active DE273662C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273662C (de) |
-
0
- DE DENDAT273662D patent/DE273662C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE212020000009U1 (de) | Ein Entstauber für die bequeme Montage und Demontage von Filterbeuteln | |
| DE273662C (de) | ||
| DE215143C (de) | ||
| DE106292C (de) | ||
| AT43367B (de) | Stickrahmenführung für selbsttätige Stickmaschinen. | |
| DE3545213A1 (de) | Fuer das anheben von ferromagnetischen lasten, insbesondere blechen, bestimmte vorrichtung | |
| DE84028C (de) | Schüttelrost | |
| DE233916C (de) | ||
| DE294580C (de) | ||
| DE255483C (de) | Staubabsaugevorrichtung mit von gemeinsamer Kurbel angetriebenen doppelten Saugbälgen | |
| DE692083C (de) | Schwingrost zum Absieben von Massenguetern mit zwei gegeneinander beweglichen Roststabgruppen | |
| DE2055354C3 (de) | Abdampfverbindung zwischen Abdampfturbine und Kondensator | |
| DE97034C (de) | ||
| DE328188C (de) | Durch Exzenter (bzw. Kurbel) angetriebener mechanischer Hammer mit federnd aufgehaengtem Baer, insbesondere zum Zerschlagen von Masseln | |
| DE60024C (de) | Saugvorrichtung: für Papiermaschinen | |
| DE30657C (de) | Neuerung an Exhaustoren für Sandblasemaschinen um den Eintritt von Sand in den Exhaustor zu verhindern | |
| AT124323B (de) | Bremseinrichtung mit Hilfsantrieb. | |
| DE279104C (de) | ||
| DE9909C (de) | Neuerungen, an Kies-Siebmaschinen | |
| DE1303776C2 (de) | Schaftantrieb mit dreistellungsvorrichtung fuer kettflorgewebe | |
| AT286317B (de) | Rüttelvorrichtung insbesondere für Schlauchfilteranlagen | |
| DE52434C (de) | Stoffscheuermaschine | |
| DE2461400C3 (de) | Schutzvorrichtung für Stempelpressen, Stanzen u.dgl | |
| AT61310B (de) | Kugellager für Plansichter oder dgl. | |
| AT36233B (de) | Schmiedemaschine mit rotierenden Hämmern. |