DE60024C - Saugvorrichtung: für Papiermaschinen - Google Patents

Saugvorrichtung: für Papiermaschinen

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Publication number
DE60024C
DE60024C DENDAT60024D DE60024DA DE60024C DE 60024 C DE60024 C DE 60024C DE NDAT60024 D DENDAT60024 D DE NDAT60024D DE 60024D A DE60024D A DE 60024DA DE 60024 C DE60024 C DE 60024C
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DE
Germany
Prior art keywords
suction device
paper web
suction
paper machines
tube
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60024D
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English (en)
Original Assignee
M. FISCHER und A. LlSKA in Pilsen, Böhmen
Publication of DE60024C publication Critical patent/DE60024C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/10Suction rolls, e.g. couch rolls

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  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 55w Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1891 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Saugvorrichtung, für Papiermaschinen und ist auf beifolgender Zeichnung in Fig. 1 in der Gesammtanordnung an der Maschine, in Fig. 2 in Seitenansicht, in Fig. 3 in der Oberansicht, in Fig. 4 im Schnitt nach x-x (Fig. 2), in Fig. 5 in einem senkrechten Längsschnitt und in Fig. 6 in Stirnansicht dargestellt.
Von zwei excentrisch zu einander angeordneten Röhren A und B hat das feststehende (am besten gufseiserne) innere Rohr A oben einen durchgehenden, etwa 5 cm breiten Schlitz s, in welchem zwei würfelförmige Schieber b b verschiebbar durch zwei Schraubenspindeln α α denjenigen Raum absperren, aus welchem abgesaugt werden soll. Auf diesem Rohr ist ein zweites kürzeres und dicht gelochtes Rohr (aus Holz oder Metall) aufgehängt, welches entweder durch Reibung oder (wie in Fig. 4 gezeichnet) durch ein Zahnradgetriebe . derart in Drehung versetzt wird, dafs es mit dem oberhalb dahin laufenden Sieb S (Papierbahn) gleiche Richtung und gleiche Geschwindigkeit hat. An das Rohr B ist zu diesem Behufe ein Zahnradkranz ^ angeschraubt. Die durch eine Pumpe (oder einen Injector) im Rohr A, welches zu diesem Behufe durch zwei Stirnwände c luftdicht geschlossen ist, hergestellte Luftleere zieht nun auch das gut abdichtende Rohr B und das darüber laufende endlose Maschinensieb S an, bezw. das Wasser· aus der auf dem' Sieb laufenden Papierbahn, was eben durch den von beiden Schiebern b b abzugrenzenden Schlitz s, der der Breite der Papierbahn angepafst wird (Fig. 2), geschehen kann. Damit diese saugende Wirkung nur innerhalb des Raumes zwischen den beiden Schiebern stattfindet, ist unter denselben je ein rinnenartiger, der Mitte zu offener Kasten A: Ar an das innere Rohr A angenietet, in welchem die luftdicht schliefsenden Würfel laufen.
Die Papiermaschinensiebe, die bisher über einen festsitzenden Kasten, an welchen sie an-' gesaugt wurden, gezogen waren, haben sich durch diese ungemein starke Reibung sehr rasch abgenutzt. Da 'bei der vorliegenden Einrichtung das Rohr B mit dem Sieb, mitläuft, die Reibung also nahezu und der Zug, dem das Sieb früher ausgesetzt war, gänzlich aufgehoben ist, so ist die Laufzeit des Siebes bedeutend langer und dadurch auch die ununterbrochene Wirkung der Maschine gesichert. Dadurch ferner, dafs die Saugvorrichtung nahe der Gautschpresse angeordnet ist, wo das Sieb eine kleine Biegung macht, ist die Wirkung der Vorrichtung bedeutend erhöht, so dafs bei Maschinen, bei welchen früher an drei Stellen abgesaugt wurde, nur eine Saugvorrichtung nach vorliegender Erfindung verwendet zu werden braucht.
Die Siebeinstellung geschieht durch folgende Vorrichtung. Auf dem Siebgestell der Maschine oder auf je einer Schiene C sitzen zwei gufseiserne Kloben g g·, in welche die beiden Pratzen ρ eingelassen sind. Die letzteren tragen je einen schmiedeisernen' Ring r, in welchen das innere Rohr A eingelegt und durch ein Schräubchen festgehalten ist. Jedes Klobenpaar ist durch zwei Schrauben 11, die in der Mitte durch einen Ring u gefafst sind, mit einander verbunden; die Kloben selbst
dienen als Muttern. Wird nun diese mittlere Hülse (Ring) u gedreht, so gehen die beiden Kloben und mit ihnen auch die ganze an ihnen hängende Saugvorrichtung nach rechts oder links. Verläuft nun das Sieb nach einer Seite, so verschiebt der Maschinenführer mittelst Schraubenspindeln t die Saugvorrichtung in der einen oder der anderen Richtung, d. h. er stellt sie entsprechend schräg zur Laufrichtung des Siebes, so dafs es in die richtige Lage zurückkommt.
Diese Vorrichtung kann auf beiden Seiten der Maschine angebracht werden, kommt aber meistens nur auf der Maschinenführerseite zur Verwendung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Saugvorrichtung für Papiermaschinen, bestehend aus dem die Papierbahn tragenden Siebrohr B, welches auf einem mit einem Längsschlitz s ausgestatteten Saugrohr A hängt. In diesem Schlitz lassen sich auch die im Kasten k geführten Schieber b verstellen, um die Breite des Saugraumes nach der Papierbahnbreite zu regeln.
2. Behufs Verschiebung dieser ganzen Vorrichtung in der Richtung der Papierbahn zwei auf der Schiene C durch Schrauben t verstellbare Kloben g, in welchen mit Pratzen ρ und Ring r das Saugrohr aufgehängt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60024D Saugvorrichtung: für Papiermaschinen Expired - Lifetime DE60024C (de)

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DENDAT60024D Expired - Lifetime DE60024C (de) Saugvorrichtung: für Papiermaschinen

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DE (1) DE60024C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962157C (de) * 1951-11-05 1957-04-18 Denis Dukerts Maschine zum Walken und Waschen von Textilgut in durchlaufender breitliegender Bahn

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