DE60024C - Saugvorrichtung: für Papiermaschinen - Google Patents
Saugvorrichtung: für PapiermaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
- D21F3/10—Suction rolls, e.g. couch rolls
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 55w Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1891 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Saugvorrichtung,
für Papiermaschinen und ist auf beifolgender Zeichnung in Fig. 1 in der Gesammtanordnung
an der Maschine, in Fig. 2 in Seitenansicht, in Fig. 3 in der Oberansicht,
in Fig. 4 im Schnitt nach x-x (Fig. 2), in Fig. 5 in einem senkrechten Längsschnitt und
in Fig. 6 in Stirnansicht dargestellt.
Von zwei excentrisch zu einander angeordneten Röhren A und B hat das feststehende
(am besten gufseiserne) innere Rohr A oben einen durchgehenden, etwa 5 cm breiten
Schlitz s, in welchem zwei würfelförmige Schieber b b verschiebbar durch zwei Schraubenspindeln
α α denjenigen Raum absperren, aus welchem abgesaugt werden soll. Auf diesem
Rohr ist ein zweites kürzeres und dicht gelochtes Rohr (aus Holz oder Metall) aufgehängt,
welches entweder durch Reibung oder (wie in Fig. 4 gezeichnet) durch ein Zahnradgetriebe
. derart in Drehung versetzt wird, dafs es mit dem oberhalb dahin laufenden Sieb S (Papierbahn) gleiche Richtung und
gleiche Geschwindigkeit hat. An das Rohr B ist zu diesem Behufe ein Zahnradkranz ^ angeschraubt.
Die durch eine Pumpe (oder einen Injector) im Rohr A, welches zu diesem Behufe durch zwei Stirnwände c luftdicht geschlossen
ist, hergestellte Luftleere zieht nun auch das gut abdichtende Rohr B und das
darüber laufende endlose Maschinensieb S an, bezw. das Wasser· aus der auf dem' Sieb
laufenden Papierbahn, was eben durch den von beiden Schiebern b b abzugrenzenden
Schlitz s, der der Breite der Papierbahn angepafst wird (Fig. 2), geschehen kann. Damit
diese saugende Wirkung nur innerhalb des Raumes zwischen den beiden Schiebern stattfindet,
ist unter denselben je ein rinnenartiger, der Mitte zu offener Kasten A: Ar an das innere
Rohr A angenietet, in welchem die luftdicht schliefsenden Würfel laufen.
Die Papiermaschinensiebe, die bisher über einen festsitzenden Kasten, an welchen sie an-'
gesaugt wurden, gezogen waren, haben sich durch diese ungemein starke Reibung sehr
rasch abgenutzt. Da 'bei der vorliegenden Einrichtung das Rohr B mit dem Sieb, mitläuft,
die Reibung also nahezu und der Zug, dem das Sieb früher ausgesetzt war, gänzlich
aufgehoben ist, so ist die Laufzeit des Siebes bedeutend langer und dadurch auch die ununterbrochene
Wirkung der Maschine gesichert. Dadurch ferner, dafs die Saugvorrichtung nahe
der Gautschpresse angeordnet ist, wo das Sieb eine kleine Biegung macht, ist die Wirkung
der Vorrichtung bedeutend erhöht, so dafs bei Maschinen, bei welchen früher an drei Stellen
abgesaugt wurde, nur eine Saugvorrichtung nach vorliegender Erfindung verwendet zu
werden braucht.
Die Siebeinstellung geschieht durch folgende Vorrichtung. Auf dem Siebgestell der Maschine
oder auf je einer Schiene C sitzen zwei gufseiserne Kloben g g·, in welche die beiden
Pratzen ρ eingelassen sind. Die letzteren tragen je einen schmiedeisernen' Ring r, in
welchen das innere Rohr A eingelegt und durch ein Schräubchen festgehalten ist. Jedes
Klobenpaar ist durch zwei Schrauben 11, die in der Mitte durch einen Ring u gefafst sind,
mit einander verbunden; die Kloben selbst
dienen als Muttern. Wird nun diese mittlere Hülse (Ring) u gedreht, so gehen die beiden
Kloben und mit ihnen auch die ganze an ihnen hängende Saugvorrichtung nach rechts oder
links. Verläuft nun das Sieb nach einer Seite, so verschiebt der Maschinenführer mittelst
Schraubenspindeln t die Saugvorrichtung in der einen oder der anderen Richtung, d. h. er
stellt sie entsprechend schräg zur Laufrichtung des Siebes, so dafs es in die richtige Lage zurückkommt.
Diese Vorrichtung kann auf beiden Seiten der Maschine angebracht werden, kommt aber
meistens nur auf der Maschinenführerseite zur Verwendung.
Claims (2)
1. Eine Saugvorrichtung für Papiermaschinen, bestehend aus dem die Papierbahn tragenden
Siebrohr B, welches auf einem mit einem Längsschlitz s ausgestatteten Saugrohr A
hängt. In diesem Schlitz lassen sich auch die im Kasten k geführten Schieber b verstellen,
um die Breite des Saugraumes nach der Papierbahnbreite zu regeln.
2. Behufs Verschiebung dieser ganzen Vorrichtung in der Richtung der Papierbahn
zwei auf der Schiene C durch Schrauben t verstellbare Kloben g, in welchen mit
Pratzen ρ und Ring r das Saugrohr aufgehängt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60024C true DE60024C (de) |
Family
ID=334192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60024D Expired - Lifetime DE60024C (de) | Saugvorrichtung: für Papiermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60024C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962157C (de) * | 1951-11-05 | 1957-04-18 | Denis Dukerts | Maschine zum Walken und Waschen von Textilgut in durchlaufender breitliegender Bahn |
-
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- DE DENDAT60024D patent/DE60024C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962157C (de) * | 1951-11-05 | 1957-04-18 | Denis Dukerts | Maschine zum Walken und Waschen von Textilgut in durchlaufender breitliegender Bahn |
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