DE273595C - - Google Patents

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DE273595C
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winding
shaft
winding mandrel
drive wheel
wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/18Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers forming spools to be loaded into sewing, lace, embroidery, or like machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273595 KLASSE 76 d. GRUPPE
GEORG REINHOLD in SELBITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an selbsttätigen Spulmaschinen für Stickmaschinenspulen mit einem nach Fertigwicklung einer Spule um die Hauptwelle nach abwärts schwingenden Spuldorn, bei welcher nach dem Abswärtsschwingen die Nebenwelle (Welle der sekundären Verrichtungen) in bekannter Weise für eine Umdrehung mit dem Hauptantrieb gekuppelt wird, um das Abtrennen des Fadens und das Abschieben der Spule zu bewirken. Gemäß der Erfindung ist, um eine einfache Kupplung und Entkupplung der Nebenwelle zu erzielen, das auf dieser sitzende Antriebrad achsial verschiebbar und ist an einen Kurvenschub angeschlossen, welcher die Ausrückung des Rades nach Vollendung einer Umdrehung zuläßt, sonst aber das Rad mit seinem Antriebrad in Eingriff hält, sobald durch das Niederfallen des Spuldomes unter Vermittlung geeigneter Zwischenhebel die Einrückung erfolgt ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dar, und zwar ist
Fig. ι ein teilweiser Grundriß der Maschine; Fig. 2 und 3 sind Querschnitte durch Fig. 1.
Die Maschine besitzt in bekannter Weise
eine ständig umlaufende Hauptwelle a, mit deren Zahnrad b der Spuldorn c durch das mit dem Spuldorn kuppelbare und entkuppelbare Zahnrad d angetrieben wird. Durch das Schneckengetriebe e wird eine Querwelle f beständig in Umdrehung versetzt. Ein auf der Welle angeordnetes Kegelrad g kann in Eingriff mit dem Kegelrad h auf der Nebenwelle i gelangen und dadurch diese in Umdrehung versetzen.
Der Spuldorn wird von Armen k getragen, die um die Hauptwelle α schwingen können. In der oberen Arbeitslage wird er durch ein Gesperre m gehalten, das, sobald die Spule die richtige Stärke hat, in bekannter Weise ausgelöst wird, so daß der Spuldorn aus der Stellung gemäß Fig. 2 in die Stellung gemäß Fig. 3 niederfällt. Die Nebenwelle i soll nach dem Niederfallen des Spuldorns eingeschaltet werden und eine einmalige Umdrehung machen. Zu diesem Zweck ist das Zahnrad h auf der Welle i verschiebbar gelagert. Es besitzt einen Ansatz n, der in eine entsprechende Aussparung an dem Lager 0 eintreten kann. Eine Feder p drückt den Ansatz η in die erwähnte Aussparung hinein und hält dadurch das Zahn ι ad h außer Eingriff mit dem Zahnrad g, so daß die Nebenwelle stillsteht. An dem Lager für den Spuldorn ist ein Arm q angeordnet, welcher mit einem um den Zapfen / drehbaren Doppelhebel s in Eingriff steht. Der Arm q ist kurvenförmig gestaltet. Er wirkt beim Niederfallen des Spuldornes so auf den Hebel s ein, daß dieser um seinen Bolzen r schwingt. Das freie Ende des Hebels s steht mit dem Bolzen t in Verbindung, welcher sich gegen das Rad h legt. Beim Niederfallen des Spuldornes wird infolgedessen durch die Schwingung des Hebels s durch Vermittlung des Bolzens t das Zahnrad h entgegen der Wirkung der Feder p in Eingriff
mit dem Zahnrad g gebracht, so daß die Nebenwelle in Drehung versetzt wird. Der Ansatz η an dem Rad h wird hierbei aus der Aussparung des Lagers ο herausgehoben, und er läuft jetzt auf der Außenfläche des Lagers o. Das Zahnrad h wird infolgedessen in Eingriff mit dem Zahnrad g gehalten, auch wenn nach dem Abstreifen der Spule der Spuldorn in bekannter Weise wieder angehoben wird. Hat indessen die Steuerwelle eine ganze Umdrehung vollendet, so kann der Ansatz η wieder in die Aiissparung eintreten, und zwar unter Wirkung der Feder p, die hierdurch eine Entkupplung der Steuerwelle von dem Antrieb vornimmt.
Die Kupplung hat gegenüber den bekannten Kupplungen, bei welchen Kegelräder mit großen Zahnlücken verwendet werden, den Vorteil eines bedeutend sanfteren Einrückens. Natürlich kann man an Stelle der unmittelbaren Kupplung der beiden Zahnräder h und g auch das Zahnrad h beständig umlaufen lassen und eine Klauenkupplung o. dgl. einschalten, die in der angegebenen Weise betätigt wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätige Spulmaschine für Stickmaschinenspulen mit einem nach Fertigwicklung einer Spule um die Hauptwelle nach abwärts schwingenden Spuldorn, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Nebenwelle (Welle der sekundären Verrichtungen) sitzende Antriebrad achsial verschiebbar und an einen Kurvenschub angeschlossen isf, welcher beim Niederfallen des Spuldornes das Rad mit seinem Antriebrad in Eingriff bringt.
  2. 2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager des Spuldornes einen kurvenförmig ausgebildeten Arm (q) besitzt, welcher beim Niederfallen des Spuldornes durch eine Hebelverbindung (s, t) das Antriebrad (h) der Neben welle achsial verschiebt und in Eingriff mit dem ständig umlaufenden Antriebrad (g) bringt, und zwar entgegen dem Druck einer Feder, die bestrebt ist, das Antriebzahnrad (h) gegen einen festen Anschlag (0) zu pressen.
  3. 3. Spulmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebzahnrad (h) mit einem Ansatz (n) versehen ist, welcher nach Vollendung der Umdrehung der Nebenwelle in eine entsprechende Aussparung am Lager (0) eintreten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE273595C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617602A (en) * 1949-09-02 1952-11-11 Rain Beau Products Company Strand winding machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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