DE27263C - Briefwaage - Google Patents
BriefwaageInfo
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- DE27263C DE27263C DENDAT27263D DE27263DA DE27263C DE 27263 C DE27263 C DE 27263C DE NDAT27263 D DENDAT27263 D DE NDAT27263D DE 27263D A DE27263D A DE 27263DA DE 27263 C DE27263 C DE 27263C
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- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/002—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for postal parcels and letters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Briefwaage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. December 1883 ab.
Fig. ι zeigt die Waage iri Seitenansicht,
Fig. 2 in Vorderansicht.
Das Waagegestell steht vorn mit zwei Füfsen auf einer festen Unterlage und die Waage kann
durch die hinten angebrachte Schraube O justirt werden.
Bei c ist in Lagern schwingend der Zeiger D mit den aus einem Stück mit diesem bestehenden
oder sonst auch auf andere Weise fest verbundenen Armen //' aufgehängt.
An dem Arm /' ist die Gewichtsscheibe g fest angebracht, während der Arm / vorn durch
das Gelenk α mit der Schalenstange B in Verbindung gebracht ist.
Die dem Arm/ parallel liegende und mit dem Gestell durch das Gelenk d verbundene Querstange
h steht durch das Gelenk b mit dem unteren Ende der Schalenstange B in Verbindung.
Auf der hinteren Seite des Armes/' ist senkrecht auf dieser stehend ein kleiner kräftiger
Querstab / angebracht.
An der Stelle, wo sich derselbe befindet, ist das Gestell von dem Schlitz e durchbrochen,
so dafs der Querstab /, durch denselben hindurchgehend, etwas über der Hinterseite des
Gestelles hervorsteht. Durch Stellschrauben ist hier mit demselben der vorn in einem rechten
AVinkel gebogene Haken h verbunden.
Ebenfalls an der Hinterseite des Gestelles schwingt frei an der Stütze i das Pendelgewicht
H.
Auf der Stange B ist oben die Schale A angebracht, auf welche der zu wägende Brief gelegt
wird, während der untere Rand des Gestelles von der Scala E gebildet wird, auf welcher
das Gewicht abgelesen wird.
Beim Beschweren der Waage durch einen Brief etc. wird die Schale A mit dem Arm/
in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles heruntergedrückt, wobei der Arm /' mit dem Gewicht
g sich dementsprechend hebt und der Zeiger D von links nach rechts rückt. Der
Punkt der Scala, auf welchem letzterer stehen bleibt, giebt nun das Gewicht des Briefes, genau
seiner Schwere entsprechend, in Grammen an. Auf diese Weise läfst sich mit voller Sicherheit
das Gewicht eines jeden Gegenstandes von 1 bis zu 15 oder auch, wenn man will, bis zu
20 g bestimmen.
Um nun aber auch die Waage für gröfsere Belastungen brauchbar zu machen, ist das
zweite schwerere Gewicht H zu Hülfe genommen, welches sich selbstthätig einschaltet, sobald
ein Gegenstand mehr als 15 g wiegt. Je schwerer die Belastung, je weiter wird die
Schale· und der Arm / herunter- und dementsprechend der Arm/' heraufgedrückt. Hierbei
legt sich nun der an letzterem auf beschriebene Weise befestigte Winkelhaken h vor
das Pendelgewicht H und nimmt dasselbe bei einem weiteren Heraufrücken des Armes/' mit,
wie in Fig 1 durch punktirte Linien angegeben. Auf diese Weise ist das ^Gewicht, welches der
Schalenbelastung entgegengesetzt wird, vergröfsert und es kann die Schwere der letzteren
nun ebenfalls auf der entsprechend emgetheilten Scala abgelesen werden, indem auch hier der
Punkt, wo der Zeiger D stehen bleibt, das Gewicht des Gegenstandes angiebt.
Der Winkelhaken h ist in einer kleinen Hülse verschiebbar, wodurch die Waage regulirt wird.
Durch diese Waage kann also das Gewicht
eines Briefes in der Schwere von ι bis 15
bezw. 20 g, seiner wirklichen Schwere entsprechend, bestimmt werden, indem die Waage
bei einer Belastung von 1 bis zu 15 bezw., 20 g jedes einzelne Gramm angiebt.
Gleichzeitig kann aber auch durch dieselbe Waage das Gewicht gröfserer Gewichtsmengen
festgestellt werden, indem sich, sobald das bestimmte Gewicht von 15 bezw. 20 g überschritten
wird, ein zweites Gewicht selbsttätig einschaltet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Briefwaagen das frei hängende Pendelgewicht H, welches von dem Arm / des mit der Waagschale A direct verbundenen Hebelgewichtes g durch den Stift h erfafst und mitgenommen wird, sobald die Belastung der Waagschale A ein gewisses Gewicht erreicht hat, in Verbindung mit einer segmentförmigen Scala, welche der Vergröfserung des Gegengewichtes bei einem gewissen Belastungsgrad entsprechend verschiedene Eintheilung zeigt.Hierzu i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27263C true DE27263C (de) |
Family
ID=303588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27263D Active DE27263C (de) | Briefwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27263C (de) |
-
0
- DE DENDAT27263D patent/DE27263C/de active Active
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