DE134844C - - Google Patents

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DE134844C
DE134844C DE1900134844D DE134844DA DE134844C DE 134844 C DE134844 C DE 134844C DE 1900134844 D DE1900134844 D DE 1900134844D DE 134844D A DE134844D A DE 134844DA DE 134844 C DE134844 C DE 134844C
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pan support
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DE1900134844D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring
    • G01G3/04Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring using a plurality of springs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl: 134844 KLASSE 42/.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1902 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Justirung von Zeigerwaagen. Da es schwierig ist, dem Mechanismus der Waage genau angepafste Federn herzustellen, und sich demzufolge häufig Ungleichmä'fsigkeiten in der Gewichtsangabe bemerkbar machen, so hat man versucht, die Federn dem Parallelogramm gegenüber, welches zur Geradführung des Waagebalkens dient, schräg aufzuhängen, um so durch das schräge Verschieben und Verstellen die richtige Spannung der Federn zu erhalten. Dies hat aber den Nachtheil, dafs die Federn ungleichmäfsig angezogen werden, was besonders zu Anfang der Belastung störend zu Tage tritt, so dafs sich bei der Gewichtsanzeige Unrichtigkeiten ergeben, die durch Nachjustiren der Zahnstange beseitigt werden müssen.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, welche diesen Mangel in einfacher und wirksamer Weise beseitigt. Erreicht wird dies dadurch, dafs die Spannung der Federn durch Verschiebung der Parallelogrammführung geändert wird. Die Lage der Federn bleibt unverändert.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Waage in Vorderansicht ohne Zifferblatt dar; Fig. 2 ist eine Seitenansicht, Fig. 3 das Schema der Parallelogramm-Geradführung.
Die Federn α der Waage sind in bekannter Weise an Armen b des Waagschalenträgers c befestigt. Am oberen und unteren Ende des Schalenträgers sind die einander parallelen Führungsstangen d drehbar gelagert, deren andere Enden durch Arme oder Ansätze e einer Führungsschiene f drehbar mit einander verbunden sind (Fig. 1), wobei also diese vier Glieder c,d,d,f ein verschiebbares Parallelogramm darstellen. Die Wirkungsweise desselben ist folgende:
Beim Verschieben der Führungsschiene f, was mittels Schrauben h in Schlitzen i (Fig. 2) an der einen Seitenwand g der Waage geschieht, beschreiben die Gelenkpunkte k der parallelen Führungsschienen d in verticaler Richtung eine Gerade, während die beiden anderen Gelenkpunkte / eine parallele Verschiebung in horizontaler Richtung erhalten, wie Fig. 3 veranschaulicht, und demgemäfs die damit in Verbindung stehenden Federn eine Spannungsänderung erfahren. Diese Spannungsänderung übt durch Zahnstange m und Zahnrad η einen Einflufs auf die Zeigerwelle aus, so dafs man durch Veränderung der Lage des Parallelogramms die richtige Einstellung des Zeigers bewirken kann. Die Zahnstange m wird durch eine gespannte Feder stets in richtiger Lage gegen das Zahnrädchen η gehalten.
Diese Art der Justirung hat ergeben, dafs die Zeiger, welche vorher auf Null eingestellt waren, ungeachtet der Verschiebung der Parallelogrammführung immer wieder in die richtige Nullstellung zurückgehen.
An Stelle der Führungsschiene/ und des seitlichen Schlitzes i kann man auch mehrere senkrecht über einander liegende Löcher an-
wenden, in welchen die in diesem Falle als Zapfen ausgebildeten Drehpunkte k festgelegt werden können.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    Justirvorrichtung für Federwaagen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Spannung der Federn (a) durch Verschiebung des den Waagschalenträger (c) führenden Gelenkparallelogramms (c, d, d,f) geregelt werden kann.
    Ausführungsform der Justirvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Glieder (d, d) des Gelenkparallelogramms an einer dem Schalenträger (c) parallelen, an der Seitenwand der Waage in Führungen (i) verschiebbaren Schiene ff) befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1900134844D 1900-04-18 1900-04-18 Expired - Lifetime DE134844C (de)

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