DE2707682C2 - Kanteneinleger fuer einen schuetzenlosen webstuhl - Google Patents

Kanteneinleger fuer einen schuetzenlosen webstuhl

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DE2707682C2
DE2707682C2 DE19772707682 DE2707682A DE2707682C2 DE 2707682 C2 DE2707682 C2 DE 2707682C2 DE 19772707682 DE19772707682 DE 19772707682 DE 2707682 A DE2707682 A DE 2707682A DE 2707682 C2 DE2707682 C2 DE 2707682C2
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DE19772707682
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DE2707682B1 (de
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Werner 4407 Emsdetten Haverkamp
Hermann 4472 Haren Heymann
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Emil Jaeger & Co Kg 4400 Muenster De GmbH
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EMIL JAEGER KG 4400 MUENSTER
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/40Forming selvedges
    • D03D47/48Forming selvedges by inserting cut end of weft in next shed, e.g. by tucking, by blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kanteneinleger an einer schützenlosen Webmaschine für steifes Schußmaterial, insbesondere Draht, bei dem die von der Gewebekante abstehenden losen Enden der Schußfäden in das für den nächsten Schuß geöffnete Fach einwärts gebogen werden mit einem Fangschieber zum Vorbiegen der Schußfadenenden um etwa 90° und einem sich in das Fach bewegenden Einlegestößel zum Fertigbiegen der Schußfäden um weitere 90°.
Eine derartige Vorrichtung wird beispielsweise in der DE-AS1292600 beschrieben. Bei der bekannten Vorrichtung steht der Fangschieber ortsfest, und der eingetragene und abgeschnittene Schußfaden wird durch das Webeblatt am Fangschieber vorbeigeführt, wobei bei der Vorbeibewegung das überstehende Schußfadenende um 90° umgebogen wird. Wenn der vom Blatt vorwärtsbewegte Schußfaden die Gewebekante erreicht hat, d. h. also nach dem Blattanschlag, wird das neue Fach gebildet und in dieses neue Fach bewegt sich nun ein Einlegestößel, der bei seiner in das Fach gerichteten, um einen ortsfesten Drehpunkt erfolgenden Schwenkbewegung das vorgebogene Schußfadenende parallel zum Schußfaden innerhalb des Faches zurückbiegt.
In der DE-AS 1292600 (Spalte 3, Zeile 38 41) wird hierzu ausgeführt, daß beim Einschwenken des Einlegestößels in das Fach die Kette nur in geringem Maße durchgebogen wird.
Diese Ausführungen zeigen, daß diese bekannte
Vorrichtung nur funktionsfähig ist, wenn das Fach sehr weit geöffnet wird und daß selbst dann Berührungen der Kettfaden nicht auszuschließen sind.
Bei dieser bekannten Vorrichtung sind daher Webfehler durch Verletzung der Kettfaden nicht auszuschließen und außerdem wird eine große Fachöffnungsweite benötigt, die zu einem langsameren Arbeiten der Webmaschine zwangsläufig führen muß.
In den beiden US-Patentschriften 2849029 und 2839090 werden ebenfalls Vorrichtungen beschrieben, mit denen das freie Ende eines Schußfadens im Webfach umgebogen werden kann. Während die in der DE-AS 1292600 beschriebene Vorrichtung aus zwei zusammenwirkenden Bauteilen, nämlich dem Fangschieber und dem Einlegestößel besteht, bestehen die Vorrichtungen gemäß den US-Patentschriften aus einem einzelnen Bauteil. Mit diesen bekannten Vorrichtungen ist ein ausreichendes Umbiegen des Schußfadenendes im Webfach nicht zu erzielen, da ein Abrutschen des Schußfadens von der Eintragvorrichtung auf Grund der Ausbildung der Eintragvorrichtung erfolgen kann und auch bei dieser bekannten und in der Praxis eingesetzten Vorrichtung können nur große Fachöffnungen benutzt werden und die angestrebten großen Maschinengeschwindigkeiten können nicht erreicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der Vorrichtung gemäß der DE-AS 1292600, die bekannte Vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß ein ordnungsgemäßes, sicheres Einlegen des freien Endes des Schußfadens erfolgen kann, auch dann, wenn die Fachöffnung nicht sehr groß ist und daß bei federnden Drähten auch ein sicheres Festlegen des Fadenendes im Webfach erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen genannten Merkmale gelöst.
Dadurch, daß der Einlegestößel als schmales stiftartiges Bauteil ausgebildet ist, wird die Möglichkeit geschaffen, daß die Fachöffnung nicht allzugroß sein muß. Hierzu trägt außerdem bei, ixaB der Einlegestößel parallel zur Schußfadenrichtung angetrieben wird und nicht wie bei der bekannten Vorrichtung in das Fach eingeschwenkt und damit wieder aus dem Fach herausgeschwenkt werden muß. Schließlich ist dadurch, daß der Einlegestößel eine Anschlagbewegung in Richtung des fertigen Gewebes innerhalb des Faches ausführt, erreicht, daß das vom Einlegestößel endgültig gegenüber der vorherigen Schußfadenrichtung um 180° umgebogene Fadenende auch sicher diese umgebogene Lage einnimmt.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtungwird nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert, die schematisch die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Kanteneinlegers verdeutlicht. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 die Ausgangsstellung des Kanteneinlegers, nachdem der Schußfaden eingetragen und abgeschnitten ist,
Fig. 2 die Stellung, nachdem der Fangschieber das, Schußfadenende um 90° gebogen hat, j
Fig. 3 die Stellung des Einlegestößels, nachdem ■ dieser teilweise in das Fach eingetreten ist,
Fig. 4 die Endstellung des Einlegestößels und die von diesem durchgeführte Anschlagbewegung und schließlich
Fig. 5 die Rückbewegung des Fangschiebers bei zurückgezogenem Einlegestößei.
In den Figuren ist allgemein mit 1 ein Fangschieber
und mit 2 ein Einlegestößel bezeichnet, die beide über in der Zeichnung nicht dargestellte Antriebsmittel zu den nachfolgend zu erläuternden Bewegungen angetrieben werden. Der Fangschieber 1 weis.t eine in seiner Längsachse verlaufende Nut 3 auf, die sich am vorderen Ende des Fangschiebers zu c:inem Fangschlitz 4 öffnet.
Der Fangschieber weist eine Durchtrittsöffnung 5 auf, durch die der Einlegestößel 2 geführt wird. Der Einlegestößel 2 weist, wie dies deutlich beispielsweise die Fig. 3 zeigt, an seinem vorderen Ende ebenfalls einen Fangschlitz 6 und an seiner zum Gewebe hin gerichteten Seite eine Nut 7 auf. Die Fangschlitze 4 und 6 bzw. die Nuten 3 und 7 sind in ihrer Größe an das zu verarbeitende Schußfadenmaterial angepaßt.
Weiterhin sind rein schematisch in den Zeichnungen Gewebeabschnitte dargestellt, wobei generell mit K Kettfaden und mit S Schußfäden bezeichnet sind. Das über die Gewebekante vorstehende und in das Gewebe zurückzubiegende Schußfadenende ist allgemein in den Zeichnungen mit SE bezeichnet.
Die Arbeits- und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt:
Bei der Darstellung in Fig. 1 ist der Schußfaden durch eine Eintragsvorrichtung in das offene Fach eingetragen und abgeschnitten, so daß nunmehr über die Gewebekante ein freies Schußfadenende übersteht. Dieses freie Schußfadenende soll zur Verstärkung der Gewebekante in das Gewebe zuirückgebogen werden. Um für eine sichere Lagerung dieses zurückzubiegenden Schußfadenendes SE zu sorgen, wurde nach Eintragen des Schußfadens durch den Blattanschlag ein neues Fach gebildet. Dieser Zeitpunkt ist in Fig. 1 dargestellt. Anschließend bewegt sich der Fangschieber 1, wie in Fig. 2 durch den Richtungspfeil dargestellt, nach vorn, fängt dabei das freie Schußfadenende SE im Fangschlitz 4 und führt dieses freie Ende in der Nut 3, wobei dieses freie Schußfadenende SE nunmehr parallel zu den Kettfaden K umgebogen wird.
Aus Fig. 3 ist erkennbar, daß dann, wenn der Fangschieber 1 seine Endstellung erreicht hat, nunmehr der Einlegestößel 2 eine Bewegung durch die Öffnung 5 hindurch in das Fach hinein ausübt, dabei über seinen Fangschlitz 6 das Schußfadenende SE ergreift und in das Fach hineinlegt, wobei wiederum dieses Schußfadenende SE nunmehr durch die Nut 7 entsprechend geführt wird. Bis zur endgültigen Lage des Schußfadenen'Jes SE wird dieses also stets sicher gegen irgendwelche Abbiegungen in den zugeordneten Nuten des Fangschiebers bzw. des Einlegestößels geführt.
Wenn der Einleyestößel aus seiner in Fig. 3 dargestellten Stellung kommend seine Endstellung erreicht hat, bewegt sich der Fangschieber mit dem Einlegestößel ruckartig um ein kleines W .gemäß zurück, so daß ein Anschlag geschaffen wird, mfc welchem das in das Webfach parallel zum Schußfadenverlauf zurückgebogene Schußfadenende SE noch einmal ähnlich wie durch ein Blatt fest angeschlagen wird. Hierdurch wird die durch den Einlegestößel erzielte Biegebewegung vervollständigt, so daß nunmehr, wenn sich der Einlegestößel zurückzieht, das eingebogene Schußfadenende im wesentlichen die parallele Lage zum eigentlichen Schußfaden beibehält.
Diese Anschlagbewegung des Einlegestößels wird durch den Richtungspfeil in Fig. 4 verdeutlicht.
Anschließend wird der Einlegestößel aus dem Fangschieber zurückgezogen und dann in seine in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage gebracht, und es wird ein neuer Schußfaden eingetragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Kanteneinleger an einer schützenlosen Webmaschine für steifes Schußmaterial, insbesondere Draht, bei dem die von der Gewebekante abstehenden losen Enden der Schußfäden in das für den nächsten Schuß geöffnete Fach einwärts gebogen werden mit einem Fangschieber zum Vorbiegen der Schußfadenenden um etwa 90° und einem sich in das Fach bewegenden Einlegestößel zum Fertigbiegen der Schußfäden um weitere 90°, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Einlegestößel (2) als ein schmales, stiftartiges Bauteil ausgebildet ist,
b) der angetriebene Einlegestößel (2) parallel der Schußfadenrichtung beweglich ist,
c) der sich im Fach befindliche Einlegestößel (2) zusätzlich eine Anschlagbewegung in Richtung des fertigen Gewebes ausführt.
2. Kaateneinleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlegestößei (2) durch den Fangschieber (1) hindurchgeführt ist.
3. Kanteneinleger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagbewegung des Einlegestößels (2) erfolgt, wenn der Einlegestößei (2) seine tiefste Stellring im Fach erreicht hat (Fig. 4).
4. Kanteneinleger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlegestößel (2) an seiner Frontseite und seiner zum Gewebe hin gerichteten Seite an sich bekannte, der Führung der Schußfäden dienende Nuten (6, 7) aufweist.
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