DE270635C - - Google Patents

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DE270635C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/05Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of roller-ways
    • B23Q7/055Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of roller-ways some of the rollers being driven

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 270635 ■-KLASSE 49 b. GRUPPE
HANS MÜLLER in HAGEN i.W.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zuführen von Stabmaterial zu Maschinen, welche dasselbe in Stücke zerschneiden, und zwar sollen mit dieser Vorrichtung insbesondere lange, erhitzte Eisenstangen schnell nacheinander der Arbeitsstelle zugeführt werden.
Die bekannten Maschinen dieser Art arbeiten entweder mit einem walzen- oder zangenartigen Greifzubringer, welcher das Material seitlich erfaßt und der Arbeitsstelle zuführt, oder aber mit einem stabförmigen Schubzubringer, welcher sich von hinten gegen das Arbeitsstück legt und dieses dadurch nach der Arbeitsstelle zu vordrückt.
Die Maschinen der erstgenannten Art, d. h. mit Vorschubrollen oder Vorschubzangen, haben den Nachteil, daß sie kein restloses Vorschieben des Materialstabes ermöglichen, während die Maschinen mit stabförmigem Schubzubringer nur die Verarbeitung verhältnismäßig kurzer Stäbe gestatten und mit viel Zeitverlust arbeiten.
Diese Mängel sind durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Zuführvorrichtung vermieden.
Der Vorschub des Werkstückes erfolgt für gewöhnlich ebenfalls durch einen Greifzubringer, jedoch ist zur Erzielung eines restlosen Vorschubes außer dem Greifzubringer gleichzeitig noch ein kurzer stabförmiger Schubzubringer vorgesehen, welcher sich für gewöhnlich außerhalb der Zuführrinne befindet, wenn aber das Stabende eine gewisse Länge unterschritten hat, selbsttätig in die Rinne hinter das Stabende eingreift und dieses restlos geeinerseits ein restund zugleich die von langen Material-
gen die Arbeitsstelle vordrückt, worauf er sich selbsttätig in seine Ausgangslage zurückbewegt und dadurch die Rinne zur Einführung eines neuen Stabes freigibt.
Auf diese Weise wird
loser Vorschub erreicht
schnelle Verarbeitung
stäben ermöglicht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-Stand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Vorrichtung bei Einführung eines Materialstabes,
Fig. 2 einen solchen Längsschnitt beim Vorschieben des Stabrestes durch den Schubzubringer,
Fig. 3 die Vorrichtung von der Einführungsstelle aus gesehen,
Fig. 4 und 5 Einzelheiten des Schaltgestänges.
In dem dargestellten Beispiel ist 13 der in einzelne Stücke zu schneidende Materialstab, welcher von links in die Zuführrinne 17 eingebracht wird, an deren rechtem Ende sich die Schneidwerkzeuge 14 befinden. Vor den Schneidwerkzeugen sind zwei in den Zuführungskanal eingreifende Vorschubrollen 9, 10 angebracht, welche ruckweise angetrieben werden und so eingestellt sind, daß sie den Materialstab erfassen und absatzweise gegen die Schneidwerkzeuge vorbewegen. Beide Rollen 9, 10 sind durch Zahnräder 11, 12 miteinander gekuppelt und erhalten ihren Antrieb unter Vermittlung des Kettentriebs 6, 7, 8 von einem auf der Welle 5 angebrachten Schaltrad 4, welches von einer dauernd hin und her schwin-
genden Stange ι unter Vermittlung des lose auf der Achse 5 drehbaren Doppelhebels 2 und der an diesem angebrachten Schaltklinke 3 ruckweise in der gleichen Richtung fortgeschaltet wird.
Zwischen den Vorschubrollen 9 und 10 und den Schneidwerkzeugen 14 ist ein von einer Rolle 15 gebildeter heb- und senkbarer Steuerungsan schlag eingebaut, welcher unter Ver-
to mittlung des Gestänges 18, ig, 20 durch eine Feder 16 in den Materialzuführungskanal 17 hineingedrückt wird. Dieser Anschlag 15 ist durch das Hebelgestänge 18, 19, 20, 21, 22 und 23 mit einem Riegel 24 und mit einer in einem festen Gestellarm gelagerten Stelze 25 zum Umwerfen einer Klinke 42, deren Zweck weiter unten beschrieben ist, verbunden.
Über dem Materialzuführungskanal 17 liegt in den Führungen 26 und 27 ein Schubzubringer 28 mit einem stabförmigen vorderen Ende, welcher durch den Zapfen 29 und die Stange 30 mit einem Hebel 31 gelenkig verbunden ist. Dieser Hebel 31 ist an einem auf der Achse 5 lose drehbar gehaltenen, einzahnigen Segment 32 starr befestigt, so daß dieses die Bewegung des Schubzubringers 28 mitmachen muß. Das Segment 32 steht unter Wirkung einer Feder 33, welche bestrebt ist, das Segment und den Schubzubringer gegen die Schneidwerkzeuge vorzuschieben, woran es bei der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage durch den Riegel 24 gehindert ist. Am rechtsseitigen Ende der Führung 27 ist ein in den Führungskasten 34 hineinragender Steuerungsanschlag 35 angeordnet, welcher mit dem Schubzubringer 28 zusammenwirkt und durch das Hebelgestänge 36, 37 mit einer zweiten Stelze 39 zum Umwerfen der Sperrklinke 42 verbunden ist. Die Umwerfstelze 39 ist gewöhnlich durch eine Zugfeder 38 in der Hochlage gehalten. Die beiden Um werf stelzen 25 und 39 liegen gemeinsam in der Schwingungsebene eines Zapfens 40 am Umwerfhebel 41 der Sperrklinke 42, welche auf dem gleichen Bolzen wie die Sperrklinke 3 sitzt und von der Stange 1 durch den Doppelhebel 2 schwingend hin und her bewegt wird. Der mit der Sperrklinke 42 fest verbundene Umwerfhebel 41 hat auf dem im Doppelhebel 2 festsitzenden ' Bolzen 43 (Fig. 4 und 5) zwei durch Schnappfedern gesicherte Grenzstellungen, einmal für den Eingriff der Sperrklinke 42 und einmal für die Ausklinkung derselben. Zu diesem Zweck ist in dem Hebel 41 ein Druckstück 45 vorgesehen, das unter Wirkung einer Feder 44 steht und durch diese auf die Flächen 46 und 47 gepreßt wird, um dadurch die Klinke in der Arbeits- und Ruhestellung zu halten. Zur genauen Begrenzung der Endstellung des Zubringers 28 ist im Gehäuse ein fester Anschlag 48 vorgesehen, so daß die Spitze des Zubringers 28 genau bis in die Schnitt ebene der Schere 14 vordringen kann.
Der Arbeitsvorgang dieser Vorrichtung ist folgender:
Bei leerem Zuführungskanal befinden sich beide Umwerfstelzen 25 und 39 außer Eingriff, infolgedessen läuft die Sperrklinke 42 untätig auf dem einzahnigen Segment 32, da dieses durch den in den Schubzubringer 28 eingreifenden Riegel 24 in der Rückzugslage (Anfangsstellung) festgehalten wird. Wird nun der Materialstab 13 in den Einführungskanal 17 und in den Greifzubringer 9 und 10 gebracht, so wird beim Vorschieben der unter Federspannung stehende Anschlag 15 gehoben und dadurch einesteils der Riegel 24 des Schubzubringers 28 gelöst, andernteils die Umwerfstelze 25 in den Schwingungsbereich des Umwerfzapfens 40 gebracht. Dies hat zur Folge, daß die Sperrklinke 42 von dem Segment 32 abgehoben wird, so daß sich nun der Schubzubringer unter der Wirkung der Feder 33 in den Führungen 26 und 27 verschiebt und sich auf den einlaufenden Materialstab legt, bis dieser eine bestimmte Länge unterschritten hat. Nun legt sich der Schubzubringer 28 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise in gleicher Achse hinter den Stabrest und wird vom Greifzubringer 9, 10, da er gleichen Durchmesser wie der Materialstab besitzt, ergriffen, so daß er absatzweise vorgeschoben wird und dadurch den weiteren Vorschub des Stabrestes bewirkt, bis seine Spitze in die Schnittebene der Schneidwerkzeuge 14 eingedrungen, also das Stabmaterial restlos ausgeschoben ist. In dieser Stellung hat aber der Schubzubringer den Anschlag 35 zurückgedrückt, durch den entgegen der Spannung der Feder 38 die Umwerfstelze 39 ebenfalls in den Schwingungsbereich des Umwerfzapfens gebracht wird. Dadurch wird nun zwecks Rückführung des Schubzubringers die Sperrklinke 42 in Eingriff mit dem einzahnigen Segment 32 gebracht und der Rückzug des Schubzubringers 28 vollzogen. Während dieses Rückzugvorganges wird zuerst der Anschlag 35, kurz darauf auch der Anschlag 15 frei, wodurch die beiden Umwerfstelzen außer Schwingungsbereich des Umwerfzapfens 40 gelangen und der Riegel 24 sich zum Eingriff senkt, so daß am Ende des Rückzuges der Schubzubringer 28 arretiert wird. Damit ist der ursprüngliche, in Fig. 1 dargestellte Anfangszustand selbsttätig wiederhergestellt, und es kann nun von neuem ein Materialstab zugeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zuführvorrichtung für Maschinen zum Zerschneiden von Stabmaterial, bei denen
    der Vorschub des Materialstabes normalerweise durch einen walzen- oder zangenartigen Greifzubringer erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines restlosen Vorschubes außer dem Greifzubringer (9, 10) noch ein kurzer stabförmiger Schubzubringer (28) vorgesehen ist, welcher für gewöhnlich außerhalb des Zuführungskanals (17) liegt und, wenn das Stabmaterial eine gewisse Länge unterschritten hat, selbsttätig hinter den Stabrest (13) eingreift, um diesen nach Auslauf aus dem Greifzubringer den Schneidwerkzeugen (14) restlos zuzuführen, worauf der Schubzubringer selbsttätig in seine Anfangslage zurückkehrt und den Kanal zur Einführung eines neuen Materialstabes wieder freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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