DE2701552B2 - Grillgerät mit Flachteller-Wärmewanne - Google Patents

Grillgerät mit Flachteller-Wärmewanne

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    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
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    • A47J37/07Roasting devices for outdoor use; Barbecues
    • A47J37/0731Roasting devices for outdoor use; Barbecues with a fire box movable between different positions, e.g. horizontal, vertical, inclined

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Description

35
Die Erfindung betrifft ein Grillgerät mit einem oben offenen und mit einem Rost abgedeckten, gußeisernen Kohlebecken, mit zwei gegenüberliegenden, mit dem Kohlebecken verbundenen Seitenwänden, die mit einer Halteeinrichtung zur Aufnahme eines sich zwischen den Seitenwänden erstreckenden Grillspießes ausgerüstet sind, sowie mit einer an der Rückseite des Kohlebeckens montierbaren Fettabtropfschale, die sich zwischen den hinteren Vertikalebenen der Seitenwände erstreckt, wobei das zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Stellung verschwenkbare Kohlebecken an jeder Seite über je ein Gelenk auf Beinen gelagert ist
In der französischen Patentschrift 21 97 551 wird ein transportables Grillgerät aus Stahlblech beschrieben, bei dem unter die Feuerstelle ein Bratfach anmontiert ist In diesem Bratfach ist ein Rost auf verschiedenen Höhen einsetzbar, so daß ähnlich wie bei den Küchen-Backöfen zusätzlich zum Grillen man auch die Möglichkeit hat, Gerichte durch Backen zuzubereiten. Eine Wärmekammer zum Bevorraten vorgewärmter oder zubereiteter Speisen ist für einen fest aufgestellten, gasbetriebenen Standherd aus der US-Patentschrift 19 88 087 bekannt, wobei die Wärmekammer über dem Feuer zur Ausnutzung der nach oben abziehenden Wärme angeordnet ist Bei einem Grillgerät mit *>" schwenkbarem Kohlebecken sind die bekannten Wärmefächer nicht verwendbar, weil wegen der notwendigen Verschwenkbarkeit des Kohlebeckens sich Speisen nicht auf Tellern bereithalten lassen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, an b5 dem eingangs genannten Grillgerät mit verschwenkbarem Kohlebecken Maßnahmen vorzusehen, die ein vorzeitiges Erkalten des zubereiteten Grillgutes mindern oder ausschließen.
Dazu ist erfindungsgemäß bei dem genannten Grillgerät vorgesehen, daß eine flache, gußeiserne Wärmewanne mit dem Boden des Kohlebeckens wärmeleitend verbunden ist, deren vordere Einschuböffnung niedriger ist als die Höhe des Kohlebeckens, und daß im hinteren Teil jeder Seitenwand der Wärmewanne je eines der Gelenke angeformt ist
Die Erfindung ermöglicht ein Vorwärmen von Flachtellern, ohne daß die Verschwenkbarkeit des Kohlebeckens oder die Stabilität des gesamten Grillgeräts beim Verschwenken beeinträchtigt werden. Durch das Vorwärmen der Flachteller bleibt das zubereitete Grillgut länger warm, so daß eine größere Personenzahl auch mit kleinen Kohlebecken ausreichend versorgt werden kann.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der be-den Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Grillgerätes, dessen zerlegbare Einzelteile teilweise auseinandergezogen dargestellt sind,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Kohlebeckens zu dem Grillgerät aus F ig. 1,
F i g. 2A einen Ausschnitt aus einer Ansicht von oben auf das Kohlebecken nach Schnitt längs der Linie H-II aus F ig. 2,
Fig.3 eine Vorderansicht des Kohlebeckens nach Halbierung durch einen mittigen Vertikalschnitt
F i g. 4 eine Außenansicht in Richtung der Kippachse des Kipplagers, das am Kohlebecken des Grillgeräts aus F i g. 1 befestigt ist,
F i g. 5A eine Draufsicht auf einen Flachteller für das Grillgerät aus F i g. 1,
F i g. 5B einen Schnitt längs der Linie V-V durch den Flachteller aus F ig. 5,
Fig.6a, b eine Seitenansicht und eine Stirnansicht einer Seitenwand für das Grillgerät gemäß F i g. 1,
F i g. 7 einen Schnitt längs der Linie M aus F i g. 1 durch die Fettabtropfschale und
Fig.8 eine perspektivische Darstellung der beiden mit Verbindungsstange gekoppelten Kipplager in vergrößertem Maßstab.
In den F i g. 1 bis 8 ist ein transportables, zerlegbares Garten-Grillgerät dargestellt, mit dem Fleisch am Grillspieß 12 gegrillt und Würstchen, Schaschlik und dergleichen auf einem Rost 11 gebracht und geröstet werden können.
Das Grillgerät 30 weist ein Kohlebecken 5 von im wesentlichen rechtwinkliger Grundfläche auf, an dessen vorderer Längsseite 51 eine Klappe 8 angelenkt ist An den gegenüberliegenden Schmalseiten 53 und 54 des Kohlebeckens sind je eine Seitenwand 3,4 so befestigt, daß der untere Rand jeder Seitenwand dem oberen Rand jeder Schmalseite 53, 54 des Kohlebeckens gegenüberliegt und sich jede Seitenwand 3,4 senkrecht zum Boden 55 des Kohlebeckens erhebt Der Rost U des Grillgerätes 30 kann über das nach oben offenen Kohlebecken 5 parallel zum Boden 55 die obere Kohlenbeckenöffnung abschließend eingeschoben werden.
Eine flache Fettabtropf-Wanne 1, deren Länge etwa gleich der Breite des Kohlebeckens 5 und deren Breite etwa gleich der Höhe einer Seitenwand 3 ist, kann zwischen die hinteren Abschlußkanten der beiden Seitenwände 3,4 so weit eingeschoben werden, daß die
beim Einschieben vordere, breite Kante 22 der Fettabtropf-Wanne 1 vor eine hintere Randleiste 56 an der hinteren Längswand 57 des Kohlebeckens 5 greift
Das Grillgerät 30 kann mit einem Deckel 2 nach oben abgeschlossen werden, der in an jeder Oberkante jeder Seitenwand 3, 4 vorgesehene Nuten (in F i g. 6 bei 60 angedeutet) eingeschoben werden kann und dann den Zwischenraum zwischen den Seitenwänden 3, 4 überdeckt
Von den vier Beinen 70,71,72,73 des Grillgerätes 30 sind je zwei Beine 70,71 und 72,73 in Steckhülsen 74,75 eines Kipplagers 7 eingesteckt und befestigt An jeder Schmalseite 53, 54 des Kohlebeckens 5 ist je ein Kipplager 7 in noch zu beschreibender Weise befestigt, und die beiden Kipplager sind miteinander mittels einer das Kohlebecken 5 untergreifenden Verbindungsstange 76 verbunden.
Der Grillspieß 12 kann in eine im Ganzen mit 99 bezeichneten Haltevorrichtung eingesetzt werden, die an jeder Seitenwand 3, 4 vorgesel.en ist Die Haltevorrichtung besteht aus einem von der Oberkante jede Seitenwand 3 oder 4 in Richtung auf den unteren Rand der Seitenwand 3, 4 geführten Einschnitt 98, von dem mehrere nach einer Seite sich erstreckende und Abstand voneinander aufweisende Lager-Einschnitte 97 für den Grillspieß 12, ausgehen.
Unter dem Boden 55 des Kohlebeckens 50 ist eine im Ganzen mit 40 bezeichnete Wärmewanne befestigt und bildet mit dem Kohlebecken 5 ein einteiliges, beispielsweise aus Gußeisen oder Leichtmetall-Druckguß gefertigtes Bauteil. Länge und Breite der Wärmewanne sind etwa gleich den Abmessungen des Bodens 55. Die Wärmewanne 40 ist mittels Seitenwänden 43, 44 und einer Rückwand 45 (F i g. 2) mit den entsprechenden Seitenwänden 53, 54 und der Rückwand 57 des Kohlebeckens verbunden, und nach den beiden Seiten sowie nach rückwärts sowie durch den parallel zum Boden 55 verlaufenden Wärmewannenboden 42 nach unten abgeschlossen. An der Vorderseite hat die Wärmewanne 40 eine Flachteller-Einschuböffnung 41, die sich über die gesamte Breite und Höhe der Wärmewanne 40 erstreckt Die lichte Breite der Wärmewanne 40 ist so gewählt daß mehrere, beispielsweise fünf Flachteller 80 in die Wärmewanne durch die Einschuböffnung 41 von außen eingeschoben werden können, wobei in der Höhe der Einschuböffnung ausreichend Platz für das Einschieben solcher Flachteller gelassen ist, die mit einem Würstchen oder Schaschlik oder Fleischbrocken am Spieß beladen sind.
Wie man aus den Fig.2 und 3 erkennt, gehen die Seitenwände 53, 54 und die Rückwand 57 des Kohlebeckens 5 ohne äußerlich erkennbaren Absatz in die entsprechenden Seitenwände 43, 44 und die Rückwand 45 der Wärmewanne über. Die Scitenwände und die Rückwand sind zur Verbesserung des Aussehens nach unten innen geneigt Es ist ferner zu erkennen, daß der Boden 55 des Kohlebeckens 5 gleichzeitig die Deckplatte für die Wärmewanne 40 bildet. Durch die einteilige und relativ starkwandige Konstruktion aus Kohlebecken 5 und Wärmewanne 40 ergibt sich eine gute Wärmeleitung von dem Boden 55 zur Wärmewanne 40, so daß bei brennendem Kohlefeuer in dem Kohlebecken 5 in der Wärmewanne 40 eine erhöhte Temperatur aufrechterhalten bleibt. Da die Wärmewanne 40 sich unterhalb des Kohlebeckens 5 befindet, steigt die Temperatur in der Wärmewanne nicht so weit an, daß sich auf den eingeschobenen Flachtellern 80 befindende Gut weiter gebraten wird. Die Temperatur im Inneren der Wärmewanne 40 ist wegen der guten Wärmeleitung zu den übrigen Teilen des Kohlebeckens 5 jedoch so hoch, daß die Flachteller 80 über lange Zeit zusammen mit bereits fertigem Fleisch warm gehalten werden können, selbst wenn in dem Kohlefeuer nur noch eine schwache Glut glimmt
Aus den F i g. 2 und 3 ist ferner die Befestigung der Seitenwände 3, 4 auf dem Kohlebecken 5 zu erkennen. Dazu weist jede Schmalseite 53,54 des Kohlebeckens je
ίο eine Seitenleiste auf, von denen nur die Seitenleiste 58 dargestellt ist Am vorderen Ende ist die Seitenleiste 58 zu einem Winkel 59 umgebogen, der am vorderen Ende ein mit Innengewinde versehenes Durchgangsloch 61 trägt An seinem unteren Ende läßt der Winkel 59 eine nach außen gerichtete Nut 62 frei, die das Einschieben des Rostes 11 erlaubt
Am rückwärtigen Ende ist die Seitenleiste 58 ebenfalls rechtwinklig umgebogen, und der rückwärtige Winkel 63 trägt ein mit Innengewinde versehenes Durchgangsloch 64, dessen Achse mit der Achse des Durchgangslochs 61 fluchtet und von vorne nach hinten verläuft
Wie F i g. 6a erkennen läßt, ist jede Seitenwand 3,4 an der Vorderkante 65 mit einer weiteren, parallel zur Vorderkante 65 verlaufenden Nut 66 versehen, in weiche ein nicht dargestelltes vorderes Abdeckblech von oben eingeschoben werden kann. An der hinteren Kante 67 trägt jede Seitenwand 3, 4 eine parallel zur hinteren Kante 67 verlaufende Wannennut 68, in welche die Fett-Abtropfwanne 1 von oben eingeschoben werden kann. Jedes Seitenteil ist zwecks höherer Wärmespeicherkapazität aus Gußeisen oder Leichtmetall-Druckguß gefertigt
Die Fettabtropfwanne 1 dagegen kann aus nicht rostendem Stahlblech geformt sein. Wie F i g. 1 und 7 zeigen, kann an einem oberen Abschnitt des die Rückwand des Grillgeräts 30 bildenden Abtropfwannenbodens 21 eine weitere Wärmewanne 40' aus Stahlblech befestigt, beispielsweise bei X angenietet oder angeschweißt sein. Die Wärmewanne 40' besitzt einen Seitenwandabschnitt 44', dem am gegenüberliegenden Rand der Abtropfwanne ein ähnlicher, nicht gesondert dargestellter Seitenwandabschnitt in Form und Größe entspricht. Die beiden Seitenwandabschnitte 44' sind durch eine innere, parallel zur Längskante 22 der Abtropfwanne verlaufende Zwischenwand 23 (F i g. 7) verbunden. Dadurch ergibt sich eine obere Wärmewanne, welche durch den oberen Abschnitt des Abtropfwannenbodens 21, die Zwischenwand 23, die
so Seitenwandabschnitte 44' sowie die Rückwand 24 der weiteren Wärmewanne 40' gebildet wird. Diese obere Wärmewanne 40' besitzt eine nach oben offene Flachteller-Einschuböffnung AV, durch die mehrere Flachteller 80 vertikal eingeschoben und vorgewärmt werden können. Dazu ist die Tiefe zur oberen Wärmewanne 40' zweckmäßig nicht wesentlich größer als die Länge eines Flachteliers 80.
Wie F i g. 1 und 7 weiter zeigen, schließt sich an die obere Wärmewanne 40' eine untere Wärmewanne 40" an, welche aus zwei Wärmekammern 38,39 besteht Die Wärmekammer 38 wird von dem unteren Abschnitt des Abtropfwannenbodens 21, der Zwischenwand 23, dem unteren Abschnitt der Rückwand 24 sowie einer unteren Seitenwand 25 und einer vertikalen inneren Zwischen-
bj wand 26 umschlossen. Die Flachteller-Einschuböffnung 27 der Kammer 38 weist in der Darstellung der F i g. 1 nach rechts und befindet sich unterhalb des Seitenwandabschnittes 44'. Entsprechend wird die benachbarte
Wärmekammer 39 durch die in F i g. 1 linken unteren Abschnitt des Abtropfwannenbodens 21, die Zwischenwand 23, den linken unteren Abschnitt der Rückwand 24 sowie der unteren Seitenwand 25 und der vertikalen Zwischenwand 26 begrenzt, ihre Flachteller-Einschuböffnung weist in F i g. 1 in nicht zu erkennender Weise nach links und befindet sich neben dem nicht dargestellten linken Seitenwandabschnitt 44'. Der von den beiden Kammern 38 und 39 umschlossene Raum ist so dimensioniert, daß durch die seitlichen Flachteller-Einschuböffnungen Flachteller 80 eingeschoben und vorgewärmt werden können.
Der Flachteller 80 hat gemäß Fig.5a, 5b in Draufsicht eine quadratische Form mit niedrigem, umlaufendem Rand 81. Die Höhe des Randes unterliegt |5 nur insoweit einer Begrenzung, als der Flachteller durch die Flachteller-Einschuböffnung der Wärmewanne 40, 40' eingeschoben werden kann, gegebenenfalls mit Würstchen oder sonstigem zum Verzehr geeigneten Nahrungsmitteln. In der Mitte einer Seite ist der Rand zu einem Griffabschnitt 82 nach innen verbreitert und mit zwei parallel zum Boden 83 des Flachtellers eingebohrten, Abstand aufweisenden, parallelen Blindlöchern 84,85 versehen. In die beiden Blindlöcher kann eine Gabel 86 mit geringem Spiel eingeführt werden, deren rückwärtiger Stiel mit einem Griff aus wärmeisoliertem Material, beispielsweise Holz, versehen ist. Beim Transportieren des Tellers wird die Gabel 86 mittels Griff 87 in die beiden Blindlöcher 84, 85 eingeführt, wobei die vorderen Zinken 88 der Gabel bei 89 um einen kleinen Winkel abgebogen sind. Abweichend von der dargestellten Ausführungsform kann der Flachteller 80 an jeder seiner vier Seiten mit je einem Griffabschnitt 82 versehen sein; auch ist es möglich, den Boden des Tellers 80 so stark zu machen, daß in ihn seitlich an zweckmäßigen Stellen Blindlöcher 84,85 zum Einführen der Gabelzinken 88 eingebohrt werden können. Durch diese Maßnahmen wird die Transportfähigkeit des Flachtellers verbessert.
Die Wärmewanne ist auf den Beinen 70 — 73 über ein Paar Drehgelenke befestigt. Jedes Drehgelenk besteht aus einem Weilenstummel 15, der in eine an jeder Seitenwand 3, 4 des Kohlebeckens 5 ausgebildeten Verstärkungsrippe 90 eingeschraubt ist. Wie insbesondere Fig. 2a erkennen läßt, ist der Wellenstummel an seinem vom Kohlebecken 5 wegweisenden Ende mit einem seitlich abstehenden Anschlagwinkel 91 versehen. Wellenstummel 15 und Anschlagwinkel 91 sind ein einteiliges Bauteil. Der Anschlagwinkel 91 hat eine dem Durchmesser des Wellenstummels 15 gleiche Breite und erstreckt sich parallel zum Boden 55 des Kohlebeckens 5 so weit nach hinten, daß an seiner Unterseite eine im wesentlichen ebene untere Anschlagfläche 16 und seiner Oberseite eine im wesentlichen ebene Anschlagfläche 92 entsteht Zur guten Stabilität in den Endstellungen des Kohlebeckens 5 ist der Wellenstummel 15 etwa in der Mitte der hinteren Hälfte jeder Schmalseite 53,54 und unterhalb des Bodens 55 in die Verstärkungsrippe 90 eingeschraubt
Zur Aufnahme des Wellenstummels 15 ist in dem Kipplager 7 eine Lagerpfanne 93 ausgebildet die in der Ansicht nach F i g. 4 von einem U-förmigen Randsteg 94 des Kipplagers 7 begrenzt wird. Das Kipplager 7 besitzt einen im wesentlichen trapezförmigen Umriß und besteht aus massivem Leichtmetall-Druckguß oder b5 dergleichen. Die Lagerpfanne 93 erstreckt sich als Einschnitt von der kürzeren Oberseite des Kipplagers 7 so weit nach unten, daß das obere Ende des in der Lagerpfanne ruhenden Wellenstummels auf gleiche Höhe oder geringfügig unterhalb einer zur Trapez grundseite parallelen Fläche 95 eines Anschlags 96 liegt An dem Kipplager ist ein weiterer Anschlagkörper 7! durch Verstärkung des Randsteges 94 ausgebildet. De Anschlagkörper 79 weist eine Anschlagfläche 78 auf, di< mit der Verlängerung des dem Anschlag 96 gegenüber liegenden Schenkels des U-förmigen Randsteges fluchtet. In dem Bereich, in dem der Anschlagwinkel 9: den Randsteg 94 übergreift, ist dessen Stärke geringe als an den übrigen Randabschnitten des Kipplagers ', (siehe F i g. 8).
An den beiden unteren Eckbereichen des trapezförmi gen Kipplagers 7 ist je eine Einsteckhülse 74, 75 an da: Kipplager angeformt. Jede Einsteckhülse besitzt ein an vorderen Ende ausgebildetes axiales Slindloch, ii welches eines der Beine 70 bis 73 eingesteckt werdet kann. Ferner ist in der vom Anschlag 96 entfernt« Einsteckhülse 74 ein Durchgangsloch 77 vorgesehen das tiefer als das untere Ende der Lagerpfanne 93 unc vor ihr angeordnet ist. Durch das Loch 77 kann eine Langschraube durchgeschoben werden, welche mit den freien Ende in die Verbindungsstange 76 eingeschraub werden kann.
An der Vorderseite 51 des Kohlebeckens 5 sind in dei Nähe jeder Seitenwand 3,4 je ein Gewindezapfen 31,3i angeformt; auf jedem Gewindezapfen 31 kann je eir Griff 50 aus wärmeisolierendem Material, etwa HoIj aufgeschraubt werden.
Zu Aufstellen des Grillgerätes 30 wird je ein mii einem rutschfesten Fuß 23 versehenes Bein 70,71,72,73 in eine Einsteckhülse 74,75 eingesteckt und etwa mittels eines durch ein Loch 33 einführbaren Domes gesichert Sodann werden die beiden mit Beinen versehener Kipplager 7 mittels der Verbindungsstange 76 durch Verschrauben durch das Durchgangsloch 77 fesi verbunden.
Dann wird das mit der Wärmewanne 40 einteilige Kohlebecken 5 in vertikaler Stellung so auf die Kipplager aufgesetzt daß jeder Wellenstummel 15 in die Lagerpfanne 93 eingreift und die untere Anschlagfläche 16 des Anschlagwinkels 91 an der Anschlagfläche 78 des Anschlagkörpers 79 anliegt Das Kohlebecker kann dann um 90° nach vorne gedreht werden, so daD die obere Anschlagfläche 92 des Anschlagwinkels 91 den Anschlag 96 untergreift
Danach können die Seitenwände 3, 4 befestig! werden, indem nicht dargestellte, vorne konisch zugespitze Schrauben in die fluchtenden Gewindelöcher 61,64 eingeschraubt werden, bis sie in gegenüberliegenden Blindlöcher 34, 35 am unteren Rand jeder Seitenwand 3,4 eingreifen. Ein am unteren Rand jeder Seitenwand angeformter, nach außen weisender Steg 36 verhindert durch Anlage an den oberen Rand jeder Schmalseite 53, 54 des Kohlebeckens ein Umklappen des Seitenteils nach außen. Danach wird in jede Wannennut 68 die Fettabtropfwanne 1 von oben eingeführt, bis ihre Unterkante 22 die Randleiste 56 hintergreift Der Rost 11 kann dann in die Nut 62 eingeschoben werden. Wird jetzt der mit Griff 14 versehene Grillspieß 12 in eines der Einschnittpaare 97 eingehängt ist das Grillgerät gebrauchsfertig.
Das Grillgerät 30 kann dann durch gefahrloses Ergreifen der auf die Zpafen 31, 32 aufgeschraubten Griffe 50 aus der horizontalen Endstellung in die vertikale Endstellung verschwenkt werden. Die Endstellungen sind durch die Flächen 95 und 78 in Zusammenwirken mit den Flächen 92 und 16 bestimmt
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Grillgerät mit einem oben offenen und mit einem Rost abgedeckten, gußeisernen Kohlebecken, mit zwei gegenüberliegenden, mit dem Kohlebecken verbundenen Seitenwänden, die mit einer Halteeinrichtung zur Aufnahme eines sich zwischen den Seitenwänden erstreckenden Grillspießes ausgerüstet sind, sowie mit einer an der Rückseite des Kohlebeckens montierbaren Fettabtropfschale, die sich zwischen den hinteren Vertikalkanten der Seitenwände erstreckt, wobei das zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Stellung verschwenkbare Kohlebecken an jeder Seite über je ein Gelenk auf Beinen gelagert ist, dadurch ge- is kennzeichnet, daß eine flache, gußeiserne Wärmewanne (5) mit dem Boden (55) des Kohlebekkens (5) wärmeleitend verbunden ist, deren vordere Einschuböffnung niedriger ist als die Höhe des Kohlebeckens, und daß im hinteren Teil jeder Seitenwand (43, 44) der Wärmewanne (40) je eines der Gelenke (15) angeformt ist
2. Grillgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (21) der Fettabtropfschale (1) wenigstens eine weitere, flache Wärmetasehe (40', 40") angeformt ist, deren Einschuböffnung im wesentlichen die gleiche Höhe hat wie die Einschuböffnung der Wärmewanne (40).
3. Grillgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetasche (40") durch wenigstens eine Zwischenwand (23) in Kammern unterteilt ist
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