DE26940C - Weichenzugstange mit Abscheerstift und Sperrvorrichtung für das Auffahren von Weichen - Google Patents
Weichenzugstange mit Abscheerstift und Sperrvorrichtung für das Auffahren von WeichenInfo
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- DE26940C DE26940C DENDAT26940D DE26940DA DE26940C DE 26940 C DE26940 C DE 26940C DE NDAT26940 D DENDAT26940 D DE NDAT26940D DE 26940D A DE26940D A DE 26940DA DE 26940 C DE26940 C DE 26940C
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- 230000006378 damage Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. December 1883 ab.
Beim Auffahren einer Weiche, welche mit Endcompensation oder Spitzen verschlufs versehen
ist, werden in der Regel diese zerstört. Dies nach Möglichkeit zu verhindern, ist der Zweck
der nachstehend beschriebenen Vorrichtung, welche daneben noch den weiteren Zweck hat,
dafs sie da, wo mit dieser Vorrichtung ver-'sehene Weichen von einem entfernten Hebelapparat
aus bedient werden, dem Apparatwärter von dem stattgehabten Auffahren einer Weiche
Kenntnifs geben soll.
Diese Vorrichtung wird in die Verbindungsstange zwischen Weiche und Compensation eingeschaltet,
Fig. ι, kann aber auch da Anwendung finden, wo das Gestänge direct an die
Weichen angreift.
Das Stück A, mit seinem vorderen gabelförmigen Theil durch einen Bolzen B mit dem
Regulirschenkel der Endcompensation verbunden, ist an seinem hinteren Theil von kreisförmigem
Querschnitt und enthält von C bis D eine Bohrung, in welcher eine Stange E von gleichem
Querschnitt wie die Bohrung geführt wird, die von G aus mit entgegengesetzt stehenden Sperrzähnen
HJ versehen ist.
Bei C sind die beiden Theile A und E1 Fig. 1,
durch den Abscheerstift K mit einander verbunden, so dafs eine Verschiebung der Stange E
in der Bohrung des Stückes A erst dann stattfinden kann, nachdem dieser Stift K abgescheert
worden ist, was beabsichtigtermafsen beim Auffahren der Weiche geschehen soll. Mit den
Zähnen H und J tritt der Sperrkegel M in Contact, welcher an seinem unteren Ende von
rechtwinkligem Querschnitt ist und in einer ebensolchen Oeffnung des Stückes A geführt
wird, Fig. 4.
Am oberen Ende wird dieser Sperrkegel in der Hülse N geführt, welche mit A durch
Schrauben verbunden ist. In dieser Hülse ist aufserdem eine Spiralfeder enthalten, welche
den Sperrkegel M stets nach unten, d. h. in die Zahnstange drückt. Die Stange E ist für
den Anschlufs an die Verbindungsstange der Weiche mit der Gewindehülse O versehen,
Fig. ι und 3, und verhindert durch den Stift F,
Fig. ι und 4, eine seitliche Verdrehung der Stange E. .
Der Abscheerstift K ist so schwach gewählt, dafs bei einer aufsergewöhnlichen Beanspruchung
der Zugstange A E derselbe schon dann abgescheert wird, wenn alle Constructionstheile der
Compensation noch genügende Sicherheit gegen Bruch bieten. Wird z. B. die Weiche in der
gezeichneten Stellung aufgefahren, so wird nach Abscheerung des Stiftes K die Stange E sich
in der Pfeilrichtung in die Bohrung von A hineinschieben und etwa die in Fig. 3 gezeichnete
Stellung einnehmen.
Hierdurch wird nun weiter durch die Zähne J der Sperrkegel M bei jedesmaligem Passiren
eines Hahnes in die Höhe gedrückt, durch die Feder aber stets wieder in die nächste Lücke
einfallen.
Will nun bei der in Fig. 3 gezeichneten Stellung der Zahnstange der Apparatwärter die
Weiche umlegen, wobei die Bewegung der Verbindungsstange ebenfalls in der Pfeilrichtung
erfolgt, so wird die Zunge viel früher zum Anliegen an die Mutterschienen kommen, als der
Weg des Stellhebels im Apparat zurückgelegt ist, weil die Verbindungsstange um das Stück PP'
kürzer geworden; es wird also der Apparatwärter den Stellhebel nicht zum Einklinken bringen
können und daraus wird er schliefsen müssen, dafs die Weiche aufgefahren worden ist.
Um eine aufgefahrene Weiche wieder in den früheren Zustand zurückzuversetzen, mufs die
Sperrklinke M gehoben werden, und kann man hiernach die Stange E frei in der Bohrung bewegen.
Durch Einstecken eines neuen Abscheerstiftes K wird die Vorrichtung wieder betriebsfähig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die zwischen Weiche und Endcompensation bezw. Spitzenverschlufs eingeschaltete Vorrichtung, bestehend aus einer in der Hülse A geführten und mit dieser durch einen Stift K verbundenen, verzahnten Stange, welche in normalem Zustande einen festen Theil der Weichenzugstange bildet, nach dem Auffahren der Weiche bezw. nach dem Abscheeren des Stiftes K aber die Weichenzugstange entweder verkürzt oder aber verlängert, alles zu dem Zweck, die Zerstörung der Endcompensation etc. zu verhüten und dem Wärter Kenntnifs von dem Aufgefahrensein der Weiche zu geben.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26940C true DE26940C (de) |
Family
ID=303284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26940D Active DE26940C (de) | Weichenzugstange mit Abscheerstift und Sperrvorrichtung für das Auffahren von Weichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26940C (de) |
-
0
- DE DENDAT26940D patent/DE26940C/de active Active
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