DE269159C - - Google Patents

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DE269159C
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block
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switching lever
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/14Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20«. GRUPPE
Umschalter für Blocksicherungen elektrischer Bahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Blocksicherung für elektrische Bahnen, bei denen die Fahrleitung in Blockabschnitte geteilt ist und zwischen den Abschnitten Isolierstrecken eingeschaltet sind. Bei derartigen Blocksicherungen wird der Blockungsschalter von dem Stromstoß verstellt, der beim Befahren der Isolierstrecke durch den Wagen von der Hauptleitung zur Erde fließt. Der Schalter ist dabei als Umschalter ausgeführt und unterbricht den Anschluß des durchfahrenen Abschnittes an die Zuleitung und schließt gleichzeitig den Stromkreis eines Relais, das den Anschluß des weiter zurückliegenden Blockabschnittes an die Zuleitung vermittelt, so daß dieser Blockabschnitt wieder unter Spannung gesetzt wird. Sobald der Anschluß erfolgt ist, kann der Relaisstromkreis wieder unterbrochen werden. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß der Umschalthebel durch ein Spannwerk nur über einen Teil des Schaltweges zurückgeführt wird. Zum Zurückführen des Schalthebels wird bei Anwendung der Erfindung nur eine ganz geringe Arbeit gebraucht, die beliebig klein gemacht werden kann durch Verminderung des Rückführungsweges des Schalthebels. Der Weg braucht nämlich nur so groß zu sein, daß der Relaisstromkreis eben unterbrochen wird. Die Rückführungsarbeit wird nun dem beim Befahren der Isolierstrecke auftretenden Stromstoß entnommen. Da die Rückführungsarbeit erfindungsgemäß sehr klein ist, so kann der größte Teil der St.romstoßarbeit zum Umlegen des Schalthebels benutzt werden. Das Umlegen erfolgt dann sehr zuverlässig, und die Sicherheit des Betriebes wächst.
Die Erfindung bietet auch die Möglichkeit, besonders bei kleinen Schaltwegen den Stromstoß zu verkürzen. Zu dem Zwecke kann entweder die Isolierstrecke verkürzt oder die Geschwindigkeit, mit der diese Strecke befahren wird, vergrößert werden. Die Verkürzung der Isolierstrecken ist deswegen vorteilhaft, weil dadurch die Teile der Fahrleitung, die nicht geblockt werden können, verkürzt werden. Die Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit auf der Isolierstrecke ermöglicht eine Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit auf der ganzen Strecke, wodurch die Wirtschaftlichkeit der Anlage erhöht wird.
In der Zeichnung ist die ganze Anlage mit vier Blockapparaten I bis IV schematisch dargestellt. Die zu einem Apparat gehörigen Teile der Anlage sind durch Buchstaben mit der Kennziffer des Apparates bezeichnet.
α bezeichnet den Blockabschnitt, i die Isolierstrecke, e die Blockungsspule, d die Entblockungsspule, b den Kontakt des Blockabschnittes, c den Kontakt der Entblockungsspule des vorhergehenden Apparates, s den Umschalthebel, h die Speiseleitung. In dem Apparat III und IV ist mit f eine Feder, im Apparat I und II sind mit g und k zwei Kontaktstücke bezeichnet, zwischen denen eine Unterbfechungsstelle des Stromkreises der Rückführungsspule m liegt, die der Feder f entspricht. Sie kann durch ein isoliertes Schleif-
stück t am Umschalthebel s überbrückt werden.
Die Einrichtung wirkt nun in folgender Weise:
Die Fahrt des Wagens geht von IV nach I. Der Wagen habe soeben die Isolierstrecke ii überfahren; er hat dabei durch <?4 den Schalthebel S4 entgegen der Uhrzeigerrichtung umgelegt. Dadurch ist der zurückliegende Blockabschnitt a4 durch Unterbrechung am Kontakt δ4 von der Speiseleitung h abgeschaltet worden. Gleichzeitig ist über den Kontakt C4 ein Strom durch die Entblockungsspule des weiter zurückliegenden Apparates (d5) gesandt worden, der den vorher in der Blockungsstellung stehenden Schalthebel in die Entblockungsstellung gedreht hat. Dadurch ist dieser Blockabschnitt wieder mit der Speiseleitung verbunden worden, und der nachfolgende Wagen findet ihn deshalb unter Spannung. Am Anfang des Blockabschnittes «4 würde er aber zum Stehen kommen, da dieser im Augenblick spannungslos ist.
Als Vorrichtung zur Abschaltung der Entblockungsspule des überfahrenen Apparates ist bei III und IV die Feder f, bei I und II der Schalter mit den Teilen g, k, t und der Spule m angenommen. Die Feder f löst ihre Aufgabe, indem sie den Umschaltnebel s beim Stromloswerden der Blockungsspule e vom Kontakt c abdrückt. Das Schleifstück t läßt die Unterbrechungsstelle zwischen g und k bei der Entblockungsstellung des Umschalthebels s offen, bei anderen Stellungen überbrückt es sie. Hat der Wagen das Isolierstück I1 verlassen, so wird die Spule ev die den Schalthebel S1 gegen die Wirkung der Spule mx an den Kontakt C1 drückt, stromlos, und die Spule M1 kann den Schalthebel zurückführen. Sobald aber das Schleifstück tt die* Kontaktstücke U1 und ^1 verlassen hat, wird die Stromzuführung zur Spule W1 unterbrochen, und der Schalthebel C1 wird nicht weiter zurückgeführt.
Das' Schleifstück t mit den Kontakten g und k kann man durch einen besonderen Schalter ersetzen, der mit s gekuppelt oder von s gesteuert ist. Ebenso könnten an Stelle des Umschalthebels s zwei besondere abhängige Schalter vorhanden sein, von denen der eine den Kontakt b, der andere den Kontakt c bedient.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Umschalter für Blocksicherungen elekirischer Bahnen, bei denen die Fahrleitung in Blockabschnitte mit dazwischenliegenden Isolierstrecken eingeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (s), der beim Auffahren eines Wagens auf eine Isolierstrecke (i) den Stromkreis der Entblockungsspule (A) des zurückliegenden Blockschalters schließt, ein Spannwerk einschaltet, das diesen Blockschalter (s) nach dem Verschwinden der schließenden Kraft über einen Teil des Schließweges zurückführt und dann freigibt.
  2. 2. Umschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Feder (f), die durch den Schalthebel (s) gespannt wird und ihn beim Verschwinden der spannenden Kraft zurückführt.
  3. 3. Umschalter nach Anspruch 1,-dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (s) mit einem Schalter (t) verbunden ist, der bei der Schließbewegung des Schalthebels (s) eine Spule (m) einschaltet, die nach Verschwinden der schließenden Kraft den Schalthebel (s) zurückführt und durch den Schalter (t) ausgeschaltet wird, wenn der Schalthebel (s) einen Teil des Umschaltweges zurückgelegt hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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