DE267680C - - Google Patents

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DE267680C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G19/00Toy animals for riding
    • A63G19/02Toy animals for riding made to travel by riding movements other than by ratchet wheels

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  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 267680--KLASSE 77e. GRUPPE
JOSEPH AMERELLER in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Spielzeug-Reittier, welches mittels eines Fahrradantriebes gleichzeitig eine schwingende sowie eine fortschreitende Bewegung ausführt, so daß der Reiter das Gefühl erhält, als befinde er sich auf einem wirklichen Reitpferd. Das Neue der Erfindung ist, daß das Kettenrad mit Mitnehmerarmen versehen ist, die gegen am Tierkörper fest angebrachte Anschlagstifte derart
to stoßen, daß dadurch bei jeder Umdrehung der Pedale ein-zweimaliges Hin- und Herschwingen erfolgt, das gegebenenfalls durch die Spannkraft einer Spiralfeder gefördert werden kann.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht - den Erfindungsgedanken in einer beispielsweisen Ausführungsform, und zwar zeigt Fig. 1 das Spielzeug-Reittier in dem Augenblick, in welchem es sich in der hintersten und niedrigsten Lage befindet, während Fig. 2 die Lage zeigt, welche das Pferd nach einer halben Pedalumdrehung einnimmt; in dieser Lage ist das Pferd am weitesten nach vorn geschoben und sein -hinteres Teil am höchsten gehoben.
Wie aus den Figuren erkenntlich, besteht diese Vorrichtung aus dem Pferdekörper 1.
In der vorderen Bauchgegend des Pferdes ist
. eine rotierende Welle 2 angebracht, welche zu beiden Seiten des Pferdes mit je einem Pedal 3 versehen ist. Auf der Welle 2 ist im Innern des Pferdekörpers ein Kettenrad 4 befestigt. Dieses Kettenrad 4 ist durch die Gelenkkette 5 mit einem'zweiten Kettenrad 6 in Verbindung. Die Kettenräder 4 und 6 sind derart angeordnet, daß die Mittellinie der Gelenkkette 5 mit der Bewegungslinie des Pferdes im rechten Winkel steht, so daß die Gelenkkette bei der Vor- und Rückwärtsbewegung des Pferdes die gleiche Spannung beibehält. Das Kettenrad 6 ist auf einem drehbaren Bolzen 7 befestigt, und letzterer lagert im oberen Ende der unbeweglichen Stütze 8. Zwischen Kettenrad 6 und Stütze 8 ist auf dem Bolzen 7 ein zweiarmiger Hebel (Mitnehmer) 9 angeordnet, welcher dazu dient, dem Reitpferd 1 mittels des im Rücken des Pferdes angebrachten Stiftes 10 die Vorwärtsbewegung zu erteilen. Ferner ist seitlich auf dem Bolzen 7 ein Kegelrad-11 befestigt, in welches ein zweites Kegelrad 12 eingreift. Das Kegelrad 12 ist auf der rotierenden Welle 13 aufgekeilt und letztere durch Lager 14 und Stellringe 15 . in der Stütze 8 befestigt. An der Stütze 8 ist ein Arm 16 0. dgl. angebracht, an welchem eine Spiralfeder 17 befestigt und deren anderes Ende mit dem Pferderücken verbunden ist. Im hinteren Teile des Pferdes ist ein beweglicher Hebei 18 vorgesehen, dessen eines Ende mit dem Arm 16 und dessen anderes Ende mit einem Bolzen 19 gelenkig verbunden ist. Der gelenkige Hebel 18 erfüllt den Zweck, dem Pferde die hintere Hebung, also die Sprungbewegung zu verleihen, während die durch das Gewicht des aufsitzenden Reiters zusammengedrückte Spiralfeder 17 einesteils das Vorwärtsschwingen und andernteils das Hochheben des Hinterteiles des Pferdes unterstützt. Am unteren Ende der Welle 13 ist ein Kegelrad 20 angeordnet, welches in ein weiteres Kegelrad 21 eingreift. Das Kegelrad 21 sitzt auf der Welle 22, welche an ihren
beiden äußeren Enden mit je einem Laufrad 23 versehen ist. Im Vorderkörper des Pferdes ist eine Lenkstange 24 eingebaut, welche mit der Gabel 25 des vorderen Laufrades 26 gelenkig verbunden ist. Über die Gabel 25 ist lose ein Flacheisen 27 geschoben, damit sich der obere Teil der Gabel 25 in dem Flacheisen ungehindert bewegen kann. Das Flacheisen 27, welches sich zu beiden Seiten des Rades 26 an der Gabel 25 hinunterzieht, ist beiderseitig unterhalb der Radachse 28 rechtwinklig umgebogen, und zwar ist der horizontal laufende Teil 29 bis über das Rad 26 hinaus derart geformt, daß sich dieses' Rad bequem seitlich drehen kann. In der Mitte des Wagens vereinigen sich die gebogenen horizontalen Flacheisen 29 und sind mittels eines Hängebockes 30 an der Welle 22 befestigt, woselbst auch die Stütze 8 ihren Halt findet. Zu beiden Seiten der senkrechten Teile des Flacheisens 27 ist je eine bewegliche Strebe 31 be- -festigt, die ebenfalls beweglich an der Innenseite der Vorderfüße des Pferdes angebracht ist. An der unbeweglichen Stütze 8 ist ferner ein Stift 32 ο. dgl. vorgesehen, damit das Pferd beim Senken eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Sämtliche Teile, außer den Pedalen, welche in der Höhe des Pferdekörpers angeordnet sind, sind in demselben eingebaut. Die Pedale können auch an Stützen, welche dann an den Flacheisen 29 nach oben gehend angeordnet sein müßten, befestigt werden.
Die Funktion des Reittieres ist wie folgt: Werden die Pedale 3 von dem auf dem Pferde 1 sitzenden Reiter in Drehung versetzt, so dreht sich das Kettenrad 4 und somit auch das zweite Kettenrad 6. Rotiert das Kettenrad 6, so bewegt sich auch der auf dem gleichen Bolzen 7 wie dieses befestigte zweiarmige Hebel 9 (Mitnehmer), legt sich an den Stift 10 an und schwingt den Pferdekörper vorwärts, und zwar, da der Hebel 9 zweiarmig ausgebildet ist, zweimal, während die Pedale 3 eine Vollumdrehung ausführen. Durch das Gewicht des Reiters wird die Spiralfeder 17 zusammengepreßt. Schwingt nun der Pferdekörper nach vorn, so nimmt er das an ihm befestigte Ende der Feder 17 mit. Gleichzeitig, infolge dieser Ausdehnung der Feder, entfaltet dieselbe ihre Spannkraft und hilft dadurch zum Vorschieben und den hinteren Teil hochzuheben. In demselben Moment, in dem das Pferd vorgeschoben wird, tritt der Hebel 18 in Tätigkeit und hebt den hinteren Teil des Pferdes hoch. Gleitet der Mitnehmer 9 von dem Stift 10 ab, so kehrt der Hebel 18 durch das Gewicht des Reiters in seine alte Lage zurück, der hintere Teil des Pferdes senkt sich, stützt sich auf dem Stift 32 ab. Diese Funktion wiederholt sich beim Weiterbetätigen der Pedale von neuem, so daß durch diese Vorrichtung, nämlich durch die Vorwärtsbewegung mit der Auf- und Abbewegung des Pferdes kombiniert, das Springen oder beim schnelleren Treten der Pedale das Galoppieren eines wirklichen Reitpferdes nachgeahmt wird. Während das Pferd die eben beschriebene Funktion ausführt, bewegt sich auch gleichzeitig durch das Kegelradgetriebe der ganze Wagen vorwärts.
Nachträglich sei noch zu erwähnen, daß auf dem Bolzen 7, und zwar an einem Ende desselben ein weiterer doppelarmiger Hebel 33 (Mit- η0 nehmer) befestigt ist und unterhalb des Bolzens im Pferdekörper ein Stift 34 angebracht ist. Dieser Hebel 33 ist gegenüber dem Hebel 9 um 90 ° versetzt und hat den Zweck, die Rückwärtsschwingung des Pferdekörpers zu unterstützen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Spielzeug-Reittier, das mittels eines Fahrradantriebes gleichzeitig eine schwingende sowie eine fortschreitende Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad (6) mit Mitnehmerarmen (9, 33) versehen ist, die gegen am Tierkörper fest angebrachte Anschlagstifte (10, 34) derart stoßen, daß dadurch bei jeder Umdrehung der Pedale ein zweimaliges Hin- und Herschwingen erfolgt, das gegebenenfalls durch die Spannkraft einer Spiralfeder (17) gefördert werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE267680C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6215104B1 (en) * 1996-01-17 2001-04-10 Cooper Tools Gmbh Soldering iron

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6215104B1 (en) * 1996-01-17 2001-04-10 Cooper Tools Gmbh Soldering iron

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