DE102121C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M15/00—Transmissions characterised by use of crank shafts and coupling rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
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PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
in STOCKHOLM.
übertragenden Pleuelstangen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1898 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezweckt eine Vorrichtung zwecks Veränderung
der Entfernung zwischen dem Lagerzapfen der Pleuelstangen auf dem Zahnrade und dem
Mittelpunkte desselben bei solchen Zweirädern, die durch Trethebel fortbewegt werden, deren
Bewegung mittelst Pleuelstangen auf ein Zahnrad übertragen wird, das mit einem Rade des
Zweirades in Verbindung steht.
Der Vortheil dieser Erfindung, die auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist, ist der,
dafs das Fahrrad leichter und gleichmäfsiger geht, während gleichzeitig die bisher gebräuchliche
rasselnde Kette vermieden wird. Diese Vorrichtungen mit Kette gerathen leicht in
Unordnung, sind schwer zu reinigen, verursachen unnöthiges Geräusch und erhöhen aufserdem die Fabrikationskosten in wesentlichem
Grade. Fig. 1 zeigt das Zweirad von der Seite gesehen, während Fig. 2 dasselbe von
oben gesehen darstellt. Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der Trittweite bei verschiedener
Einstellung. Fig. 4 bis 8 zeigen Details der Vorrichtung zwecks Vergrößerung
und Verkleinerung der Trittweite.
Der Fufstritt 1 ist drehbar mit dem Tritthebel 2 verbunden, der an der Achse 3 befestigt
ist. Ebenso ist der Arm 4, und zwar im rechten Winkel zum Trethebel 2, an der
Achse befestigt. Der zweite Fufstritt 5 ist drehbar an dem Trethebel 6 befestigt, der im
rechten Winkel mit dem Arm 7 verbunden ist, der sich an derselben Seite des Hinterrades
8 befindet wie der Arm 4, und ist der Winkelhebel, der durch den Trethebel 6 und
den-Arm 7 gebildet wird, an der Verbindungsstelle drehbar um die Achse 3 gelagert. Die
Arme 4 und 7 sind drehbar mit den Pleuelstangen 9 und 10 vereinigt, welche gleichfalls
an einem und demselben Zapfen 11 drehbar befestigt sind. Dieser ist excentrisch an einer
runden Scheibe 12 befestigt, die mittelst des Ringes 14 drehbar am Zahnrad 13 gelagert
ist. Das erwähnte Zahnrad 13 ist am Rahmen 15 des Zweirades gelagert, und seine
Zähne, die in bekannter Weise aus auf Zäpfchen beweglichen Rollen 24 bestehen, greifen
in ein Zahnrad 16 ein, welches mit dem Hinterrade 8 des Zweirades unbeweglich verbunden
ist. Die Scheibe 12 ist mit einer Anzahl von Löchern 17 versehen, die auf einer
Kreisperipherie liegen, welche durch den Mittelpunkt des Zahnrades 13 läuft. Sie wird von
einem im Centrum des Rades 1 3 angebrachten und in der Längsrichtung beweglichen Stift 18,
der durch die Feder 19 in die Löcher 17 hineingeprefst wird, in einer bestimmten Lage
festgehalten. Der Stift 1 8 kann durch Drehung einer in Verbindung mit demselben stehenden,
um das Lager des Rades 13 herum angebrachten Hülse 20 (Fig. 6 und 7) aus den
Löchern 17 gehoben werden. In der Wand dieser Hülse ist nämlich eine schräge Nuth 2r
vorgesehen, in der ein an dem Lager befestigtes
kleines Zäpfchen 22 bei Drehung der Hülse 20 gleitet. Diese Drehung wird durch Anziehung
einer um die Hülse 20 gewickelten und an derselben befestigten Schnur 23 bewirkt.
Durch Niedertreten des Fufstrittes 1 wird die Achse 3 gedreht, was zur Folge hat, dafs
der Arm 4 mittelst der Pleuelstange 9, des Zapfens 11 und der Scheibe 12 das Zahnrad 13
dreht, welches alsdann mittelst des Zahnrades 16 das Hinterrad 8 des Zweirades vorwärts treibt.
Inzwischen führt die Pleuelstange 10 den Fufstritt 5 aufwärts, so dafs dieser sich in seiner
höchsten Lage befindet, wenn der Fufstritt 1 seine tiefste Lage einnimmt. Dadurch, dafs
man die Fufstritte abwechselnd in dieser Weise niedertritt, wird demnach das Zweirad vorwärts
getrieben. Tritt man den Fufstritt 1 aus seiner höchsten in seine tiefste Lage hinunter, so
dreht sich das Zahnrad 13 ein halbes Mal herum, und da der gleiche Fall eintrifft, wenn
der Fufstritt 5 niedergetreten wird, so müssen demnach die Fufstritte je einmal niedergetreten
werden, damit das Rad 13 einen Umlauf machen kann. Wenn der Befestigungspunkt
der Pleuelstangen an der Scheibe dem Mittelpunkte des Zahnrades 13 näher gebracht wird,
kann man, da die Schläge kürzer werden, schneller fahren.
Aus Fig. 8 ist die Lage der Scheibe 12 ersichtlich,
in welcher der ßefestigungspunkt der Pleuelstangen 9, 10 sich am weitesten vom
Mittelpunkte des Rades 3 befindet. Läfst nun der Stift 18 die Scheibe 12 los, so schwingt
dieselbe beim Treten herum und man kann den Stift 18 in jedes beliebige der Löcher 17
hineingleiten lassen.
In Fig. 5 ist die Stellung der Scheibe 12
veranschaulicht, -wenn der Befestigungspunkt der Pleuelstangen 9, 10 mit dem Mittelpunkt
des Rades 13 zusammenfällt, wobei die Fufstritte stillstehen und sich in gleicher Höhe
befinden.
Durch die mit Rollen 24 versehenen Zähne am Rade 13 wird, wie bekannt, der Vortheil
eines geräuschlosen Ganges erzielt, während gleichzeitig die Räder 16 und 13 ohne wesentliche
Reibung vollständig in einander eingreifen können, was die Fortbewegung des Fahrrades
ganz bedeutend erleichtert.
Claims (2)
1. Ein Trethebel-Antrieb für Fahrräder mit
die Bewegung der Trethebel auf ein Zahnrad übertragenden Pleuelstangen, dadurch gekennzeichnet , dafs der beiden Pleuelstangen
(9, 10) als Angriff dienende Kurbelzapfen (11) des Zahnrades (13) an einer
am Zahnrade excentrisch angeordneten, gegen das Zahnrad verdrehbaren und feststellbaren
Scheibe (12) sitzt, durch deren Verstellung gegen das Zahnrad die Kurbellänge
geändert wird, zu dem Zwecke, den Hub der Trethebel veränderlich zu machen.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Antriebes, bei welcher die Feststellung der Scheibe (12) auf dem Zahnrade
(13) durch einen unter Federwirkung stehenden Bolzen (18) erfolgt, wobei der
Bolzen durch Drehen einer mit ihm verbundenen , mit einer schrägen Führungsnuth (21) für einen feststehenden Stift (22)
versehenen Hülse (20) ausgehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102121C true DE102121C (de) |
Family
ID=372755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102121D Active DE102121C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102121C (de) |
-
0
- DE DENDAT102121D patent/DE102121C/de active Active
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