DE267658C - - Google Patents

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DE267658C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 267658 -KLASSE Qa. GRUPPE
PIUS NERPEL in LUDWIGSHAFEN a. Rh.
Unterflotten-Breitfärbevorrichtung mit Geweberücklauf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1912, ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung bei Unterflotten-Breitfärbevorrichtungen mit ,Geweberücklauf (Unterflottenjigger). Diese an sich bekannten Färbevorrichtungen bieten beim Gebrauch Schwierigkeiten, sobald nicht immer gleich große Partien gefärbt werden können, zu einem rationellen Arbeiten aber ein bestimmtes Flottenverhältnis zu der zu färbenden Warenmenge[eingehalten werden muß. TJm derartige Aufgaben handelt es sich insbesondere beim Färben mit den neueren Küpenfarbstoffen. Man war bisher genötigt, entweder derartige Jigger in verschiedener Größe vorrätig zu halten oder beim Arbeiten in dem gleichen Jigger teilweise unvorteilhafte, z. B. einen [ größeren Farbstoffverbrauch bedingende Verhältnisse einzuhalten.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Unterflottenjigger, welcher den verschiedenen Bedingungen in sehr einfacher Weise angepaßt werden und daher eine vielseitige Verwendung finden kann. Es wird dies dadurch erreicht, daß die unterhalb der Flotte drehbar angeordneten . Wickelwalzen verstellbar gelagert sind, so daß ihre Höhenlage dem Stand der für die jeweilige Gewebemenge geeigneten Flottenmenge angepaßt werden kann. Zweckmäßig sind die Wickelwalzen dabei in verstellbaren Schiebern gelagert, die in den Stirnwänden des Färbebottichs abdichtend geführt sind. Zweckmäßig ist auch die obere der zur Führung des Gewebes in bekannter Weise angeordneten Leitwalzen wie die verstellbaren Wickelwalzen entsprechend der jeweiligen Flottenmenge verstellbar gelagert. Um für den Geweberücklauf auch bei verschiedenen Flottenmengen stets nur einen Antrieb notwendig zu haben, ist derselbe derart ausgebildet, daß in einem um die Antriebswelle schwenkbar gelagerten Hebel zwei Kettenräder mit darüber geführter Gelenkkette angeordnet sind, die durch einfaches Umlegen des Schwenkhebels entweder mit dem Kettenantriebsrad der einen oder der anderen der beiden Wickelwalzen in Eingriff kommt.
Es sind zwar schon Färbejigger mit verstellbaren Wickelwalzen bekannt, doch handelt es sich dort nicht um einen Unterflottenjigger, und es können deshalb dort die hier durch Verstellbarkeit der Wickelwalzen erreichten Vorteile nicht eintreten. Ebenso ist es an sich für Färbejigger nicht neu, die Leitwalzen zur Führung des Gewebes verstellbar anzuordnen, doch nur für den Zweck, das von fest außerhalb der Flotte gelagerten Wickelwalzen ablaufende Gewebe in die Flotte einzuführen; der mit dem Erfindungsgegenstand erstrebte Zweck, durch die verstellbare Leitwalze entsprechend den verstellbaren, .unter der Flotte liegenden Wickelwalzen das Gewebe der jeweiligen Flottenmenge angepaßt durch die Flotte zu führen, kann bei den bekannten Färbejiggern nicht erreicht werden.
In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung ist ein nach vorliegender Erfindung konstruierter Färbejigger erläutert. . ,
Der Färbejigger besteht aus dem Trog mit angeschraubten Stirnwänden, in welchen Schlitze zur Durchführung der Wälzenzapfen ausgeschnitten sind. Die Wicke'lwalzen α sind in den Stopfbüchsen der Schieber b gelagert,
welche mittels Schrauben an die Trogwände angedichtet und durch Schraubenspindeln in der Höhe verstellt werden können.
Die Fig. 5 bis-7 zeigen drei verschiedene Stellungen der Walzen bei geänderten Flottenmengen. '. . ■ ■ Der Antrieb der Wickelwalzen erfolgt durch eine endlose Gelenkkette f, welche über die in dem Hebel i angeordneten Kettenräder d und e geführt ist; sie erhält ihre Bewegung durch die Antriebswelle h und das Kettenrad e. Durch Umlegen des Schwenkhebels i kann die Kette mit dem linken oder rechten der auf den Zapfen der Wickelwalzen α, α festsitzenden Kettenräder g in Eingriff gebracht und hierdurch die linke oder rechte Wickelwalze angetrieben werden.
Die erforderliche Bremsung der stoffabgebenden Walze kann beispielsweise durch Betätigung von Konusbremsen erfolgen, die durch Hebel so miteinander gekuppelt sind, daß sich beim Verschieben dieser Hebel nach der Seite der abgebenden Walze deren Bremse schließt, während sich gleichzeitig die Bremse der aufnehmenden Walze öffnet. Eine geringere oder größere Verschiebung der Hebel hat eine schwächere oder stärkere Bremswirkung zur Folge. Zur Führung des Stoffes zwischen den Wickelwalzen dienen drei Leitwalzen, von denen die obere c in einer Schlitzleiste entsprechend der Stellung der Wickelwalzen höher oder tiefer, gewünschtenfalls auch außerhalb der Flotte, zwecks Beobachtung des Fortschrittes der Färbung, gelagert werden kann. Über dem Trog können in üblicher ■ Weise Lagerkonsolen mit Rollen für die Ein-' und Ausführung des Stoffes in und aus der Flotte und eventuell zur Aufnahme einer Abquetschvorrichtung angebracht sein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Unterflotten-Breitfärbevorrichtung mit Geweberücklauf, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb der Flotte drehbar angeordneten Wickelwalzen (a, a) verstellbar gelagert sind, um ihre Höhenlage dem Stand der für die jeweilige Gewebemenge geeigneten Flottenmenge anpassen zu können.
2. ' Unterflotten - Breitfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelwalzen (a, a) in verstellbaren Schiebern (b, b) gelagert sind, die in den Stirnwänden des Färbebottichs abdichtend geführt sind. > . .
3. Unterflotten-Breitfärbevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend den verstellbaren Wickelwalzen (a,. a) auch die obere Leitwalze (c) zur Führung des Gewebes verstellbar gelagert ist.
4. Antriebsvorrichtung für die verstellbaren Wickelwalzen der Unterflotten-Breitfärbevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem um die Antriebswelle (Jt) schwenkbar gelagerten Hebel (i) zwei Kettenräder (d, e) mit darüber geführter Gelenkkette (f) angeordnet sind, die durch Umlegen des Schwenkhebels (i) entweder mit dem Kettenrad (g) der einen oder mit demjenigen (g) der anderen Wickelwalze in Eingriff gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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