DE264256C - - Google Patents

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DE264256C
DE264256C DE1912264256D DE264256DA DE264256C DE 264256 C DE264256 C DE 264256C DE 1912264256 D DE1912264256 D DE 1912264256D DE 264256D A DE264256D A DE 264256DA DE 264256 C DE264256 C DE 264256C
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DE
Germany
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handle
arms
wheel
rotatable
control device
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Expired
Application number
DE1912264256D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/06Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle
    • B60Q1/08Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically
    • B60Q1/12Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position
    • B60Q1/124Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position by mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ Hk 264256 KLASSE Aa. GRUPPE
lotrechte Achse erlaubt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Steuerungsvorrichtung für bewegliche Lichtquellen, die mittels eines Handgriffes nacheinander oder gleichzeitig um eine wagerechte und um eine lot-.
rechte Achse bewegt werden sollen, und ist besonders für Kraftwagen bestimmt. Durch die Erfindung wird es möglich gemacht, daß das Doppelsteuer in einem möglichst kleinen Raum an jeder beliebigen bequemen Stelle
ίο untergebracht werden und in an sich bekannter Weise durch biegsame Zugorgane mit dem beweglichen Lichtträger verbunden werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß das Doppelsteuer aus einem nach Art eines Kardangelenks gebauten System von zweifach drehbaren gekreuzten Armen oder Rädern besteht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Leuchters mit einem Schnitt durch die Stützgabel; Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit einem Schnitt durch den unteren Teil der Trägeranordnung; Fig. 3 zeigt im Grundriß und in teilweisem Schnitt, wie dem Leuchter eine Bewegung um seine senkrechte Achse gegeben wird; Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Doppelsteuers mit einem Schnitt durch die Mitte des Bewegungsapparates und Fig. 5 eine Seitenansicht des Steuers. Fig. 6 und 7 stellen eine andere Ausführungsform des Doppelsteuers in perspektivischer Ansicht und in einem Schnitt durch die Befestigungsstelle dar.
Der Leuchter 1 sitzt mittels Zapfen 2 auf einer Gabel 3, deren Stange 4 in der Hülse 5, die ihn tragt, drehen kann; die Arme der Gabel ebenso wie die Stange sind hohl. Auf einen der Zapfen 2 des Leuchters ist ein Trieb 6 aufgekeilt, dessen Zähne in eine Galische Kette 7 eingreifen, an deren äußerstem Ende 8 die zwei Kabel 9 und 10 fest sind, die durch das Innere des Gabelarmes und der Stützstange gehen, um in dem Steuerungsapparat zu enden. Auf dem unteren Ende der Stange 4 sitzt der Trieb 11, der wieder in eine Galische Kette 12 eingreift, an deren Ende die beiden Kabel 14, 15 fest sind, die ebenfalls in der Bewegungsvorrichtung enden. Diese Vorrichtung (Fig. 4 und 5), die in dem Bereich des Führers liegt, wird durch zwei gekreuzte Arme 16, 17 gebildet. Die Enden des Armes 16 liegen als Zapfen in dem Arm 18 einer Gabel, deren Stange 19 in der Stützhülse 20 drehen kann. Am Kreuzungspunkt der Arme 16 und 17 ist der Hebel 21 fest, senkrecht zur Ebene dieser Arme. Mit Hilfe eines Hebels kann man also den Arm 16 um seine senkrechte und den Arm 17 um seine wagerechte Achse drehen, und diese Bewegungen können gleichzeitig den beiden Armen mitgeteilt werden durch passende Bewegung des Hebels. Die Kabel 9 und 10, verbunden mit dem Trieb 6 durch die Galische Kette 7, sind an den äußersten Enden des Armes 17, und die Kabel 14
und 15, verbunden mit Trieb 11 durch die Galische Kette 12, sind mit ihren beiden Enden am Arm 16 fest. Unter diesen Umständen ist ersichtlich, daß durch eine Bewegung des Hebels 21 in wagerechter Ebene man den Trieb 11 bewegt; man wird so den Leuchter zwingen, seine Lichtbündel nach rechts und links zu werfen. Durch eine Bewegung des Hebels . 21 in senkrechter Ebene wird man den Trieb 6 betätigen, wodurch der Leuchter sich in seinen Zapfen neigen und so seine Lichtbündel nach oben oder nach unten werfen wird. Die Bewegungskabel sind je von einem Futter um-' geben, das durch Metallfäden gebildet wird, ■ die in Schneckenform gewunden sind, und können durch geeignete Spannvorrichtungen stets straff gehalten werden.
Um die Festigkeit des Leuchters bei normalem Gang zu erlangen und seine Drehung um die Stützstange 4 zu verhindern, trägt der Trieb 11, der nur auf der Hälfte seines Umfanges gezahnt ist, auf der anderen Hälfte einen Einschnitt, in den ein Finger 20 greift, gehalten durch eine Feder 30. Dieser Finger wird durch ein Kabel 31 betätigt, dessen Ende an einem Hebel 32 (Fig. 4) angeschlossen ist, der an dem Handgriff 21 drehbar gelagert ist.
Der Steuerungsapparat, der nach den Fig. 4
und 5 beschrieben ist, könnte auch noch durch eine Kombination von Ringen oder Rädern, wie dies in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, verwirklicht werden. Der ganze Mechanismus wird schwebend gehalten durch eine passende Stütze vermittels einer Stange 41 von viereckigem Querschnitt, die an ihrem einen Ende mit Gewinde versehen ist, um einen Bolzen aufzunehmen. Auf dieser viereckigen Stange sitzt die außen zylindrische Hülse 42, dauernd festgemacht durch den Bolzen der Stange.
Diese Hülse teilt sich nach unten zu einer Gabel 43, die zwischen ihren Armen den Ring 44 drehbar um die Achse 45 trägt. Die Stützhülse 42 dieses Ringes ist fest. Er kann sich daher nur immer in einer unveränderlichen senkrechten Ebene drehen. Der zylindrische äußere Teil der Hülse 42 dient als Drehzapfen einer konzentrischen Hülse 46, deren beide Arme den Horizontalring 47 von gleichem Durchmesser wie 44 tragen. Da diese beiden Ringe denselben Durchmesser haben, aber voneinander unabhängig sein müssen, so müssen sie exzentrisch angeordnet werden. Der Ring 47 ist bei 48 geschlitzt, um bei der Zusammensetzung der Steuerungsvorrichtung den Durchgang des Armes des Ringes 44 zu gestatten. Nachdem die Montage einmal beendigt ist, können die beiden Teile des Ringes 47 wieder einander genähert und durch eine aufgeschraubte Platte im Inneren der Randfläche verbunden werden. Auf diesen Ringen laufen die Kabel 55, 56 und 57, 58, die zur Bewegung des Leuchters dienen und die mit den Kabeln 9, 10, 14, 15 zur Bewegung verbunden sind.
Die Drehung der Ringe, jedes in der ihm zugehörigen Ebene, wird durch denselben Handgriff bewirkt, der sie getrennt oder auch gleichzeitig bewegen kann.
Zu diesem Zweck ist der Handgriff 49 mit der Nabe 50 des Ringes 44 durch ein Gelenk 51 so verbunden, daß nur die senkrechten Bewegungen des Handgriffes den Ring 44 beeinflussen, während die dem Handgriff gegebenen Seitenbewegungen die Umdrehung in wagerechter Ebene des Ringes 47 bewirken. Dieser Ring trägt außer seinen Stützarmen noch einen halbkreisförmigen Sektor 52 mit einem Führungsschlitz 53, durch den die Stange des Handgriffes 49 hindurchgeht. Es ist ersichtlich, daß infolge dieser Einrichtung das Rad 47 dem Handgriff in allen Seitenbewegungen folgen wird. Um diese Seitenbewegungen des Handgriffes zu gestatten, ist das Rad zwischen den Armen des Gelenkes der Handhabe 49 bei 54 geschlitzt. Wenn nun die Handhabe schief bewegt wird, so wird sie gleichzeitig die beiden Scheiben betätigen und dem Leuchter die gewünschte Neigung in zwei Ebenen geben. ■
Man kann die beiden Triebe 6 und 11, die auf einen der Drehzapfen des Xeuchters und auf das äußerste Ende seiner Stützstange aufgesetzt sind, durch einfache Räder mit an diesen festen Kabeln, wie das für die Scheiben 44 und 47 erklärt ist, ersetzen.
Diese Vereinfachung gestattet die Triebe und die Teile der Galischen Kette, die sie umgeben, zu unterdrücken. Anstatt zweier Kabel 9, 10 oder 14, 15. zur Ausführung der verschiedensten Schwingbewegungen des Leuchters kann man auch ein einziges Kabel für jede Bewegung haben, und das andere Kabel durch eine Zurückziehfeder (Schrauben- oder Spiralfeder) ersetzen, die in entgegengesetzem Sinne wirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Steuervorrichtung für bewegliche Lichtquellen, welche mittels desselben Handgriffes die Drehung der Lampe nacheinander oder gleichzeitig um eine wagerechte und eine lotrechte Achse erlaubt, gekennzeichnet durch ein mit einem Handgriff (21) versehenes und in an sich bekannter Weise durch biegsame Zugorgane (9,10, 14,15) mit dem beweglichen Lichtträger verbundenes Armkreuz (i6, 17) von dem zwei diametral gegenüberliegende Arme (16) drehbar in einer Gabel oder einem Halbring (18) gelagert ist, der seinerseits
    in einem festen Lager um eine zu den gelagerten Armen (16) senkrechten Achse drehbar ist.
    Abänderung der Steuervorrichtung
    nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Armkreuz durch zwei um senkrecht sich kreuzende Achsen drehbare ineinandersteckende Räder (44,47) ersetzt ist, die beide durch einen Hebel (49) gedreht werden können, der an der Nabe oder einer Speiche des inneren Rades (44) drehbar gelagert ist, durch einen Spalt (54) im Reifen dieses Rades hindurchgeschwenkt werden kann und in einem Schlitz (53) einer gebogenen Speiche (52) des äußeren Rades (47) geführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912264256D 1912-09-15 1912-09-15 Expired DE264256C (de)

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DE264256T 1912-09-15

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DE1912264256D Expired DE264256C (de) 1912-09-15 1912-09-15

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