DE47606C - Neuerung an der Vorrichtung zur Herstellung von Umdrehungsflächen der Kegelschnittscurven - Google Patents

Neuerung an der Vorrichtung zur Herstellung von Umdrehungsflächen der Kegelschnittscurven

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DE47606C
DE47606C DENDAT47606D DE47606DA DE47606C DE 47606 C DE47606 C DE 47606C DE NDAT47606 D DENDAT47606 D DE NDAT47606D DE 47606D A DE47606D A DE 47606DA DE 47606 C DE47606 C DE 47606C
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Application number
DENDAT47606D
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English (en)
Original Assignee
S. SCHUCKERT in Nürnberg
Publication of DE47606C publication Critical patent/DE47606C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Vorrichtung beruht auf der Grundidee, welche in der Patentschrift No. 44786 erläutert worden ist. :
In den Fig. 2 und 3 der Patentschrift No. 44786 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher die doppelte Führung des Werkzeughalters im Kegelmantel und in einer den Kegelmantel schneidenden Ebene bewirkt wird, einerseits durch eine den Kegelmantel beschreibende Leitstange L L, andererseits durch zwei Prismen H und J in Combination mit einer Kugel K, welche sich auf L L verschiebt und mit dem Werkzeughalter V durch ein Kugelgelenk verbunden ist. Demgegenüber stellen die Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung eine Ausführungsform dar, bei welcher die Führung in dem Kegelmantel durch die Leitstange L L beibehalten, die Führung in der Ebene hingegen durch ein Parallelogramm bewirkt und statt des Kugelgelenkes ein Universalgelenk angeordnet ist.
Die vier Seiten dieses Parallelogramms werden repräsentirt durch die beiden auf Zapfen 1 und 2 an dem Ständer G G montirten, gleich langen und parallelen Arme 5 und 6, die mit diesen Armen durch Zapfen 3 und 4 verbundene Traverse 7 und die zu dieser Traverse parallele Verbindungslinie der Zapfen 1 und 2. An der Traverse 7 ist die Rolle 8 befestigt, welche sich in dem Gleitstück 9 verschieben läfst.
Dieses Gleitstück hat eine zur Traverse 7 parallele' Geradführung an dem Ständer G G und einen Ansatz 10 mit Muttergewinde, welches auf das Schraubengewinde der in G G gelagerten und zur Traverse 7 parallelen Spindel 11 pafst. Wird also diese Spindel gedreht, so führen Mutter 10 und Gleitstück 9 eine geradlinige Bewegung parallel zu 7 aus. Gleitstück 9 nimmt aber die Rolle 8 mit, welche dabei in 9 verschoben wird, da deren Mittelpunkt wegen der starren Verbindung mit der Traverse 7 nur eine Kreisbewegung ausführen kann.
Aus dem Vorstehenden folgt, dafs durch eine Drehung der Spindel 11 die Traverse 7 parallel mit sich selbst verschoben wird und dabei stets in einer und derselben Ebene bleibt. Das Gleiche ist also der Fall bei den beiden an 7 befestigten Bolzen 12 und 13 und dem Rahmen 14, 15, 16, 17, dessen Seiten 14 und 16 als Büchsen ausgebildet und auf den Bolzen 12 und 13 verschiebbar sind. Der Rahmen 14, 15, 16, 17 kann demnach bewegt werden einerseits mit der Traverse 7 im Kreise, andererseits geradlinig auf den Bolzen 12 und 13, und kann daher jede beliebige Stellung in einer begrenzten Ebene einnehmen.
Mit diesem Rahmen ist das Universalgelenk verbunden, bestehend aus den beiden Ringen 18 und 19, deren erster mit Zapfen 20 und 21 in dem letzten, und dieser wiederum mit Zapfen 22 und 23 in dem Rahmen 14, 16 gelagert ist. Durch den Ring 18 schiebt sich die
Leitstange L L hindurch, welche, um A A drehbar, einen Kegelmantel beschreibt.
Auf diese Weise ist jeder Punkt des Rahmens 14, 15, 16, 17 gezwungen, sich in einer Kegelschnittcurve zu bewegen. Dieser Rahmen kann daher als Halter für das Werkzeug dienen, mit welchem die gewünschte Rotationsfläche bearbeitet werden soll.
Die Drehungsachse A A der Leitstange L L ist in einem Bock 27 gelagert, welcher mit den Zapfen 28 und 29 in einem Ansatz 30 des Schlittens 31 gelagert ist. Der Zapfen 29 ist in dem Schlitz 32 verschiebbar, folglich kann der Kegelachse A A eine andere Neigung gegeben und so, je nach Wunsch, eine Parabel oder eine Ellipse eingestellt werden.
Der Schlitten 31 endlich läfst sich auf der Unterlage 33 verschieben, so dafs die Kegelachse A A weiter vor- oder zurückgestellt werden kann. Die Leitstange L L ist mit der Achse AA mittelst Flantsches 34 und der Bolzen 35, 36, 37, 38 und 39 fest verbunden.
In den Fig. 3 und 4 der beiliegenden Zeichnung ist eine weitere Ausführungsform der in Rede stehenden Vorrichtung schematisch angedeutet, bei welcher die vorbeschriebene Parallelogrammführung in der Ebene beibehalten, die Führung in dem Kegelmantel dagegen durch eine Schablone bewirkt wird.
Diese Schablone ist ein voller oder hohler Kegel aus Metall oder einem anderen geeigneten Material, wovon Fig. 3 die Seitenansicht und Fig. 4 die Projection wiedergiebt.
Wird dieser Kegel in geeigneter Lage an dem Gestell befestigt und die Traverse 7 mit einem Arm 24 versehen, welcher eine gegen den Kegelmantel angedrückte Rolle 25 trägt, so beschreibt diese Rolle, ebenso wie das am Rahmen 14,1 5, 16, 17 angebrachte Werkzeug 26, eine Kegelschnittcurve. Diese beiden Curven sind congruent, wenn Rolle 25 und Werkzeug 26 in einer und derselben Ebene parallel zum Parallelogramm 5, 6, 7, oder ähnlich, wenn Rolle 25 und Werkzeug 26 in zwei verschiedenen parallelen Ebenen liegen.
Aufser den vorbeschriebenen ergeben sich drei weitere Vorrichtungen zur Herstellung von Rotationsflächen der Kegelschnittcurven, wenn die Prismenführung der Patentschrift No. 44786 mit dem vorbeschriebenen Universalgelenk nebst Leitstange bezw. mit der Schablone, oder die Kugel nebst Kugelgelenk und Leitstange der Patentschrift No. 44786 mit der vorbeschriebenen Parallelogrammführung combinirt wird. Da die Ausführung dieser Combination nach den gegebenen Unterlagen nur constructive Thätigkeit erfordert, so ist von einer Beschreibung und Zeichnung der resultirenden Vorrichtungen Abstand genommen worden.
Die constructiven Details lassen mannigfache Abänderungen zu; z. B. kann die Führung in einem Kegelmantel auch dadurch bewirkt werden , dafs die Leitstange L L an Stelle der Achse A A ein einziges Gelenk in der Kegelspitze erhält und ein fester Kreis senkrecht zur Kegelachse angeordnet wird, an welchem sich die Leitstange führt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: Bei der durch das Patent No. 44786 geschützten Vorrichtung zur Herstellung von Umdrehungsflächen der Kegelschnittcurven:
1. An Stelle der Prismenführung HJ eine Parallelogrammführung, bestehend aus den Armen 5 und 6, welche drehbar auf Zapfen 1 und 2 an dem Ständer G G montirt sind, der mit diesen Armen durch Zapfen 3 und 4 verbundenen Traverse 7, den an dieser Traverse befestigten Bolzen 12 und 13 und dem auf diesen Bolzen verschiebbaren Rahmen 14, 15, 16, 17.
2. An Stelle der um Kegelachse AA drehbaren, durch Kugel- oder Universalgelenk mit dem Werkzeughalter verbundenen Leitstange L L eine Schablonenführung, bestehend aus dem vollen oder hohlen Kegel ALL und der Rolle 25, welche, mit dem durch Prismen oder Parallelogramm in der Ebene geführten Werkzeughalter verbunden, auf dem Kegelmantel läuft.
3. An Stelle der Kugel K nebst Kugelgelenk ein Universalgelenk, bestehend aus den Ringen 18 und 19, deren erster mit Zapfen 20 und 21 in dem letzteren und dieser wiederum mit Zapfen 22 und 23 in dem Rahmen 14, 15, 16, 17 der Parallelogramm- oder in dem Werkzeughalter V der Prismenführung drehbar gelagert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47606D Neuerung an der Vorrichtung zur Herstellung von Umdrehungsflächen der Kegelschnittscurven Expired - Lifetime DE47606C (de)

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