DE585968C - Doppelstahlhalter, bei dem die Staehle im Stahlhaltergehaeuse in drehbaren Walzen verstellbar gehalten sind - Google Patents

Doppelstahlhalter, bei dem die Staehle im Stahlhaltergehaeuse in drehbaren Walzen verstellbar gehalten sind

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DE585968C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D13/00Tools or tool holders specially designed for planing or slotting machines
    • B23D13/005Tools or tool holders adapted to operate in both the forward and return stroke

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Doppelhobelstahlhalter zur Ausnutzung des Rücklaufes der Hobel- oder Shapingmaschinen, bei welchem die beiden Hobelstähle in drehbar im Stahlhaltergehäuse angeordneten' Trommeln befestigt sind. In dieser Weise ausgebildete Doppelstahlhalter sind an sich bekannt, diese Halter zeigen jedoch Nachteile in der Art der Einstellung der Stähle zueinander, da das Einstellen derselben in den Lagerwalzen lediglich durch Lösen von Druckschrauben und nach Gutdünken erfolgendes Herausziehen oder Hineinschieben der Stähle in die Lagerwalzen geschieht. Eine
■15 den Anforderungen des praktischen Betriebes entsprechende Einstellung der Stähle ist durch diese primitive Handhabungsweise nicht erreichbar, weil bei den bekannten Doppelstahlhaltern dem Umstand nicht entsprachen wird, daß bei der Hobel- und Shapingmaschine für den Hobelstahl in dem Support eine Verstellung in der Höhe und nach der Seite vorgesehen ist, so daß auch bei einem praktisch brauchbaren Doppelstahl-
"a^ halter eine solche präzise Verstellung in der Höhen- und Querrichtung vorhanden sein muß, damit beide Stähle' zueinander genau eingestellt werden können.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Doppelstahlhalter ist der geschilderte Nachteil dadurch beseitigt worden, daß die Lagerwalze des einen Stahles mit einer senkrecht zur Achse angeordneten Bohrung versehen ist, in welchem ein von außen einstellbarer Gleitkörper geführt wird, der den Hobelstahl trägt, während in die Lagerwalze des anderen Stahles in axialer Lage eine den Stahl aufnehmende Hülse eingesetzt ist, welche zusammen mit der Lagerwalze von außen nach beiden Seiten verstellbar ist. Die Verstellung des Gleitkörpers in der Höhenlage bzw. die Seitenverstellung der Lagerwarze erfolgt durch Verstellung einer Nutenscheibe bzw. eines Exzenters, die beide gleichzeitig dazu dienen, den Gleitkörper und die Lagerwalze in der eingestellten Lage festzuhalten. Durch die neue Einrichtung wird ein sehr präzises Einstellen der beiden Stähle zueinander erreicht, das allen berechtigten Anforderungen in vollkommener Weise genügt.
Auf den Zeichnungen ist der neue Doppelstahlhalter in zwei Ausführungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι einen Doppelstahlhalter mit hintereinanderliegenden Stählen in Seitenansicht,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Stahlhalter,
Abb. 3 eine Aufsicht auf den Halter,
Abb. 4 eine Vorderansicht des Halters,
Abb. 5 eine Aufsicht auf eine aus dem Gehäuse herausgenommene Lagerwalze,
Abb. 5a einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 5,

Claims (4)

  1. Abb. 6 eine Aufsicht auf die andere Lagerwalze, .
    Abb. 6a einen Querschnitt nach der Linie
    C-D der Abb. 6,
    Abb. 6b einen Querschnitt nach der Linie
    B-F der Abb. 6a, ~
    Abb. 7 einen Querschnitt durch diese Lagerwalze,
    Abb. 8 eine Ansicht der Einstellexzenterscheibe,
    Abb. 9 eine Ansicht der Einstellnutenscheibe,
    Abb. io einen Doppelstahlhalter mit nebeneinander angeordneten Stählen in Seitenan- >5 sieht,
    Abb. 11 einen Querschnitt durch diesen Stahlhalter,
    Abb. 12 eine Aufsicht desselben und Abb. 13 eine Aufsicht auf die beiden Lagerwalzen teilweise im Schnitt.
    In dem Gehäuse 1 des Stahlhalters sind die beiden Lagerwalzen 2 und 3 parallel hintereinander (Abb. ι bis 3) oder nebeneinander (Abb. 10 und 12) so angeordnet, daß sie sich um etwa 300 drehen können. In einer senkrecht zur Achse angeordneten Bohrung 4 der Lagerwalze 2 ist ein Gleitkörper S in der Höhenlage verstellbar angeordnet, welcher mit einem quadratischen Loch zur Aufnahme des Hobelstahles 6 versehen ist, der durch eine Druckschraube 7 (Abb. 2 und. 5) festgehalten wird. Die Höhenverstellung des Gleitkörpers erfolgt mittels eines am Außenende mit einem Griff 8 versehenen Zapfens, an dessen Innenende eine mit einer spiralförmigen Nut 9 versehene Scheibe 10 (Abb. 5) befestigt ist, in welche Nut 9 ein Stift 32 eingreift, der an dem Gleitkörper 5 sitzt (Abb. 2). Letzterer ist mit einer Abflachung 33 versehen, gegen welche sich die Scheibe 10 anlegt. Nach erfolgter Höhenverstellung wird die Scheibe 10 durch ein Gewindestück 11 durch Drehen an dem mit ihm verbundenen Sechskant 12 gegen die Abflachung 33 des Gleitkörpers 5 gedruckt, wodurch dieser und somit auch der Stahl 6 in der eingestellten Höhenlage festgestellt wird. Die Abflachung 33 verhindert auch eine Drehung des Gleitkörpers 5 in der Bohrung 4. Das seitliche Verschieben der Walze 2 wird durch zwei Gewinderinge 13 verhindert.
    In der zweiten Lagerwalze 3 ist eine Hülse 14 (Abb. 6) angeordnet, in welcher der Stahl 23 in einem Vierkantloch 35 mittels einer Druckschraube 31 befestigt ist. Die Seitenverstellung der Walze 3 erfolgt mittels einer Scheibe 15 (Abb. 8), an welcher exzentrisch ein Stift 17 befestigt ist, durch einen Griff 16, auf dessen Zapfen die Exzenterscheibe befestigt ist, deren Stift 17 in einer senkrechten Nut 18 der Walze 3 gleitet. Die Walze 3 ist mit einer Abflachung 34 (Abb. 7) versehen, und ein Gewindestück 19 drückt beim Drehen an dem mit diesem verbundenen Sechskant 20 die Exzenterscheibe 15 gegen die Abflachung 34, wodurch die Walze 3 im Gehäuse 1 gegen > seitliche Verschiebung festgestellt wird. Die Walze 3 wird seitlich durch zwei Gewinderinge 22 geführt.
    Die Stähle 6 und 23 sind so angeordnet, daß die Schneidwinkel nach innen gegeneinandergerichtet sind, so daß der vordere und hintere Auslauf nicht größer zu sein braucht als beim einfachen Stahl.
    Bei dem in den Abb. 10 bis 13 dargestellten Doppelstahlhalter werden die Lagerwalzen 2 und 3 durch Ringmuttern 24 geführt (Abb. 12). Die Höhenverstellung des linken Stahles 6 erfolgt wie bei der bereits beschriebenen Ausführungsform. Die Seitenverstellung erfolgt durch ein Gleitstück 25 (Abb. 13), welches mit einem Vierkantloch 36 zum Festhalten des Gleitstückes mittels einer Hülse 26 versehen ist, welche durch eine Mutter 27 festgestellt und durch einen Schraubenbolzen 28 seitlich verstellt wird.
    Bei beiden Ausführungen werden die Hobelstähle in der Arbeitsstellung durch Spiralfedern gegen die Flächen 30 gedrückt. Bei dem linken Stahl 6 liegt eine Spiralfeder 29 in einer Ringnut, welche zur Hälfte in den Gehäusekörper 1, zur Hälfte in die Walze 2 eingearbeitet ist (Abb. 3). Bei dem rechten Stahl 23 liegt die Spiralfeder 29' in einer Ringnut der Hülse 14 (Abb. 6a und 6b).
    Die Walze 2 kann im Bedarfsfalle mittels eines Handgriffes 37 (Abb. 1 und 3) in einer beliebigen Stellung festgestellt werden.
    Patentαnspeüche:
    i. Doppelstahlhalter, bei dem die Stähle im Stahlhaltergehäuse in drehbaren Walzen verstellbar gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Stähle zueinander in der Weise erfolgt, daß der eine Stahl (6) innerhalb einer im Stahlhaltergehäuse drehbaren Walze in einem Gleitstück (5) befestigt ist, das gegenüber der drehbaren Walze (2) mittels einer Kurvenführung (32, 9) heb- und senkbar ist, während der andere Stahl (23) mit einer ihn haltenden Hülse (14) in einer Walze (3) sitzt, die gegenüber dem Stahlhaltergehäuse in der Querrichtung mittels Kurvenführung (17, 18) verstellbar ist.
  2. 2. Doppelstahlhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (5) mit einer Abflachung (33) versehen ist, gegen welche sich eine mit einem Handgriff (8) verbundene Scheibe (10) anlegt, die mit einer Spiralnut (9)
    versehen ist, in welche ein an dem Gleitkörper (S) befestigter Stift (32) eingreift, welcher bei der Drehung der Scheibe (10) die Verstellung des Gleitkörpers (5) in der Höhenlage bewirkt.
  3. 3. Doppelstahlhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenverstellung der Lagerwalze (3) durch eine mit einem Handgriff (16) verbundene Scheibe (15) erfolgt, an welcher exzentrisch ein Stift (17) befestigt ist, welcher in eine senkrechte Nut (18) der Walze (3) eingreift.
  4. 4. Doppelstahlhalter nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (5) und die." Lagerwalze (3) in den eingestellten Lagen durch Gewindestücke (11, 19) feststellbar sind, welche die Spiralnutscheibe (10) und die Exzenterscheibe (15) gegen die Abflachungen (33, 34) des Gleitkörpers (5) bzw. der Lagerwalze (3) drücken. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930585968D 1930-03-08 1930-03-08 Doppelstahlhalter, bei dem die Staehle im Stahlhaltergehaeuse in drehbaren Walzen verstellbar gehalten sind Expired DE585968C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6203258B1 (en) * 1996-06-26 2001-03-20 Bishop Steering Pty Limited Slotted component and method of manufacture thereof
CN108262513A (zh) * 2017-09-20 2018-07-10 姚前华 一种双刃牛头刨刀

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6203258B1 (en) * 1996-06-26 2001-03-20 Bishop Steering Pty Limited Slotted component and method of manufacture thereof
US6244799B1 (en) 1996-06-26 2001-06-12 Bishop Steering Pty Limited Slotted component and method of manufacture thereof
CN108262513A (zh) * 2017-09-20 2018-07-10 姚前华 一种双刃牛头刨刀

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