DE1502979C - Feilgerät - Google Patents

Feilgerät

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DE1502979C
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Germany
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul 7136 Ötisheim Beizner
Original Assignee
Schmid & Wezel, 7133 Maulbronn
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Feilgerät mit einer in einem Gehäuse gelagerten Antriebsspindel und einem mit seiner Achse senkrecht dazu gerichteten, hin- und herbeweglichen Werkzeugaufnahmeteil zur Einspannung einer Feile, auf dessen Umfang eine zwischen zwei Lagern für den Werkzeugaufnahmeteil angeordneten Aussparung für den Eingriff eines mit der Antriebsspindel verbundenen Exzenters vorgesehen ist.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art ist die Feile fest eingespannt und relativ zum Feilgerät nicht drehbar, so daß, um räumlich gestaltete Oberflächen bearbeiten zu können, die Lage des ganzen Feilgerätes entsprechend dem Oberflächenverlauf verändert werden muß. Dadurch wird die Handhabung unbequem, und die Verwendung des Gerätes bei räumlich beengten Verhältnissen ist schwierig oder unmöglich.
Ferner sind Feilgeräte bekannt, bei denen die Feile während des Arbeitsvorganges um ihre Achse gedreht werden kann. Der Antrieb für die Bewegung des Werkzeugaufnahmeteiles erfolgt über eine an einem Exzenter angreifende Schubstange. Die notwendige Führung des Werkzeugaufnahmeteiles er- , folgt in einem langgestreckten Führungshals. Die Z-Schubstange und der Werkzeugaufnahmeteil müssen langgestreckt hintereinander angeordnet sein, und die ~~ Kopplung muß außerhalb der Lagerstelle des Werkzeugaufnahmeteiles erfolgen, wodurch eine ungewöhnlich lange Baulänge notwendig ist. „
Zur Vermeidung dieser Nachteile liegt der Erfin- %a dung die Aufgabe zugrunde, ein Feilgerät zu schaffen, das bei kleiner gedrängter Bauweise auch bei'' ,' beengten Raumverhältnissen einfach an die Arbeits--" gegebenheiten anpaßbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Aussparung zur Aufnahme des Exzen-. ters als umlaufende Eindrehung ausgebildet ist und in an sich bekannter Weise zur Drehung des Werk-' · zeugaufnahmeteiles mit der Feile um dessen Achse von außen eine auf dem festen Gehäuse drehbar angeordnete eine Grifffläche aufweisende Hülse vorgesehen ist, in der der Werkzeugaufnahmeteil in Drehrichtung formschlüssig geführt ist.
In vorteilhafter Weise kann eine einfache Herstellung und eine lange Lebensdauer dadurch erzielt werden, daß der Werkzeugaufnahmeteil und ein daran anschließender Wellenfortsatz einstückig ausgebildet sind und die Eindrehung auf den Wellenfortsatz vorgesehen ist.
Eine bessere Griffigkeit in den verschiedensten Arbeitslagen kann dadurch erzielt werden, daß die Grifffläche als die Hülse umfassender, axial verschieb- und feststellbarer Griff ausgebildet ist. Dadurch kann die Lage der Feile feinfühliger eingestellt werden.
Um ein unbeabsichtigtes Verdrehen der Feile bei auftretenden größeren Kräften wahlweise zu verhindern, ist die Hülse am Gehäuse verschieb- und verdrehbar geführt und sie weist eine teilweise umlaufende Nut und Bohrungen auf für den Eingriff eines Bolzens an einem am Gehäuse drehbar befestigten Hebel.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform darstellt, näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Ansicht eines Feilgerätes teilweise im Schnitt,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Lagerung der Antriebsspindel und des Werkzeugaufnahmeteiles in anderer Ausführung,
Fig. 3 eine Ansicht davon entsprechend dem Pfeif III in Fig.2.
Eine über einen Druckluftmotor od. dgl. angetriebene Antriebsspindel 1 ist in einem Gehäuse 2 in Kugellagern 3 gelagert. An ihrem stirnseitigen Ende trägt die Antriebsspindel 1 einen Exzenter 4, der über ein Kugellager 5 in eine als Eindrehung 6 ausgebildete Aussparung in einem Wellenfortsatz 7 eines Werkzeugaufnahmeteiles 8 eingreift. Der Wellenfortsatz 7 ist in Gleitlagern 9 und 9' geführt.
Für die Feilarbeit ist es wesentlich, daß die in den Werkzeugaufnahmeteil 8 einzuspannende Feile 10 zusätzlich zur Hin- und Herbewegung drehbar ist, damit eine Anpassung an die auszufeilende Kontur möglich ist. Der der Werkzeugspannung dienende Teil ist deshalb mit dem Werkzeug um die Achse 11 des Werkzeugaufnahmeteiles 8, die senkrecht zur Achse 12 der Antriebsspindel 1 gerichtet ist, drehbar. Dazu ist am Gehäuse 2 eine Hülse 13 drehbar geführt, in der am vorderen Ende ein zur Achse 11 paralleler Schlitz 14 eingelassen ist. Auf der Hülse 13 ^sitzt fest oder axial verschiebbar ein Griff 15, dessen Umriß viereckig gestaltet sein kann. Eine in eine Längsnut 16 eingreifende Schraube 17 arretiert den Griff 15 auf der Hülse 13. Auf der dem Schlitz 14 gegenüberliegenden Seite sind auf der Hülse 13 eine teilweise umlaufende Nut 18 und zwei Bohrungen 19, 20 angeordnet, in die ein Bolzen 21 eines am Gehäuse 2 gelagerten Hebels 22 wahlweise eingreifen kann. Die Bohrung 19 ist auf gleicher Höhe wie die Nut 18 angeordnet (F i g. 1).
Durch die einzelnen Stellungen der Hülse 13 wird die Beweglichkeit der Feile 10 beeinflußt. Ist die Hülse 13 ganz nach oben geschoben, so daß der Bolzen 21 in die Bohrung 20 einrastet, so gelangt die Hülse 13 mit ihrem Schlitz 14 aus dem Bereich eines Stiftes 23, der mit dem Werkzeugaufnahmeteil 8 verbunden ist. In diesem Fall ist also die Hülse 13 arretiert, die Feile 10 ist aber frei drehbar, so daß sie beim Bearbeiten eines beliebig geformten Werkstükkes dessen Konturen selbsttätig folgen kann.
Greift dagegen der Bolzen 21 bei nach unten geschobener Hülse 13 in die Nut 18 ein, so ist der Stift 23 im Schlitz 14 geführt. Der Bolzen 21 ist in der teilweise umlaufenden Nut 18 geführt, so daß sich die Hülse 13 drehen aber nicht axial bewegen läßt. In diesem Fall kann die Feile 10 mit der Hand über den Griff 15 und. die Hülse 13 beliebig bewegt, werden.
Eine starre Arretierung der Hülse 13 und damit der Feile 10 ergibt sich, wenn der Bolzen 21 in die Bohrung 19 eingerastet ist. Weder die Hülse 13 noch die Feile 10 lassen sich relativ zum Gehäuse 2 drehen. Die Anpassung der Feile 10 an die zu bearbeitende Fläche muß durch die Bewegung des ganzen Gerätes erfolgen.
Die Aufnahme der Feile 10 kann durch Einschieben in eine Bohrung 24 des Werkzeugaufnahmeteiles 8 und Festklemmen durch eine Schraube 25, die im Stift 23 angeordnet sein kann, erfolgen. Zum raschen Werkzeugwechsel kann aber auch eine Schnellspannvorrichtung vorgesehen sein.
Bei der in F i g. 2 gezeigten einfacheren Hülsenausführung trägt diese nach innen gehende Ansätze 26, die in eine Nut 27 in einem festen Gehäuseteil 28 eingelassen sind, so daß eine Längsbewegung der
Hülse 13 nicht möglich ist. In diesem Fall läßt sich die Feile 10 lediglich über den Griff 15 mit der Hand drehen.
Der Werkzeugaufnahmeteil 8 ist mit dem Wellenfortsatz 7 einstückig ausgeführt. In der umlaufenden . Eindrehung 6 kann das Kugellager mit seinem Umfang gleiten. Durch die beiderseits des Kugellagers 5 angeordneten Gleitlagern 9, 9' ist eine besonders gute Führung des Werkzeugaufnahmeteiles 8 gegeben.
Der feste Gehäuseteil 28 kann T-förmig ausgebildet sein. Die Lager 9,9' liegen in einer durchgehenden Bohrung 29. In einer senkrecht dazu gerichteten Bohrung ist ein Lagerteil 30' eingeschraubt, das die Kugellager 3 für die Antriebsspindel 1 aufnimmt.
Der Griff 15 ist im Querschnitt etwa viereckig ausgebildet, so daß die Stellung der Feile 10 jederzeit an der Stellung des Griffs 15 erkennbar ist.

Claims (4)

Patentansprüche: 20
1. Feilgerät mit einer in einem Gehäuse gelagerten Antriebsspindel und einem mit seiner Achse senkrecht dazu gerichteten· hin- und her- ?--s' beweglichen Aufnahmeteil zur Einspannung einer '''" Feile, auf dessen Umfang eine zwischen zwei La- 25-» gern für den Werkzeugaufnahmeteil angeordneten Aussparung für den Eingriff eines mit der Antriebsspindel verbundenen Exzenters vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung zur Aufnahme des Exzenters (4) als umlaufende Eindrehung (6) ausgebildet ist und in an sich bekannter Weise zur Drehung des Werkzeugaufnahmeteiles (8) mit der Feile (10) um dessen Achse (11) von außen eine auf dem festen Gehäuse (2,28) drehbar angeordnete, eine Grifffläcfae aufweisende Hülse (13) vorgesehen ist, in der der Werkzeugaufnahmeteil (8) in Drehrichtung formschlüssig geführt ist.
2. Feilgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugaufnahmeteil (8) und ein daran anschließender Wellenfortsatz (7) einstückig ausgebildet sind und die Eindrehung (6) auf den Wellenfortsatz (7) vorgesehen ist.
3. Feilgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifffläche als die Hülse (13) umfassender, axial verschieb- und feststellbarer Griff (15) ausgebildet ist.
4. Feilgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) am Gehäuse (2) verschieb- und verdrehbar geführt ist und eine teilweise umlaufende Nut (18) und Bohrungen (19, 20) aufweist für den Eingriff eines Bolzens (21) an einem am Gehäuse (2) drehbar befestigten Hebel (22).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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