DE263403C - - Google Patents

Info

Publication number
DE263403C
DE263403C DENDAT263403D DE263403DA DE263403C DE 263403 C DE263403 C DE 263403C DE NDAT263403 D DENDAT263403 D DE NDAT263403D DE 263403D A DE263403D A DE 263403DA DE 263403 C DE263403 C DE 263403C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
electric furnace
feed hopper
furnace according
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT263403D
Other languages
English (en)
Publication of DE263403C publication Critical patent/DE263403C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/18Heating by arc discharge
    • H05B7/20Direct heating by arc discharge, i.e. where at least one end of the arc directly acts on the material to be heated, including additional resistance heating by arc current flowing through the material to be heated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/08Heating by electric discharge, e.g. arc discharge
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/18Heating by arc discharge
    • H05B7/22Indirect heating by arc discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/*. GRUPPE
JACOB DIAMANT in ROZNIATO^ Galizien, und GUSTAV WALD in BERLIN.
einen Funkenring bildet.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1913 ab.
Den Erfindungsgegenstand bildet ein Ofen derjenigen bekannten Art, bei welchem die Schmelzarbeit durch einen Funkenring vollzogen wird, den der untere Rand eines trichterförmigen Behälters mit einer senkrechten, zentralen Elektrode bildet.
Das wesentlich Neue besteht nun gemäß der Erfindung darin, daß der die zentral angeordnete feste Elektrode umschließende Beschickungstrichter eine Drehbewegung erhält, durch welche die zu schmelzende Masse in unausgesetzter Bewegung erhalten wird, wodurch Stockungen in dem Nachschub des Materials vermieden und ein zuverlässiger, kontinuierlicher Betrieb gesichert wird. Die Drehung des Beschickungstrichters um die senkrechte Elektrodenachse kann sowohl eine fortlaufende als auch eine wechselnde sein, wie z. B. eine halbe Drehung nach links und rechts. Sie kann auch mit Vorrichtungen verknüpft sein, durch die der Beschickungstrichter bei seiner Drehung gleichzeitig etwas gehoben und gesenkt wird, wodurch der Zweck der Einrichtung, die. pulverförmige Masse dem Funkenring gleichmäßig und rasch zuzuführen, noch mehr gefördert wird. Gemäß der Erfindung ist ferner ein Teil des Beschickungstrichters in einen mit einem Hohlkegel versehenen Herd eingelassen, wodurch ein freies Entweichen der Reaktionsgase nach oben möglich wird.
35
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
Fig. ι den Aufriß des elektrischen Schmelzofens,
Fig. 2 eine dazugehörige Draufsicht,
Fig. 3 die Seitenansicht des drehbar eingerichteten Beschickungstrichters.
Fig. 4 endlich veranschaulicht eine Abänderungsform der Drehbahn für den Beschickungstrichter.
In der Zeichnung ist der Ofen in ein Gestell ι eingebaut. In den mit einem kegelförmigen Hohlraum versehenen Herd 2 ragt zum Teil der Beschickungstrichter 3 ein, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit Rollen 9 auf einer kreisförmig geschlossenen Führungsbahn 8 ruht. In diesen Trichter. 3 ragt ein zylindrischer, gegebenenfalls mit schraubenartig gewundenen Leitflächen 10" versehener zentraler Hohlkörper 10, dessen oberes Ende in einem Lagerbock 11 festgehalten wird, und dessen unteres Ende als Fassung für die Elektrodenkohle 12 dient. In das unterste Ende des Trichters 3 ist ein Elektrodenring 13, gleichfalls aus Elektrodenkohle bestehend, eingebettet oder auf irgendeine andere Art eingepaßt. Der Trichter 3 trägt an seinem äußeren Umfange an irgendeiner Stelle einen Schleifring 15, der im Betrieb fortwährend von dem Stromabgeber 16 berührt wird. An-
55
dererseits ist der zentrale Hohlkörper io oben' zweckmäßig im Bock ii mit der Elektrizitätsquelle für hochgespannten Strom leitend verbunden.
Es erscheint zweckmäßig, in den Beschickungstrichter 3 noch einen zweiten Trichter 4 einzusetzen, der aus isolierendem Material, z. B. Ton, Porzellan u. dgl., bestehen kann und auswechselbar ist und nach Ab-" nutzung oder Unbrauchbarwerden immer wieder erneuert werden kann. Dadurch, daß der Einsatztrichter aus isolierendem Material besteht, wird der Eintritt von Kurzschluß so gut wie ausgeschlossen. In diesen Trichter 4 können nach unten zu nach einer Schraubenlinie gewundene Leitflächen 3" eingesetzt sein, die im Verein mit den in entgegengesetzter Richtung verlaufenden Schrauben flächen io" auf das Material nach Art einer Kegelmühle auflockernd und auflösend wirken und somit in sehr wirksamer Weise die Klumpenbildung verhindern: Diese Leitflächen können aber auch unmittelbar in den Trichter 3 eingesetzt sein, wenn man von einem besonderen Einsatztrichter 4 Abstand nehmen will.
Um den Beschickungstrichter 3 in Bewegung zu setzen, kann man Riemenbetrieb, Zahnräder oder Kurbelgetriebe o. dgl. in Anwendung bringen. In der Zeichnung ist der Antrieb durch einen Zahnkranz 5 gedacht, der mit einem Rade 6 einer stehenden Welle 7 in Eingriff gebracht ist. Diese stehende Welle 7 kann mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Vorgelege in Verbindung gebracht werden, welches seine Drehung durch eine Handkurbel oder durch einen Motor, z. B. einen Elektromotor, empfängt. Der Zahnkranz 5 ist mit dem Trichter 3 fest verbunden, und die Lager für die Rollen 9 können mit ihm aus einem Stück gegossen sein. Wird durch Drehung der Welle 7 in Richtung des Pfeiles (Fig. 2) das Zahnrad 6 in Drehung versetzt, so erhält der ganze Trichter eine unausgesetzt rotierende Bewegung, wobei die Rollen 9 auf der geschlossenen Kreisbahn 8 laufen. Es ist aber nicht unbedingt notwendig, daß die Drehung des Trichters 3 eine fortlaufende ist, vielmehr wäre eine Ausführungsform wohl denkbar, bei der der Trichter 3 nur eine Teildrehung macht und in entgegengesetzter Richtung wieder zurückgeht, also nach Art der Quirle arbeitet. Während der Drehung schleift der Ring 15 an dem Stift 16, von welchem er den Strom abnimmt.
Die Drehung des Trichters 3 kann auch noch mit einer kleinen Aufwärts- und Abwärtsbewegung desselben kombiniert sein. In diesem Falle würde die Ringbahn 8, 8", wie Fig. 4 zeigt, wellenförmig ausgestaltet sein, und wenn man z. B. vier Rollen 9 für den ganzen Trichter voraussetzt, würden dann immer alle'vier Rollen gleichzeitig die tiefste Stelle der Bahn und ebenso alle vier Rollen gleichzeitig die höchste Stelle der Bahn durchlaufen. Die Differenz der beiden Höhen xentspräche dann dem MaOe, in welchem der Trichter bei je einer Umdrehung gehoben und gesenkt wird.
Die Schmelzarbeit soll erst beginnen, wenn der Beschickungstrichter bis oben voll gefüllt ist und in Bewegung gesetzt wird. Alsdann tritt das geschmolzene Gut durch den trichterförmigen Hohlraum des Herdes 2 in den Ablauf 13, wo es von dem Schmelzkasten 14 aufgefangen wird. Hierbei entweichen die Reaktionsgase in Richtung der eingezeichneten Pfeile durch den kegelförmigen Kanal 18 nach oben.
Der Verwendungszweck dieses Ofens ist ein vielseitiger. Insbesondere eignet er sich vorteilhaft zum Schmelzen und Reduzieren von Aluminiumoxyd, Calciumkarbid, Siliciumkarbid auf kontinuierlichem Wege, ebenso auch zum Schmelzen strengflüssiger Metalle und zur Reduktion schwer reduzierbarer Oxyde. Damit ist aber das Anwendungsgebiet des Ofens noch nicht erschöpft. Es könnte auch das Brennen von Zement o. dgl. in Frage kommen.

Claims (6)

9° Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Ofen, bei welchem der an die Stromquelle angeschlossene Beschickungstrichter an seiner Austrittsstelle mit einer zentralen Elektrode einen Funkenring bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrichter drehbar eingerichtet ist, damit während des Schmelzprozesses das Beschickungsmateriäl unter dem Einfluß einer unausgesetzten Bewegung in feiner Verteilung dem Funkenring zuströmt. '
2. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrichter und auch der Träger der mittleren Elektrode mit schraubenförmig gewundenen Leitflächen versehen sind, so daß das Material den Trichter in spiraligen Gängen, wie in einer Kegelbrechmühle, durchläuft.
3. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschickungstrichter (3) zum Teil in einen mit kegelförmigem Hohlraum versehenen Herd (2) derart hineinragt, daß die Reaktionsgase durch einen von dem Trichter und dem Herd gebildeten trichterförmigen Kanal (18) nach oben frei entweichen können.
4· Elektrischer Ofen nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Beschickungstrichter (3) noch ein besonderer auswechselbarer Trichter (4) aus isolierendem Material eingesetzt ist.
5. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (3) mittels Rollen (9) auf einer ringförmigen Bahn (8) ruht, auf der er durch einen geeigneten Antrieb in Drehung versetzt wird.
6. Elektrischer Ofen nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Bahn (8) wellenförmige Erhöhungen (8") hat, durch die beim Umlauf der Rollen (9) dem Trichter außer der Drehbewegung noch eine auf und ab steigende Bewegung erteilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT263403D Active DE263403C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE263403C true DE263403C (de)

Family

ID=520804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT263403D Active DE263403C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE263403C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3825504A1 (de) Vorrichtung zur abgabe von fischfutter
DE263403C (de)
DE680658C (de) Vorrichtung zum Mischen, Sieben, Kneten
DE1758772B1 (de) Lichtbogenofen mit wenigstens einer nicht-abschmelzenden und und nicht-abbrennenden Elektrode
DE98708C (de)
DE127833C (de)
DE619331C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Edelsteine
DE212890C (de)
AT95307B (de) Rotierender elektrischer Widerstandsofen zur Überführung von Zinkpulver in flüssiges Zink.
DE597908C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Erzen o. dgl.
DE222107C (de)
DE2306467A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum beschicken von glasoefen
AT34496B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Glasgarn bzw. Glaszwirn.
DE84647C (de)
DE307293C (de)
DE658186C (de) Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen
DE340083C (de) Vorrichtung zum Roesten u. dgl. auf dem Windrost, insbesondere fuer Erze
DE504023C (de) Ruehrvorrichtung zur Bereitung von Amalgam fuer zahnaerztliche Zwecke
AT144822B (de) Lichtbogen-Schweißvorrichtung.
DE204056C (de)
DE252173C (de)
AT49560B (de) Elektrischer Ofen.
DE731264C (de) Selbsttaetige, elektrisch gesteuerte Futtervorrichtung
DE19143C (de) Neuerungen an elektrischen Lampen
DE167023C (de)