DE263322C - - Google Patents
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- DE263322C DE263322C DENDAT263322D DE263322DA DE263322C DE 263322 C DE263322 C DE 263322C DE NDAT263322 D DENDAT263322 D DE NDAT263322D DE 263322D A DE263322D A DE 263322DA DE 263322 C DE263322 C DE 263322C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
- F41J7/04—Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263322 KLASSE 72 e. GRUPPE
ALFRED GÖRLITZER in QUERFURT.
Fallscheibe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1912 ab.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf eine besonders für militärische Zwecke bestimmte
Fallscheibe, die mittels Haltezapfen o. dgl. an dem Träger durch Federn gehalten
wird, die gleichzeitig bei einem Treffer die Scheibe umwerfen. Die Erfindung besteht
darin, daß die die Scheibe in der Gebrauchsstellung haltende Feder oder Federn unter die
Scheibe greifen und durch letztere niedergepreßt gehalten werden, Die Scheibe wird infolgedessen,
wenn sie durch einen Treffer von dem Haltezapfen abbewegt wird, vor ihrem Umfallen durch die Federn hochgeschleudert,
so daß der Treffer auch bei großen Entfernungen des Zieles sofort sicher zu erkennen
ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die erste Ausführungsform im Längsschnitt und in Vorderansicht.
Die zweite Ausführungsform ist in den Fig. 3 und 4 ebenfalls in Seiten- und Vorderansicht
dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 besteht der Träger α für die Fallscheibe c aus
einer in U-Form gebogenen Platte, deren hochstehende Schenkel b nach hinten allmählich
ansteigen. Die Schenkel oder Rippen b besitzen an den Rückseiten die Zapfen d, auf
die die Fallscheibe c mit Löchern e geschoben ist. Auf der Bodenplatte des Trägers α ist
eine starke Blattfeder f angeordnet, die nieder und flach auf den Boden gepreßt werden
muß, um die Fallscheibe mit den Löchern e auf die Zapfen d des Trägers schieben zu können.
Die Feder f ist infolgedessen bestrebt, die Fallscheibe nach oben zu bewegen; sie
preßt hierbei die Scheibe mit der Unterkante der Löcher e unten gegen die Zapfen d. Die
Fallscheibe wird dadurch ohne weiteres gegen selbsttätiges Herausfallen aus den Zapfen gehalten.
In den Schenkeln 5 sind noch kurz über der Bodenplatte Ausschnitte g angebracht.
'
Trifft ein Geschoß gegen die Fallscheibe c, so wird diese nach vorn von den Zapfen d
abbewegt, also freigegeben, so daß sie durch die Feder f hochgeschleudert werden kann.
Die Ausschnitte g haben den Zweck, beim Hochschleudern gleichzeitig ein Kippen der
Zielscheibe c zu ermöglichen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der Träger α nur mit einer aufrechten
Rippe b1 versehen, die mit Zapfen in Augen der Bodenplatte eingreift und so umklappbar
ist. Die Rippe legt sich niedergeklappt auf die Bodenplatte a, wodurch sich der Träger
leicht transportieren läßt. Diese Fallscheibe ist daher besonders zur Mitnahme bei Felddienstübungen
u. dgl. geeignet. Auf der Bodenplatte sind beiderseits der Rippe b1 Federn
f befestigt. Die Rippe ist hinten mit einem Ausschnitt I, versehen, mit dem sie über
einen Vorsprung m der sich unten gegen kleine Rippen η der Bodenplatte legenden Fallscheibe
c greift. Die beiden Federn f sind dabei niedergepreßt, und die Rippe b1 wird
ohne weiteres in ihrer aufrechten Lage gehalten. Das gegen die Zielscheibe treffende
Geschoß preßt diese aus dem Einschnitt I
heraus; und die Zielscheibe wird dann durch die beiden Federn hochgeschleudert.
Die Träger α können entweder auf den Boden
aufgelegt oder auf diesem befestigt oder aber auch an einem besonderen Gestell auf
und ab schwenkbar angeordnet sein.
Um die Scheibe gegen unbeabsichtigtes Auslösen durch Wind o. dgl. zu sichern, kann
ίο hinter der Fallscheibe eine Blindscheibe in bekannter
Weise angebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fallscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die die Scheibe in der Ziellage haltende Feder oder Federn (f, f) unter die Scheibe greifen und durch diese niedergepreßt gehalten werden, so daß die Federn die Scheibe, wenn sie durch einen Treffer von den Haltezapfen des Trägers abbewegt wird, hochschleudern und dadurch zu Falle bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263322C true DE263322C (de) |
Family
ID=520727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263322D Active DE263322C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263322C (de) |
-
0
- DE DENDAT263322D patent/DE263322C/de active Active
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